Auszeit im Spessart.
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ExUserIn-2026-04-03
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Auszeit im Spessart.
Hallo Ihr Lieben -
da meine Donaukreuzfahrt bei der Bearbeitung offenbar gesunken ist, erzähle ich dann hier einfach gerne von meiner aktuellsten "Crossdresser-Reise".
Von Freitag letzter Woche bis gestern habe ich mir wieder einmal eine mehrtägige Mädels-Auszeit in einem wunderschönen Landhotel mit gehobenem Restaurant und Spa-Bereich gegönnt. Dafür habe ich mein Weihnachtsgeld aufgespart - und das war es mal wieder wert.
Ich war nun das dritte oder vierte mal komplett en Femme dort und habe es bisher jedesmal genossen. Vor dem ersten mal war ich natürlich etwas aufgeregt / besorgt / unschlüssig, wie das wohl werden würde. Ich hatte im Vorfeld bei der Buchung eine kurze Info über mich und meinen Ergänzungsausweis angefügt und eine kurze, nette, positive Rückmeldung von der Inhaberfamilie bekommen. Und genauso nett und unkompliziert war dann auch der Aufenthalt. Mittlerweile buche ich nur noch unter meinem weiblichen Namen und werde vor Ort komplett als Frau gesehen.
So natürlich auch dieses mal. Es ist einfach großartig die Tage so zu erleben und zu genießen. Aufstehen. "Umbauen". Frühstück. Zwei Stündchen durch den Spessart spazieren. Danach mindestens an einem Tag eine Fußbehandlung. Dann etwas schickeres anziehen und auf einen Zwischen-Cocktail und ein Stündchen am Laptop in die Bar. Danach ausruhen und auf's Abendessen warten. Wenn es dann so weit ist erst einen Martini und dann das Viergang-Abend-Menue. Anschließend einen Absacker und ab auf's Zimmer. (Was da passiert bleibt privat...)
Tags drauf: Wiederholung des Vortages.Herrlich.
Mittlerweile habe ich mich sogar zweimal ins Schwimmbad und den Whirlpool gewagt, wobei das crossdressertechnisch echt anspruchsvoll ist und mich mich dabei tatsächlich nicht so ganz wohl fühle. Kommt aber vielleicht irgendwann noch.
Lediglich auf Sauna und Körpermassagen muss ich verzichten - das vereinbart sich so garnicht mit meiner Comfortzone als Crossdresser und außerdem möchte ich den anderen Gästen nicht deren "Illusion" von meiner Person nehmen.
Hach - das sind immer tolle Zeiten und ich kann nur allen anraten, etwas mutiger beim Auftritt "da draußen" zu sein - es lohnt sich.
Aber natürlich jede*r nach eigenem Gusto und Tempo.
Habt schöne Erlebnisse! LG Svenja
Wer gerne die Adresse des Hotels haben möchte, gerne per PN
da meine Donaukreuzfahrt bei der Bearbeitung offenbar gesunken ist, erzähle ich dann hier einfach gerne von meiner aktuellsten "Crossdresser-Reise".
Von Freitag letzter Woche bis gestern habe ich mir wieder einmal eine mehrtägige Mädels-Auszeit in einem wunderschönen Landhotel mit gehobenem Restaurant und Spa-Bereich gegönnt. Dafür habe ich mein Weihnachtsgeld aufgespart - und das war es mal wieder wert.
Ich war nun das dritte oder vierte mal komplett en Femme dort und habe es bisher jedesmal genossen. Vor dem ersten mal war ich natürlich etwas aufgeregt / besorgt / unschlüssig, wie das wohl werden würde. Ich hatte im Vorfeld bei der Buchung eine kurze Info über mich und meinen Ergänzungsausweis angefügt und eine kurze, nette, positive Rückmeldung von der Inhaberfamilie bekommen. Und genauso nett und unkompliziert war dann auch der Aufenthalt. Mittlerweile buche ich nur noch unter meinem weiblichen Namen und werde vor Ort komplett als Frau gesehen.
So natürlich auch dieses mal. Es ist einfach großartig die Tage so zu erleben und zu genießen. Aufstehen. "Umbauen". Frühstück. Zwei Stündchen durch den Spessart spazieren. Danach mindestens an einem Tag eine Fußbehandlung. Dann etwas schickeres anziehen und auf einen Zwischen-Cocktail und ein Stündchen am Laptop in die Bar. Danach ausruhen und auf's Abendessen warten. Wenn es dann so weit ist erst einen Martini und dann das Viergang-Abend-Menue. Anschließend einen Absacker und ab auf's Zimmer. (Was da passiert bleibt privat...)
Tags drauf: Wiederholung des Vortages.Herrlich.
Mittlerweile habe ich mich sogar zweimal ins Schwimmbad und den Whirlpool gewagt, wobei das crossdressertechnisch echt anspruchsvoll ist und mich mich dabei tatsächlich nicht so ganz wohl fühle. Kommt aber vielleicht irgendwann noch.
Lediglich auf Sauna und Körpermassagen muss ich verzichten - das vereinbart sich so garnicht mit meiner Comfortzone als Crossdresser und außerdem möchte ich den anderen Gästen nicht deren "Illusion" von meiner Person nehmen.
Hach - das sind immer tolle Zeiten und ich kann nur allen anraten, etwas mutiger beim Auftritt "da draußen" zu sein - es lohnt sich.
Aber natürlich jede*r nach eigenem Gusto und Tempo.
Habt schöne Erlebnisse! LG Svenja
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NicoleCH
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Re: Auszeit im Spessart.
Das klingt nach einer richtig wohltuenden, ganz bei dir angekommenen Auszeit 
Ich mag sehr, wie bewusst und liebevoll du dir diesen Raum schenkst – nicht einfach als Reise, sondern als echtes, gelebtes Erleben deiner selbst. Beim Lesen spürt man diese Mischung aus Vorfreude, anfänglicher Überwindung und inzwischen so viel gewachsener Selbstverständlichkeit.
Was mich dabei sanft neugierig macht: Warst du ganz für dich dort oder hattest du Gesellschaft?
Und wie war es für dich, ein paar Tage später darüber zu schreiben? Eher ein warmes Nachspüren – oder auch ein kleines Wehmut-Gefühl, weil diese besondere Blase wieder vorbei ist?
Ein bisschen schade finde ich es natürlich, dass du nicht das komplette Angebot genutzt hast. Gleichzeitig verstehe ich sehr gut, dass Sauna und Massage (noch) ausserhalb deiner Comfortzone liegen. Gerade in so geschützten, körpernahen Situationen sind die eigenen inneren Grenzen oft viel präsenter als alles andere.
Und ja – vielleicht hätten andere Gäste tatsächlich viel weniger wahrgenommen, als wir manchmal befürchten. Oft sind wir selbst unsere strengsten Beobachterinnen. Aber das ändert nichts daran, dass dein Empfinden zählt. Deine Grenzen zu achten ist kein Verzicht, sondern Fürsorge. Und vielleicht verschiebt sich diese Grenze irgendwann ganz von allein – oder auch nicht. Beides ist vollkommen in Ordnung.
Dein letzter Gedanke berührt mich besonders: Mutig sein lohnt sich. Aber im eigenen Tempo. Ohne Druck. Ohne Beweisführung. Einfach Momente sammeln, in denen man sich echt, frei und stimmig fühlt – und diese wie kleine Schätze mitnehmen.
Es ist schön, dass du dir solche Zeiten erlaubst. Sie klingen nach etwas sehr Kostbarem und den Mut zu Haben so was zu tun! Hut ab
Ich mag sehr, wie bewusst und liebevoll du dir diesen Raum schenkst – nicht einfach als Reise, sondern als echtes, gelebtes Erleben deiner selbst. Beim Lesen spürt man diese Mischung aus Vorfreude, anfänglicher Überwindung und inzwischen so viel gewachsener Selbstverständlichkeit.
Was mich dabei sanft neugierig macht: Warst du ganz für dich dort oder hattest du Gesellschaft?
Und wie war es für dich, ein paar Tage später darüber zu schreiben? Eher ein warmes Nachspüren – oder auch ein kleines Wehmut-Gefühl, weil diese besondere Blase wieder vorbei ist?
Ein bisschen schade finde ich es natürlich, dass du nicht das komplette Angebot genutzt hast. Gleichzeitig verstehe ich sehr gut, dass Sauna und Massage (noch) ausserhalb deiner Comfortzone liegen. Gerade in so geschützten, körpernahen Situationen sind die eigenen inneren Grenzen oft viel präsenter als alles andere.
Und ja – vielleicht hätten andere Gäste tatsächlich viel weniger wahrgenommen, als wir manchmal befürchten. Oft sind wir selbst unsere strengsten Beobachterinnen. Aber das ändert nichts daran, dass dein Empfinden zählt. Deine Grenzen zu achten ist kein Verzicht, sondern Fürsorge. Und vielleicht verschiebt sich diese Grenze irgendwann ganz von allein – oder auch nicht. Beides ist vollkommen in Ordnung.
Dein letzter Gedanke berührt mich besonders: Mutig sein lohnt sich. Aber im eigenen Tempo. Ohne Druck. Ohne Beweisführung. Einfach Momente sammeln, in denen man sich echt, frei und stimmig fühlt – und diese wie kleine Schätze mitnehmen.
Es ist schön, dass du dir solche Zeiten erlaubst. Sie klingen nach etwas sehr Kostbarem und den Mut zu Haben so was zu tun! Hut ab
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ExUserIn-2026-04-03
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Re: Auszeit im Spessart.
@ Nicole
Bei meinen Auszeiten bin ich immer alleine. Mit Begleitung (meiner Frau) läuft das dann als normaler „Urlaub“.
Im Spessart war ich dementsprechend nur mit mir unterwegs.
So 3-4 mal im Jahr brauche ich das.
Ich finde, das ist und bleibt etwas sehr intimes…
Bei meinen Auszeiten bin ich immer alleine. Mit Begleitung (meiner Frau) läuft das dann als normaler „Urlaub“.
Im Spessart war ich dementsprechend nur mit mir unterwegs.
So 3-4 mal im Jahr brauche ich das.
Ich finde, das ist und bleibt etwas sehr intimes…
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Liv
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Re: Auszeit im Spessart.
Hallo Svenja,
vielen Dank für deinen schönen Bericht!
LG
Liv
vielen Dank für deinen schönen Bericht!
Wieso, ist doch da?Svenja Rothermund hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 20:16 da meine Donaukreuzfahrt bei der Bearbeitung offenbar gesunken ist, ...
Ich kann das einerseits gut nachvollziehen (brauche ich manchmal auch), andererseits kann ich Dir aus Erfahrung sagen, dass es in einer kleinen Mädels-Gruppe (gerne auch cis) deutlich lustiger und irgendwie auch authentischer ist. Das hast Du mit deinen Giggelweibern auf der Kreuzfahrt schon erlebt.Svenja Rothermund hat geschrieben: Fr 20. Feb 2026, 09:58 Bei meinen Auszeiten bin ich immer alleine.
LG
Liv
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ExUserIn-2026-04-03
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Re: Auszeit im Spessart.
Hi Liv -
Danke für Deine Teilhabe -
und natürlich genieße ich gute und nette Gesellschaft genauso wie meine Auszeiten. Alles zu seiner Zeit.
Und aktuell war es eben einmal eine reine Zeit für mich und mein Seelchen.
Aber es ist auch vollkommen richtig, dass man in einer Gruppe deutlich authentischer wirkt, als Einzelperson. (Wobei man tatsächlich manchmal einige Abstriche machen muss, wenn ein Grüppchen CDs gemeinsam unterwegs ist… Man ist dann zwar authentisch und lustig, fällt aber auf, wie eine Horde Papageien in einer Ansammlung von grauen Tauben.)
Und ich persönlich habe eher das Bedürfnis, nicht wirklich aufzufallen.
LG Svenja
Danke für Deine Teilhabe -
und natürlich genieße ich gute und nette Gesellschaft genauso wie meine Auszeiten. Alles zu seiner Zeit.
Und aktuell war es eben einmal eine reine Zeit für mich und mein Seelchen.
Aber es ist auch vollkommen richtig, dass man in einer Gruppe deutlich authentischer wirkt, als Einzelperson. (Wobei man tatsächlich manchmal einige Abstriche machen muss, wenn ein Grüppchen CDs gemeinsam unterwegs ist… Man ist dann zwar authentisch und lustig, fällt aber auf, wie eine Horde Papageien in einer Ansammlung von grauen Tauben.)
Und ich persönlich habe eher das Bedürfnis, nicht wirklich aufzufallen.
LG Svenja
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anika500
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Re: Auszeit im Spessart.
toll das du das machst,respekt,ich war bis jetzt lediglich merkals shoppen als mann im rock mit bluse ,sillys und unterwäsche
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Malvine
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Re: Auszeit im Spessart.
Hallo Svenja,
vielleicht wäre ja dann die Gala 26 etwas für dich - evtl. auch mit deiner Frau zusammen?
viewtopic.php?t=31646
LG
Malvine
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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NicoleCH
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Re: Auszeit im Spessart.
Da sprichst du ein Thema an, das ich auch bei mir selbst bemerkt habe. 
Wenn man in einer Gruppe voller CDs unterwegs ist, fällt man leider auf – manchmal mehr, als einem lieb ist.
Aber das, was wir – oder vorallem du – erleben möchten, ist doch etwas Echtes, etwas Authentisches. Nicht nur sicher und verstanden in einer Bubble, sondern mitten im Leben.
Als Frau wahrgenommen zu werden.
Respektiert zu werden.
Selbstverständlich behandelt zu werden.
Und nicht mehr auf etwas reduziert oder in eine Schublade gesteckt zu werden.
Es geht um Würde. Um Echtheit. Um das Gefühl, einfach sein zu dürfen
Wenn man in einer Gruppe voller CDs unterwegs ist, fällt man leider auf – manchmal mehr, als einem lieb ist.
Aber das, was wir – oder vorallem du – erleben möchten, ist doch etwas Echtes, etwas Authentisches. Nicht nur sicher und verstanden in einer Bubble, sondern mitten im Leben.
Als Frau wahrgenommen zu werden.
Respektiert zu werden.
Selbstverständlich behandelt zu werden.
Und nicht mehr auf etwas reduziert oder in eine Schublade gesteckt zu werden.
Es geht um Würde. Um Echtheit. Um das Gefühl, einfach sein zu dürfen
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ExUserIn-2026-04-03
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Re: Auszeit im Spessart.
@Nicole - Genau das, was Du beschreibst, ist genau meine Vorstellung und mein Wunsch. Aber ich habe gelernt, dass man mit den Begriffen wie "echt" und "authentisch" etwas vorsichtig umgehen muss, da sie beide - bezogen auf eine Person oder Persönlichkeit - etwas völlig anderes darstellen oder beschreiben können, wie im landläufigen Sinn, in dessen die Begriffe sich ja eher auf Stereotype und Erwartungshaltungen bzgl. dem Bild von einer Frau stützen.
Aber in diesem Sinne bin ich tatsächlich schuldig, da ich wirklich sehr gerne so rüberkommen und wahrgenommen werden möchte, wie man das allgemein hin als Frau bezeichnen würde.
Zufälligerweise ist das für mich auch meistens "echt" und "authentisch" - hin und wieder muss ich aber dann doch die Rolle eher "spielen", um nicht aufzufallen - da ich einfach keine Frau BIN...
Über "echt" und "authentisch" kann man glaube ich einen eigenen Thread eröffnen - aber letztendlich sind es nur Worte mit aktuell etwa knapp 8 Mrd. individuellen Zuordnungen.
LG Svenja
Aber in diesem Sinne bin ich tatsächlich schuldig, da ich wirklich sehr gerne so rüberkommen und wahrgenommen werden möchte, wie man das allgemein hin als Frau bezeichnen würde.
Zufälligerweise ist das für mich auch meistens "echt" und "authentisch" - hin und wieder muss ich aber dann doch die Rolle eher "spielen", um nicht aufzufallen - da ich einfach keine Frau BIN...
Über "echt" und "authentisch" kann man glaube ich einen eigenen Thread eröffnen - aber letztendlich sind es nur Worte mit aktuell etwa knapp 8 Mrd. individuellen Zuordnungen.
LG Svenja