Longitudinal trends of health service utilization for gender dysphoria in Germany... | tandfonline.com
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Anne-Mette
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Longitudinal trends of health service utilization for gender dysphoria in Germany... | tandfonline.com

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

... between 2010 and 2021 based on health insurance data

Eine Freundin mailte mir heute Morgen einen Artikel des Tagesspiegels, der in deutscher Sprache Bezug auf die Studie nimmt.

35.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden an Geschlechtsdysphorie. Eine neue Studie liefert erstmals solide Daten.

...

Forschende von der Universität und Uniklinik Münster und der Uniklinik Hamburg-Eppendorf haben Daten von neun Millionen Menschen, die bei der Barmer Krankenkasse versichert sind, analysiert. Ihre Auswertung erschien kürzlich in der Fachzeitschrift „International Journal of Transgender Health“.

Die Analyse bestätigt: Es gibt einen „substanziellen“ Aufwärtstrend. Die Zahl Jugendlicher mit einer Diagnose für Geschlechtsdysphorie hat sich von 2010 bis 2021 fast vervierfacht. Einen ähnlichen – aber weniger starken – Anstieg stellen die Forschenden bei Kindern und bei jungen Erwachsenen bis 30 Jahren fest.



https://www.tandfonline.com/doi/full/10 ... 26.2666229
Val44721
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Re: Longitudinal trends of health service utilization for gender dysphoria in Germany... | tandfonline.com

Post 2 im Thema

Beitrag von Val44721 »

Ich weiß nicht mehr genau wo es war, ich meine in der weiterführenden Schule. Da haben wir was zum Thema Berichterstattung und Diskursmanipulation gelernt.

Wir hatten da einen Artikel aus einer amerikanischen Zeitung vor uns. Es hieß auf der Titelseite irgendwas von "Jugend immer unzuverlässiger: Anzahl der Schulabbrecher um 30% gestiegen". Wir sollten das ganze im Hinblick auf das Bild analysieren welches diese Headline vermittelt.

Also haben wir die Daten geprüft welche der Zeitungsartikel zitiert hat. Und siehe da, was sie sagen ist faktisch korrekt. Nur waren es letzten Jahre halt 50 Schulabbrecher, dieses Jahr 65, und das im gesamten Jahrgang des gesamten Schuldistrikts mit zig tausenden Schüler:innen die dieses Jahr ihren Abschluss gemacht haben. Ich hatte eine komplett andere Vorstellung von einem "30% Anstieg" als ich den Artikel das erste mal gelesen habe. Auch wenn alles faktisch stimmte was sie an Fakten schrieben.

Das hat mich ziemlich geprägt und daran musste ich gerade ganz stark denken als ich diesen Text gelesen habe und mir dann die Zahlen dazu angeguckt habe die in der Studie stehen. "from 18 per 100,000 to 47 per 100,000". Anders gesagt früher haben 99.982 von 100.000 keine Diagnose dazu gehabt und jetzt sind es 99.953 von 100.000 Menschen. Aber andere verkaufen es einem als ein Anstieg um 160% und daraus folgend einem Trend der Jugend.
Nature has made us intolerant to change but fortunately, we have the capacity to change our nature - Arcane
Beatrixtg
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Re: Longitudinal trends of health service utilization for gender dysphoria in Germany... | tandfonline.com

Post 3 im Thema

Beitrag von Beatrixtg »

Danke für das bewerten der Daten.

Irgend jemand hat mal gesagt "Traue nur der Statistik die Du selbst gefälscht hast"
Oder so ähnlich
Ja, Daten so präsentiert dass der Eindruck entsteht, Hoppla es ist Ernst

Liebe Grüsse Beatrix
Ich bin nicht Mann, ich bin nicht Frau, ich bin einfach ich. Und das ist gut so.
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