— für den Schutz und die Rechte von Prostituierten, und für eine gleichberechtigte Gesellschaft
Berlin, 23.02.2024. Am heutigen Freitag wird der Antrag der CDU/CSU-Fraktion für die Einführung eines Sexkaufverbots zum ersten Mal im Bundestag beraten. TERRE DES FEMMES begrüßt den Antrag, der auch Forderungen enthält, die TDF seit Langem stellt.
https://frauenrechte.de/aktuelles/detai ... sellschaft
TDF begrüßt den Antrag für ein Sexkaufverbot
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Anne-Mette
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Re: TDF begrüßt den Antrag für ein Sexkaufverbot
na, ob das wirklich sinnig ist ...
Hier ein Wiki-Auszug am Beispiel Frankreich:
"m Juli 2014 lehnte der Senat, das französische Oberhaus, den Entwurf zur Kriminalisierung von Kunden Prostituierter ab. Die Fachkommission entschied nach Anhörung von zahlreichen Fachleuten und Prostituierten, dass eine Kriminalisierung der Freier die Prostituierten zur Arbeit im Verborgenen zwingen würde, was ihre Gesundheit bedrohen sowie die Prostituierten weiteren Gefahren aussetzen würde. Auch verstoße eine Bestrafung gegen das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung erwachsener Menschen.[31][32][33] Das Gesetz wurde nach mehreren Durchläufen durch das Parlament und den Senat dennoch angenommen und wurde im April 2016 rechtsgültig.[34] Wenige Monate später wurde die Umsetzung bereits scharf kritisiert: Nur 249 Fälle seien in den ersten sechs Monaten verfolgt worden, die Aggressionen gegen Sexarbeiter hätten sich aber verstärkt und deren Arbeitsbedingungen hätten sich stark verschlechtert.[35] In den ersten fünf Jahren wurden insgesamt rund 5000 Bußen gegen Freier ausgesprochen, was bei geschätzten 40.000 Sexarbeiterinnen wenig ist.[36][37] Weitere Studien ergaben, dass nach wie vor vorwiegend Prostituierte (also nicht die Freier) kriminalisiert werden und sich die Lebensbedingungen der Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter verschlechtert haben; die Anzahl der Freier veränderte sich nicht.[38]"
https://de.wikipedia.org/wiki/Prostitut ... Frankreich
Sollte das nicht zu denken geben?
Den einen dürfen sich jetzt die "Birne" zudröhnen und ihre grünen Daumen pflegen ... aber dafür andere ihre aufgestaute Lust nicht mehr befriedigen?
Natürlich verstehe ich in beiden Fällen den Grundgedanken - doch die jeweiligen Ansätze halte ich für falsch.
Hier ein Wiki-Auszug am Beispiel Frankreich:
"m Juli 2014 lehnte der Senat, das französische Oberhaus, den Entwurf zur Kriminalisierung von Kunden Prostituierter ab. Die Fachkommission entschied nach Anhörung von zahlreichen Fachleuten und Prostituierten, dass eine Kriminalisierung der Freier die Prostituierten zur Arbeit im Verborgenen zwingen würde, was ihre Gesundheit bedrohen sowie die Prostituierten weiteren Gefahren aussetzen würde. Auch verstoße eine Bestrafung gegen das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung erwachsener Menschen.[31][32][33] Das Gesetz wurde nach mehreren Durchläufen durch das Parlament und den Senat dennoch angenommen und wurde im April 2016 rechtsgültig.[34] Wenige Monate später wurde die Umsetzung bereits scharf kritisiert: Nur 249 Fälle seien in den ersten sechs Monaten verfolgt worden, die Aggressionen gegen Sexarbeiter hätten sich aber verstärkt und deren Arbeitsbedingungen hätten sich stark verschlechtert.[35] In den ersten fünf Jahren wurden insgesamt rund 5000 Bußen gegen Freier ausgesprochen, was bei geschätzten 40.000 Sexarbeiterinnen wenig ist.[36][37] Weitere Studien ergaben, dass nach wie vor vorwiegend Prostituierte (also nicht die Freier) kriminalisiert werden und sich die Lebensbedingungen der Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter verschlechtert haben; die Anzahl der Freier veränderte sich nicht.[38]"
https://de.wikipedia.org/wiki/Prostitut ... Frankreich
Sollte das nicht zu denken geben?
Den einen dürfen sich jetzt die "Birne" zudröhnen und ihre grünen Daumen pflegen ... aber dafür andere ihre aufgestaute Lust nicht mehr befriedigen?
Natürlich verstehe ich in beiden Fällen den Grundgedanken - doch die jeweiligen Ansätze halte ich für falsch.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)