Hormone und das leidige rauchen?
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Lisa Kellers
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Hormone und das leidige rauchen?

Post 1 im Thema

Beitrag von Lisa Kellers »

N"™Abend zusammen,

Hätte die Frage eig an wir und die Hormone angehangen besitze aber den Zugang nicht.

Daher die Frage hier.

Wie sind so die Erfahrungen bei Hormonen und Rauchen/ Nikotin?

Derzeit versuche ich davon wegzukommen aber wie das so mit Süchten ist :/

Wie Amazon Rezession habe ich hier jeweils gegenteiliges gehört bisher.

Lg
Lisa
Frau mit männlichem Migrationshintergrund, der Zubehörmarkt auf de anderen Seite ist einfach besser.
Aria
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 2 im Thema

Beitrag von Aria »

Rauchen ist gesundheitsschädlich, teuer und bringt dir absolut keinen Mehrwert. Kennst du wirklich gute Argumente pro Rauchen?
Ja? Dann rauch weiter. Nein? Dann solltest du schleunigst damit aufhören.
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Lavendellöwin
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 3 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hi Lisa,

frag mal unsere liebe Anne-Mette um den Zugang zur Gruppe..

Ja, kenne ich und ich habe extrem viel geraucht.
Dann habe die Entscheidung getroffen was mir wichtiger ist, das Rauchen oder die Hormone.
Das war dann sehr klar-nächsten Monat rauche ich 4 Jahre nicht und fühl mich pudelwohl

Habs gut Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Dunja
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 4 im Thema

Beitrag von Dunja »

Hallo Lisa,

ja das kenne ich.

Meine erste habe ich mit 12 geraucht, regelmäßig seit ich 15 bin. Letzten Oktober wurde ich 55.
Mehrfach hatte ich reduziert, aber nie ganz aufgehört, immer nur einige Tage ausgesetzt.
Hormone nehme ich seit 7.1.21, hatte offensichtlich 6,5 Monate zuvor eine tiefe Beinvenen Thrombose, welche jedoch nicht sauber diagnostiziert wurde.
Persönlich habe ich nichts nachteiliges festgestellt, aber....
Aria hat geschrieben: Mo 16. Jan 2023, 19:50 Rauchen ist gesundheitsschädlich, teuer und bringt dir absolut keinen Mehrwert. Kennst du wirklich gute Argumente pro Rauchen?
Ja? Dann rauch weiter. Nein? Dann solltest du schleunigst damit aufhören.
Lisa Kellers hat geschrieben: Mo 16. Jan 2023, 19:36 Derzeit versuche ich davon wegzukommen aber wie das so mit Süchten ist :/
Genauso ist es.
Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Offensichtlich ist der Geist jedoch nicht willig genug, besonders bei mir.
Und das Risiko steigt, und steigt....
Sagen alle Ärzte.
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 5 im Thema

Beitrag von Friederike »

Hallo Lisa,
ich habe zwar keine Erfahrung mit Hormonen aber ich habe vor 32 Jahren die beste Investition meines Lebens getätigt.
Ich habe zum Schluss 60 Reval ohne geraucht.
Dann habe ich 80 Mark für eine Akupunkturbehandlung zur Raucherentwöhnung ausgegeben.
Danach gab's noch ein paar Tage Nikotintropfen und nach ca 3 Wochen war ich clean.

Viel Erfolg
Friederike
Der steilste Weg ist irgendwann zu Ende.
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 6 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Bin auch eine Raucherin, die seit Jahren Hormone nimmt. Allerdings rauche ich pro Tag nur 5 Zigaretten und die ausnahmslos im Freien. Probleme mit den Hormonen hatte ich nie und angeschlagen in bezug auf Brustwachstum und all die anderen positiven Eigenschaften gingen bei mir auch problemlos.
Hinzufügen muss ich noch, dass ich sechs mal in der Woche 20 Minuten schwimme.
LG Christina
Marlin
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 7 im Thema

Beitrag von Marlin »

Hallo meine Lieben,
Schon sehr klange habe ich in diesem Forum nicht mehr geschrieben. Es hat einfach nicht gepasst und ich hatte eine schwere Zeit. Heute schaue ich zum ersten Mal hier rein und sehe dieses Thema. Ein Thema, was mich emotional anspricht.
Mich hat das Rauchen auch sehr lange begleitet. Mit 13 angefangen und seit dem mindestens 1 Schachtel geraucht. Heute bin ich 53 Jahre alt.

Versucht habe ich es oft, davon los zu kommen. Aber wie es so vielen hier geht, ich habe es nicht lange durchgehalten.
Ich war so ca. 1/2 Jahr in der HRT, da habe ich es wieder probiert. Ich wollte mit aller Gewalt endlich von den Kippen weg kommen.
Am ersten Tag habe ich alle Zigaretten entsorgt. Ich hatte nichts mehr im Haus. Außerdem habe ich mir eine App (Smoke Free) auf das Handy geladen. Aber nicht an die App geglaubt.
Am Ende des zweiten Tags hatte ich da Gefühl absolut durchzudrehen. Ich neige schon immer zu Selbstverletzungen und so kam es, dass ich mir abends den Kopf so stark angestoßen habe, dass ich fast bewusstlos wurde. Bitte nicht nachmachen!
Was ich angerichtet hatte, merkte ich erst am nächsten Tag: Kopfschmerzen, Schwindel, Doppeltsichtigkeit, Übelkeit. Ich hatte mir eine fette Gehirnerschütterung zugezogen.
Damit war nicht zu spaßen. Mir ging es wirklich dreckig. Mir war so schlecht, dass ich gar nicht an Zigaretten denken konnte.
Der Zustand dauerte 10 Tage an, als ich zum ersten Mal zum Arzt ging. Er sagte, dass wenn es noch weitere 4 Tage anhalten sollte, ich zum MRT in die Klinik sollte.
So war es dann auch. Der Befund war aber, dass ich keine Fraktur hatte.

Das Doppeltsehen, die Übelkeit und auch Koordinationsprobleme hielten 6 Wochen an.Ich habe Glück, dass ich keine bleibenden Schäden davon getragen habe.

Mein Fazit: Wenn man mit dem Rauchen aufhören will, dann ist das echt heftig. Es kann schwere Entzugerscheinungen mit sich bringen. Wenn man sich dessen bewusst ist, dann kann man Vorfälle, wie bei mir vermeiden. Schreit, haut auf ein Kissen, macht irgendwas, um diesen verdammten Suchtdruck los zu werden.
Die App hat mir auch sehr geholfen. Kann ich nur empfehlen. Aber die hilft nur begleitend. Die Gehirnerschütterung hat mir tatsächlich geholfen, vom Rauchen wegzukommen. Aber bitte: Macht das nicht nach. Ich hatte großes Glück.

Was ich damit sagen will ist: Seid euch darüber im Klaren, das das ein Entzug von einer harten Droge ist. Das ist kein Spass und bringt euch auch mental an die Grenzen. Fragt euren Arzt, was ihr da unterstützend machen könnt. Manchen hilft Akupunktur, Hypnose oder Sport. Das sind gute Wege, die alle besser sind, als meiner.

Ich bin seit 2Jahren, 6 Monaten und 13 Tagen rauchfrei. Und verdammt stolz drauf
Lina
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 8 im Thema

Beitrag von Lina »

Aria hat geschrieben: Mo 16. Jan 2023, 19:50 Rauchen ist gesundheitsschädlich, teuer und bringt dir absolut keinen Mehrwert. Kennst du wirklich gute Argumente pro Rauchen?
Ja? Dann rauch weiter. Nein? Dann solltest du schleunigst damit aufhören.
Alles, was man tut - auch wenn es weiter Betrachter destruktiv ist - hat subjektiv unmittelbar gesehen einen guten Zweck.

Statistisch ist die erfolgreichste Hilfe zur Raucherentwöhnung Hypnose
Wer mehr darüber wissen will, darf mich gerne vis PN kontaktieren.
Patricia
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 9 im Thema

Beitrag von Patricia »

Hallo,
es gibt Ärzte die sich weigern Hormone zu verschreiben wenn du rauchst, da beides unter Umständen das Risiko für Thrombosen erhöhen kann.

Ich war selbst eine starke Raucherin und habe mindestens eine Schachtel Zigaretten am Tag geraucht. Doch ich wollte aufhören denn es tat mir alles andere als gut. Herzrasen etc. Hätte ich nicht aufgehört, wäre ich mit Sicherheit nicht mehr da. Ich habe lange dafür gebraucht mich seelisch vorzubereiten und am 01.01.2004 war es so weit. Ein Neujahrsvorsatz der wunderbar geklappt hat. Ich habe beschlossen damit aufzuhören wenn ich am nächsten Morgen aufstehe und es bis auf ganz wenig Ausnahmen bis heute durchgehalten. In den Folgejahren habe ich in bestimmten Situationen zusammen ca. 4,5 Zigaretten geraucht, die letzte ist gut zehn Jahre her.
Nächstes Jahr sind es dann 20 Jahre ohne die lästigen Glimmstängel :)

LG
Patricia
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 10 im Thema

Beitrag von Susi T »

Hallo,
ich finde das sehr interessant was du da erzählst Marlin. Ja es ist nicht zum nachmachen zu empfehlen und so wie es bei mir war erst recht nicht.
2001 wurde mir hinterrücks der Schädel eingeschlagen und damit war das Rauchen für mich erledigt. Ich hatte mit 15 angefangen und immer Mal wieder versucht aufzuhören, aber obwohl es mir nie geschmeckt hat, ist es mir nie gelungen und so war es normal eine Schachtel bzw. Selbstgedrehte am Tag zu rauchen.
Interessant ist, das mit dem Schlag auch meine ungewöhnliche Hormonsteuerung zusammen gebrochen ist und ich nicht mehr Gesund werden konnte. Erst als meine Hormonsteuerung wieder zurück auf vorwiegend weiblich gesprungen ist, bin ich genesen und der Ekel auf Zigaretten ist gewichen, ohne das ich Verlangen hätte zu Rauchen.
Das hat sich dann auch unter Hrt nicht geändert, außer das der Zigarettenrauch auch nicht mehr so lecker riecht wie vorher.

Wie Patricia schreibt, ist das Tromboserisiko im Zusammenhang mit der Gabe in Östrogen erhöht und da meine Blutwerte in dem Zusammenhang leicht im roten Bereich sind, wäre damit dann wohl das ko für die Hrt gekommen, denn ich habe so schon öfter leichte Auffälligkeiten.

Also vielleicht hat ja die ein oder andere auch Glück und kommt sogar mit Hilfe der Hrt leichter von den Glimmstängel los, es ist ja immer Mal wieder zu hören, das da Veränderungen vorkommen.
Liebe Grüße Tira (flo)
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 11 im Thema

Beitrag von susanneb »

Hallo,

mir hat vor 24 Jahren das Buch Endlich Nichtraucher ,von Alan Carr,geholfen. In einem Rutsch gelesen, danach nie wieder geraucht.

Leider hilft es nicht allen die aufhören möchten. Ich sage immer, ich war reif.

Geraucht habe ich min. 2 Schachtel von 25 Stück am Tag.

Ich wünsche jedem der aufhören möchte das es gelingt. Egal wie.

LG
Susanne
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Re: Hormone und das leidige rauchen?

Post 12 im Thema

Beitrag von Vincent »

susanneb hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 08:24 ich war reif.
Das ist wohl der entscheidende Punkt.

Ich habe 15 Jahre geraucht, immer wieder mal versucht aufzuhören, ohne Erfolg.

Dann kam der Tag, an dem ich plötzlich aus tiefstem Inneren nicht mehr rauchen wollte, ohne Vorsatz ohne Grund, und seit dem habe ich nicht mehr geraucht. Ich habe sogar noch wochenlang Zigaretten mitgenommen, nur für den Fall.

Das ist jetzt fast 30 Jahre her.
Mein Verstand hat die Sucht nicht besiegt, aber mein Gefühl.
LG

Vincent
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