Was einer Frau so passieren kann
-
Rusza
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 181
- Registriert: Do 1. Jul 2021, 00:14
- Geschlecht: divers
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 113 Mal
- Danksagung erhalten: 69 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Was einer Frau so passieren kann
Hallo
Gestern war ich in der Oper Chemnitz um mir das Stück " La Traviata " anzusehen.Alles schön und gut,ein Abend wie immer,so dachte ich jedenfalls.Der Ärger begann aber schon vorher.Mein Sohn war gegen 18 Uhr ohne Benzin auf einer Landstraße liegengeblieben und ich mußte Pannenhelfer spielen.Dadurch war ich nun unter Zeitdruck,denn die Veranstaltung begann 19 Uhr 30.Schnell unterwegs umziehen und schlecht schminken war angesagt.So bin ich erst 19 Uhr 15 in Chemnitz eingetroffen.Der kostenlose Parkplatz vor der Oper war nun schon voll.Also ab in die Tiefgarage unter dem Theaterplatz.Das Ende der Vorstellung war um 22 Uhr 15.Da kaum Leute (anders als im Winter) zur Garderobe gingen,herrschte beim Abmarsch zur Tiefgarage großes Gedränge.So etwas habe ich noch nicht erlebt.Ein paar Leute gerieten dabei in Streit und so staute es sich an der Tür zur Tiefgarage.Da alle gleichzeitig abfahren wollten staute es sich auch an der Schranke.So habe ich gewartet bis fast alle Fahrzeuge weg waren.Jetzt war es schon ca. 22 Uhr 45.Als ich dann an der Schranke stand konnte mein Ausfahrticket nicht gelesen werden.Sofort Panik.Ich bin eine Runde zurückgefahren.Die Tür zum Operhaus war schon zu.So bin ich zum Ausgang gerannt und zum Operhaupteingang über den Theaterplatz gestürmt.Der Platz war gespenstisch leer.Das Licht in der Oper war schon aus.Ich sah drinnen noch zwei Leute vom Personal und hämmerte an die Scheibe.Tatsächlich kamen die beiden Frauen zu mir.Ich erklärte ihnen völlig abgehetzt ( Der Sprint in langem Rock und 4 cm Pumps war anstrengend ) mein Problem. Die eine Frau meinte " Das kommt manchmal vor "und brachte mir ein anderes Ausfahrticket.Eine Minute später wäre niemand mehr dagewesen und ich hätte den Dienst vom Parkhaus anrufen müssen und warten bis irgendwann jemand kommt.In Zukunft werde ich Parkhäuser oder Parkplätze mit Schranke möglichst meiden.Der Schreck sitzt mir auch heute morgen noch in den Knochen.Dagegen war das Erlebnis am Ostermontag in Weimar völlig harmlos.Wer von euch hier im Forum Lust und Laune hat kann sich ja mal die Sache mit den Parkhäusern und Tiefgaragen durch den Kopf gehen lassen,vielleich hat ja jemand schon mal ähnliches erlebt.
Viele Grüße von Rusalka
Gestern war ich in der Oper Chemnitz um mir das Stück " La Traviata " anzusehen.Alles schön und gut,ein Abend wie immer,so dachte ich jedenfalls.Der Ärger begann aber schon vorher.Mein Sohn war gegen 18 Uhr ohne Benzin auf einer Landstraße liegengeblieben und ich mußte Pannenhelfer spielen.Dadurch war ich nun unter Zeitdruck,denn die Veranstaltung begann 19 Uhr 30.Schnell unterwegs umziehen und schlecht schminken war angesagt.So bin ich erst 19 Uhr 15 in Chemnitz eingetroffen.Der kostenlose Parkplatz vor der Oper war nun schon voll.Also ab in die Tiefgarage unter dem Theaterplatz.Das Ende der Vorstellung war um 22 Uhr 15.Da kaum Leute (anders als im Winter) zur Garderobe gingen,herrschte beim Abmarsch zur Tiefgarage großes Gedränge.So etwas habe ich noch nicht erlebt.Ein paar Leute gerieten dabei in Streit und so staute es sich an der Tür zur Tiefgarage.Da alle gleichzeitig abfahren wollten staute es sich auch an der Schranke.So habe ich gewartet bis fast alle Fahrzeuge weg waren.Jetzt war es schon ca. 22 Uhr 45.Als ich dann an der Schranke stand konnte mein Ausfahrticket nicht gelesen werden.Sofort Panik.Ich bin eine Runde zurückgefahren.Die Tür zum Operhaus war schon zu.So bin ich zum Ausgang gerannt und zum Operhaupteingang über den Theaterplatz gestürmt.Der Platz war gespenstisch leer.Das Licht in der Oper war schon aus.Ich sah drinnen noch zwei Leute vom Personal und hämmerte an die Scheibe.Tatsächlich kamen die beiden Frauen zu mir.Ich erklärte ihnen völlig abgehetzt ( Der Sprint in langem Rock und 4 cm Pumps war anstrengend ) mein Problem. Die eine Frau meinte " Das kommt manchmal vor "und brachte mir ein anderes Ausfahrticket.Eine Minute später wäre niemand mehr dagewesen und ich hätte den Dienst vom Parkhaus anrufen müssen und warten bis irgendwann jemand kommt.In Zukunft werde ich Parkhäuser oder Parkplätze mit Schranke möglichst meiden.Der Schreck sitzt mir auch heute morgen noch in den Knochen.Dagegen war das Erlebnis am Ostermontag in Weimar völlig harmlos.Wer von euch hier im Forum Lust und Laune hat kann sich ja mal die Sache mit den Parkhäusern und Tiefgaragen durch den Kopf gehen lassen,vielleich hat ja jemand schon mal ähnliches erlebt.
Viele Grüße von Rusalka
-
Alicia
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 779
- Registriert: Sa 9. Mär 2024, 11:21
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Mittelfranken
- Hat sich bedankt: 1881 Mal
- Danksagung erhalten: 1146 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Hallo Rusalka,
ähnliche Situationen habe ich auch schon erlebt.
Einmal nach dem Theaterbesuch im Männermodus habe ich nach dem Zahlen vergessen, das Ticket aus dem Automaten wieder zu entnehmen. Der nächste am Automaten hat sich über das bereits bezahlte Ticket gefreut. Das klingt dumm, aber in anderen Parkhäusern ist bei uns bereits die Kennzeichenerkennung installiert und das Ticket ist überflüssig.
Das andere Mal war bei einem meiner ersten Ausflüge en femme in die Stadt. Also auch Aufregung pur, wie bei dir. Das Ticket war mir einfach irgendwo aus der Handtasche gefallen.
In beiden Fällen habe ich die Servicetaste am Automaten gedrückt. Ich habe mein Problem geschildet und in beiden Fällen war die Person auf der anderen Seite so freundlich, mir die Schranke freizuschalten (erster Fall) oder für ein Ersatzticket zu sorgen (zweiter Fall). Beide Male musste ich auf niemanden vor Ort warten.
Vielleicht hätte die Taste auch in deinem Fall funktioniert. Die Automaten lassen sich hervorragend fernsteuern.
Liebe Grüße, Alicia.
ähnliche Situationen habe ich auch schon erlebt.
Einmal nach dem Theaterbesuch im Männermodus habe ich nach dem Zahlen vergessen, das Ticket aus dem Automaten wieder zu entnehmen. Der nächste am Automaten hat sich über das bereits bezahlte Ticket gefreut. Das klingt dumm, aber in anderen Parkhäusern ist bei uns bereits die Kennzeichenerkennung installiert und das Ticket ist überflüssig.
Das andere Mal war bei einem meiner ersten Ausflüge en femme in die Stadt. Also auch Aufregung pur, wie bei dir. Das Ticket war mir einfach irgendwo aus der Handtasche gefallen.
In beiden Fällen habe ich die Servicetaste am Automaten gedrückt. Ich habe mein Problem geschildet und in beiden Fällen war die Person auf der anderen Seite so freundlich, mir die Schranke freizuschalten (erster Fall) oder für ein Ersatzticket zu sorgen (zweiter Fall). Beide Male musste ich auf niemanden vor Ort warten.
Vielleicht hätte die Taste auch in deinem Fall funktioniert. Die Automaten lassen sich hervorragend fernsteuern.
Liebe Grüße, Alicia.
Eine Lebensweise zu erfinden ist nichts. Sie zu verinnerlichen, ein Anfang. Sie zu leben ist alles.
(Frei nach Otto Lilienthal)
(Frei nach Otto Lilienthal)
-
Anne-Mette
- Administratorin
- Beiträge: 27530
- Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
- Geschlecht: W
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Ringsberg
- Forum-Galerie: gallery/album/1
- Hat sich bedankt: 205 Mal
- Danksagung erhalten: 2422 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Ich hatte mal das Problem, dass der Schranken-Automat nicht funktionierte; allerdings warteten vor mir schon etliche Parkende vergeblich auf die Ausfahrt.
Einer hat bei der "Servicenummer" angerufen und nach einer Weile kam sogar jemand.
Er hatte keinen praktikablen Vorschlag, aber meinte: "die Schranke muss ab, aber ich habe kein Werkzeug mit!"
Mit ein paar passenden Ring- und Mauschküsseln konnte ich aushelfen und habe sogar zusammen mit ihm geschraubt.
Die Autos konnten das Parkhaus verlassen.
Inzwischen hatten andere Mitarbeitende das System wohl auch per Reset wieder aktiviert und er meinte: "nun muss die Schranke wieder dran!"
So habe ich ihm nochmals geholfen.
Gut, dass ich nicht in der Oper, sondern im Kino war und "Alltagssachen" getragen habe.
Einer hat bei der "Servicenummer" angerufen und nach einer Weile kam sogar jemand.
Er hatte keinen praktikablen Vorschlag, aber meinte: "die Schranke muss ab, aber ich habe kein Werkzeug mit!"
Mit ein paar passenden Ring- und Mauschküsseln konnte ich aushelfen und habe sogar zusammen mit ihm geschraubt.
Die Autos konnten das Parkhaus verlassen.
Inzwischen hatten andere Mitarbeitende das System wohl auch per Reset wieder aktiviert und er meinte: "nun muss die Schranke wieder dran!"
So habe ich ihm nochmals geholfen.
Gut, dass ich nicht in der Oper, sondern im Kino war und "Alltagssachen" getragen habe.
-
Jutta Rambler
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 139
- Registriert: Mo 5. Mai 2025, 14:35
- Pronomen: Jutta, du
- Wohnort (Name): ... um Ulm herum
- Hat sich bedankt: 244 Mal
- Danksagung erhalten: 196 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Hallo Rusalka,
das ist ein Erlebnis, dass keiner braucht. Schön zu lesen, dass du es noch geschafft hast das Parkhaus zu verlassen.
Ich hatte mal ein ähnliches Problem, auch im Theater-Parkhaus, allerdings bei der Einfahrt. Lauf Anzeige waren noch genügend freie Plätze vorhanden, also sind wir rein gefahren. Wir mussten dann bis in das unterste Stockwerk fahren und haben gesehen, dass doch etliche so eingeparkt hatten, dass sie zwei Plätze belegt haben. Immer wieder haben Fahrzeuge vor uns versucht in die Lücken zu kommen. Ohne Erfolg. So hat es sich schon im runter fahren gestaut. Bis wir dann endlich wieder nach oben zur Ausfahrt kamen, waren die 15 Minuten für die freie Ausfahrt schon vorbei und alle mussten vor der Schranke halten und ihre Tickets entwerten, sonst wären wir nicht raus gekommen. Ich glaube jeder hat vorher versucht über die Sprechanlage den Parkwächter zu überzeugen frei raus zu kommen, allerdings ohne Erfolg. Bis wir einen Parkplatz hatten und ins Theater kamen, war die Veranstaltung schon im Gange.
Nicht vergleichbar, aber auch ärgerlich.
Liebe Grüße Jutta
das ist ein Erlebnis, dass keiner braucht. Schön zu lesen, dass du es noch geschafft hast das Parkhaus zu verlassen.
Ich hatte mal ein ähnliches Problem, auch im Theater-Parkhaus, allerdings bei der Einfahrt. Lauf Anzeige waren noch genügend freie Plätze vorhanden, also sind wir rein gefahren. Wir mussten dann bis in das unterste Stockwerk fahren und haben gesehen, dass doch etliche so eingeparkt hatten, dass sie zwei Plätze belegt haben. Immer wieder haben Fahrzeuge vor uns versucht in die Lücken zu kommen. Ohne Erfolg. So hat es sich schon im runter fahren gestaut. Bis wir dann endlich wieder nach oben zur Ausfahrt kamen, waren die 15 Minuten für die freie Ausfahrt schon vorbei und alle mussten vor der Schranke halten und ihre Tickets entwerten, sonst wären wir nicht raus gekommen. Ich glaube jeder hat vorher versucht über die Sprechanlage den Parkwächter zu überzeugen frei raus zu kommen, allerdings ohne Erfolg. Bis wir einen Parkplatz hatten und ins Theater kamen, war die Veranstaltung schon im Gange.
Nicht vergleichbar, aber auch ärgerlich.
Liebe Grüße Jutta
Das Leben ist wie zeichnen, nur ohne Radiergummi
Wer denkt, dass man Glück nicht kaufen kann, hat keine Ahnung und noch nie Damenkleidung gekauft.
Wer denkt, dass man Glück nicht kaufen kann, hat keine Ahnung und noch nie Damenkleidung gekauft.
-
Juliane
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1553
- Registriert: Di 5. Okt 2021, 11:53
- Geschlecht: Teilzeitfrau
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Hamburg
- Hat sich bedankt: 929 Mal
- Danksagung erhalten: 1048 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Moin ihr Lieben,
tjaaa, Parkhäuser, ein Quell unendlicher Geschichten.
Hier jetzt meine Version. Die liegt aber inzwischen ein paar Jahre zurück, doch wenn wir uns treffen ist es immer wieder lustig davon zu erzählen.
Wir waren mit 6 Mädels, also 3 Paaren, zum Theater verabredet. Treffen und Kaffeetrinken bei Regina und Ute und dann mit unserem SHARAN ins Theater. Ich hatte mir extra noch einen Sitz von einem Kollegen geliehen, damit wir mit einem Auto fahren konnten, denn Parkplätze sind immer wenige vorhanden.
Ich habe dann auf die Abfahrt gedrängt, denn am Samstagabend kann die 20 Minuten Fahrt zum Theater auch schon mal etwas länger dauern. Doch zunächst mussten alle noch einmal auf's Klo. Die ersten 1,5 km liefen denn auch gut, doch dann standen wir im Anfahrtstau des HSV zum Volksparkstadion.
Über Nebenstraßen und Schleichwege ging es meterweise voran, bis wir wenige Minuten vor Vorstellungsbeginn endlich am Theater waren. Mein Plan war inzwischen, die anderen aussteigen zu lassen, einen Parkplatz zu suchen und erst nach der Pause dazu zu stoßen.
An der Einfahrt zur Tiefgarage kam uns der Parkhauswächter entgegen und sagte, er hätte noch einen einzigen freien Platz für uns, die Nr. 14 und kassierte.
Der Platz erwies sich als seeehr schmal
und so mussten wir vorher alle aussteigen und das Auto zwischen die Betonpfeiler schieben. Dann durch den Türspalt greifen und die Handbremse anziehen und eiligen Schrittes hinauf ins Theater.
Meine Süße hatte bereits einen Tisch für die Pause reservieren lassen und kaum saßen wir alle, ging auch schon das Licht aus und die Vorstellung begann.
Nach der Vorstellung haben wir dann noch gemeinsam im Restaurant gegessen und als wir in die Tiefgarage wollten, war deren Zugang durchs Theater bereits abgeschlossen. So mussten wir ohne Jacken und Mäntel, denn die hatten wir beim ankommen im Kofferraum gelassen, außen herum zum Parkhaus tippeln, mit der Parkkarte den Nebeneingang öffnen und konnten endlich zum Auto.
Die Rückfahrt verlief dann, als wir endlich die Schranke öffnen konnten, in einer guten Viertelstunde.
Seither gucken wir vor'm Theaterbesuch, immer vorher extra auf den Spielplan. Nein, nicht den vom Theater, den vom HSV
LG, Juliane
tjaaa, Parkhäuser, ein Quell unendlicher Geschichten.
Hier jetzt meine Version. Die liegt aber inzwischen ein paar Jahre zurück, doch wenn wir uns treffen ist es immer wieder lustig davon zu erzählen.
Wir waren mit 6 Mädels, also 3 Paaren, zum Theater verabredet. Treffen und Kaffeetrinken bei Regina und Ute und dann mit unserem SHARAN ins Theater. Ich hatte mir extra noch einen Sitz von einem Kollegen geliehen, damit wir mit einem Auto fahren konnten, denn Parkplätze sind immer wenige vorhanden.
Ich habe dann auf die Abfahrt gedrängt, denn am Samstagabend kann die 20 Minuten Fahrt zum Theater auch schon mal etwas länger dauern. Doch zunächst mussten alle noch einmal auf's Klo. Die ersten 1,5 km liefen denn auch gut, doch dann standen wir im Anfahrtstau des HSV zum Volksparkstadion.
Über Nebenstraßen und Schleichwege ging es meterweise voran, bis wir wenige Minuten vor Vorstellungsbeginn endlich am Theater waren. Mein Plan war inzwischen, die anderen aussteigen zu lassen, einen Parkplatz zu suchen und erst nach der Pause dazu zu stoßen.
An der Einfahrt zur Tiefgarage kam uns der Parkhauswächter entgegen und sagte, er hätte noch einen einzigen freien Platz für uns, die Nr. 14 und kassierte.
Der Platz erwies sich als seeehr schmal
Meine Süße hatte bereits einen Tisch für die Pause reservieren lassen und kaum saßen wir alle, ging auch schon das Licht aus und die Vorstellung begann.
Nach der Vorstellung haben wir dann noch gemeinsam im Restaurant gegessen und als wir in die Tiefgarage wollten, war deren Zugang durchs Theater bereits abgeschlossen. So mussten wir ohne Jacken und Mäntel, denn die hatten wir beim ankommen im Kofferraum gelassen, außen herum zum Parkhaus tippeln, mit der Parkkarte den Nebeneingang öffnen und konnten endlich zum Auto.
Die Rückfahrt verlief dann, als wir endlich die Schranke öffnen konnten, in einer guten Viertelstunde.
Seither gucken wir vor'm Theaterbesuch, immer vorher extra auf den Spielplan. Nein, nicht den vom Theater, den vom HSV
LG, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
-
Violetta Arden
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 3962
- Registriert: Mi 5. Jul 2017, 17:53
- Geschlecht: Part-time-lady
- Pronomen: was auch immer
- Wohnort (Name): Tirol
- Forum-Galerie: gallery/album/213
- Hat sich bedankt: 1384 Mal
- Danksagung erhalten: 3054 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Da ich noch nie enfemme im Theater war, habe ich diese Situation nicht erlebt. Wohl aber die Schlangen an Automaten und beim Rausfahren aus den Tiefgaragen. Da werden die guten Sitten schon mal beiseite geschoben....
Enfemme hatte ich mal, als ich beim Sillpark parkte und nach einem Stadtbummel zahlen wollte, festgestellt, daß ich wohl mein Ticket verloren hatte (so wie Alicia). Musste zum Infostand und dort ein Ersatzticket holen...die Damen waren sehr nett...aber ich mußte trotzdem die Tagesgebühr von knapp EUR 20 (statt 2,50) zahlen. Und beim letzten Ausflug - ebenfalls in der Sillparkgarage- funktionierte die Bankomatzahlung (nicht nur bei mir) nicht....Schlange hinter mir, da ließ ich mal die nächsten vor....die hatten aber das gleiche Problem. Bei einem anderen Automaten habe ich dann meine Münzen zusammengekratzt und damit gezahlt.
Aber das kann ja nicht nur Frau passieren....
Schönen Sonntag
Violetta
Enfemme hatte ich mal, als ich beim Sillpark parkte und nach einem Stadtbummel zahlen wollte, festgestellt, daß ich wohl mein Ticket verloren hatte (so wie Alicia). Musste zum Infostand und dort ein Ersatzticket holen...die Damen waren sehr nett...aber ich mußte trotzdem die Tagesgebühr von knapp EUR 20 (statt 2,50) zahlen. Und beim letzten Ausflug - ebenfalls in der Sillparkgarage- funktionierte die Bankomatzahlung (nicht nur bei mir) nicht....Schlange hinter mir, da ließ ich mal die nächsten vor....die hatten aber das gleiche Problem. Bei einem anderen Automaten habe ich dann meine Münzen zusammengekratzt und damit gezahlt.
Aber das kann ja nicht nur Frau passieren....
Schönen Sonntag
Violetta
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
Mein Blog:
https://violettaarden9.blogspot.com/
Lebe Dein Leben.
Mein Blog:
https://violettaarden9.blogspot.com/
-
Magdalena
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2733
- Registriert: Di 4. Feb 2014, 10:17
- Geschlecht: weiblich
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Dresden
- Hat sich bedankt: 416 Mal
- Danksagung erhalten: 524 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Hallo,
da möchte ich doch auch etwas beitragen. Es war auf einen Ausflug nach Hamburg. Ortsunkundig suchte ich in Hamburg nach einem Parkhaus in der Innenstadt. Endlich fand ich ein Parkhaus, welches noch freie Plätze hatte. In den unteren Etagen waren die Plätze reserviert. Nur noch in den oberen Etagen standen Parkplätze zur Verfügung. Also das Auto abgestellt die Etage gemerkt und ab ins Getümmel. Dann awurde es Zeit zurück zu fahren. Nun betrat ich das Parkhaus von einem anderen Eingang. Mit dem Aufzug nun in die entsprechende Etage gefahren. Oh Schreck das Auto ist weg. Ich bin die ganze Etage abgegangen. Bis ich merkte, die Etagen sind um die halbe Höhe verletzt. Also habe ich noch die nächste Etage abgesucht. Erleichtert war ich, als ich mein Auto fand. Da ich ein Tagesticket lösen musste, gab es keine Probleme wegen der Zeitüberschreitung.
Viele liebe Grüße von Magdalena
da möchte ich doch auch etwas beitragen. Es war auf einen Ausflug nach Hamburg. Ortsunkundig suchte ich in Hamburg nach einem Parkhaus in der Innenstadt. Endlich fand ich ein Parkhaus, welches noch freie Plätze hatte. In den unteren Etagen waren die Plätze reserviert. Nur noch in den oberen Etagen standen Parkplätze zur Verfügung. Also das Auto abgestellt die Etage gemerkt und ab ins Getümmel. Dann awurde es Zeit zurück zu fahren. Nun betrat ich das Parkhaus von einem anderen Eingang. Mit dem Aufzug nun in die entsprechende Etage gefahren. Oh Schreck das Auto ist weg. Ich bin die ganze Etage abgegangen. Bis ich merkte, die Etagen sind um die halbe Höhe verletzt. Also habe ich noch die nächste Etage abgesucht. Erleichtert war ich, als ich mein Auto fand. Da ich ein Tagesticket lösen musste, gab es keine Probleme wegen der Zeitüberschreitung.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
-
Martina
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 331
- Registriert: Sa 20. Jan 2024, 01:28
- Pronomen:
- Wohnort (Name): südlich von München
- Hat sich bedankt: 1091 Mal
- Danksagung erhalten: 1043 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Hallo die Damen, Mädels und Schwestern!
Wenn Martina unterwegs ist, kommt sie garnicht in ein Parkhaus rein. Der Grund ist denkbar simpel: das Martinamobil namens Hotel Camp‘inski ist 3,20m hoch und wäre nach einer Parkhausdurchfahrt wohl das erste Wohnmobil-Cabrio weltweit. Drum eine andere Begebenheit, was Frau so passieren kann.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, hab ich zu Martinas Anfangszeiten beim Outfit ziemlich über die Stränge geschlagen. Ich hatte ein monochromes Outfit in rot und stand des Nachts an einer Autobahnraststätte. Hatte mir zuvor im Shop eine Cola als Wachmacher geholt. Es war fast nichts los. Die metallbeschlagenen Pinne meiner roten High-Heel-Overknees (Vitello made in Italy) kleckerten hallend durch den Shop und machten den Tankwart sichtlich sprachlos. Draußen dann stand ich noch am Auto und genehmigte mir eine Zigarette. Währenddessen rollte ein VW-Bus langsam ins Sichtfeld vor mir; das junge Paar hatte zuvor getankt und mich von da wohl bereits gesehen. Nun aber machten sie Anstalten, mit mir in Kontakt zu treten. Ich optisch sexy Hexi, innerlich scheues Reh im Schutze der Nacht, zog es vor, den Schutzraum meines Autos aufzusuchen und alles Weitere zu ignorieren. Das Pärchen fuhr weiter auf die Autobahn. Wenig später startete ich in gleicher Richtung, und da ich ja bald mal ankommen wollte, durfte das Camp‘inski spurten. Einige Kilometer später überholte ich den VW-Bus und bekam über die Rückspiegel ein was auch immer aussagendes Lichthupenkonzert zu sehen. Was die beiden dachten und wollten, werde ich nie erfahren. Scheues Reh damals, verpasste Chance, noch mehr zu erleben.
Eines aber ist sicher: Die Stiefel ziehen optisch und akustisch jegliche Aufmerksamkeit auf sich. Die Stiefel, nicht deren Trägerin!


Dies eine weitere Episode aus Martinas seltsamen Anfängen. Das Outfit habe ich seitdem (9. Januar 2024) nicht mehr getragen. Die Stiefel schlummern im Keller und warten auf einen Einsatz in seriöserer Kombination.
Schöne Pfingsten!
Schon wieder gestiefelt: Martina, La Martina
Quelle: https://i.ibb.co/xSR63f5T/IMG-5765.jpg
Wenn Martina unterwegs ist, kommt sie garnicht in ein Parkhaus rein. Der Grund ist denkbar simpel: das Martinamobil namens Hotel Camp‘inski ist 3,20m hoch und wäre nach einer Parkhausdurchfahrt wohl das erste Wohnmobil-Cabrio weltweit. Drum eine andere Begebenheit, was Frau so passieren kann.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, hab ich zu Martinas Anfangszeiten beim Outfit ziemlich über die Stränge geschlagen. Ich hatte ein monochromes Outfit in rot und stand des Nachts an einer Autobahnraststätte. Hatte mir zuvor im Shop eine Cola als Wachmacher geholt. Es war fast nichts los. Die metallbeschlagenen Pinne meiner roten High-Heel-Overknees (Vitello made in Italy) kleckerten hallend durch den Shop und machten den Tankwart sichtlich sprachlos. Draußen dann stand ich noch am Auto und genehmigte mir eine Zigarette. Währenddessen rollte ein VW-Bus langsam ins Sichtfeld vor mir; das junge Paar hatte zuvor getankt und mich von da wohl bereits gesehen. Nun aber machten sie Anstalten, mit mir in Kontakt zu treten. Ich optisch sexy Hexi, innerlich scheues Reh im Schutze der Nacht, zog es vor, den Schutzraum meines Autos aufzusuchen und alles Weitere zu ignorieren. Das Pärchen fuhr weiter auf die Autobahn. Wenig später startete ich in gleicher Richtung, und da ich ja bald mal ankommen wollte, durfte das Camp‘inski spurten. Einige Kilometer später überholte ich den VW-Bus und bekam über die Rückspiegel ein was auch immer aussagendes Lichthupenkonzert zu sehen. Was die beiden dachten und wollten, werde ich nie erfahren. Scheues Reh damals, verpasste Chance, noch mehr zu erleben.
Eines aber ist sicher: Die Stiefel ziehen optisch und akustisch jegliche Aufmerksamkeit auf sich. Die Stiefel, nicht deren Trägerin!
Dies eine weitere Episode aus Martinas seltsamen Anfängen. Das Outfit habe ich seitdem (9. Januar 2024) nicht mehr getragen. Die Stiefel schlummern im Keller und warten auf einen Einsatz in seriöserer Kombination.
Schöne Pfingsten!
Schon wieder gestiefelt: Martina, La Martina
Quelle: https://i.ibb.co/xSR63f5T/IMG-5765.jpg-
Alicia
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 779
- Registriert: Sa 9. Mär 2024, 11:21
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Mittelfranken
- Hat sich bedankt: 1881 Mal
- Danksagung erhalten: 1146 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Hallo Martina,Marusha hat geschrieben: So 8. Jun 2025, 00:51 Die Stiefel schlummern im Keller und warten auf einen Einsatz in seriöserer Kombination.
das Outfit sieht richtig gut nach flotter Feger aus. Viel zu schade nur für die Nacht. Nur Mut und dann wirst du für die tollen Stiefel schicke Oberteile finden und Alles dann ausführen. Was ist denn "seriös"? Mit harten Hacken auf dem Pflaster fallen wir immer auf.
Liebe Grüße, Alicia.
Eine Lebensweise zu erfinden ist nichts. Sie zu verinnerlichen, ein Anfang. Sie zu leben ist alles.
(Frei nach Otto Lilienthal)
(Frei nach Otto Lilienthal)
-
Momo58
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1722
- Registriert: Do 13. Dez 2012, 15:13
- Geschlecht: transident
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Hinter dem Mond gleich links
- Hat sich bedankt: 376 Mal
- Danksagung erhalten: 465 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Du siehst super gut aus als lady in red. Rot passt hervorragend zu dir.
LG Manuela
LG Manuela
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
-
Lina
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 4370
- Registriert: Di 25. Jan 2011, 00:34
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 52 Mal
- Danksagung erhalten: 189 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Parkhäuser vermitteln eh ein falsches Sicherheitsgefühl. Die Kameraüberwachung dient eher kommerziellen Zwecken - d.h. dass alle bezahlen. Sonst sind sie vermutlich der beste Ort, unerkannt in Autos einzubrechen oder Leute zu überfallen.
-
Rusza
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 181
- Registriert: Do 1. Jul 2021, 00:14
- Geschlecht: divers
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 113 Mal
- Danksagung erhalten: 69 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Es hilft manchmal,wenn man sich die Stellplatznummer merkt,falls es denn eine gibt.
Kann ich mir jetzt auch gut vorstellen.Irgendwie kam ich mir am Freitag in der Tiefgarage einsam und verlassen vor.Alle Operbesucher waren weg,nur wenige Autos standen noch da.Es herrschte eine fast tödliche Stille.
-
Jutta Rambler
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 139
- Registriert: Mo 5. Mai 2025, 14:35
- Pronomen: Jutta, du
- Wohnort (Name): ... um Ulm herum
- Hat sich bedankt: 244 Mal
- Danksagung erhalten: 196 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Nach langem - nein sehr langem - nachsinnen, habe ich mich letztes Wochenende kurzfristig dazu entschieden ins Kino zu gehen. Wir haben in der Nähe ein Programmkino in dem der Film „Sisi & Ich“ gezeigt wurde.
Ihr müsst wissen, die Frau in mir ist ein absoluter Sisi-Fan und hat bestimmt schon annähernd jeden Film über Sisi, meist schon mehrfach, angeschaut.
Ich habe mich also in meine Frauen-Garderobe geworfen und bin voller Vorfreude losgefahren. Am Kino angekommen habe ich bis kurz vor Beginn gewartet um mich mehr oder weniger hineinschleichen zu können.
Ich hatte einen Platz in der Mitte des Saales gewählt, aber ziemlich außen am Gang. In dieser Reihe saßen noch 3 oder 4 weitere Personen.
Ich war ganz im Film gefangen. Sehr gut verkörpert von Susanne Wolff als Kaiserin Elisabeth und Sandra Hüller als ihre Hofdame.
Gefühlt war es in der Mitte des Films, als ein Mann aus der Mitte meiner Stuhlreihe in meine Richtung kam. Er fragte: „Darf ich“?.
In dem Glauben er wolle nach draußen gehen, sagte ich: „Ja, gerne“. Daraufhin setzte er sich neben mich und bedankte sich. Er fing dann an, immer mal wieder mit mir zu sprechen. Toller Film, wie finden Sie .... usw. Ich fand das etwas störend, aber auch aufregend.
Irgend wann hat mich dann der Mut verlassen.
“Ich bin gleich wieder da“, sagte ich zu ihm. Zügig verließ ich das Kino, erst ins Foyer, dann fluchtartig durch einen Seitenausgang nach draußen.
Viele Gedanken gingen mir da durch den Kopf. Was wäre daraus geworden? Wäre er vielleicht nach Ende des Films mit mir nach draußen gegangen? Sicher hätte er dann sofort realisiert, dass ich keine vollkommene Frau bin. Wie hätte er darauf reagiert? Und so weiter, und so weiter.
Bis heute geht mir dies nach und beschäftigt mich.
Hattet ihr auch schon mal so eine Situation? Wie habt ihr euch verhalten? So schnell werde ich nicht mehr als Jutta ins Kino gehen. Das ist sicher.
Über Zuspruch, Ratschläge oder Tipps würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße eure Jutta
Ihr müsst wissen, die Frau in mir ist ein absoluter Sisi-Fan und hat bestimmt schon annähernd jeden Film über Sisi, meist schon mehrfach, angeschaut.
Ich habe mich also in meine Frauen-Garderobe geworfen und bin voller Vorfreude losgefahren. Am Kino angekommen habe ich bis kurz vor Beginn gewartet um mich mehr oder weniger hineinschleichen zu können.
Ich hatte einen Platz in der Mitte des Saales gewählt, aber ziemlich außen am Gang. In dieser Reihe saßen noch 3 oder 4 weitere Personen.
Ich war ganz im Film gefangen. Sehr gut verkörpert von Susanne Wolff als Kaiserin Elisabeth und Sandra Hüller als ihre Hofdame.
Gefühlt war es in der Mitte des Films, als ein Mann aus der Mitte meiner Stuhlreihe in meine Richtung kam. Er fragte: „Darf ich“?.
In dem Glauben er wolle nach draußen gehen, sagte ich: „Ja, gerne“. Daraufhin setzte er sich neben mich und bedankte sich. Er fing dann an, immer mal wieder mit mir zu sprechen. Toller Film, wie finden Sie .... usw. Ich fand das etwas störend, aber auch aufregend.
Irgend wann hat mich dann der Mut verlassen.
“Ich bin gleich wieder da“, sagte ich zu ihm. Zügig verließ ich das Kino, erst ins Foyer, dann fluchtartig durch einen Seitenausgang nach draußen.
Viele Gedanken gingen mir da durch den Kopf. Was wäre daraus geworden? Wäre er vielleicht nach Ende des Films mit mir nach draußen gegangen? Sicher hätte er dann sofort realisiert, dass ich keine vollkommene Frau bin. Wie hätte er darauf reagiert? Und so weiter, und so weiter.
Bis heute geht mir dies nach und beschäftigt mich.
Hattet ihr auch schon mal so eine Situation? Wie habt ihr euch verhalten? So schnell werde ich nicht mehr als Jutta ins Kino gehen. Das ist sicher.
Über Zuspruch, Ratschläge oder Tipps würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße eure Jutta
Das Leben ist wie zeichnen, nur ohne Radiergummi
Wer denkt, dass man Glück nicht kaufen kann, hat keine Ahnung und noch nie Damenkleidung gekauft.
Wer denkt, dass man Glück nicht kaufen kann, hat keine Ahnung und noch nie Damenkleidung gekauft.
-
Momo58
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1722
- Registriert: Do 13. Dez 2012, 15:13
- Geschlecht: transident
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Hinter dem Mond gleich links
- Hat sich bedankt: 376 Mal
- Danksagung erhalten: 465 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Ich spiele gerne mit den Gefühlen der Männer, egal ob in Mini, Midi oder Maxi. Ein etwas hilflosen Blick und schon wir mir die Tür geöffnet. Ein kleiner Augenaufschlag und schon werde ich an der Kasse im Supermarkt vorgelassen. Im Café flirte ich auch mal gerne, gefolgt von einem Smalltalk. Er hieß Sigi und war scharf auf mich. Als er mich zum Tanzen einladen wollte, war die Notbremse angesagt: "das würde ich dir nicht empfehlen; ich tanze so gut wie ein Nilpferd. Das halten deine Füße nicht aus". Noch etwas Smalltalk und wir verabschiedeten uns.
Parkhäuser meide ich seit ich mal nicht richtig gelesen hatte. Da stand "private Parkplätze". Leider hatte ich das übersehen. Ich fuhr rein, suchte den nicht vorhandenen Kassenautomat und stellte fest, raus geht's auch nicht mehr, weil das Rolltor wieder unten war. Ich schrie mir die Seele aus dem Leib, bis plötzlich jemand kam und mich raus gelassen hat.
Parkhäuser meide ich seit ich mal nicht richtig gelesen hatte. Da stand "private Parkplätze". Leider hatte ich das übersehen. Ich fuhr rein, suchte den nicht vorhandenen Kassenautomat und stellte fest, raus geht's auch nicht mehr, weil das Rolltor wieder unten war. Ich schrie mir die Seele aus dem Leib, bis plötzlich jemand kam und mich raus gelassen hat.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
-
Martina
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 331
- Registriert: Sa 20. Jan 2024, 01:28
- Pronomen:
- Wohnort (Name): südlich von München
- Hat sich bedankt: 1091 Mal
- Danksagung erhalten: 1043 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Was einer Frau so passieren kann
Liebe Jutta,rambler hat geschrieben: Sa 2. Aug 2025, 15:43
Bis heute geht mir dies nach und beschäftigt mich.
Hattet ihr auch schon mal so eine Situation? Wie habt ihr euch verhalten? So schnell werde ich nicht mehr als Jutta ins Kino gehen. Das ist sicher.
Über Zuspruch, Ratschläge oder Tipps würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße eure Jutta
da musste ich wirklich schmunzeln beim Lesen Deines „Abenteuers“! Ich kann‘s sooo gut nachempfinden, wie‘s Dir ging, und vor allem, wie‘s Dich noch tagelang beschäftigt. Du fühlst Dich fraulich, die Frau in Dir hat den Drang, in die Öffentlichkeit zu gehen, eigentlich um gesehen zu werden, um Teilhabe zu erleben: um sich zu sozialisieren. Und im selben Moment hast du die Gewissheit, dass dich jeder und jede beim ersten Anblick als „Mogelpackung“ oder seltsam wahrnimmt, eher ablehnend reagiert und du dich dann eben nicht fraulich fühlen kannst - und weil Du das weißt, hast Du Angst davor, dass es passiert. Angst zieht an, wovor sie sich fürchtet.
So schnell nicht wieder als Jutta unter d‘Leut? Ja warum denn nicht? Tue, wovor du dich fürchtest, und die Angst verschwindet. So viele Stories im Forum erzählen von den ersten Schritten in die Öffentlichkeit. Zunächst sind‘s entlegene Orte, möglichst noch dazu im Schutz der Dunkelheit. Es ist aufregend und wird zum absoluten Stresstest, wenn unerwartet jemand auftaucht und einem begegnet. So wie der Mann im Kino. Er hat Dich angesprochen. Vermutlich warst Du maximal wortkarg - wäre insgesamt plausibel, denn unsere Stimme verrät uns doch arg schnell, es sei denn, es gelingt, sie gut zu modulieren. Und dann hast Du die Flucht ergriffen, bevor das Licht im Kino angeht oder Du vielleicht mehr antworten musst.
Mich würde ja echt interessieren, wie Dein Outfit war. Muss ja irgendwie interessant gewirkt haben im Halblicht des Kinos.
1. Frauen! Seid lieber schön als klug, denn Männer können besser schauen als denken!
2. Männer wählen die Frau für‘s Leben oft auch mal bei einer Beleuchtung, bei der sie nichtmal eine Krawatte auswählen würden.
Bei mir gab‘s auch schon viele Situationen, in denen ich mich äußerlich suboptimal vor die Tür meines Campers gewagt habe, nur um‘s für mich ganz alleine zu erleben. Aber immer mit offenem Fluchtweg zurück ins Schneckenhäuschen.
Im Winter 2023/2024 bin ich mal mit der S-Bahn und U-Bahn auch ins Kino zur Münchner Freiheit gefahren. Strickkleid lang in wollweiss, langer Daunenmantel in offwhite, lange Fingernägeltips dunkelbraun lackiert, Lippenstift dunkelbraun, sehr hohe italienische Echtleder-Plateau-Highheel-Overknees mit dezentem hohem Blockabsatz (gut zu laufen), round toe, in matt dunkelbraun mit Heckeinstieg und RV über gesamte Länge. Hat eigentlich alles super zusammengepasst, ABER: auf dem Rückweg musste ich in eine überfüllte U-Bahn einsteigen, stand also dicht gedrängt zwischen den anderen Leuten und konnte mit meiner Größe (185cm Natur + ca. 17cm Absatz macht 2,02m!!!) wie ein Leuchtturm alles überblicken, aber eben auch von allen bestens gesehen werden. Und da war auch die eine und andere Reaktion zu sehen, die entlarvend wirkte.
Und, hat‘s mich abgehalten, sowas wieder zu tun? Nein! Ich stehe auf hohe Absätze und liebe das Gefühl, auf ihnen zu laufen. Was ich aber nach dieser Leuchtturm-Erfahrung geändert habe: keine Plateaus zusammen mit hohen Absätzen und auch ohne Plateau möglichst nicht über 11cm Absatzhöhe - und wenn ich Strecke machen muss, Absatz entweder bisserl niedriger oder breiter. Auf 13cm Highheels mit dünnen Pinnen muss man a) diese Höhe gut geübt haben und b) für Strecke in den Beinen und Füßen echt gut durchtrainiert sein. Zu a) war ich vor einem Jahr fit, aktuell bin ich‘s nicht so sehr, und zu b) fehlt mir die Disziplin.
Also kann ich Dich nur ermuntern: Pack den Stier bei den Hörnern!!!
Liebe Grüße, Martina