Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 163

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2431 im Thema

Beitrag von NAREA »

........"Na Robert, wollen wir einen Spaziergang wagen?"
"Ach Erna, so richtig Lust habe ich nicht. Ich würde lieber Nach Hause fahren."
Erna sieht es ein, sie bügelt noch schnell Roberts getrocknete Sachen.
"Na, möchtest du meine schönen Schlüpfer anbehalten?"
"Lass mal Erna, Ella wird mich auslachen, wenn sie mich darin sieht."
"Ihr jungen Leute zieht lieber so kurze Dinger an und im Alter habt ihr dann Rheuma. Ich wollte es dir aber angeboten haben."
"Das ist ja auch sehr lieb von dir. Du hast mich doch gut über die Tage gerettet und es hat Spaß gemacht."
Robert verabschiedet sich von Erna und tritt die Heimfahrt an. Nach 2 Stunden steht er vor der Haustür. Er will Ella überraschen. Einen Blumenstrauss von der Tankstelle, weil kein Blumenladen Sonntags geöffnet hat, hält er in der Hand. Die Wohnung scheint leer zu sein.
"Ella, mein einziger liebster Schatz, Bist du zu Hause?"
Plötzlich steht sie hinter ihm. Sie ist vom Balkon gekommen.
"Endlich bist du wieder da, mein Liebling. Oh, danke für die Blumen."
Ella schaut ihn fragend an, denn so oft bekommt sie keine Blumen. "Ein schlechtes Gewissen hast du nicht,oder?"
"Warum sollte ich? Ich war artig, deine Mutter hat mich gelobt und dir soll ich sagen, mich bald zu heiraten, dass es keine Andere tut."
"Sag mal, was fällt der denn ein? Was hast du denn getan, dass sie sich einen Schwiegersohn wie dich wünscht?"
"Ja ich war freundlich, zuvorkommend, hilfsbereit. Ich habe sogar ihre beste Freundin nach Hause gebracht. Trotz Sturm, Nebel und Hagel. Dann habe ich angeboten ihr bein Putzen zu helfen, was sie aber schon selbst erledigt hatte. Dann habe ich beim Mittagessen geholfen."
" Und du durftest eines ihrer langen Nachthemden tragen."
"Ja, das durfte ich. Sie wollte mir sogar Eines schenken. Was das Wichtigste des Tages war, dass ich Du sagen darf."
"Für mich klingt das alles etwas unglaublich. So kenne ich meine Mutter nicht."
"Da kann ich nichts für."
"Sie hat damals immer drauf geachtet, dass man nie ohne Schürze in ihre Küche durfte."
"Ja das muss wohl bei euch in der Familie liegen. Du hast mir ja auch einen Kittel aufgezwungen letztes Mal bei ihr."
"Ja und, hat sie das auch bei dir gemacht?"
"Natürlich nicht, ich wollte mir selber einen suchen. Aber der Besenschrank war leer. Also wollte ich im Nachthemd oder Bademantel, das Frühstück bereiten. Sie hat sicher das Klappen der Schränke bemerkt und mir einen Kittel gebracht. Den wollte sie mir sogar schenken." "Bei mir hast du noch keinen oder nur manchmal einen Kittel tragen müssen."
Robert will das Gespräch in eine andere Richtung drehen. Er hat Angst, dass er sich noch verplappert, dass er mehr als einen Kittel getragen hat. Hoffentlich erzählt Erna nichts davon. Da muss er sie noch mal anrufen. Aber nicht in Ellas Nähe. Die hängt aber wie eine Klette an ihm. Er war doch nur 1 Nacht weg. Sie machen es sich auf dem Sofa bequem. Morgen ist wieder Arbeitstag. Ella erzählt noch vom Kino Besuch mit Martina.
Nach dem Abendessen will sie noch mit ihrer Mutter reden. Da hat Robert eine Idee.
"Du mein Sternchen, darf ich dir ein Bad einlassen? So mit schönem Wässerchen. Banane, Melone oder Rote Beete?" "Das ist eine gute Idee. Ich bade ganz normal im Wasser mit Schaumbad. Du kannst nach mir baden, um den Duft und die Wirkung von Roten Beeten zu genießen."
Robert nutzt sofort die Zeit, um bei Erna anzurufen. Leider geht Niemand ran. Wenn sie bei Marie ist, dann kann Ella sie auch nicht erreichen und Robert hat Montag Zeit sie anzurufen.
"Robby, du kannst ins Bad, Wasser läuft noch." "Danke." "Ich mache dann schon mal das Abendessen." "Ich beeile mich."
Als Robert sich im Bad anziehen will, sieht er ein wunderschönes lila Satin Nachthemd liegen. Er ruft nach Ella. Die weiß schon was er will. "Ist für dich mein Schatz, nicht ganz so lang, wie das von meiner Mutter aber sicher viee"eel schöner."
Was soll er machen? Einfach anziehen. Es ist zauberhaft. In der Küche angekommen, sieht er Ella im gleichen Nachthemd nur in rosa. Er geht zu ihr und küsst sie.
"Willst du mich mit deiner Wäsche verzaubern?" "Jaaaah. Mir gefällt das so gut."
"Ich möchte dir ja nicht widersprechen, aber ich bin dein Freund."
"Und, darf ein Freund keine schönen Nachthemden tragen?"
"Wie du siehst mache ich das schon. Wenn es dir gefällt ist es auf alle Fälle schmeichelhafter als das Kompliment deiner Mutter, die mich in ihrer Kittelschürze hinreizend fand."
"Das hast du mir ja noch gar nicht erzählt." "Ist das so wichtig, womit ich angeben kann?"
Ella wird immer neugieriger wenn sie an Roberts Aufenthalt bei ihrer Mutter denkt.
"Wollen wir uns nicht lieber was überziehen?"fragt Robert.
"Besser ist es wohl. Reicht dir eine Schürze? Oder soll ich einen Bademantel holen?"
"Mir ist nicht kalt, da reicht eine Schürze."
Ella holt zwei Schürzen aus ihrem Schrank. "Überraschung mein Schatz." Sie hält zwei weiße Kittel in der Hand. "Bitte mal kurz aufstehen und die Arme nach vorne halten."
"Was soll das denn nun wieder? Ella, wir wollen doch nur was essen."
"Aber bitte mit Niveau, mein Herr." Sie schließen sich gegenseitig ihre Schürzen zu, denn Robert wäre sicher nicht an die Knöpfe auf dem Rücken gekommen.
"Du bist genau so verrückt wie deine Mutter."
"Wieso? Habt ihr noch mehr Sachen gemacht, von denen ich nichts weiß?"
"Nein, nein."
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2432 im Thema

Beitrag von NAREA »

Heute mal anders: Manchmal hat man so Tage, da geht einem so viel durch den Kopf. Vielleicht ist es das Wetter? Vielleicht die Ehefrau? Vielleicht auch nur die Zeit zum Nachdenken.
Darüber: Wenn der Ehemann den Haushalt macht. Nicht alles, seine Frau soll auch ihren Teil beitragen. Bei uns ist es das Kochen und die Pflege unserer Kleidung. Damit hat meine Frau schon vor der Ehe angefangen. Inspiriert von ein paar Jugendbildern von mir, die meine Mutter bei einem Besuch bei ihr meiner damaligen Freundin gezeigt hat. Irgendwie mit Stolz. Ich habe viel im Haushalt geholfen. Die Bilder zeigten mich beim Putzen, abwaschen und bei der Arbeit auf unserem kleinen Bauernhof.
Immer habe ich dabei eine Schürze oder Kittelschürze getragen. Nichts dabei sollte man denken. Aber es hat was ausgelöst in meinem Leben. Es wurde zur Normalität.
Wir sind zusammen gezogen, haben geheiratet und leben bis heute glücklich zusammen.
Die Aufteilung unserer Hausarbeit haben wir locker gehalten. Jeder hilft mal jeden.
Nur ein Gesetz stand schon am Anfang fest. Wir tragen bei der Arbeit Schürzen.
Unsere Eltern wussten zwar nichts davon, haben uns aus ihrem Bestand von Kittelschürzen und Trägerschürzen bis ans Lebensende versorgt. Keine einzige Schürze für Männer dabei. Meine Frau strahlte über alle vier Backen. Ich war auch nicht so traurig darüber. Wenn ich das nun nicht mehr will, so als Ehemann, fragte ich.
Dann müsse ich mit einer Strafe von ihr rechnen.
Gruß Narea
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2433 im Thema

Beitrag von NAREA »

.........Ella und Robert beginnen ihre Woche wie immer. Nur, dass Robert nicht gleich seine Arbeitshosen anzieht. Hat Ellas Bitten doch geholfen.
In der Firma angekommen, sind die Mitarbeiter immer noch im Aufenthaltsraum. Es regnet wie aus Eimern. Wie soll man da arbeiten? Robert schickt alle wieder nach Hause. Vielleicht ist es am nächsten Tag besser. Es sind an diesem Tag nur Arbeiten unter freiem Himmel zu erledigen.
Robert geht zurück ins Büro. "Robert, da haben wir doch heute Zeit unsere Akten zu aktualisieren und wieder Ordner ins Archiv zu bringen."
"Gute Idee Ella. Fangen wir gleich an."
Kurz vor Mittag stehen mehrere Ordner für das Archiv bereit. "Ist das nicht verrückt, dass wir das Alles lagern müssen, um es in zehn Jahren wegzuschmeißen?"
"Ja Robert, so ist es nun mal und auch wir müssen uns daran halten. Hast du auch schon Hunger?"
"Ja, ich kann schnell mal zum Italiener fahren und Pizza holen."
Ella schaut aus dem Fenster. Es regnet immer noch wie verrückt.
"Da wirst du wohl meinen Regenmantel anziehen müssen. Der hat eine Kapuze."
"Muss ich dann wohl."
Robert zieht Ellas hellgrünen Mantel an. "Die Farbe gefällt mir nicht."
"Wenn du deine Regen Sachen im Büro lagern würdest und nicht in der Umkleide der Belegschaft, dann hättest du jetzt deinen Regenmantel. Jetzt hast du meinen und mach dich endlich auf den Weg."
Als Robert in der Pizzeria ankommt, wird er von der Chefin begrüßt. Er geht mit Ella öfter dort hin. "Du siehst heute aber schick aus." "Ich will den Regen mit dieser Farbe verjagen." Er bestellt zwei Pizzen. "Dann lasst es euch schmecken. Die Farbe steht dir."
Robert will darauf nicht antworten.
Nach dem Essen ist nicht mehr viel zu tun. Ein paar Ordner und leere Kartons müssen nur noch weggeräumt werden. Robert muss Ellas Kittel anziehen, weil es im Lager sehr staubig ist. Weil es aber regnet und der Weg über den Hof geht, Zieht er wieder Ellas Regenmantel an. Ein Auto fährt auf den Hof. Martin hat etwas in seinem Schrank vergessen. Er sieht eine grüne Person über den Hof gehen. Er nimmt an, dass er Ella ist. Martin geht auch noch schnell ins Büro, weil er sehen will, warum Robert Ella bei dem Wetter über den Hof jagt. Er trift Aber Ella im Büro, die gerade ihre Sachen packt und mit Robert nach Hause fahren will. "Hi, ich dachte gerade, dass du hier über den Hof gegangen bist." "Nein, das würde Robert nie zulassen. Ich habe ihm erlaubt meinen Regenmantel zu nutzen." Da kommt Robert schon von Draußen herein.
"Hallo Martin, hast du was vergessen?"
"Ja, meine Schlüssel für unseren Übungsraum des Karneval Vereins. Hatte ich heute Morgen aus Versehen eingesteckt und liegen gelassen."
Robert zieht den Mantel aus und Ellas Kittel kommt zum Vorschein.
"Du hast wohl keine eigenen Sachen mehr?,fragt Martin. Robert sagt nichts. "Dann bist du doch bei uns im Ballet total richtig. Kannst gleich mitkommen, wir studieren einen neuen Tanz ein. Macht richtig Spaß."
"Lass es gut sein, ich bin nicht der Typ, der an sowas Freude hat. Vielleicht mal als Zuschauer." "Schade, das sah eben für mich ganz anders aus."
"Das war aus einer Notwendigkeit heraus entstanden." "Aha? Ich werde dann mal. Macht es gut." "Du auch, viel Spaß beim Tanzen." Werde ich haben. Dich werde ich auch noch überzeugen, warte ab."
"Hast du das gehört Ella. Der will mich tanzen sehen. Da kann er lange warten."
"Ich würde gerne mit dir tanzen gehen Robby. So schön in deinen Armen gehalten werden. Meine hinter deinem Hals verschränken, das wünsche ich mir."
"Na dann los. Suche doch schon mal eine schöne Location."
"Möchtest du als Robin gehen oder als Roberta?"
"Schatz du machst mir Angst. Du traust mir doch wohl nicht zu als Frau mit dir Tanzen zu gehen. Ich glaube da gehört mehr zu als einen Damenkittel überzuschmeissen und Rasen zu mähen."
"Nein vergiss es wieder. Habe nur gerade an Martin gedacht. Der sah auf den Bildern, die Ina uns gezeigt hat, richtig toll aus." "Ich heiße Robert und nicht Martin."
"Ist ja gut Robby, ich will ja nur mal wieder tanzen gehen. Es wird ja einige in Berlin geben, wo man das machen kann. Was überlegst du denn so scharf? Ob dir ein Kleid doch gut stehen würde? Verfliegt deine Angst so plötzlich?"
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2434 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo, wir waren im voroster Urlaub in Polen.
Soll alles billiger sein. Wer es glaubt. Trödel Märkte vielleicht. Sie wissen hier auch wie man Geld verdienen kann. Vom Prinzip alles gut. Einigen Angestellten merkt man es an, dass sie deutsche nur mit Widerwillen bedienen. Damit muss man leben. Doris wollte hier unbedingt mal her. Viele Bekannte waren bisher begeistert. Sie haben sich sicher die Freundlichkeit erkauft. Irgenwie merkt man das bei einigen bedienenden Kellnern.
Aber das ist ja nicht so mein Problem.
Mein Frauchen hat mir mal wieder böse mitgespielt.
Sie hat mich meinen Koffer alleine packen lassen. Wollte mal wieder Willi sein.
Am frühen Morgen hat sie das Auto beladen. Wir frühstückten noch und wollten dann losfahren. Ich könne ruhig einen Jeans Rock für die Fahrt anziehen. Sie war wie immer in Hosen. Ich wollte nicht. Erster Streit am Morgen. In der Annahme, dass Doris meinen Koffer ins Auto geladen hat, beruhigte ich mich und zog den Rock an.
Als wir nach mehrstündiger Fahrt in Danzig angekommen sind und ich vor dem Hotel die Koffer ausgeladen habe, fehlte einer. Die lapidare Antwort von Doris: Muss ich wohl vergessen haben reinzustellen. Ich war das zweite Mal an diesem Tag stock sauer.
Nach dem Einrichten im Zimmer wollten wir was Essen gehen.
Ich moserte. So gehe ich nicht. Doris setzte sich in einen Sessel und entschuldigte sich.
Ob ich denn nun die ganzen Tage im Zimmer bleiben will.
Wenn sie nicht irgendetwas unisex an Garderobe für mich findet, dann ja.
Sie schmunzelte nicht. Es täte ihr sehr leid, das mit dem Koffer. Ich glaubte ihr kein Wort.
Sie ging an Schrank und zeigte mir viele Sachen, die ich aber ablehnte. Vielleicht sollte ich zurück fahren und meinen Koffer holen. Blöde Idee.
Dann zog sie ihre Hosen aus und reichte sie mir. Eine Bluse, die eher aussah wie ein Hemd warf sie mir entgegen. Weil es draußen nicht so kalt war, durfte ich ihren Trenchcoat überziehen. Ich war erst mal zufrieden. Sollte es so die ganze Woche gehen?
Gruß Narea.
Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2435 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

NAREA hat geschrieben: Mi 29. Mär 2023, 15:21 Sollte es so die ganze Woche gehen?
Moin,

Da hat sich deine Frau ja ein Ding geleistet. Oder hat sich innerlich einen unterdrückten Wunsch bei dir gespürt?

Ich hoffe, die negativen Einflüsse werden zu Guten! Vielleicht kannst du die Zeit trotz der Herausforderungen positiv nutzen und ihr etwas Gutes abgewinnen.
Genieße die "Frauenzeit" so gut es geht - und vielleicht gibt es für Willi ja auf irgendeinem Markt etwas, was nicht so teuer ist und ihm trotzdem gefallen könnte.
Und - vielleicht können gegenseitige Vorurteile und Ablehnungen durch schöne Erlebnisse korrigiert werden.

Das wünsche ich euch - und den Gastgebern (d/m/w)

Gruß
Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2436 im Thema

Beitrag von NAREA »

Danke Anne-Mette, ein wenig Mutmachen habe ich gebraucht.
Aber diese Hinterlist von Doris muss ich noch verarbeiten. Ihrem Lächeln wenn sie mich ansieht, kann ich einfach nicht böse sein. Ich muss aber so tun, um ihr schlechtes Gewissen zu belasten. Das mit dem Kaufen von Sachen hat sie strikt abgelehnt. Wir hätten schon viel zu viel davon zu Hause. Ich solle mich lieber im Spiegel betrachten und anerkennen, dass ich doch in ihren Sachen gut aussehe. Schade, dass wir manchmal verschiedene Ansichten haben.
Der Urlaub ist schön und manchmal doch peinlich für mich. Aber wahrscheinlich empfinde ich es nur so. Eine Frau an der Seite ist auf jeden Fall eine Sicherheits Garantie.
Heute Nachmittag fahren wir wieder nach Hause.
Bis Morgen, Narea.
Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2437 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

NAREA hat geschrieben: Do 30. Mär 2023, 10:14 Heute Nachmittag fahren wir wieder nach Hause.
Gute Reise; der zurückgebliebene Koffer mit den Willi-Sachen wird sich freuen (smili) :car:
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2438 im Thema

Beitrag von NAREA »

Muss ich hier eine gewisse Schadensfreude erkennen?
Anne-Mette, es war für mich sehr befremdend einen (meinen) Koffer am Ende der Garage zu sehen, nach dem sich das Garagentor geöffnet hatte. Wie vergessen stand er da. Und das noch in voller Absicht.
Als Doris mein Gesicht gesehen hat, viel ihr nichts Besseres ein als zu sagen, dass der da ruhig stehen bleiben kann, sie nimmt ihn mal mit zum Altkleider Container.
Es waren aber gar keine Kleider drin. Nur meine Wäsche und Herren Sachen.
Erst wollte ich aus Trotz die Sachen aus dem Koffer gleich anziehen.
Da ich auf der Rückfahrt Rock und Bluse an hatte, war ich einfach zu faul die Kleidung zu tauschen. Bin ja wieder zu Hause. Hoffentlich kommt Doris nicht gleich wieder mit einem Kittel an.
Nein, sie hat ihren Regenmantel über dem Arm. Nach meiner Frage, ob sie noch mal weg will, antwortete sie, dass wir beide weg wollen. Im Kühlschrank herrscht gähnende Leere.
Mich braute sie zum Tragen. So will ich aber nicht gehen, sagte ich.
Brauche ich auch nicht, wir fahren zum Supermarkt. Ziehe deine Lederstiefel an und der Mantel verdeckt Vieles. Macht er nicht. Aber Doris ist der Chef. Es hat Niemand auf uns geachtet und wir konnten gemütlich einkaufen.
Ich habe ihr zum hundertsten Mal geschworen nie wieder so in ein Kaufhaus oder Supermarkt zu gehen. Was hat es genützt?
Schönes Wochenende.
Narea
Lotte
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2439 im Thema

Beitrag von Lotte »

Liebe Narea.

Du bist Narea und Dolores ist Dolores.
Gib ihr nicht immer die Gelegenheit, dich herumzukommandieren, aber wenn ich richtig gelesen habe, denke ich, dass dir die Tatsache gefällt, dass sie alle möglichen Dinge mit dir macht.
Ich hoffe das du verstehst was ich meine, denn als Niederländerin benutze ich oft den Google-Übersetzer. Oft sehe ich Übersetzungen, bei denen ich denke "Ist das okay"?
Grüsse
Lotte :lol:
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Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2440 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Lotte hat geschrieben: Fr 31. Mär 2023, 16:52 als Niederländerin
Als Niederländerin hat man natürlich einen bessren Stand in Holzpantoffeln; da können deutsche Puschen nicht mithalten, wenn man/frau mal kräftig auftreten und poltern möchte )))(: (smili)
Lotte
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2441 im Thema

Beitrag von Lotte »

Anne-Mette hat geschrieben: Fr 31. Mär 2023, 17:00 als Niederländerin
Als Niederländerin hat man natürlich einen bessren Stand in Holzpantoffeln
Liebe Anne-Mette.
Ich habe NIEMALS Holzpantofflen (=Klompen auf Niederlandisch) getragen.
Meine Liebste hatte als Kind die echten Damen"klompen" mit einem Lederriemen über dem Spann und einer Spitze nach oben an der Vorderseite der Klompen.
Herrenklompen haben das nicht; sie sehen "grovver" aus.
Vielleicht "danke an die Google-translater".

Mein Heimatdorf ist eng mit dem Dorf Ladelund an der dänischen Grenze verbunden.
Kennst du das Dorf?
Viele Einwohner meines Heimatdorfes sind dort nach ihrem Einsatz in einem Arbeitslager während des 2. Weltkrieges begraben.
Hinter der Kirche von Ladelunds wurde eine Art Denkmal für die verstorbenen Niederländer errichtet.
Ich war vor etwa 40-45 Jahren einmal dort: beeindruckend für mich, obwohl ich im 2. Weltkrieg keine Familie verloren habe.
Zum Glück ist der "Deutsche Hass" in den Niederlanden verschwunden.

Grüssse
Lotte.
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2442 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Ich will das nicht ausweiten; denn das Thema gehört Narea.
Ladelund kenne ich. Vor etlichen Jahren habe ich während einer Veranstaltung des DGB dort in und an der KZ-Gedenkstätte Fotos gemacht. [Ende OT - bitte]
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2443 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo Lotte, ich habe alles verstanden und du hast ein wenig Recht. Ich liebe es wenn Doris mich dominiert. Erst meckere ich und mache dann doch was sie will.
Anne-Mette, du kannst ruhig weiter mit Lotte diskutieren. Macht doch Spaß. Besonders über Klompen zu reden.

Will mal wieder bei Ella und Robert vorbei schauen.

Es ist Samstag am Morgen. Ella schläft noch ganz fest. Robert schleicht leise aus dem Schlafzimmer. Er will im Bad seine fast schulterlangen Haare zu einem Pferdeschwanz binden. Dann geht er in die Küche. Er steuert den Besenschrank an. Hier hängt ein brauen Kittel mit Blumenmuster, ein Geschenk von Ellas Mutter, weil er so fleißig mit Ella bei ihr geputzt hat. Außerdem hat Robert immer noch das schöne Nachthemd an, das Ella von ihrem Schnäppchen Kauf mitgebracht hat. Nach dem er den Frhstückstisch gedeckt hat, kommt Ella noch halb schlafend in die Küche. Sie geht zu Robert und setzt sich auf seinen Schoss. "Danke mein Schatz." Dann küsst sie ihn. So beim Essen fragt Ella nach der Zeitung. "Die liegt noch im Kasten, weil ich so ja schlecht rausgehen kann."
"Ich borge dir meinen Bademantel, dann bist du gleich wieder da."
"Das kannst du vergessen. Das Nachthemd ist für zu lang und ich möchte nicht gesehen werden." "Schade."
Das Frühstück zieht sich. Da klingelt es an der Wohnungstür. Spontan springt Robert auf und geht zur Tür. Martin steht davor. "Ich wollte nur was fragen." "Komm rein, wir sitzen noch beim Frühstück."
"Guten Morgen Ella." "Dir auch einen guten Morgen, was treibt dich so früh in unsere Gegend."
"Ich musste für Ina was besorgen. Da nutze ich gleich die Gelegenheit euch zu fragen, ob ihr morgen Abend mit uns zur "Riverdance Show" gehen wollt? Zwei Karten sind verfallen, weil unsere bekannten sich gestritten haben und nun keiner allein kommen will. Kommt ihr mit?" Ella ist begeistert. "Klar kommen wir mit, oder Robert?"
"Keine Frage, das kann man sich nicht entgehen lassen."
"Sehr gut, dann treffen wir uns 19 Uhr vor dem Tempodrom, ok?" Beide nicken.
"Robert, du siehst toll aus. Denk dran, das Männerballett wartet auf dich."
Ella schaut Robert an:"Wenn du schon im Nachthemd und Kittel toll aussieht, was soll dann auf der Bühne des Karnevalvereins noch schief gehen."
"Das meint er doch nicht ernst."
"Ich glaube schon. Es gibt nicht mehr so viele Herren, die sowas machen wollen."
"Siehst du, es wollen nicht mehr viele machen. Das Theater stirbt aus."
"Aber du kannst dann mir etwas vortanzen. So am Abwaschtisch mit dem Hintern wackeln. Das würde mich freuen." "Das glaube ich."
"Komm, wir müssen uns endlich mal anziehen. Soll ich dir was rauslegen während du unter der Dusche stehst?"
"Meinst du ich finde nicht selber meine Sachen?"
"Doch aber es ist fast Mittag, da erwarte ich doch deine Hilfe."
"Ach Ella, meine Unterwäsche finde ich alleine und wenn ich in der Küche bin, dann weiß ich auch wo der Kittel hängt."
Ella ist immer wieder überrascht über ihren Robert. Eigentlich war Hausarbeit nie sein Thema.
"Einen Spaziergang musst du heute aber mit mir noch machen."
"Kein Problem, wenn ich anziehen darf was ich will."
"Darfst du doch immer.................."
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2444 im Thema

Beitrag von joana »

Das mit dem Männerballett find ich irgendwie amüsant. Ich bin selbst in einem Männerballett in einem Karnevalsverein ,und bei uns in der Gruppe gibts auch einige die niemals im Kleid oder Rock auf die Bühne gingen
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2445 im Thema

Beitrag von NAREA »

Joana, ich würde mich nie trauen in einem Männerballett mitzumachen. Einfach zu feige.
So auf der Strasse habe ich keine Probleme. Kann mich hinter Perücken und Kopftücher gut verstecken. Manchmal habe ich trotzdem erhöhten Puls.
Ich finde es aber trotzdem toll, wenn ich beim Karneval die Herren auf der Bühne tanzen sehe. Viel Spaß noch dabei.
Narea
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