queer.de | Klaus Lederer stellt Sinn von Queer-­beauftragten in Frage
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Anne-Mette
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queer.de | Klaus Lederer stellt Sinn von Queer­beauftragten in Frage

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Mit der Berufung von Queerbeauftragten nehme die Relevanz von Queerpolitik als Querschnittsthema ab, kritisiert der ehemalige Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke). Auch die Arbeit von Sven Lehmann im Bund sei "jetzt nicht so dolle".

https://www.queer.de/detail.php?article_id=45431
Kerstin
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Re: queer.de | Klaus Lederer stellt Sinn von Queer­beauftragten in Frage

Post 2 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Auch die Arbeit von Sven Lehmann im Bund sei "jetzt nicht so dolle"
Wenn ich mir das Gewürge um dieses selbstbestimmungsgesetz anschaue möchte ich obiger Aussage klatt zustimmen.
Zuletzt geändert von Kerstin am Mi 3. Mai 2023, 18:40, insgesamt 1-mal geändert.
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Cybill
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Re: queer.de | Klaus Lederer stellt Sinn von Queer­beauftragten in Frage

Post 3 im Thema

Beitrag von Cybill »

Ich weiß auch nicht was ein weiterer zahnloser Wichtigtuerposten bringt. Nach meiner Wahrnehmung ist das Geld dafür besser bei NGOs eingesetzt.

Cybill
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
Marlene K.
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Re: queer.de | Klaus Lederer stellt Sinn von Queer­beauftragten in Frage

Post 4 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Mein Eindruck ist ein anderer. Ein Queerbeauftragter für ganz Berlin ist sicher nicht sinnvoll. In den einzelnen Bezirken und im Bund ist das meines Erachtens nach anders zu bewerten. Aufgabe eines Sprechers jeder Gruppe ist es, die Anliegen der Gruppe ressortübergreifend, als Querschnittsthema, zu benennen. Das heißt nicht, dass alle Foprderungen aus der Gesellschaft eins zu eins durchgesetzt werden müssen oder sollten. Diese Interessen sind immer in einem Kompromiss mit anderen Interessen abzuwägen.

Ich finde, Sven Lehmann macht seine Sache gut und nicht rein als Interessenvertretung schwuler, sondern echter queerer Politik.

Kein Mensch stellt heute Frauenbeauftragte in Frage, obwohl auch die Gleichberechtigung von Frauen ein Querschnittsthema ist.

Außerdem wird in der Schlussaussage von Herrn Lederer, den ich in anderen Fragen sehr schätze, deutlich, dass er selber hier nicht eindeutig ist. Warum dient er sich sonst als queerpolitischer Sprecher seiner Partei an?
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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