"Stolzmonat" - eine rechte Gegenkampagne zum "Pride Month"
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Olivia
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"Stolzmonat" „ eine rechte Gegenkampagne zum "Pride Month"
Aus dem "Correctiv Newsletter" vom 04.06.2025:
"„Bibi Stolzberg, die Stolzmaus und der Abschiebefant“, sagt Lena Kotré, „werden in ein paar Jahren in jedem Kinderzimmer bekannt sein.“ Die AfD-Abgeordnete aus Brandenburg spricht über abgewandelte Kinderfiguren, provokante Memes, die aus rechtsextremen Troll-Kreisen stammen. Sie sind Teil des sogenannten „Stolzmonats“, einer rechten Gegenkampagne zum „Pride Month“ für die LGBTQ+-Rechte und -Community.
Beim 2023 initiierten „Stolzmonat“ fluten rechte Trolle und politische Aktivisten zum Beginn des „Pride Month“ am 1. Juni Soziale Netzwerke mit zehntausenden Beiträgen, um den „Pride Month“ unsichtbar zu machen. Die Taktik: überlagern, umdeuten, provozieren und hetzen. Schwarz-Rot-Gold statt Regenbogen. Die AfD erkannte schnell die aktivistische Kraft und sprang auf den queer-feindlichen Zug mit auf.
Zwei Jahre später trafen sich nun zum ersten Mal laut Polizei 85 Aktivisten, um im Koblenzer Stadtteil Stolzenfels den Auftakt der Kampagne zu feiern – aus rechten Memes wird ein vermeintliches Volksfest. Dem stellten sich 180 Personen entgegen.
Was als Internet-Kampagne begann, trug wohl auch zu realen Bedrohungen bei, etwa bei den systematischen Attacken auf CSDs im vergangenen Jahr. Dass es beim „Stolzmonat“ nicht um ein bisschen Vaterlandsliebe geht, beschreibt der Verfassungsschutz so: „Unter dem Deckmantel des 'Stolzmonats' wurde von der rechtsextremistischen Szene mit Aktionen sowohl im digitalen als auch realweltlichen Raum gegen die LGBTQ+- Community gehetzt.“ Getrieben wurde die Hass-Kampagne etwa von der sogenannten Identitären Bewegung, einer rechtsextremen Kleinstgruppe. Zu den Initiatoren gehört der rechtsextreme Influencer „Shlomo Finkelstein“, über den CORRECTIV schon berichtete – und der jetzt vorzeitig aus der Haft wegen etwa Beleidigung von Religionsgesellschaften und Volksverhetzung entlassen wurde.
Der „Stolzmonat“ ist eine von vielen Facetten, wie Rechtsextreme in die Öffentlichkeit drängen, um den politischen Diskurs zu verschieben. Wichtig zu wissen: schwarz-rot-goldene Memes sind nur eine Fassade, dahinter steht eine queer-feindliche Kampagne. "
"„Bibi Stolzberg, die Stolzmaus und der Abschiebefant“, sagt Lena Kotré, „werden in ein paar Jahren in jedem Kinderzimmer bekannt sein.“ Die AfD-Abgeordnete aus Brandenburg spricht über abgewandelte Kinderfiguren, provokante Memes, die aus rechtsextremen Troll-Kreisen stammen. Sie sind Teil des sogenannten „Stolzmonats“, einer rechten Gegenkampagne zum „Pride Month“ für die LGBTQ+-Rechte und -Community.
Beim 2023 initiierten „Stolzmonat“ fluten rechte Trolle und politische Aktivisten zum Beginn des „Pride Month“ am 1. Juni Soziale Netzwerke mit zehntausenden Beiträgen, um den „Pride Month“ unsichtbar zu machen. Die Taktik: überlagern, umdeuten, provozieren und hetzen. Schwarz-Rot-Gold statt Regenbogen. Die AfD erkannte schnell die aktivistische Kraft und sprang auf den queer-feindlichen Zug mit auf.
Zwei Jahre später trafen sich nun zum ersten Mal laut Polizei 85 Aktivisten, um im Koblenzer Stadtteil Stolzenfels den Auftakt der Kampagne zu feiern – aus rechten Memes wird ein vermeintliches Volksfest. Dem stellten sich 180 Personen entgegen.
Was als Internet-Kampagne begann, trug wohl auch zu realen Bedrohungen bei, etwa bei den systematischen Attacken auf CSDs im vergangenen Jahr. Dass es beim „Stolzmonat“ nicht um ein bisschen Vaterlandsliebe geht, beschreibt der Verfassungsschutz so: „Unter dem Deckmantel des 'Stolzmonats' wurde von der rechtsextremistischen Szene mit Aktionen sowohl im digitalen als auch realweltlichen Raum gegen die LGBTQ+- Community gehetzt.“ Getrieben wurde die Hass-Kampagne etwa von der sogenannten Identitären Bewegung, einer rechtsextremen Kleinstgruppe. Zu den Initiatoren gehört der rechtsextreme Influencer „Shlomo Finkelstein“, über den CORRECTIV schon berichtete – und der jetzt vorzeitig aus der Haft wegen etwa Beleidigung von Religionsgesellschaften und Volksverhetzung entlassen wurde.
Der „Stolzmonat“ ist eine von vielen Facetten, wie Rechtsextreme in die Öffentlichkeit drängen, um den politischen Diskurs zu verschieben. Wichtig zu wissen: schwarz-rot-goldene Memes sind nur eine Fassade, dahinter steht eine queer-feindliche Kampagne. "
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Flora
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Re: "Stolzmonat" „ eine rechte Gegenkampagne zum "Pride Month"
Erster Gedanke: Na, als polemische Kritik an der AfD ist das jetzt auch wieder arg plump.Olivia hat geschrieben: Do 5. Jun 2025, 06:52 "„Bibi Stolzberg, die Stolzmaus und der Abschiebefant“,
Satz zuende gelesen -> Omg, das kommt wirklich ernsthaft von denen selber!!
So? Na dann...
www (punkt) stolzmonat (punkt) net
(ich verlinke ungern extern, kann die Seite aber empfehlen, wenn man schmunzeln möchte