Brigitte Bardot ist gestorben
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Olivia
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Brigitte Bardot ist gestorben
Der französische Ex-Filmstar Brigitte Bardot ist gestorben. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Die frühere Schauspielerin wurde 91 Jahre alt.
https://web.de/magazine/unterhaltung/st ... n-41730468
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Jaddy
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Ohne ihre sonstigen Leistungen in Film und Tierschutz zu schmälern, hatte sie auch ihre problematischen Seiten: https://www.spiegel.de/panorama/leute/b ... 16871.html
Auch aus Frankreich kommen eher gemischte Kommentare; https://www.france24.com/en/france/2025 ... -far-rightDie berühmte Schauspielerin Brigitte Bardot hat sich in einem offenen Brief für die rechtsextreme Partei Front National stark gemacht: Die französischen Bürgermeister sollten "einmal Mut beweisen" und die Spitzenkandidatin Marine Le Pen unterstützen. Bardot bezeichnete Le Pen als gute Wahl, weil sie Tierrechte einfordern wolle und sich für ein starkes Frankreich einsetze.
[...]
Est nicht das erste Mal, dass Bardot sich als Rechtsauslegerin positioniert. 2006 prangerte sie das Schächten von Schafen zu muslimischen Festtagen an. In einem Brief an den damaligen Innenminister Nicolas Sarkozy hatte sie geschrieben: "Ich bin es leid, von dieser ganzen Bevölkerung an der Nase herumgeführt zu werden, die uns ihre Gebräuche aufzwingt." Wegen Aufrufs zum Rassenhass wurde Bardot damals zu 15.000 Euro Strafe verurteilt.
As her advocacy intensified, so too did the backlash to her political statements. Bardot’s public remarks on immigration, Islam and homosexuality led to a string of convictions for inciting racial hatred. Between 1997 and 2008, she was fined six times by French courts for her comments, particularly those targeting France’s Muslim community. In one case, a Paris court fined her €15,000 for describing Muslims as "this population that is destroying us, destroying our country by imposing its acts".
In 1992, she married Bernard d’Ormale, a former adviser to the far-right National Front, and later publicly endorsed the party's successive leaders, Jean-Marie Le Pen and his daughter Marine Le Pen. Bardot called the latter "the Joan of Arc of the 21st century".
[...]
In her final book, "Mon BBcedaire" ("My BB Alphabet"), published weeks before her death, she fired barbs at what she described as a "dull, sad, submissive" France and at her home town of Saint-Tropez, now packed with the wealthy tourists she helped attract. The book also contained derogatory remarks about gay and transgender people.
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Martina
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Was Fehler sind und was nicht, ist Interpretationssache, auch in der Geschichtsschreibung. Darum halte ich‘s in solchen Fällen gerne mit dem alten Grundsatz:
DE MORTUIS NIL NISI BENE! (wörtlich in etwa: Über Tote nichts, es sei denn gut!)
DIE MARTINA 
DE MORTUIS NIL NISI BENE! (wörtlich in etwa: Über Tote nichts, es sei denn gut!)
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conny
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Die wurden auch in dem von Olivia verlinkten Artikel genannt. Warum muss man dann nochmal nachlegen?Jaddy hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 15:17 Ohne ihre sonstigen Leistungen in Film und Tierschutz zu schmälern, hatte sie auch ihre problematischen Seiten:
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Michi
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Dabei geht es doch wohl darum, Tote vor übler Nachrede zu "schützen", und nicht darum, schlechte Taten zu leugnen oder schönzufärben.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Claudia
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Dieser lat. Spruch ist da berechtigt wesentlich strenger:
"Sprich nur Gutes über Verstorbene, oder schweige. "
Und sei es nur darum, Angehörige zu schonen. Ein wenig Respekt und etwas mehr Mitfühlen.
LG Claudia
"Sprich nur Gutes über Verstorbene, oder schweige. "
Und sei es nur darum, Angehörige zu schonen. Ein wenig Respekt und etwas mehr Mitfühlen.
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The greatest act of courage is to be & own all that you are. Without apology.
Without excuses & without any masks to cover the truth of who you truly are.
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Martina
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Zustimmung! Es geht nicht nur um Schutz vor übler Nachrede oder Vermeidung des Schönredens ‚schlechter‘ Taten. Dazu müsste man ja einen allgemeingültigen Konsens genau über diese Feststellungen haben, was also schlecht und was gut ist. Dem ginge ein Urteil voraus, und was das alles bedeutet … NEIN, das ist‘s nicht wert.Claudia hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 21:12 Dieser lat. Spruch ist da berechtigt wesentlich strenger:
"Sprich nur Gutes über Verstorbene, oder schweige. "
Und sei es nur darum, Angehörige zu schonen. Ein wenig Respekt und etwas mehr Mitfühlen.
LG Claudia
Natürlich gibt‘s keine Regel ohne Ausnahme. Weltbekannte Persönlichkeiten und Übeltäter, deren Wirken sich ins Gedächtnis der Menschheit eingebrannt hat, werden wohl kaum in den „Genuss“ dieser Anstandsformel kommen; Namen lasse ich bewusst hier weg. Aber Promis aus dem Showbusiness ebenso wie Durchschnitts-Ottonormalverbraucher haben keinen globalen Impact. Promis aus dem Showbusiness wie BB wurden eben dadurch ikonisch, durch Unterhaltung, „nur“. Und wenn wir solcher Menschen gedenken, ist es doch für alle Lebenden, wenn schon über die Eigenschaften der Toten gesprochen wird, ein erstrebenswerteres Leitbild, wenn die positiven Aspekte erinnert werden. Wem helfen die vermeintlich negativen Aspekte, über die man auch noch zu schnell in Streit geraten kann, im Sinn einer positiven Zukunftsgestaltung? Schon der Streit darüber ist destruktiv, weil konsensunfähig; was soll dann an Positivem daraus erwachsen?!?
Und mal ehrlich: Wer von uns hat‘s so picobello vor der eigenen Haustür, dass er sich‘s leisten kann, vor die eines anderen bzw. Verstorbenen zu pinkeln. Biblisch gesprochen, auch wenn ich‘s bekanntermaßen nicht so sehr mit der Bibel habe: Wer von euch ist ohne Schuld, der werfe den ersten Stein. Gerade in einer Zeit, in der Konflikte aufgrund vieler Faktoren zu eskalieren drohen, müssten wir gut beraten sein, diese zu vermeiden oder zu deeskalieren.
DE MORTUIS NIL NISI BENE ist eine Anstandsformel, erwachsen aus zwischenmenschlicher Kultur und Respekt. Und das vor sehr langer Zeit. In der Regel liegt man daher m.E. mit deren Befolgung goldrichtig.
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Jaddy
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Ich finde diesen Dualismus etwas irritierend. Es geht doch nicht darum, entweder für oder gegen irgendwen zu sein, sondern den Menschen vollständig zu betrachten. Auch seine problematischen Seiten. Das schmälert doch die anderen Verdienste nicht. Dieser Impuls, Menschen entweder in den Himmel zu loben oder komplett zu verdammen, ist doch völlig unterkomplex und überhaupt nicht hilfreich. Im Gegenteil macht doch gerade die vollständige Betrachtung einen Menschen viel verständlicher. Und die Welt ist voll von Leuten, die tolle Sachen gemacht haben und auf der anderen Seite äusserst problematisch waren.
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Val44721
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
I wish, I wish. Reist Taylor Swift wo hin, vervierfachen sich dort die Hotelpreise. Notenbanken müssen die Aufenthaltsorte von ihr in ihre Konjunkturvorhersagen mit einbeziehen. Ihre Konzerte generieren mehr Einnahmen als das BIP mancher Länder. Promis hören Leute zu, Promis glauben Leute.Marusha hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 21:52Aber Promis aus dem Showbusiness ebenso wie Durchschnitts-Ottonormalverbraucher haben keinen globalen Impact.
Also ich habe sicher schon viele Fehler in meinem Leben gemacht, ich bin aber stolz behaupten zu können, dass bei der Wiederauferstehung des Nationalsozialismus zu helfen und Hassbotschaften gegen Menschengruppen aufgrund ihrer Minderheitszugehörigkeit zu verbreiten bisher nicht auf meiner Liste stehen. „Picobello vor der eigenen Haustür“ hört sich an wie den Hund zu oft gefüttert, zu selten die Kinder besucht, und nicht Rechtsextremismus und Minderheitenhass. Mir persönlich ist die Formulierung zu… weich.Marusha hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 21:52 Und mal ehrlich: Wer von uns hat‘s so picobello vor der eigenen Haustür, dass er sich‘s leisten kann, vor die eines anderen bzw. Verstorbenen zu pinkeln.
Wer sowas meint machen zu müssen, wird damit leben müssen, dass ich auch nach deren Tod ihre Taten noch anpranger. Wer das nicht will, soll es nicht tun, oder sich von diesen Ansichten im gleichen Maße abwenden wieder wie man sich zugewandt hat. Der Tod ist eine Absolution für kleinere Sachen. Mal was bei Netto geklaut, ok, ich verlier kein schlechtes Wort. Aber bei der weltweiten Unterdrückung von Minderheiten zu helfen. Neeeeeee. Guily guilty. Das muss man nicht unter den Teppich kehren, nur weil es einen nicht tangiert. Die Taten dieser Menschen haben Auswirkungen. Und gerade solche haben auch eine Auswirkung auf die Lebensspanne anderer Menschen. Traurigerweise.
Nature has made us intolerant to change but fortunately, we have the capacity to change our nature - Arcane
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MiriamR
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Tiere schützen, Tiere retten, einen Gnadenhof unterhalten....alles sehr Ehrenhaft.
Aber, wie auch immer, mit Nazi's kollaborieren.....dafür hätte man ihr in einem anderen Frankreich den Kopf geschoren....
Und außerdem, wer war sie schon? Was hat sie geleistet? Sie hätte lieber einen Hund zur Welt gebracht als ihren Sohn (Zitat aus ihrer Biographie). Ich weiß nicht ob man so jemanden überhaupt
"vergöttern" sollte.
Miriam
Aber, wie auch immer, mit Nazi's kollaborieren.....dafür hätte man ihr in einem anderen Frankreich den Kopf geschoren....
Und außerdem, wer war sie schon? Was hat sie geleistet? Sie hätte lieber einen Hund zur Welt gebracht als ihren Sohn (Zitat aus ihrer Biographie). Ich weiß nicht ob man so jemanden überhaupt
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edeka
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Traurig, wenn der Tod einer Schauspielerin Anlass zum Streit gibt.
Habt ihr überhaupt schon mal einen Film mit ihr gesehen ?
Vielleicht wäre es besser, Andenken-Themen hier überhaupt nicht mehr zu zu lassen.
Habt ihr überhaupt schon mal einen Film mit ihr gesehen ?
Vielleicht wäre es besser, Andenken-Themen hier überhaupt nicht mehr zu zu lassen.
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Martina
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Du magst es als Dualismus empfinden, für mich ist es Pragmatismus. Eine ganzheitliche Betrachtung von Gegebenheiten, die mein Leben aktuell betreffen, entspricht auch mir - da sind wir uns auf alle Fälle einig. Einen Impuls, nur in den Himmel zu loben oder komplett zu verdammen, kann ich gerade nirgends vernehmen, denn der alte Grundsatz lautet primär „de mortuis nil“ - also gar nichts, Klappe halten und in Ruhe lassen; erst sekundär tritt „nisi bene“ hinzu, was nach meinem Verständnis ausdrückt: Wenn du dich schon nicht zurückhalten kannst, dann beschränke dich auf die positiven Seiten. Keine Rede von himmelhoch lobend.Jaddy hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 22:34 Ich finde diesen Dualismus etwas irritierend. Es geht doch nicht darum, entweder für oder gegen irgendwen zu sein, sondern den Menschen vollständig zu betrachten. Auch seine problematischen Seiten. Das schmälert doch die anderen Verdienste nicht. Dieser Impuls, Menschen entweder in den Himmel zu loben oder komplett zu verdammen, ist doch völlig unterkomplex und überhaupt nicht hilfreich. Im Gegenteil macht doch gerade die vollständige Betrachtung einen Menschen viel verständlicher. Und die Welt ist voll von Leuten, die tolle Sachen gemacht haben und auf der anderen Seite äusserst problematisch waren.
Unterkomplex und nicht hilfreich? Unterkomplex sicher ja, denn es ist einfach (geworden). Manche Dinge brauchen lange Wege, um endlich einfach zu sein. Nicht hilfreich? Ich frage mich, wozu denn hilfreich. Beim Nachtreten? Wenn ich den Impetus habe, in meinem Leben Impulse zu setzen, dann tue ich das doch am besten im Dialog mit Lebenden (wie wir‘s hier tun) und schweige über Verstorbene - es ist allemal sinnvoller, miteinander zu sprechen als übereinander, so meine Erfahrung, und mit Verstorbenen kann man im Allgemeinen nicht sprechen - sie können auch nicht widersprechen.
Wie a.a.O. richtig festgestellt, hat mich BB nicht tangiert. Manch Schlagzeile hier oder dort gesehen und als nicht einschlägig für mich abgehakt. Ich habe kein Bedürfnis, mich intensiver mit BB auseinanderzusetzen; ihr Leben hat sie offenbar zu Überzeugungen gelangen lassen, die vermutlich auf vielen schlechten Erfahrungen mit der Menschheit fußen. Da ist sie gewiss kein Einzelfall, sondern einfach nur ein Promi-Fall unter vielen ähnlich gelagerten. Das ist Realität, obgleich sie nicht erstrebenswert ist. Mag also schon sein, dass sie nationalsozialistischem Gedankengut verfallen war und der Menschheit nicht freundlich gesinnt war. Es gab zu Lebzeiten ausreichend Raum, sich damit auseinanderzusetzen - und das ist wohl auch geschehen. Wann soll‘s denn gut sein mit der Auseinandersetzung, wenn nicht mit dem Tod?! Und was soll eine weitere Auseinandersetzung denn bewirken, zumal sie bei der Ursachenforschung wohl immer an Faktenmangel scheitern wird? Ich würde jedenfalls schwer bezweifeln, dass das tradierte Material geeignet ist, posthum eine vollständige Lebensanalyse mit abschließend konsensfähiger Bewertung herbeizuführen. Cui bono also?
Letztlich ist es aber immer eine persönliche Entscheidung, wie man mit welcher Situation umgehen möchte. Jede*r trifft diese Entscheidung nach eigenen Maßstäben, und wer sich persönlich so betroffen fühlt, dass nach einem Ableben nochmal dies und jenes rausgekramt und gewälzt werden muss, der muss das wohl tun und muss zwangsläufig damit rechnen, dass seinem Beispiel nach seinem eigenen Ableben gefolgt wird - er ist dann nicht mehr in der Lage, auf den Gang der Dinge einzuwirken.
Aber zurück zum Eigentlichen: Eine vollständige Darstellung und Aufarbeitung ist doch nur relevant, wenn daraus wirklicher Nutzen für die Menschen entstünde. Ist es das? Oder wird hier die individuelle intellektuelle Eitelkeit bedient? Gibt es nicht Persönlichkeiten mit erheblich größerem Impact auf die Menschheit, die hier ergiebiger wären als BB und bei denen schon zu Lebzeiten Maximalkontroversen ohne Ergebnis ausgefochten werden?
A.a.O. wird die Reichweite von Promis als Legitimation empfunden, post mortem nachzulegen. Beispiele für Promis mit Pech beim Denken gibt es genügend, und genauso wird es immer unreflektierte Zuhörer geben, die jeglichen Mist nachplappern und damit ihrem eigenen Pech beim Denken zum Opfer fallen. Kann ich denen wirklich Post mortem ihres Idols beim Denken helfen, wenn‘s schon zu Lebzeiten nicht geklappt hat? Am meisten dürfte doch mit Hilfe zur Selbsthilfe gedient sein, aber solange wir den nachkommenden Generationen so wenig Aufmerksamkeit in Erziehung und Bildung zukommen lassen, wird das Pech beim Denken nicht weniger werden. Dass den Promis daraus ein größerer Aufklärungsauftrag erwächst, ist vom falschen Ende gedacht.
@Jaddy: Ich glaube, Deine sehr neutrale und nicht wertende und nicht verurteilende Herangehensweise gut zu verstehen und zu schätzen. Mein persönlicher Umgang mit solchem Thema ist nur anders. Das obige bezieht sich nicht nur auf Deinen Kommentar, sondern der Einfachheit halber auch auf andere Kommentare. Ich muss zugeben, dass ich mit dem multiplen Zitieren unterschiedlicher Quellen rein technisch überfordert bin - es stört aber auch öfters den Gedankenfluss.
Viele Grüße!
Martina
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Olivia
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
...das sehe ich nicht so. Ob es nun Streit ist oder der Austausch von unterschiedlichen Sichtweisen und Anschauungen, mag unterschiedlich beurteilt werden. Ich persönlich finde den Austausch von Argumenten und unterschiedlichen Sichtweisen immer gut und mitunter auch lehrreich. In dem von mir verlinkten Artikel kommen ja die unterschiedlichen Facetten der Person BB zur Sprache. Wie fast immer im Leben ist auch die Person BB ambivalent zu beurteilen. Es gibt extrem selten einen Menschen, der nur positive oder nur negative Eigenschaften hat. Meist ist es eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Eigenschaften - und das kann und darf diskutiert werden, mit dem nötigen Respekt und sachlich auch nach dem Tod.ascona hat geschrieben: Mo 29. Dez 2025, 08:06 Vielleicht wäre es besser, Andenken-Themen hier überhaupt nicht mehr zu zu lassen.
lG
Olivia
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Jaddy
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
Queer.de differenziert; https://www.queer.de/detail.php?article_id=56330
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Olivia
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Re: Brigitte Bardot ist gestorben
...übrigens: heute, 20.15 Uhr auf ARTE: "Die Wahrheit", mit BB in der Hauptrolle!