Sterilisation: Warum eine junge Kielerin auf Widerstand stößt | NDR
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Anne-Mette
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Sterilisation: Warum eine junge Kielerin auf Widerstand stößt | NDR

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Krieg, Klimawandel, finanzielle Abhängigkeiten. Die Gründe, warum Frauen keine Kinder haben wollen, sind unterschiedlich. Häufig müssen sie sich für genau diese Entscheidung erklären.

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... os106.html
missy
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Re: Sterilisation: Warum eine junge Kielerin auf Widerstand stößt | NDR

Post 2 im Thema

Beitrag von missy »

Ganz schwieriges Thema.

Ich kann die Frauen verstehen, die sich entscheiden, keine Kinder zu bekommen.
Ich kann aber auch die ÄrztInnen verstehen, die sich weigern, Sterilisationen vorzunehmen.

Trefflich finde ich jedoch folgendes:
Selbst wenn ich plötzlich doch noch einen Kinderwunsch bekommen sollte, dann kann ich immer noch ein Kind adoptieren. Viele Kinder auf der Welt wünschen sich doch ein liebevolles Zuhause
Genauso ist es. Viele Kinder auf der Welt BRAUCHEN ein liebevolles Zuhause.

Herzlich, missy
Toleranz ist lernbar, zu viel Toleranz ist heilbar.
Malvine
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Re: Sterilisation: Warum eine junge Kielerin auf Widerstand stößt | NDR

Post 3 im Thema

Beitrag von Malvine »

Wenn du als jüngerer Mann (30+) eine Sterilisation haben möchtest, bist du mit ähnlichen Gegenfragen konfrontiert...

LG
Malvine
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
Maya
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Re: Sterilisation: Warum eine junge Kielerin auf Widerstand stößt | NDR

Post 4 im Thema

Beitrag von Maya »

Malvine hat geschrieben: Di 10. Sep 2024, 13:53 Wenn du als jüngerer Mann (30+) eine Sterilisation haben möchtest, bist du mit ähnlichen Gegenfragen konfrontiert...
Was aber absolut kein Problem ist, wenn du schon Kinder hast. Wie in meinem Fall.
War damals eine Nebenfrage ganz am Rande und damit erledigt.
Hab ich nie bereut und würde ich jedem, der die Kinderplanung abgeschlossen hat, empfehlen.
Gleiche Meinung gilt für Viele aus meinem direkten Umfeld, die auch fast alle sterilisiert sind.
Und das war jetzt vor 31 Jahren.

LG, Maya
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
Hakuna Matata
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Re: Sterilisation: Warum eine junge Kielerin auf Widerstand stößt | NDR

Post 5 im Thema

Beitrag von Liv »

missy hat geschrieben: Di 10. Sep 2024, 13:49
Selbst wenn ich plötzlich doch noch einen Kinderwunsch bekommen sollte, dann kann ich immer noch ein Kind adoptieren. Viele Kinder auf der Welt wünschen sich doch ein liebevolles Zuhause
Genauso ist es. Viele Kinder auf der Welt BRAUCHEN ein liebevolles Zuhause.
Das ist lieb gemeint, aber leider ein totaler Irrglaube!! Jeder der sich mal ernsthaft um eine Adoption beworben hat, kann Dir dazu eine Geschichte erzählen. Es gibt in Mitteleuropa gefühlt 100 potentielle Eltern auf ein zu adoptierendes Kind. Dann gibt es recht strikte Altergrenzen, die viele schon gerissen haben, bevor sie sich ernsthaft mit der Materie auseinandersetzen. Dazu können oft auch die leiblichen Mütter gewisse Wünsche äußern, was die zukünftigen Eltern angeht. Am Ende schlägt man sich dann noch mit den leiblichen Vätern rum, weil auch diese der Adoption zustimmen müssen. Oft sind diese aber unbekannt und müssen erstmal ermittelt werden.
Auslandsadoptionen sind auch VIEL komplizierter als noch von 20 Jahren: Da wird Dir schon lange kein Kind mehr hinterher geschmissen. Im Gegenteil, es wird erwartet das Du erstmal einige Zeit im Land verbringst, um zu schauen, ob es passt. Die Kinder sind dann auch keine Säuglinge mehr (was optimal wäre), sondern fangen schon an die Landessprache zu sprechen. Da muss man viel Geld und Zeit investieren - eine Leihmutterschaft ist oft billiger.
Was aber geht: Pflegekinder - die gibt es in Deutschland zuhauf! Aber da sind sich dann viele zu fein zu. Man will ja schließlich "sein" Kind haben. Das deutsche Familienrecht ist da aber oft auch keine große Hilfe und legt m.E. viel zuviel Wert auf Blutsverwandschaft: Da kann es dann durchaus sein, dass die drogensüchtige, leibliche Mutter nach 10 Jahren clean aus den Knast kommt und "ihr" Kind einfordert (das sie seit der Geburt nicht mehr gesehen hat!) und dabei vom Jugendamt noch wohlwollend unterstützt wird, obwohl sich das Kind mit Händen und Füßen gegen diese ihm total fremde Frau wehrt. Das habe ich im Bekanntenkreis live miterleben dürfen.

Also: Wer Schnipp-schnapp macht sollte es sich gut überlegen, aber die Entscheidung sollte dann auch gesellschaftlich akzeptiert werden.

LG
Liv
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Re: Sterilisation: Warum eine junge Kielerin auf Widerstand stößt | NDR

Post 6 im Thema

Beitrag von Vesta »

missy hat geschrieben: Di 10. Sep 2024, 13:49 Genauso ist es. Viele Kinder auf der Welt BRAUCHEN ein liebevolles Zuhause.
Es gibt wesentlich mehr Paare, die ein Kind adoptieren möchten, als zur Adoption freigegebe Kleinkinder.Sind die Kinder älter, ändert sich das, aber dann kommt keine gleichwertige Eltern-Kind-Beziehung mehr zustande.

Das ist daher mMn. keine Alternative, wenn die Möglichkeit zu eigenen Kindern besteht.

Daher rate ich in dem Alter dringend von einer Sterilisierung ab und ich unterstütze, wenn Ärzte den Eingriff dann nicht vornehmen wollen.

Unfruchtbarkeit gehört mMn. zu den größten Einschränkungen, die auf dem transsexuellen Wege liegen - zumindest bei den Jüngeren.
Anne-Mette
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Re: Sterilisation: Warum eine junge Kielerin auf Widerstand stößt | NDR

Post 7 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

vielleicht kann das Problem bei den Leuten verbleiben, die es haben.

Das Letzte, was die direkt Betroffenen gebrauchen können, sind "Allerweltsweisheiten" von unbeteiligten Außenstehenden.
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