Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt - # 3
-
Momo58
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1722
- Registriert: Do 13. Dez 2012, 15:13
- Geschlecht: transident
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Hinter dem Mond gleich links
- Hat sich bedankt: 376 Mal
- Danksagung erhalten: 465 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Hallo SchPa
Bei euch gibt es eine Beratungsstelle: das Transgender Network Switzerland in der Monbijoustr. 73, 3007 Bern, (tgns.ch). Vielleicht wäre das etwas für deinen Sohn.
Liebe Grüße
Manuela
Bei euch gibt es eine Beratungsstelle: das Transgender Network Switzerland in der Monbijoustr. 73, 3007 Bern, (tgns.ch). Vielleicht wäre das etwas für deinen Sohn.
Liebe Grüße
Manuela
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
-
Susi T
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1271
- Registriert: Mi 4. Mai 2022, 23:44
- Geschlecht: Frau mit Varianzen
- Pronomen: Sie
- Wohnort (Name): Pfalz
- Hat sich bedankt: 933 Mal
- Danksagung erhalten: 1127 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Danke Jaddy für deine guten Ausführungen, stimme dir ja gerne zu, auch besonders deiner Ergänzung.Jaddy hat geschrieben: Sa 25. Jan 2025, 17:26
(1) Und meiner Ansicht nach ist es auch besser, da so lange nicht hinterher zu forschen, wie einflussreiche Kräfte uns am liebsten "weg" haben wollen. Denen möchte ich weder irgendwelche Pseudo-Messmethoden geben, damit sie fremdbestimmen, wer "trans genug" ist um sich anders zu kleiden etc, noch dass sie irgendwelche "Behandlungen" ertüfteln, mit denen wir wieder "konform" gemacht werden sollen. Wir sind okay wie wir sind. Get over it.
Bei Thema Inter* sieht man doch sehr genau wohin die Diagnostik geführt hat, vor allem auch zu vermehrten Abtreibungen, nicht anders würde es bei Trans* laufen und bis da was anderes außer zusätzlicher pathologischen Einstufung und negativen Behandlungen ablaufen würde, würde viel Zeit vergehen.
Genau umgekehrt sollte es sein, queer ist keine Krankheit und ist nicht schlimm, sondern eine Bereicherung der Gesellschaft.
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
-
Malvine
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1811
- Registriert: Sa 7. Mai 2022, 21:30
- Geschlecht: M+F
- Pronomen: du
- Wohnort (Name): Bayreuth
- Forum-Galerie: gallery/album/645
- Hat sich bedankt: 1805 Mal
- Danksagung erhalten: 1674 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Sag doch einfach, es tut dir Leid, wie du reagiert hast. Du wolltest ihn doch nur unterstützen und hast evtl den falschen Weg dazu gewählt. Du hast ja nur aus Liebe zu ihm so reagiert und willst auch weiterhin sein Bestes und vertraust ihm.
Viele Worte müssen es ja bei Jugendlichen nicht sein und sie wollen auch nicht deine Lebensbeichte hören.
Er braucht nur zu wissen, dass er auch in Zukunft mit dir rechnen kann, wenn er Hilfe braucht.
Gruß
Malvine
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
-
Katie
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 105
- Registriert: Di 30. Okt 2012, 22:30
- Geschlecht: weiblich
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Ortenaukreis
- Hat sich bedankt: 160 Mal
- Danksagung erhalten: 155 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Hallo Besorgter Papa,
Auch hat er schon vorher sich eher mit gleichaltrigen ausgetauscht und uns dann einbezogen. Wir haben und hatten ihn unterstützt, wo wir konnten, ihn aber seinen Weg finden lassen. Es ist erstaunlich, mit welcher Energie und Konsequenz er seinen Weg gegangen ist und auch geht. Wir haben ihn zu nichts gedrängt und auch nicht versucht ihm irgendwas auszureden. Falls etwas ist oder ihn belastet, hat er uns eher einen Brief geschrieben, statt sich verbal zu äußern, dies viel ihm leichter.
Er ist den ganzen Weg gegangen und hat auch noch etwas vor sich, aber schon die Mastektomie hat uns ein neues, viel glücklicheres Kind beschert
. Es war als wäre eine riesige Last von ihm abgefallen. Auch seine Personenstandsänderung und Namensänderung hat er nach dem alten Gesetz durchgezogen. Für ihn war die psychologische Betreuung mehr ein Muss als eine Erleichterung, was aber auch an der Praxis lag. Bei der zweiten Gutachterin hatte er mehr Glück und dort auch alle nötige Hilfe erhalten.
Den Kampf mit der Krankenkasse habe ich für ihn geführt, was er wirklich begrüßt hatte.
Der Weg von Frau zu Mann ist scheinbar mit viel mehr Operationen behaftet als umgekehrt, wir hoffen, dass jetzt die letzte bald erfolgreich beendet ist (5 waren schon und liefen auch gut).
Spezielle Tipps kann ich Dir nicht geben, nur meine Sichtweise schildern. Wie es hier schon erwähnt wurde, ist die Jugend heute sehr viel besser informiert und tauscht sich auch aus. Da haben wir uns nie aufgedrängt. Wichtig war, dass wir für ihn da sind und unterstützen.
Vielleicht findest Du noch in meinem alten Thread ein paar Tipps.
Ich persönlich habe mich aus Rücksicht auf ihn zurückgenommen, um ihn nicht auch noch damit zu belasten. Ich denke, er ahnt, weiß es schon, aber wir thematisieren es nicht. Die Jugend hat genug zu verarbeiten, da sollte man sie nicht noch mit eigenen Problemen belasten, aber auch nicht belügen oder verheimlichen. Wie gesagt, ich nehme mich zurück, verstelle mich aber nicht.
Seit einem halben Jahr ist er ausgezogen und hat auch eine feste Freundin, kommt aber am Wochenende auch zu uns und übernachtet ab und an. Auch wegen unserer Tochter, mit der er schon immer super auskamen und auch heute noch sind sie ein Geschwisterpaar, das zusammen hält.
Wegen dieser Zurückhaltung bin ich im Moment nicht sehr aktiv im Forum, aber lese immer mit
und beneide/bewundere auch ein bisschen die anderen, die mutig ihren Weg gehen. Vielleicht kann ich jetzt wieder etwas mehr den Fokus auf mich richten, dann gibt es auch wieder was zu erzählen.
Ich finde es KKlasse,das Du so offen damit umgehst und ihn auch unterstützt, es ist ein schwerer Weg, den er/sie alleine finden muss, aber es lohnt sich auf jeden Fall.
PS: Ich denke "verantwortlich" für die Situation sind wir nicht, aber wir haben die Verantwortung unseren Kindern bei ihrem Weg zu unterstützen.
Viel Glück und Erfolg wünsche ich Dir und informiere Dich in diesem tollen Forum, Du wirst Unterstützung finden!
LG
Katie
Ich kann Deine Situation gut nachvollziehen und bei mir ist es nicht viel anders, außer das ich mit meiner Frau diesen Weg für unseren (Trans)Sohn gegangen sind. Bei ihm kam das Outing auch in der Pubertät, aber es hat schon vorher Signale gegeben, dass er eher ein Junge als ein Mädchen ist.SchPa hat geschrieben: Sa 25. Jan 2025, 02:20 –Wie auf ihn/sie zugehen.
–Wie soll ich ihn/sie unterstützen?
–Was habe ich falsch gemacht? Bin ich Dafür verantwortlich?
–Hat jemand (als Elternteil) Erfahrung? Tipps?
–Kann mir eine betroffene Trans-Person Tipps geben, wie ich mich verhalten soll?
Auch hat er schon vorher sich eher mit gleichaltrigen ausgetauscht und uns dann einbezogen. Wir haben und hatten ihn unterstützt, wo wir konnten, ihn aber seinen Weg finden lassen. Es ist erstaunlich, mit welcher Energie und Konsequenz er seinen Weg gegangen ist und auch geht. Wir haben ihn zu nichts gedrängt und auch nicht versucht ihm irgendwas auszureden. Falls etwas ist oder ihn belastet, hat er uns eher einen Brief geschrieben, statt sich verbal zu äußern, dies viel ihm leichter.
Er ist den ganzen Weg gegangen und hat auch noch etwas vor sich, aber schon die Mastektomie hat uns ein neues, viel glücklicheres Kind beschert
Den Kampf mit der Krankenkasse habe ich für ihn geführt, was er wirklich begrüßt hatte.
Der Weg von Frau zu Mann ist scheinbar mit viel mehr Operationen behaftet als umgekehrt, wir hoffen, dass jetzt die letzte bald erfolgreich beendet ist (5 waren schon und liefen auch gut).
Spezielle Tipps kann ich Dir nicht geben, nur meine Sichtweise schildern. Wie es hier schon erwähnt wurde, ist die Jugend heute sehr viel besser informiert und tauscht sich auch aus. Da haben wir uns nie aufgedrängt. Wichtig war, dass wir für ihn da sind und unterstützen.
Vielleicht findest Du noch in meinem alten Thread ein paar Tipps.
Ich persönlich habe mich aus Rücksicht auf ihn zurückgenommen, um ihn nicht auch noch damit zu belasten. Ich denke, er ahnt, weiß es schon, aber wir thematisieren es nicht. Die Jugend hat genug zu verarbeiten, da sollte man sie nicht noch mit eigenen Problemen belasten, aber auch nicht belügen oder verheimlichen. Wie gesagt, ich nehme mich zurück, verstelle mich aber nicht.
Seit einem halben Jahr ist er ausgezogen und hat auch eine feste Freundin, kommt aber am Wochenende auch zu uns und übernachtet ab und an. Auch wegen unserer Tochter, mit der er schon immer super auskamen und auch heute noch sind sie ein Geschwisterpaar, das zusammen hält.
Wegen dieser Zurückhaltung bin ich im Moment nicht sehr aktiv im Forum, aber lese immer mit
Ich finde es KKlasse,das Du so offen damit umgehst und ihn auch unterstützt, es ist ein schwerer Weg, den er/sie alleine finden muss, aber es lohnt sich auf jeden Fall.
PS: Ich denke "verantwortlich" für die Situation sind wir nicht, aber wir haben die Verantwortung unseren Kindern bei ihrem Weg zu unterstützen.
Viel Glück und Erfolg wünsche ich Dir und informiere Dich in diesem tollen Forum, Du wirst Unterstützung finden!
LG
Katie
-
Helga
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1212
- Registriert: Sa 9. Mär 2019, 22:07
- Geschlecht: m, Feiertagsfrau
- Pronomen: fallabhängig
- Wohnort (Name): Norddeutschland
- Hat sich bedankt: 90 Mal
- Danksagung erhalten: 109 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Mal eben off- topic:
Es gibt im Bereich von TransX nur sehr wenig ernstzunehmende medizinische Forschung. Das hat eigentlich nichts mit Trump zu tun, auch wenn dieser sich sicherlich nicht scheuen wird dafür ein Verdienstkreuz zu beanspruchen. Vielmehr ist es so, dass medizinische Forschung meistens von Pharmakonzernen finanziert wird. Für (oder gegen?) TransX gibt es aber keine Medikamente, die mögliche Zielgruppe ist auch zu klein, also nichts zu verdienen. Daher keine Forschung.
Dieses Defizit an Forschung führt leider dazu, dass unbewiesene Thesen von Institutionen, denen möglicherweise Fachkompetenz zugetraut werden könnte, als wissenschaftliche Erkenntniss mißverstanden wird.
P.S.
Ein interessantes Experiment wäre sicherlich folgendes: Wir platzieren in sozialen Medien immer wieder die Behauptung, das die Weichmacher im Schnuller eines bestimmten Herstellers psychoaktive Substanzen enthalten, die Transsexualität auslösen können. Ob dies wohl Einfluss auf die Verkaufszahlen des Schnullers hätte? Und wenn ja, in welche Richtung?
Es gibt im Bereich von TransX nur sehr wenig ernstzunehmende medizinische Forschung. Das hat eigentlich nichts mit Trump zu tun, auch wenn dieser sich sicherlich nicht scheuen wird dafür ein Verdienstkreuz zu beanspruchen. Vielmehr ist es so, dass medizinische Forschung meistens von Pharmakonzernen finanziert wird. Für (oder gegen?) TransX gibt es aber keine Medikamente, die mögliche Zielgruppe ist auch zu klein, also nichts zu verdienen. Daher keine Forschung.
Dieses Defizit an Forschung führt leider dazu, dass unbewiesene Thesen von Institutionen, denen möglicherweise Fachkompetenz zugetraut werden könnte, als wissenschaftliche Erkenntniss mißverstanden wird.
Momo58 hat geschrieben: Sa 25. Jan 2025, 14:54 Bei Transsexualität ist es nachgewiesen, dass es vererblich ist.
Momo58 hat geschrieben: Sa 25. Jan 2025, 14:54 Die Forschung hat festgestellt, dass Transmenschen ein Gehirn haben, das eher dem Wunschgeschlecht entspricht.
Liebe Manuela, liefer uns bitte Belege oder zumindest Quellen für diese Behauptungen, sonst sind sie nicht mehr wert, als die ganzen anderen Fake- News mit denen wir derzeit bombadiert werden.Momo58 hat geschrieben: Sa 25. Jan 2025, 14:54 Man vermutet, dass Transgeschlechtlichkeit durch eine Hormonschwankung bei Schwangeren entsteht.
P.S.
Ein interessantes Experiment wäre sicherlich folgendes: Wir platzieren in sozialen Medien immer wieder die Behauptung, das die Weichmacher im Schnuller eines bestimmten Herstellers psychoaktive Substanzen enthalten, die Transsexualität auslösen können. Ob dies wohl Einfluss auf die Verkaufszahlen des Schnullers hätte? Und wenn ja, in welche Richtung?
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
-
Helga
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1212
- Registriert: Sa 9. Mär 2019, 22:07
- Geschlecht: m, Feiertagsfrau
- Pronomen: fallabhängig
- Wohnort (Name): Norddeutschland
- Hat sich bedankt: 90 Mal
- Danksagung erhalten: 109 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Hallo SchPa,SchPa hat geschrieben: Sa 25. Jan 2025, 02:20 Hallo Zusammen. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich Rat suche und mich austauschen möchte.
vielen Dank für deinen ausführlichen Post. Ich musste eine Weile darüber nachdenken. Da ich selber Vater von zwei Kindern bin (die nebenbei keinerlei TransX- Neigungen zeigen, was gegen eine Vererblichkeit spricht), möchte ich versuchendir einen brauchbaren Rat zu geben.
Mir scheint, dass deinem Kind allen modernen Informationsmöglichkeiten zum Trotz das Gleiche fehlt, wie uns vor 40- 50 Jahren: Die Möglichkeit die eigenen Gefühle und Bedürfnisse einzuordnen und die Einsicht sich selbst im vorgefundenen Zustand zu akzeptieren.
Du wirst abwarten müssen, bis dein Kind von sich aus Gesprächbereitschaft signalisiert.
Ich würde zum Beispiel Folgendes antworten:
Ich habe über deine Frage noch lange nachgedacht. Die Frage macht aber keinen Sinn. Trans ist keine Insel. Wenn dir dieses Bild so wichtig ist, dann können wir Weiblichkeit und Männlichkeit als Inseln betrachten. Manche Leute würden noch eine dritte Insel dazulegen und diese "Non- Binär", "Divers" oder einfach "Anders" nennen. Diese Inseln liegen aber nicht weit voneinander entfernt und sind nicht durch tiefes Wasser getrennt. Diese Inseln liegen vielmehr direkt nebeneinander und ihre Landmassen gehen ineinander über. Es gibt keine natürliche Barriere, keinen Zaun, nicht einmal Grenzsteine. Die Grenze zwischen den Inseln legt sich jeder Mensch individuell, rein virtuell fest. Natürlich gibt es auf beiden Seiten Kräfte, die sich auf die Fahnen geschrieben haben diese Grenze mit aller Macht zu verteidigen. Deren Problem ist allerdings: Da es keinen allgemeingültigen Grenzverlauf gibt, wissen sie nicht wo die Übertritte stattfinden. Sie wissen weder was sie schützen wollen noch wo sie es schützen können. Daher kann ich lächeld an ihnen vorbeigehen und die Grenze dort übertreten wo ich sie sehe. Ich brauche für die Grenzüberschreitung keinen Therapeuten, keine Hormone, keine OPs. Ich bin ein Crossdresser. Ein hübsches Kleid, eine Perücke und etwas Schminke triggern den Übertritt. Ich gehe wann, so oft und solange ich will. Egal ob es ein Selbstbestimmungsgesetz gibt oder nicht. Ich wechsle mein Geschlecht nach Belieben. Öfter als einmal im Jahr, gerne auch mehrmals täglich.
Was ist jetzt Trans? Trans ist einfach nur ein lateinisches Präfix, das nichts anderes heißt als über-, hinüber. Wenn ich die Grenze überschritten habe bin ich Trans, wenn ich zurückgekehrt bin bin ich nicht mehr Trans. Trans ist einfach nur Teil einer Personenbeschreibung wie dick, dünn, groß, klein, blond, blauäugig... . Trans-Sein ist kein Drama, auch wenn es von vielen Menschen dramatisiert wird und leider auch Trans- Menschen dazu neigen sich selbst zu dramatisieren. Das wirkt auf Außenstehende verstörend und vielleicht auch abstoßend, dabei ist Trans- Sein ist einfach nur eine leichte Variation dessen, was die Mainstream- Gesellschaft als "normal" (an)erkennt.
Wenn dich Trans interessiert, dann geh einfach mal rüber auf die andere Insel. Es ist weder schwierig noch gefährlich und auch nicht endgültig. Geh aber mehrmals rüber. Bei den ersten Besuchen trägst du unbewusst eine rosarote Brille, durch die alles neu, anders und schöner wirkt. Wenn du öfter drüben bist, wirst du feststellen, dass es dort in Wirklichkeit nicht anders aussieht als hier.
Lass gelegentlich mal hören wie es dir und deinem Kind geht!
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
-
Momo58
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1722
- Registriert: Do 13. Dez 2012, 15:13
- Geschlecht: transident
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Hinter dem Mond gleich links
- Hat sich bedankt: 376 Mal
- Danksagung erhalten: 465 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Zur Vererblichkeit von Transsexualität gibt es eine Studie von Green aus dem Jahr 2000 und von Coolidge et al aus dem Jahr 2002. Queer.de berichtete im Jahr 2008 dass eine Gruppe amerikanischer und australischer Wissenschaftler dem für Transsexualität verantwortlichen Gen auf der Spur sind. Die "Welt" berichtete im Jahr 2015 über die Entstehung von Transsexualität im Mutterleib. Das Spektrum der Wissenschaft berichtete im Jahr 2018 über die veränderte Gehirnstruktur bei transsexuellen Menschen.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
-
Athena
- Beiträge: 12
- Registriert: Di 23. Apr 2024, 08:48
- Geschlecht: M + F
- Pronomen: er, heimlich sie
- Hat sich bedankt: 72 Mal
- Danksagung erhalten: 6 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Bei mir ging dieser Link nicht mehr direkt zum Ziel. Hier eine AlternativeJalana hat geschrieben: Mo 9. Feb 2015, 01:23 Lindsay Morris durfte in einem ganz besonderen Feriencamp fotografieren: Es ist für Jungen, die gern Mädchen wären - und umgekehrt. Ihre Bilder erzählen auch von dem Recht, glücklich zu sein.
http://www.stern.de/familie/kinder/gesc ... 69676.html
LG
Jalana
https://instituteartist.com/Lindsay-Mor ... e-New-York
-
Ninadieflocke
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 181
- Registriert: Fr 16. Okt 2020, 17:41
- Pronomen: Sie
- Wohnort (Name): Würzburg
- Hat sich bedankt: 246 Mal
- Danksagung erhalten: 78 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Hallo Jalana und Athena,
Danke für die Links!
Ninadieflocke
Danke für die Links!
Ninadieflocke
-
steffiSH
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 880
- Registriert: Di 22. Jul 2014, 08:44
- Geschlecht: mennchen
- Pronomen: wasauchimmer
- Wohnort (Name): Berlin
- Hat sich bedankt: 124 Mal
- Danksagung erhalten: 48 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Unter ausschließlich Jungs oder Männern in weiblicher Kleidung zu sein, hätte ich nunmal überhaupt keinen Bock.
sum sum sum - no Latein
-
Val44721
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 269
- Registriert: So 9. Mär 2025, 18:28
- Pronomen: sie/ihr
- Hat sich bedankt: 125 Mal
- Danksagung erhalten: 413 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Wenn ich jetzt nichts überlesen habe geht es ja genau darum eben nicht, sondern um trans Kinder. Das ist dann ein Mädchen in „weiblicher Kleidung“.steffiSH hat geschrieben: Fr 28. Mär 2025, 09:55 Unter ausschließlich Jungs oder Männern in weiblicher Kleidung zu sein, hätte ich nunmal überhaupt keinen Bock.
Nature has made us intolerant to change but fortunately, we have the capacity to change our nature - Arcane