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ich habe zuerst mit meiner Hausärztin gesprochen. Von ihr bekam ich eine Überweisung, weil sie mich auf meinem Weg begleiten möchte. Entscheidet ist eher ob die Therapeuten direkt mit der Krankenkasse abrechnen. Es gibt Therapeuten, welche nur Privatpatienten und Selbstzahler behandeln. Hier sollte mit der Krankenkasse gesprochen werden, ob sie hierfür die Kosten übernehmen. Ein Anspruch besteht meines Wissens nach nicht, wenn es Therapeuten mit Kassenzulassung in der Nähe gibt. Am Besten mal bei
Deiner Krankenkasse fragen, wie sie es handhaben.
Ich habe mich zuerst in einer Selbsthilfegruppe nach einer trans erfahrenen Therapeutin erkundigt. Dann bin ich zum ersten Kennenlern-Termin. Die Chemie stimmte und die Therapeutin beantragte die Therapie bei der Krankenkasse. Eine Überweisung habe ich nicht gebraucht, meine Krankenversichertenkarte genügte. Nach 18 Terminen war ich durch und fit genug um in einer transfeindlichen Umgebung leben zu können. Nur die Ratschläge meiner Therapeutin, was ich bei den Gutachtern und beim Gericht sagen bzw. besser nicht sagen soll, habe ich bewusst ignoriert. Ich konzentrierte mich auf mich selbst und konnte sogar ohne Gewissensbisse Fragen beantworten die andere als menschenunwürdig empfinden. Ich hatte Erfolg und bin heute eine Frau.
Liebe Grüße
Manuela
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Man braucht zu einem Psychotherapeuten KEINE Überweisung. (Das ist jedenfalls mein letzter Stand.)
Heute bekommt man zuerst (und relativ schnell) eine psychotherapeutische Sprechstunde. Dort gibt es dann sowas wie eine "Indikation" für Psychotherapie.
(Sicherlich geht es auch auf anderen Wegen, aber das ist m.W. die aktuell gültige offizielle Version.)
Und ja klar: Einen Therapeuten mit Kassen-Zulassung suchen. (Außer man ist privat versichert oder hat genug Geld. - Dann geht es dafür viel schneller.)
Kleiner Tipp, wenn der Draht zum Hausarzt bzw der Hausärztin stimmt, dann kann sie dir eventuell einen Dringlichkeits-Code geben.
Mit diesem kann man bei der 116117 anrufen und einen recht schnellen Termin bei einem Psychotherapeuten oder -therapeutin bekommen. Allerdings ist dieser Platz nicht zwingend von Dauer aber dort kann man Kontakt zu einer Therapeut:in bekommen, die sich mehr mit trans auskennt. So lief es bei mir ab.
Eine Möglichkeit zur Überbrückung der Wartezeit kann sein, zunächst jedes Angebot anzunehmen und dann eine "Überweisung zur Mitbehandlung" bei einem trans-erfahrenen Therapeuten (M/W/D) zu bekommen.
So bin ich relativ schnell zur Indikation gekommen.
(Dieser Weg ist vor allem dann sinnvoll, wenn frau sich sicher genug ist die Transition zu wollen und durchzuhalten)
LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
Ich gebe mir 80 prozentige Sicherheit.
Dafür das ich nicht Trans sein soll, denke ich irgendwie jeden Tag, schon ab der ersten Sekunde des Tages an dieses Thema.
Ist wohl auch ein Grund, warum ich jetzt endlich weitere Schritte unternehme.
Wenn ich Zeit habe, werde ich mal mich bei meinem Hausarzt vorstellen.
Vielleicht ergibt sich da schon etwas.
In der Zwischenzeit schreibe ich einfach alle Psychologen in meiner Nähe an, die dieses Thema mitbehandeln.
Das wird wohl der Fahrplan für die nächsten Wochen.