Transidentität bei Minderjährigen Studienlage zu Pubertätsblockade und Hormongabe bei Kindern und Jugendlichen
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Anne-Mette
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Transidentität bei Minderjährigen Studienlage zu Pubertätsblockade und Hormongabe bei Kindern und Jugendlichen

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Universität Jena


Transidentität bei Minderjährigen
Studienlage zu Pubertätsblockade und Hormongabe bei Kindern und Jugendlichen ist unzureichend


https://www.uni-jena.de/nachrichtenuebe ... CWBno2-IdM
Jaddy
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Re: Transidentität bei Minderjährigen Studienlage zu Pubertätsblockade und Hormongabe bei Kindern und Jugendlichen

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Zur Einordnung: Florian Zepf ist jene Person, die die Leitlinine-Kommission für die Diagnose und Behandlung von trans Kindern und Jugendlichen freiwillig verlassen hat, weil deren Konsens absolut nicht zu den eigenen Weltanschauungen passte. Die lauten nämlich: "Es gibt keine trans Kinder. Vor dem Ende der Pubertät sind Menschen nicht entscheidungskompetent in Sachen Gender und überhaupt obliegt die Beurteilung trans immer med. Fachleuten". Also die Korte-Linie.

Die zitierte NICE Studie wird von den echten Fachgesellschaften als unzureichend eingeschätzt: https://sciencebasedmedicine.org/a-crit ... ce-review/
Keine der Gesellschaften hat sich gegen die Verwendung ausgesprochen.

Gleichzeitig gelten mehrere "Wahrheiten". Pubertätsblockierende GnRH Analoga werden seit über 40 Jahren eingesetzt. Hauptsächlich bei cis Kindern, die zu früh in die Pubertät kommen. Vor allem Mädchen. Tw ab 9 Jahren. Die med. Risiken und Nebenwirkungen sind ziemlich gut dokumentiert und gelten als beherrschbar, auch wenn es im Vergleich relativ wenige Fälle gibt. Die Verwendung bei cis Kindern gilt seltsamerweise nicht als strittig. Gleichzeitig gibt es wenig Daten. Studien nach Gold-Standard, also randomisierte doppelt verblindete verbieten sich rein ethisch. Weder könnten sie mit irgendwelchen Freiwilligen (Kindern!) durchgeführt werden, noch wäre eine Placebo-Behandlung von trans Kindern vertretbar oder überhaupt möglich, denn die Blocker werden wenn überhaupt erst bei Einsetzen der Pubertät (Tanner 2) verschrieben. Die sichtbaren Veränderungen würden Placebo und Verblindung ruinieren. Nichts zu tun ist aber in vielen Fällen die schlechteste Idee. Sinnvoll wäre also eigentlich eine Einbeziehung möglichst aller Fälle in eine Datensammlung, um zukünftig immer mehr Sicherheit zu gewinnen.
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