Auf der Suche nach mir, halt.
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AufDerSuche78
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Auf der Suche nach mir, halt.
Liebe Leser
Ich bin das erste mal hier, und dies Anonym. Ich möchte das auch weiter so halten, denke ich. Aber ja, ich weiss ja auch nicht wo mich der Weg hinführt in Zukunft.
Crossdress beschäftigt mich, seit ich ungefähr 15 Jahre alt bin. Und ich kann nicht sagen, das dies Positiv ist, denn es ist bei mir seit jeher von grosser Scham begleitet. Auf der anderen Seite jedoch kam es einfach immer wieder über mich, und ich konnte mich dem kaum widersetzen. Ich habe mir zwar nie gewünscht kein Mann zu sein, jedoch immer wieder eine Frau zu sein. Und das dass nicht falsch verstanden wird. Ich liebe es Mann zu sein, und ich denke nicht, das es bei mir ein Identitätsproblem ist, denn bei mir passt wohl eher Fluid. Dem muss aber noch beigefügt werden, das es bei mir zum grössten Teil ums Sexuelle geht. Und da kann ich mich in jeder Rolle und in jeder Kombination vorstellen wirklich in jeder, wenn ich das so durchdenke. Das zu wissen, es aber nicht auszuleben, weil die Angst und die Scham zu gross ist, ergibt bei mir ein relativ grosser Leidensdruck mittlerweile. Ich ziehe mich dann für viele Stunden zurück, schlüpfe in die Rolle der Frau und lebe es einfach heimlich für mich aus.
Es ist bei mir einfach auch so, das ich selbst extrem Leidenschaftlich und feinfühlig bin. Und damit habe ich nie in die Männer-Welt gepasst. Ich hatte aber auch eine langjährige Ehe und möchte keine Sekunde davon missen, und ich liebe es über alles eine Frau zu lieben und zu begehren, teils bis zu Exzess, wenn man die richtige Partnerin dafür findet. Nur eben, das Verlangen in das Dress einer Frau zu steigen, ist extrem gross. Und deshalb lebe ich das heimlich seit wohl über 30 Jahren immer mal wieder im Stillen für mich aus. Mal mehr, mal weniger, mal mit grosser Pause. Mal extrem.
Das Ganze hat bei mir angefangen als ich ca. 15 war. Ich hatte gerade keine frische Unterhose, und da hat mir meine Mutter eine saubere und vom Schntt her eher neutrale Unterhose von meiner Schwester gegeben um notfalls anzuziehen. Es war aber schon eher ein Damen-Slip. Und an dem fand ich dann sofort gefallen. Trotz grosser Scham experimentierte ich immer wieder rum. Später dann zwischen rund 18-20 jahren kamen noch weitere Kleider hinzu welche bei uns in der Altkleidersammlung rumlagen. Und so genoss ich dann immer beide Rollen, für mich alleine die Frau, und im Aussenleben der Mann. Und mit den Jahren habe ich dann auch hie und da mal sexy Kleidung bestellt, welche ich nun über die Jahre zusammengetragen habe, und eine kleine Kollektion habe. Machte damit auch heisse Fotos vom Unterkörper, und da gefalle ich mir besser als in der Männer-Rolle. Jedoch ging das nie weiter als bis zum Body. Kopf, Haare etc. hab ich nie gemacht. Es ging immer vorwiegend ums sexuelle. Und so ab Bauch abwärts passt die Form auch ganz gut zu beiden Geschlechtern.
Ja, so ist das. Und ich bin doch froh, kann ich das mal irgendwo platzieren, denn das beschäftigt und quält mich schon viele Jahre, und ich weiss nicht wirklich in welche Ecke ich gehöre nach den Heutigen Definitionen. Wenn ich wählen könnte, von Heute auf Morgen dann würde ich wohl eine Frau sein wllen, aber nur aufgrund meiner relativ feinen Art, und weil ich damit nicht wirklich ins Männerbild passe, und das ist anstrengend. Ich bin auch kein Jäger, ich will viel eher erobert werden, und das passt auch nicht in Männerbild Jedoch Mann zu sein mit allem drum und dran, passt für mich auch sehr gut. Ich kann dann auch beides ausleben, wenn es ums sexuelle geht, also dominant und fordernd oder auch einfach einfach nur machen lassen und geniessen, bis hin zu devoten.
Ich frage mich nun ob es hier auch Menschen gibt die so extrem Widersprüchlich veranlagt sind. Und habt ihr Tipps für mich, Ideen für einen nächsten Schritt, bzw. ist überhaupt einer nötig. Es fühlt sich eben schon so an, sonst würde ich ja nicht leiden.
Ich glaube übrigens auch, das ich das nie mit jemandem in meinem Umfeld werde teilen können wollen. Viel eher nehme ich das Geheimnis mit ins Grab und leide weiter. Aber vielleicht gibts auch irgendwo Zwischenlösungen. Keine Ahnung von dieser Welt bisher. Auf jeden Fall würde ich mich auf ein paar Zeilen von euren Erfahrungen freuen, insofern ihr da auch mal durch seid.
Danke für eure Aufmerksamkeit. Und herzliche Grüsse
Ich bin das erste mal hier, und dies Anonym. Ich möchte das auch weiter so halten, denke ich. Aber ja, ich weiss ja auch nicht wo mich der Weg hinführt in Zukunft.
Crossdress beschäftigt mich, seit ich ungefähr 15 Jahre alt bin. Und ich kann nicht sagen, das dies Positiv ist, denn es ist bei mir seit jeher von grosser Scham begleitet. Auf der anderen Seite jedoch kam es einfach immer wieder über mich, und ich konnte mich dem kaum widersetzen. Ich habe mir zwar nie gewünscht kein Mann zu sein, jedoch immer wieder eine Frau zu sein. Und das dass nicht falsch verstanden wird. Ich liebe es Mann zu sein, und ich denke nicht, das es bei mir ein Identitätsproblem ist, denn bei mir passt wohl eher Fluid. Dem muss aber noch beigefügt werden, das es bei mir zum grössten Teil ums Sexuelle geht. Und da kann ich mich in jeder Rolle und in jeder Kombination vorstellen wirklich in jeder, wenn ich das so durchdenke. Das zu wissen, es aber nicht auszuleben, weil die Angst und die Scham zu gross ist, ergibt bei mir ein relativ grosser Leidensdruck mittlerweile. Ich ziehe mich dann für viele Stunden zurück, schlüpfe in die Rolle der Frau und lebe es einfach heimlich für mich aus.
Es ist bei mir einfach auch so, das ich selbst extrem Leidenschaftlich und feinfühlig bin. Und damit habe ich nie in die Männer-Welt gepasst. Ich hatte aber auch eine langjährige Ehe und möchte keine Sekunde davon missen, und ich liebe es über alles eine Frau zu lieben und zu begehren, teils bis zu Exzess, wenn man die richtige Partnerin dafür findet. Nur eben, das Verlangen in das Dress einer Frau zu steigen, ist extrem gross. Und deshalb lebe ich das heimlich seit wohl über 30 Jahren immer mal wieder im Stillen für mich aus. Mal mehr, mal weniger, mal mit grosser Pause. Mal extrem.
Das Ganze hat bei mir angefangen als ich ca. 15 war. Ich hatte gerade keine frische Unterhose, und da hat mir meine Mutter eine saubere und vom Schntt her eher neutrale Unterhose von meiner Schwester gegeben um notfalls anzuziehen. Es war aber schon eher ein Damen-Slip. Und an dem fand ich dann sofort gefallen. Trotz grosser Scham experimentierte ich immer wieder rum. Später dann zwischen rund 18-20 jahren kamen noch weitere Kleider hinzu welche bei uns in der Altkleidersammlung rumlagen. Und so genoss ich dann immer beide Rollen, für mich alleine die Frau, und im Aussenleben der Mann. Und mit den Jahren habe ich dann auch hie und da mal sexy Kleidung bestellt, welche ich nun über die Jahre zusammengetragen habe, und eine kleine Kollektion habe. Machte damit auch heisse Fotos vom Unterkörper, und da gefalle ich mir besser als in der Männer-Rolle. Jedoch ging das nie weiter als bis zum Body. Kopf, Haare etc. hab ich nie gemacht. Es ging immer vorwiegend ums sexuelle. Und so ab Bauch abwärts passt die Form auch ganz gut zu beiden Geschlechtern.
Ja, so ist das. Und ich bin doch froh, kann ich das mal irgendwo platzieren, denn das beschäftigt und quält mich schon viele Jahre, und ich weiss nicht wirklich in welche Ecke ich gehöre nach den Heutigen Definitionen. Wenn ich wählen könnte, von Heute auf Morgen dann würde ich wohl eine Frau sein wllen, aber nur aufgrund meiner relativ feinen Art, und weil ich damit nicht wirklich ins Männerbild passe, und das ist anstrengend. Ich bin auch kein Jäger, ich will viel eher erobert werden, und das passt auch nicht in Männerbild Jedoch Mann zu sein mit allem drum und dran, passt für mich auch sehr gut. Ich kann dann auch beides ausleben, wenn es ums sexuelle geht, also dominant und fordernd oder auch einfach einfach nur machen lassen und geniessen, bis hin zu devoten.
Ich frage mich nun ob es hier auch Menschen gibt die so extrem Widersprüchlich veranlagt sind. Und habt ihr Tipps für mich, Ideen für einen nächsten Schritt, bzw. ist überhaupt einer nötig. Es fühlt sich eben schon so an, sonst würde ich ja nicht leiden.
Ich glaube übrigens auch, das ich das nie mit jemandem in meinem Umfeld werde teilen können wollen. Viel eher nehme ich das Geheimnis mit ins Grab und leide weiter. Aber vielleicht gibts auch irgendwo Zwischenlösungen. Keine Ahnung von dieser Welt bisher. Auf jeden Fall würde ich mich auf ein paar Zeilen von euren Erfahrungen freuen, insofern ihr da auch mal durch seid.
Danke für eure Aufmerksamkeit. Und herzliche Grüsse
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Céline
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Guten Morgen,
Zuerst ein mal ein herzliches Willkommen von mir.
Deine Geschichte berührt mich sehr aber ich vermeide es Dir Ratschläge zu geben den die wären unter Umständen manipulativ. Vielmehr empfehle ich Dir hier vielleicht viel zu lesen und in Dich zu gehen. Zu verschieden sind wir alle und kein Weg ist wie der Andere und doch oft ähnlich.
Deine Ängste weshalb Du anonym bleiben möchtest verstehe ich sehr gut, mir gings anfangs nicht anders. Hier in diesem Forum bist Du auf jeden Fall richtig und ich kann Dir empfehle Deine Sorgen und Ängste von der Seele zu schreiben.
Vielleicht beginnt ja damit eine Reise für Dich.
Ich freu mich .
Viele Grüße
Céline
Zuerst ein mal ein herzliches Willkommen von mir.
Deine Geschichte berührt mich sehr aber ich vermeide es Dir Ratschläge zu geben den die wären unter Umständen manipulativ. Vielmehr empfehle ich Dir hier vielleicht viel zu lesen und in Dich zu gehen. Zu verschieden sind wir alle und kein Weg ist wie der Andere und doch oft ähnlich.
Deine Ängste weshalb Du anonym bleiben möchtest verstehe ich sehr gut, mir gings anfangs nicht anders. Hier in diesem Forum bist Du auf jeden Fall richtig und ich kann Dir empfehle Deine Sorgen und Ängste von der Seele zu schreiben.
Vielleicht beginnt ja damit eine Reise für Dich.
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"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Helga
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Hallo,
zunächst einmal herzlich willkommen im Forum!
In diesem Forum sind eigetlich alle anonym, Klarnamen wirst du so gut wie nicht finden. Es erleichtert allerdings die Kommunikation wenn mensch sich irgendwie anreden kann.
Eine so umfangreiche Vorstellung verdient auch eine etwas umfangreichere Begrüßung.
Ich vermute die 78 im Mitgliedsnamen stellt dein Geburtsjahr dar. Ich vermute auch, dass du eine klassische Erziehung/ Sozialisierung genossen hast, in der dir genau erklärt wurde was ein Mann zu tun und eine Frau zu lassen hat. Klassische Rollenklischees, bei denen es keine oder nur minimale Schnittmengen zwischen den Geschlechtern gibt. Wie uns allen fällt es dir schwer die Erwartungen, die nach diesem Klischee an einen Mann gestellt in Gänze werden zu erfüllen, und genauso wie wir alle liebäugelst du mit einigen Punkten, die nach den Klischees nur für Frauen bestimmt sind.
Der Ausweg aus dem Dilemma besteht darin sich selbst zunächst einmal zu akzeptieren in dieser (scheinbaren) Widersprüchlichkeit. Dann ist zu hinterfragen warum eigentlich Widersprüchlichkeit? Warum ist es ein Widerspruch wenn ein Mann Frauenkleidung trägt? Nur weil meine Großmutter (oder eine andere Respektperson) mich gelehrt hat, dass ein Mann keine Frauenkleider trägt? Sie hat sich ganz einfach geirrt. Sie war auch der Meinung, dass Frauen keine Hosen zu tragen haben. Was aus dieser Einstellung geworden ist, können wir heute überall beobachten. Ich weiß, dies ist jetzt sehr verkürzt dargestellt. Das Geschriebene beschränkt sich keineswegs auf Kleidung.
Wir müssen lernen uns von diesem alten Ballast zu trennen und schon lösen sich scheinbare Widersprüche in Wohlgefallen auf, was dem Wohlbefinden sehr zuträglich ist.
Das Wichtigste ist die Selbstakzeptanz, so wie du bist, ohne wenn und aber. Der Weg dahin ist schwierig, aber er ist gangbar. Nicht zuletzt mit Hilfe dieses Forums.
Ob du dann nur noch in Frauenkleidern ausgehst, gelegentlich in Frauenkleidern ausgehst oder nur zuhause Frauenkleider trägst, spielt gar keine Rolle. Zum Glück gibt es kein Crossdresser- Klischee, das vorschreibt wie Crossdressing zu leben ist.
Liebe Grüße
Helga
zunächst einmal herzlich willkommen im Forum!
In diesem Forum sind eigetlich alle anonym, Klarnamen wirst du so gut wie nicht finden. Es erleichtert allerdings die Kommunikation wenn mensch sich irgendwie anreden kann.
Eine so umfangreiche Vorstellung verdient auch eine etwas umfangreichere Begrüßung.
Auf diese Frage gibt es eine klare Antwort: Ja, so geht es fast allen, die hier im Forum unterwegs sind. Ich hoffe, du bist nicht zusehr enttäuscht wenn ich schreibe, dass deine Geschichte eigentlich typisch für dieses Forum ist. Wir sind Persönlichkeiten, die sowohl männliche als auch weibliche Eigenschaften in sich vereinigen. Dies kann zu inneren Widersprüchen oder einer innerlichen Zerrissenheit führen.AufDerSuche78 hat geschrieben: Sa 27. Apr 2024, 22:04 Ich frage mich nun ob es hier auch Menschen gibt die so extrem Widersprüchlich veranlagt sind.
Ich vermute die 78 im Mitgliedsnamen stellt dein Geburtsjahr dar. Ich vermute auch, dass du eine klassische Erziehung/ Sozialisierung genossen hast, in der dir genau erklärt wurde was ein Mann zu tun und eine Frau zu lassen hat. Klassische Rollenklischees, bei denen es keine oder nur minimale Schnittmengen zwischen den Geschlechtern gibt. Wie uns allen fällt es dir schwer die Erwartungen, die nach diesem Klischee an einen Mann gestellt in Gänze werden zu erfüllen, und genauso wie wir alle liebäugelst du mit einigen Punkten, die nach den Klischees nur für Frauen bestimmt sind.
Der Ausweg aus dem Dilemma besteht darin sich selbst zunächst einmal zu akzeptieren in dieser (scheinbaren) Widersprüchlichkeit. Dann ist zu hinterfragen warum eigentlich Widersprüchlichkeit? Warum ist es ein Widerspruch wenn ein Mann Frauenkleidung trägt? Nur weil meine Großmutter (oder eine andere Respektperson) mich gelehrt hat, dass ein Mann keine Frauenkleider trägt? Sie hat sich ganz einfach geirrt. Sie war auch der Meinung, dass Frauen keine Hosen zu tragen haben. Was aus dieser Einstellung geworden ist, können wir heute überall beobachten. Ich weiß, dies ist jetzt sehr verkürzt dargestellt. Das Geschriebene beschränkt sich keineswegs auf Kleidung.
Wir müssen lernen uns von diesem alten Ballast zu trennen und schon lösen sich scheinbare Widersprüche in Wohlgefallen auf, was dem Wohlbefinden sehr zuträglich ist.
Das Wichtigste ist die Selbstakzeptanz, so wie du bist, ohne wenn und aber. Der Weg dahin ist schwierig, aber er ist gangbar. Nicht zuletzt mit Hilfe dieses Forums.
Ob du dann nur noch in Frauenkleidern ausgehst, gelegentlich in Frauenkleidern ausgehst oder nur zuhause Frauenkleider trägst, spielt gar keine Rolle. Zum Glück gibt es kein Crossdresser- Klischee, das vorschreibt wie Crossdressing zu leben ist.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Vesta
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Ich kann dir folgende Schubladen bieten:AufDerSuche78 hat geschrieben: Sa 27. Apr 2024, 22:04 Und ich bin doch froh, kann ich das mal irgendwo platzieren, denn das beschäftigt und quält mich schon viele Jahre, und ich weiss nicht wirklich in welche Ecke ich gehöre nach den Heutigen Definitionen.
Fetischistischer Transvestit, Nichtfetischistischer Transvestit, DWT (Damenwäscheträger), Transsexuelle, Intersexuell(e).
Die Übergänge sind fließend.
Und oftmals passen sie wirklich, sondern nur so ungefähr.
Für dich sind die ersten beiden Schubladen am interessantesten.
Der fetischistische Transvestit, so wie er im Buche steht (nicht alle stehen im Buche, d. h. in der Realität kann es auch anders aussehen, dies ist eher skizzenhaft) findet es sexuell erregend, sich selbst in Frauenklamotten zu sehen, und er kommt womöglich nur so sexuell zum Höhepunkt. Ist dieser vorbei, will er so schnell wie möglich aus den Klamotten raus.
Für den nichtfetischistischen Transvestiten hat die sexuelle Komponente keine oder eine nur untergeordnete Bedeutung. Stattdessen lebt er die weibliche Seite seiner Persönlichkeit aus.
Da für dich die sexuelle Seite wichtig zu sein scheint, kannst du auch mal in Richtung BDSM schielen, die haben mit Unterwerfung u. A. auch was im Angebot, aber da kenne ich mich gar nicht aus.
Das Schubladendenken ist durchauch kritikwürdig, da es dazu neigt, Menschen auszuschließen. Auch passen die Schubladen oft nicht ganz oder sind zu klischeehaft. Irgendwann wird die Antwort auf die Frage, welche Schublade, lauten "mir doch egal!", aber dann hat man sich selbst gefunden und weiß, wer man ist. Zu Anfang der "Karriere" hingegen können solche Schubladen hilfreich sein, Ordnung in die ganze Fülle der Möglichkeiten zu bringen, und sie erleichtern es, herauszufinden, was mit einem los ist.
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missy
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Lieber Suchender,AufDerSuche78 hat geschrieben: Sa 27. Apr 2024, 22:04 Ich glaube übrigens auch, das ich das nie mit jemandem in meinem Umfeld werde teilen können wollen. Viel eher nehme ich das Geheimnis mit ins Grab
zunächst einmal auch von mir ein herzliches "Willkommen, toll, dass du da bist."
Deine Zerrissenheit kennen wir wohl alle. Das zeichnet unsere Leben aus. Ich spreche hier von "Auszeichnung", weil es nicht nur um eine Belastung geht, um ein Leid, das wir ertragen müssen. Unsere Art zu leben, so schwierig sie auch oft ist, bringt auch eine unsägliche Bereicherung mit sich. Eine gigantische Mehrheit aller Menschen ist cis, d.h. sie fühlen sich mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugeschrieben wurde richtig. Und obwohl sich in jedem Menschen männliche und weibliche Anteile befindet - sei es durch Veranlagung, durch Sozialisation, durch Gene, durch was auch immer, ist es bei uns anders. Wir haben das Glück, beide Teile intensiver erleben zu dürfen. Klar, eine derartige Außenseiterrolle ist auch immer belastend.
Und darum habe ich das Zitat von dir voran gestellt: "... nie mit jemand ... werde teilen können wollen."
Das ist umwerfend gut.
Voll auf den Punkt.
Ich fang' mal hinten an:
- "werde teilen". Ja, wir brauchen das Teilen. Wir wollen teilen. Nur so kommen wir weiter. Gewinnen ein wenig mehr Klarheit. Und genau das geht hier im Forum. Nicht nur online - was schon richtig gut ist - nein, auch bei möglichen persönlichen Treffen o.ä.
- "werde teilen können". Klar, du kannst es nicht. Jede/r in deinem Alltag hat ein Bild von dir. Und wenn da plötzlich starke weibliche Anteile auftauchen, dann passt das nicht so einfach. Dann wird deine Rolle eine andere. Du irritierst Menschen, stößt ihnen vielleicht sogar vor den Kopf, und das kannst du nicht. Das stellt ggf. dein bisheriges "Lebenswerk" in Frage.
- "werde teilen können wollen". Und hier kommt's zum MOMENTANEN Abschluss. Du willst auch nicht. Völlig ok. Aber es spiegelt auch ganz genau die Zerrissenheit in dir und in vielen von uns.
Lass mich zum Anfang des Zitats kommen:
- "nie mit jemand". Vielleicht liegt genau hier der Schlüssel: NIE ist lang und unberechenbar. JEMAND kann sie, er, eine, einer, zwei, wie auch immer sein. Du kannst es dir vielleicht nicht vorstellen, aber wer weiß schon, was das Leben noch bringt und wohin du dich entwickelst. Ich drücke dir die Daumen, dass NIE nicht NIE bleibt.
Liebe Grüße, missy
PS. Ich habe dich als "Suchender" und nicht "Suchende" angesprochen, weil du als Pronomen "er" angegeben hast. Ich hoffe, das ist ok für dich.
Toleranz ist lernbar, zu viel Toleranz ist heilbar.
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Jaddy
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Ach, da kann ich noch das ganze nichtbinäre Spektrum hinzufügen.
Grobe Definition: "Nicht und_oder nicht vollständig und_oder nicht dauerhaft ganz Mann oder Frau".
Zum Beispiel genderfluid, genderqueer, bi-gender, demigender, agender, ...
nibi.space hat reichlich dazu.
"Come to the nonbinary side, we have cookies with micro labels"
Was ich damit sagen will, vor allem zu @AufDerSuche78: Inzwischen, heute, ist viel mehr denkbar und möglich als sogar noch vor 10 Jahren. Es gibt viel mehr Begriffe und Konzepte und Foren und Communities. Für mich war das eine riesige Erleichterung. Nicht mehr das starre entweder oder, sondern alle Mischformen sind möglich. Du darfst sein, was du magst, was dir entspricht. Es braucht keine Diagnosen, Definitionen, wenn du nicht willst, sondern "nur" dein Gefühl, was für dich richtig ist.
Was das teilen angeht: Ich kenne dein Umfeld nicht. Das kannst nur du beurteilen. Es gibt aber andere Umgebungen, in denen du teilen kannst. Das Erlebnis, unter anderen, gleichen zu sein (nicht nur zu schreiben), ist häufig befreiend und gibt Selbstvertrauen.
Viel Erfolg
P.S. @AufDerSuche78: Ich bin Leser*in. Weil weder Männchen noch Weibchen.
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Anja61
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Liebe (r) Suchende(r),
willkommen! Ich selbst bin seit ca. 2,5 Jahren in diesem Forum und habe noch längst nicht alle Schätze gehoben, die hier zu finden sind.
Du wirst hier sicherlich noch den einen oder anderen Beitrag finden, der Dich weiterbringt.
Deine Zerrissenheit kenne ich gut aus eigenem Erleben. Was ich Dir raten kann: schiebe nichts auf, mache Deine eigenen Erfahrungen mit Crossdressing oder BDSM-Begegnungen! Warte nicht bis zum "Grab", das Leiden muss nicht unendlich sein!
Vor allem: akzeptiere Dich selbst! Ich halte es mit Rio Reiser: "Mein Name ist Mensch". Also: ich bin weiblich, ich bin männlich, und es gibt auch noch viele Zwischentöne! Schubladen helfen hier nicht weiter.
Liebe Grüße
Anja
willkommen! Ich selbst bin seit ca. 2,5 Jahren in diesem Forum und habe noch längst nicht alle Schätze gehoben, die hier zu finden sind.
Du wirst hier sicherlich noch den einen oder anderen Beitrag finden, der Dich weiterbringt.
Deine Zerrissenheit kenne ich gut aus eigenem Erleben. Was ich Dir raten kann: schiebe nichts auf, mache Deine eigenen Erfahrungen mit Crossdressing oder BDSM-Begegnungen! Warte nicht bis zum "Grab", das Leiden muss nicht unendlich sein!
Vor allem: akzeptiere Dich selbst! Ich halte es mit Rio Reiser: "Mein Name ist Mensch". Also: ich bin weiblich, ich bin männlich, und es gibt auch noch viele Zwischentöne! Schubladen helfen hier nicht weiter.
Liebe Grüße
Anja
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AufDerSuche78
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Hallo miteinander
Vielen Dank für die wirklich sehr wertvollen Reaktionen und vielen netten Worte. Ich werde diese in aller Ruhe, mit Achtsamkeit und viel Zeit durchlesen und beobachten es in mir auslöst. Ich merke alleine beim überfliegen der Antworten das mein Körper stark reagiert und spüre teils auch Erleichterung. Ich werde mich sicher wieder melden, werde mir aber Zeit lassen. Ich wollte aber kurz schon mal Danke sagen.
Liebe Grüße
Vielen Dank für die wirklich sehr wertvollen Reaktionen und vielen netten Worte. Ich werde diese in aller Ruhe, mit Achtsamkeit und viel Zeit durchlesen und beobachten es in mir auslöst. Ich merke alleine beim überfliegen der Antworten das mein Körper stark reagiert und spüre teils auch Erleichterung. Ich werde mich sicher wieder melden, werde mir aber Zeit lassen. Ich wollte aber kurz schon mal Danke sagen.
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AufDerSuche78
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Danke euch für die vielen tollen Worte.
Ich denke,schön wäre es, mal mit einem Mann/einer Frau zusammen zu kommen, welche das sexuell mag. Einfach mal um zu sehen ob ich das wirklich ausleben kann, und herausfinden wie gut das tut, sich in der Rolle gehen lassen zu dürfen. Und ja, ich denke auch,bdsm wäre in diesem Zusammenhang sehr spannend, insofern es nicht zu extrem wird, und ich devot sein darf. Ich denke das grösste und scönste wäre, einfach mal von einem Mann leidenschaftlich geliebt zu werden,in der rolle der frau,welche sich völlig gehen lässt. Sorry für die freien Gedanken.
Irgendwie leider stimmt aber auch der folgende Satz:
Der fetischistische Transvestit, so wie er im Buche steht (nicht alle stehen im Buche, d. h. in der Realität kann es auch anders aussehen, dies ist eher skizzenhaft) findet es sexuell erregend, sich selbst in Frauenklamotten zu sehen, und er kommt womöglich nur so sexuell zum Höhepunkt. Ist dieser vorbei, will er so schnell wie möglich aus den Klamotten raus.
Und doch irgendwie verändert sich das über die Jahre. Denn in den Klamotten bleiben zu dürfen,ist irgendwo mein grösstes ziel und verlangen.
Ach klingt das bescheuert.
Und noch mehr bescheuertes"¦
Gleichzeitig"¦ wie beschissen ist das denn, dieses halb mann halb frau irgendwie abstossend zu finden, entschuldigt die offenen worte, und dennoch sexuell voll die frau auszuleben, bei jeder Gelegenheit die mir geboten wird,wenn ich alleine bin.
Entschuldigt. Ich hoffe ich hab nun niemanden beleidigt hier. Ausser mich selbst.
Ich denke,schön wäre es, mal mit einem Mann/einer Frau zusammen zu kommen, welche das sexuell mag. Einfach mal um zu sehen ob ich das wirklich ausleben kann, und herausfinden wie gut das tut, sich in der Rolle gehen lassen zu dürfen. Und ja, ich denke auch,bdsm wäre in diesem Zusammenhang sehr spannend, insofern es nicht zu extrem wird, und ich devot sein darf. Ich denke das grösste und scönste wäre, einfach mal von einem Mann leidenschaftlich geliebt zu werden,in der rolle der frau,welche sich völlig gehen lässt. Sorry für die freien Gedanken.
Irgendwie leider stimmt aber auch der folgende Satz:
Der fetischistische Transvestit, so wie er im Buche steht (nicht alle stehen im Buche, d. h. in der Realität kann es auch anders aussehen, dies ist eher skizzenhaft) findet es sexuell erregend, sich selbst in Frauenklamotten zu sehen, und er kommt womöglich nur so sexuell zum Höhepunkt. Ist dieser vorbei, will er so schnell wie möglich aus den Klamotten raus.
Und doch irgendwie verändert sich das über die Jahre. Denn in den Klamotten bleiben zu dürfen,ist irgendwo mein grösstes ziel und verlangen.
Ach klingt das bescheuert.
Und noch mehr bescheuertes"¦
Gleichzeitig"¦ wie beschissen ist das denn, dieses halb mann halb frau irgendwie abstossend zu finden, entschuldigt die offenen worte, und dennoch sexuell voll die frau auszuleben, bei jeder Gelegenheit die mir geboten wird,wenn ich alleine bin.
Entschuldigt. Ich hoffe ich hab nun niemanden beleidigt hier. Ausser mich selbst.
Zuletzt geändert von AufDerSuche78 am Di 7. Mai 2024, 03:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Liv
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Hallo anonyme(r) Suchende(r),
dann erstmal auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Dein letzter Post hat mich nachdenklich gemacht, darum will ich ein paar Denkanstösse mit dir teilen.
LG
Liv
dann erstmal auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Dein letzter Post hat mich nachdenklich gemacht, darum will ich ein paar Denkanstösse mit dir teilen.
Wo ist genau das Problem? Lässt Dir dein Umfeld keine Gelegenheit? Ist es die Scham, die Dich aus dem Klamotten treibt? Da kann man dran arbeiten.AufDerSuche78 hat geschrieben: Di 7. Mai 2024, 02:47 Denn in den Klamotten bleiben zu dürfen,ist irgendwo mein grösstes ziel und verlangen.
Bevor Du Grindr anwirfst, solltest Du Dir aber klar werden, wass Du suchst. Ist es wirklich der Mann der dich anzieht? Das wäre vollkommen in Ordung, man darf auch mit 50 noch experimentieren. Oder aber ist es die Selbstbestätigung als Frau, die Dir vermeintlich nur ein Mann geben kann? Ist dir der Mann dabei womöglich völlig egal, nur ein Mittel zum Zweck? Was ist hierbei sexuelle Orientierung und was Identität?AufDerSuche78 hat geschrieben: Di 7. Mai 2024, 02:47 Ich denke das grösste und scönste wäre, einfach mal von einem Mann leidenschaftlich geliebt zu werden,in der rolle der frau,welche sich völlig gehen lässt.
Die Hospize sind voll mit Menschen, die bereuen etwas im Leben verpasst zu haben. Vermutlich gibt es aber nur sehr wenige, die stolz darauf sind, einen Teil ihrer Persönlichkeit ihr ganzes Leben versteckt zu haben.AufDerSuche78 hat geschrieben: Sa 27. Apr 2024, 22:04 Viel eher nehme ich das Geheimnis mit ins Grab und leide weiter.
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Ninadieflocke
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
"Die Hospize sind voll mit Menschen, die bereuen etwas im Leben verpasst zu haben. Vermutlich gibt es aber nur sehr wenige, die stolz darauf sind, einen Teil ihrer Persönlichkeit ihr ganzes Leben versteckt zu haben."
@ Liv: Ein toller, nachdenkenswerter Satz!
Nina
@ Liv: Ein toller, nachdenkenswerter Satz!
Nina
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Hallo Suchende,
die Zerrissenheit haben wir wohl fast schon alle erlebt. Aber viele haben es als Chance und vielleicht Privileg gesehen und die Möglichkeiten und eigenen Neigungen weiter erforscht. Ich glaube, die solltest dir eine Selbsthilfegruppe oder andere Treffen transidenter Personen suchen, um mal deine Scheu zu verlieren, evtl das ein oder andere zum Frausein erlernen und deinen Stil finden. Auf deinem Weg wirst du dann selbst deine richtige Richtung erkennen"¦aber fange an, ihn zu gehen. Du musst auf die Treffen auch nicht en-femme gehen. Einige aus der Schweiz gehen auch auf deutsche Treffen.
Wenn dein Geburtsjahr 1978 ist, hast du noch alle Zeit der Welt und einige Möglichkeiten auch vor dir.
Liebe Grüße, Sandra
die Zerrissenheit haben wir wohl fast schon alle erlebt. Aber viele haben es als Chance und vielleicht Privileg gesehen und die Möglichkeiten und eigenen Neigungen weiter erforscht. Ich glaube, die solltest dir eine Selbsthilfegruppe oder andere Treffen transidenter Personen suchen, um mal deine Scheu zu verlieren, evtl das ein oder andere zum Frausein erlernen und deinen Stil finden. Auf deinem Weg wirst du dann selbst deine richtige Richtung erkennen"¦aber fange an, ihn zu gehen. Du musst auf die Treffen auch nicht en-femme gehen. Einige aus der Schweiz gehen auch auf deutsche Treffen.
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Vesta
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Re: Auf der Suche nach mir, halt.
Wenn du schwul wärest oder bisexuell, wie würdest du das finden? Abstoßend? OK? Sympathisch?AufDerSuche78 hat geschrieben: Di 7. Mai 2024, 02:47 Ich denke das grösste und scönste wäre, einfach mal von einem Mann leidenschaftlich geliebt zu werden,in der rolle der frau,welche sich völlig gehen lässt.
Unterdrückte Homo- oder Bisexualität kommt als Ursache für den Wunsch, eine Frau zu sein, relativ häufig vor. Stelle in der Richtung Mal Überlegungen an. Auf Dauer kann die unterdrückte Sexualität krank machen.
Bist du eigentlich verheiratet oder in einer dauerhaften Beziehung? Dein weiteres Vorgehen wird sehr davon abhängen.
Nein, mMn. ist das zum derzeitigen Zeitpunkt der falsche Weg. Zum einen gibt es in den Gruppen viele, die der hier beschriebenen Sexualität, insbesondere dann, wenn es auch noch Homosexualität sein sollte, sehr ablehnend gegenüber stehen, in dem Sinne, dass sie das für sich selbst kategorisch ablehnen. Zum anderen ist das Spektrum zu klein, viele Gruppen (wie z. B. Homosexuelle) sind da gar nicht vertreten, und damit könnte AufDerSuche78 in die falsche Richtung geführt werden.Sandra hat geschrieben: Di 7. Mai 2024, 14:20 Ich glaube, die solltest dir eine Selbsthilfegruppe oder andere Treffen transidenter Personen suchen
Wenn ein gewisser Leidensdruck besteht, kann ein guter Psychologe in wenigen Stunden wesentlich mehr an Hilfe bei der Selbstfindung bringen, da er ein wesentlich größeres Spektrum von Abweichungen vom Durchschnitt kennt. (Es gibt aber auch viele schlechte Psychologen.)