Studie: Europäisches und zentralasiatisches Recht, das über die Binarität hinausgeht
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Anne-Mette
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Studie: Europäisches und zentralasiatisches Recht, das über die Binarität hinausgeht

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Beitrag von Anne-Mette »

Die Studie wurde noch bis Mitte Mai verlängert. Bitte noch mitmachen - sie richtet sich an nicht-binäre Menschen und Fragen zu Recht, Identität und Geschlechtseintrag.

Sie können an dieser Studie teilnehmen, wenn:
• Sie mindestens 18 Jahre alt sind und
• Sie Ihre Geschlechtsidentität im nichtbinären Spektrum verorten (d.h. Sie identifizieren sich nicht immer und/oder nicht ausschließlich als Mann oder Frau) und
• Sie in Europa oder Zentralasien leben
Einleitung
In den letzten Jahren ist das gesellschaftliche Bewusstsein für Menschen gestiegen, deren Geschlechtsidentität im nichtbinären Spektrum angesiedelt ist. Wenngleich diese Personen häufig mit dem Überbegriff ‚nichtbinär‘ bezeichnet werden, gibt es eine breite Palette an Begriffen, die Personen für sich selbst verwenden, um sich selbst zu identifizieren, u.a. genderfluid, genderqueer und nicht geschlechtsspezifisch. In Europa und Zentralasien identifiziert sich eine steigende Anzahl von Personen nicht ausschließlich als männlich oder weiblich.
In einigen Ländern gibt das Gesetz Personen bereits die Möglichkeit zu einer Anerkennung außerhalb der Zweigeschlechterordnung auf Ausweispapieren. In den meisten Teilen Europas und Zentralasiens werden Personen, selbst wenn sie ihr Geschlecht rechtmäßig ändern können, auf Ausweispapieren dennoch nur mit dem „männlichen“ oder „weiblichen“ Geschlechtseintrag eingetragen.
Im letzten Jahrzehnt haben Richter*innen und Gesetzgeber*innen sowie NGOs und Wissenschaftler*innen angefangen, ernster darüber nachzudenken, wie das Recht diesen Personen mit einer Geschlechtsidentität im nichtbinären Spektrum mehr Respekt zukommen lassen kann. Hierzu ist es notwendig, einige zentrale Fragen zu stellen, wie beispielsweise wie nehmen nichtbinäre Personen in Europa und Zentralasien derzeit das Recht wahr und wie möchten nichtbinäre Personen in Europa und Zentralasien rechtlich anerkannt werden? Diese Studie soll den Anfang machen, diese wichtigen Fragen zu stellen.
Letztlich wird durch die Zunahme des Wissens und des Bewusstseins unter politischen Entscheidungsträger*innen, der Zivilgesellschaft, Wissenschaftler*innen und der allgemeinen Öffentlichkeit erhofft, dass die Studie einen Beitrag zur Entwicklung von gesetzlichen Änderungen leistet, die die Bedarfe von nichtbinären Personen besser berücksichtigen.
Wer führt diese Studie durch?
Diese Studie wird von vier Wissenschaftler*innen organisiert, die alle zu Themen der Geschlechtsidentität und des Geschlechtsausdrucks in Europa und Zentralasien arbeiten und forschen:
• Peter Dunne (Universität Bristol, Vereinigtes Königreich)
• CQ Quinan (Universität Melbourne, Australien)
• Joz Motmans (Universität Gent, Belgien)
• Marjolein van den Brink (Universität Utrecht, Niederlande)
Bei der Gestaltung und Durchführung dieser Studie arbeiteten für die Studie zuständigen Wissenschaftler*innen mit drei zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen:
• ILGA-Europe
• TGEU - Trans Europe and Central Asia
• Organisation Intersex International Europe (OII Europe)
Noch mehr Infos stehen im Link zur Studie, und hier kann man sie auch in anderen Sprachen ausfüllen - und gerne auch verbreiten: https://www.bristol.ac.uk/law/research/ ... t-survey2/

TEIL I – INFORMATION UND EINWILLIGUNGSERKLÄRUNG
Bitte lesen Sie das Dokument Information für Teilnehmer*innen vor der Umfrage durch.
Weitere Informationen können Sie auch in der Mitteilung über die faire Verarbeitung (Fair Processing Notice) der Universität Bristol nachlesen.
https://app.onlinesurveys.jisc.ac.uk/s/ ... 9RniV8-ECQ
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