kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht-binäre Personen wertschätzen
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Anne-Mette
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Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Die Münsteraner Theologin Marianne Heimbach-Steins ruft die katholische Kirche auf, offener auf queere und nicht-binäre Menschen zuzugehen.

https://www.kath.ch/newsd/theologin-kir ... schaetzen/
MiriamR
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 2 im Thema

Beitrag von MiriamR »

Das ist der Widerspruch in der kath. Kirche.
Seelsorge....sich um Seelen sorgen. Sich kümmern, um andere.
Macht die kath. Kirche viel und oft, allerdings nur um solche Seelen die ihr auch genehm sind.
Anders Denkende oder Menschen mit einem anderen Lebensentwurf passen da nun mal nicht hinein.
So geht Ausgrenzung und Zensur.
Das Bibelzitat, "Lasset die Kindlein zu mir kommen..." wird/wurde leider oft missbraucht.

Mit weiblichem Gruß )))(:

Miriam
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conny
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 3 im Thema

Beitrag von conny »

Was hat Dein Beitrag mit der Initiative der Theologin zu tun? :roll:
Annette
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 4 im Thema

Beitrag von Annette »

conny hat geschrieben: Do 27. Okt 2022, 20:43 Was hat Dein Beitrag mit der Initiative der Theologin zu tun?
Alles!

Denn die Kirche ist und bleibt ein verlogenes Verbrechersyndikat! Wenn die Zeichen der Zeit es verlangen, macht manchmal jemand, wie hier die "Theologin", auf Toleranz und gleiche Rechte für alle. Aber nur um der regierenden Weltlichkeit zu gefallen und um nicht noch mehr Schäfchen aus ihren Pfaffenhäusern heraus zu ekeln. Wie schaut es denn aus, in Ländern, wo Minderheiten weniger Rechte haben als hier? Wo bleibt da das mahnende Wort und die helfende Hand der Kirche? Wo? Das Pfaffentum ist nichts als geldgeil und machtversessen, nehmen alles und geben nichts! Wenn die klerikalen Stände erneut im weltlichen Machtgefüge ein Wörtchen mitzureden hätten, dann gnade uns Gott (an den ich niemals glauben werde)! Sofort würden die uns zurück in längst vergangene Zeiten hinein katapultieren, Inquisition, Hexenpogrome und Scheiterhaufen wären an der Tagesordnung!

Ist meine persönliche Ansicht

Liebe Grüsse,
Annette
Blossom
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 5 im Thema

Beitrag von Blossom »

Annette hat geschrieben: Do 27. Okt 2022, 21:26 Denn die Kirche ist und bleibt ein verlogenes Verbrechersyndikat!
Das mag deine Auffassung sein - gut - dennoch verwahre ich mich dagegen, denn es unterstellt, ich würde für ein solches Syndikat arbeiten.
Das die katholische Kirche durchaus auf queere und nicht-binäre Personen zugeht, zeigt mein Arbeitsvertrag - aber auch die Durchmischung des Kollegiums. Hier ist aus jedem Spektrum des Regenbogens jemand dabei. Auch sind die Arbeitsverhältnisse längst nicht mehr konfesionsgebunden.

Ich verstehe die Wut und auch Abscheu ob all der Dinge, die Kirche verursacht bzw. zu verantworten hat - und natürlich habe ich dazu eine eigene Meinung. Grundsätzlich halte ich aber jede derartige Initiative gut - und auch für überfällig.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 6 im Thema

Beitrag von conny »

@Annette
Sorry, auch Dein Beitrag hat nichts mt der Initiative der Theologin zu tun.
Deine Betrachtungsweise auf intellektuel hohem Niveau beindruckt mich sehr!
Zuletzt geändert von conny am Do 27. Okt 2022, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
conny
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 7 im Thema

Beitrag von conny »

Blossom hat geschrieben: Do 27. Okt 2022, 21:37
Das die katholische Kirche durchaus auf queere und nicht-binäre Personen zugeht, zeigt mein Arbeitsvertrag..
Soviel Verständnis und differenzierte Betrachtung, auch mit Blick auf das Thema hier, darfst Du aber nicht von allen erwarten, obwohl sie die an anderer Stelle massiv einfordern.
MiriamR
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 8 im Thema

Beitrag von MiriamR »

conny hat geschrieben: Do 27. Okt 2022, 20:43 Was hat Dein Beitrag mit der Initiative der Theologin zu tun? :roll:
Das hat mit der Initiative soweit zu tun, das es das Wunschdenken vieler Laien widerspiegelt.
Das Wunschdenken, das Frauen etwas zu melden bekämen in der kath. Kirche liegt auf derselben Schiene.
Es wird sich dort nichts bewegen. Ein 2000-jähriges Macht Gefüge lässt sich nicht abschaffen.
Du wirst 226 sehr gut verdienende Menschen nicht davon überzeugen das sie Fehler gemacht haben. Sei es bei div.
Missbrauchsskandalen, Finanzskandalen oder Anzeichen reiner Gier wie bei dem Limburger Bischof und seinen vergoldeten Wasserhähnen.
Sie reden dem Volke nach dem Munde wenn sie erwischt werden.
Aber im vertuschen von Lügen waren sie schon immer Großartig.

weibliche Grüße )))(:

Miriam
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 9 im Thema

Beitrag von MiriamR »

Blossom hat geschrieben: Do 27. Okt 2022, 21:37 Das die katholische Kirche durchaus auf queere und nicht-binäre Personen zugeht, zeigt mein Arbeitsvertrag
Für die Basisarbeit benötigen sie ja auch Frauen in den Gemeinden.
Aber weiter geht es dann nicht mehr.
Um es überspitzt Auszudrücken, Frauen dürfen in der kath. Kirche Kuchen backen, Kaffee kochen, den Weihnachtsbasar organisieren und die Häuser der Priester putzen.

weibliche Grüße )))(:

Miriam
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 10 im Thema

Beitrag von conny »

MiriamR hat geschrieben: Do 27. Okt 2022, 21:47 Das hat mit der Initiative soweit zu tun, das es das Wunschdenken vieler Laien widerspiegelt.
Nicht nur Laien (s. Anlass diese Threads) denken so. Und die Initiativen sollte man einfach mal anerkennen. Wer weis wo dieser Prozesss endet..
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 11 im Thema

Beitrag von MiriamR »

conny hat geschrieben: Do 27. Okt 2022, 21:58 Wer weis wo dieser Prozesss endet..
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, Conny.
Aber mir fehlt allein der Glaube...

weibliche Grüße )))(:

Miriam
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 12 im Thema

Beitrag von Blossom »

MiriamR hat geschrieben: Do 27. Okt 2022, 21:54 Für die Basisarbeit benötigen sie ja auch Frauen in den Gemeinden.
Das ist längst nicht richtig.
Die katholische Einrichtung, für die ich tätig bin (übrigens in leitender Position, wie ich anmerken möchte), wird von einer Frau geführt.
Im Übrigen - und ich will hier keine Nebendiskussion anzetteln - gilt für nahezu alle tradierten Strukturen, dass Anpassen schwerfällt. Kleine Schritte sind auch welche, sagt Laotse.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 13 im Thema

Beitrag von conny »

Blossom hat geschrieben: Do 27. Okt 2022, 22:04 sagt Laotse...
...sagt Laotse
Nico
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 14 im Thema

Beitrag von Nico »

Man ist froh nicht diskriminiert zu werden, obwohl ein Fachkräftemangel in der Pflege herrscht, da man für einen kirchlichen Träger arbeitet, dessen Werten man nicht entspricht und diese Sonderrechte im Arbeitsrecht haben, obwohl die Einrichtungen vom Staat finanziert werden.

Wenn es wirklich besser werden soll, muss der Staat von der Kirche und die Kirche vom Papst getrennt werden.
LG Nico
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Blossom
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Re: kath.ch | Theologin: Kirche muss nicht„binäre Personen wertschätzen

Post 15 im Thema

Beitrag von Blossom »

Nico hat geschrieben: Do 27. Okt 2022, 22:49 obwohl die Einrichtungen vom Staat finanziert werden.
https://taz.de/Staatliche-Kirchenfinanzierung/!5628113/
Wenn der Staat kirchliche Kindergärten, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bezahlt, bekommt er dagegen eine konkrete Gegenleistung für Aufgaben, die er ohnehin lösen müsste.
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