Herbsthaarwechsel?
Herbsthaarwechsel? - # 2

Make Up, Haare...
Blossom
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Re: Herbsthaarwechsel?

Post 16 im Thema

Beitrag von Blossom »

mal ein "witziges" Thema ...

... zu dem es aber eine durchaus wissenschaftliche Antwort gibt.

Im Spätsommer und Herbst fallen mehr Haare aus, da es zu einer sog. Häufung an Telogenhaaren kommt. Das liegt u.a. am absinkenden Vitamin-D-Spiegel infolge fehlender Sonne. Wurzeln verlieren an Kraft und entsprechend fallen die Haare schneller aus. Dies ist gleichzeitig ein Schutzmechanismus der Kopfhaut, wobei Haarwurzeln vermehrt von der Wachstums- in die Ruhephase (Telogen-Phase) wechseln.

Liebe Grüße vom
Blümchen (na)
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Lavendellöwin
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Re: Herbsthaarwechsel?

Post 17 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Blossom hat geschrieben: Di 19. Okt 2021, 20:56 mal ein "witziges" Thema ...

... zu dem es aber eine durchaus wissenschaftliche Antwort gibt.

Im Spätsommer und Herbst fallen mehr Haare aus, da es zu einer sog. Häufung an Telogenhaaren kommt. Das liegt u.a. am absinkenden Vitamin-D-Spiegel infolge fehlender Sonne. Wurzeln verlieren an Kraft und entsprechend fallen die Haare schneller aus. Dies ist gleichzeitig ein Schutzmechanismus der Kopfhaut, wobei Haarwurzeln vermehrt von der Wachstums- in die Ruhephase (Telogen-Phase) wechseln.

Liebe Grüße vom
Blümchen (na)
Hi Blümchen...

das ist eine der "wissenschaftlichen" Antworten, neben Nährstoffmangel (von Eisen bis B12), überstandene Infektion,
einem traumatisierenden Erlebnis, Stress, Medikamenten, das im Sommer die Sonneneinstrahlung zu stark ist und deshalb
die Haare ins Telogen wechseln...

aber egal was es ist-"witzig" ist es kein bisschen. Es ist ab einem gewissen Grad psychisch sehr belastend und völlig unschön.
Ja sicher, es gibt Perücken, aber das ist nicht das eigene Haar und unecht und für mich persönlich einfach nur ein
schrecklicher Gedanke-wie ein Stück Weiblichkeit das jemand aus mir rausreisst...
und oft wird ein Problem in dem Zusammenhang nicht ernst genommen. Ach, es ist ja psychisch...davon können auch die
Haare ausfallen..haha..es ist einfach nur unendlich schwer den Grund zu finden, er könnte aber wenn sich jemand Mühe gibt.
Lana hat geschrieben: Di 19. Okt 2021, 20:36 Nichts genaues weiß ich also nicht
ja, genau das ist das Problem...ich drück dir die Daumen das es aufhört..

Alles Liebe Marie (flo)
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Blossom
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Re: Herbsthaarwechsel?

Post 18 im Thema

Beitrag von Blossom »

!EmmiMarie! hat geschrieben: Mi 20. Okt 2021, 10:48 aber egal was es ist-"witzig" ist es kein bisschen.
bezieh es einfach mal auf die Beitragsüberschrift ... die ist "witzig" ... und keineswegs habe ich damit zum Ausdruck bringen wollen, dass es das Problem für Betroffene ebenfalls sei.
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Re: Herbsthaarwechsel?

Post 19 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Tja...

wenn wir doch grade bei den Haaren sind (smili)

ich habe jetzt nochmal die Routine verändert und nutze gar keine Spülung mehr.
Das ist seit 2 Wochen so-und witzigerweise lassen sich nun meine Haare viel
besser kämmen und bürsten, sie heddern gar nicht mehr so viel zusammen.

Es kommen zwar noch viele raus, aber jetzt fühlt es sich so wie wenn es
richtig wäre. Also einfach eine Übergangsphase wo die alten und "toten"
Haare rauskommen und wieder mehr Haare ins Anagen gehen.
Vielleicht hatten sich viele zu gleichen Zeit synchonisiert und waren
ins Telogen gerutscht...ich hatte ja eine nicht so leichte Zeit.

Naja..so mache ichs jetzt

1. Tag Waschtag mit einem klaren Shampoo ohne viele Inhaltsstoffe, dafür
mit Urea wegen der Feuchtigkeit und einer gründlichen Reinigung

am 2. und 3. Tag wasche ich gar nicht, weil ich möchte, das sich die Talgproduktion
einpendelt-das sieht am 3. Tag schon nicht besonders schön aus-aber mit
Pferdeschwanz geht es dann schon wieder.
An den 2 Tagen kommen beim kämmen schon wesentlich weniger Haare.

4. Tag ja, da mache ich eine Apfelessigspülung. 1 Liter Wasser - 2 Esslöffel
Apfelessig. Ich lasse die aber nicht in den Haaren, wie es viele machen,
sondern spüle sie leicht aus. Die Säure vom Essig gleicht den PH-Wert aus,
ist antibakteriell und schliesst ganz wunderbar die Schuppenschicht der Haare.
Und die werden knuffig weich...

genau-das werde ich jetzt mal ein paar Wochen machen und dann wieder berichten
ob es besser ist mit dem Haarausfall.
Ich hoffe-weil mir eine Mitarbeiterin in der Frauenklinik erzählt (mit der Anmerkung
das sind die Hormone :P -grosse Schwankungen sollte ich ja nicht haben, hihi) hatte das
sie 1,5 Jahre sehr leiden musste und dann war wieder alles gut...mhm ich bin wirklich
gespannt..

Alles Liebe Marie (flo)
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Re: Herbsthaarwechsel?

Post 20 im Thema

Beitrag von Mara »

Liebe Emmi,

Ich wünsche dir wirklich eine erfolgreiche Behandlung, bin gespannt was du berichten wirst.
Alles Liebe
Mara
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Re: Herbsthaarwechsel?

Post 21 im Thema

Beitrag von Lana »

Liebe Emmi,

ich grabe das mal wieder aus, auch wenn es schon ein paar Jahre her ist...

Nachdem ich gerade mal wieder eine Stunde mit kämmen beschäftigt war, ist mir das alte Thema wieder eingefallen.

Ich habe inzwischen meine Haarpflege radikal reduziert, wasche nur noch alle 10-14 Tage mit Wasser. Ohne Shampoo, ohne Spülung. Dafür kämmen, am besten vor dem Waschen. Ist wichtig um das rauszuholen, was mit Wasser allein nicht rausgeht (z.B. Schuppen) und natürlich um das reichlich vorhandene Sebum besser zu verteilen. Kämmen ist mühsam, es "flutscht" nicht, und ich muss sehr viele kleinere und größeren Knoten von Hand auflösen. Das dauert...

Dennoch, ich freu mich immer noch über meine Haare, die inzwischen bis zum unteren Rücken reichen. Ich habe das Gefühl, dass sie auch kaum mehr länger werden, weil die langen Haare ausfallen und sich sowas wie ein Gleichgewicht zwischen nachwachsenden und ausfallenden Haaren eingestellt hat. Und weil ich es gerne noch ein bisschen länger hätte (bis zum Po wäre schön (he)), wollte ich dich fragen, wie deine Erfahrungen damit waren
EmmiMarie hat geschrieben: Do 18. Nov 2021, 18:17 Apfelessigspülung [...]
genau-das werde ich jetzt mal ein paar Wochen machen und dann wieder berichten
ob es besser ist mit dem Haarausfall.
Vielleicht fällt dir ja noch was dazu ein (smili)

Danke
Lana
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
Lavendellöwin
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Re: Herbsthaarwechsel?

Post 22 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Lana hat geschrieben: Di 6. Feb 2024, 19:56 wollte ich dich fragen, wie deine Erfahrungen damit waren
Hey liebe Lana,

na klar gerne.

Das mit meinen Haaren und auch der Haut ist seit der HRT einfach eine Wundertüte geworden.

Aber ganz generell würde ich eine Apfelessigspülung dann empfehlen wenn 2 Faktoren da sind.

Zum einen wenn man mit Haarseife wäscht, denn die Haarseife fängt mineralische Stoffe im Wasser ein
und bindet diese an die Haare (also Kalk zum Beispiel und der sollte nicht in den Haaren bleiben).
Zum anderen wenn das Wasser wo man wohnt schon sehr mineralisch ist oder eher basisch.

Die Kopfhaut mag es zumindest bei mir eher säuerlich, das beruhigt sie.
Meine Haare sind aber sehr fein, daher können sie bei zu viel Apfelessig zu trocken in den Spitzen werden.
Also reicht mir ein Esslöffel Apfelessig auf 1 bis 1,5 Liter Wasser, ich mache das Ganze in so
eine Fitnesstrinkflasche, weil man so die Flüssigkeit sehr gut strähnenweise über den Kopf verteilen kann.
Dann spüle ich ganz kurz drüber-sind deine Haare dicker, brauchst du gar nicht spülen..

auf die Sonne muss man auch ein wenig achten, denn bei viel "Sonnenkontakt" hellen die Haare dann auf.
Naja, früher habe ich extra sein Spray benutzt was wärmeaktiviert die Haare aufgehellt hat, heute ist
das nicht mehr so mein Style.

Ich kann dir nur raten, probier es mit wenig Apfelessig aus und spür hin, kribbelt die Kopfhaut für dich danach
dann lass es besser. Was auch sein kann, ist das deine Haare nach ein paar Anwendungen einen sehr fettigen Touch bekommen,
dann wäre es gut mit mehr als nur Wasser zu waschen.

Zuletzt habe ich wieder mehr tierische Fette zu mir genommen, das scheint bisher so sehr gut für die Haut und Haare
zu sein...Östro bremst ein wenig die Fettproduktion auf der Haut und alles wird trockener und doch ist sie es ja von früher gewohnt, da fällt mir ein
wenig das "biologische" Geschlecht auf die Füsse.

Ist zwar fehl am Platz, aber grade eben hat mich die Praxis Morath&Schöll angerufen das das Behandlerschreiben
für die GaOP rausgeht, Brustaufbau kommt ja eh erst mit der Korrektur-OP, dann hab ich alles für den Antrag für die Kasse fertig, nice.
Ich musste da nachfassen weil meine Begleitthera keine Kassenzulassung hat, aber jetzt ist alles fein..

Ich geh mich jetzt freuen und den Trockner leerräumen

Gute Zeit Marie (flo)
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Re: Herbsthaarwechsel?

Post 23 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Mara hat geschrieben: Fr 10. Sep 2021, 13:46 Auch, dass die Spülung in nicht allzu nasses, also eher feuchtes Haar eingebracht werden soll.
Hi Mara,
ich weiß nicht, ob das schon jemand geshrieben hat, aber Spülung sollte wieder vollständig ausgewaschen werden. Meinst Du vielleicht Festiger ?
EmmiMarie hat geschrieben: Fr 9. Feb 2024, 14:21 das Behandlerschreiben für die GaOP rausgeht,
Glückwunsch, wieder einen Schritt geschafft. So langsam wird es doch ...

Zum Thema: Ich habe jetzt ca. 30 bis 35 cm langes Haar. Von Zeit zu Zeit schneide ich die Spitzen. Spliss habe ich erfreulicherweise nur wenig bis gar nicht. Eine HRT mache ich nicht. Meine Haarpflege sieht wie folgt aus:

Alle dre bis vier Tage werden sie gewaschen (am Kopf) und danach mit Spülung (an den Spitzen) gewaschen. Dabei lasse ich die Spülung ein paar Minuten drin. Endgültiges Spülen mache ich mit kaltem Wasser. Das soll die Haare glänzender machen. Ich lasse die Haare abtropfen und mache mir dann einen Handtuchturban, um die Feuchtigkeit zu reduzieren. Dann werden sie gefönt, bis sie fast ganz trocken sind. Dafolgt ein erstes, vorsichtiges Bürsten. Ich beginne immer erst am unteren Ende der Haare, damit ich hier schon einiges auflösen kann und arbeite mich nach oben durch. Würde ich oben anfangen, schöbe ich alle Knötchen zusammen und dann wird es strapazöser, die Haare zu entwirren. Dann föne ich den Rest. Die Bürste ist weich und für Entwirrungen gedacht. Ich finde das viel besser wie eine Rundbürste. Die ist mir zu fest. Festiger verwende ich gar nicht mehr, denn dann habe ich eine Menge Probleme beim späteren Bürsten. Das ist schon alles. Spezielle Fönfrisuren mache ich nur selten bis gar nicht. Will ich Volumen im Haar, toupiere ich sie ein wenig (!) mit der Haarbürste. Aber nur wenig. Eine andere Variante habe ich jetzt ein paar Mal gemacht: Nachdem die Haare fast trocken sind, flechte ich einen oder zwei Zöpfe. Die müssen nicht besonders schön sein. Ich lasse sie dann über Nacht trocknen. Am nächsten Morgen habe ich jede Menge Locken, die durch das morgendliche Bürsten etwas glatter werden, Aber die Haare bleiben noch wellig. Zu einem Pferdeschwanz gebunden, haben sie sehr viel Volumen. Je mehr Zöpfe man macht, um so näher kommt man mit den Locken an den Haaransatz. Versuch macht kluch ...

Ob mir im Herbst mehr Haare ausfallen, weiß ich nicht. Denkbar ist es. Nach em Bürsten sieht es immer so aus, als hätte ich einen Haufen Haare verloren. Aber gegenüber einem Haarschnitt von ca. 5 cm beträgt die Länge heute das siebenfache. Das sieht schlimm aus, aber das ist normal. DIe Anzahl der Haare, die ausfallen, dürfte sich wenig verändert haben. DIe Haarpracht ist ziemlich gleichbleibend.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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