Richtfest für den „Lebensort Vielfalt am Südkreuz" - Berliner Morgenpost
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Anne-Mette
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Richtfest für den "Lebensort Vielfalt am Südkreuz“ „ Berliner Morgenpost

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Die Schwulenberatung Berlin baut am Südkreuz 69 Wohnungen speziell für homosexuelle, transgender und intergeschlechtliche Menschen.

https://www.morgenpost.de/bezirke/tempe ... kreuz.html
Mary
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Re: Richtfest für den "Lebensort Vielfalt am Südkreuz“ „ Berliner Morgenpost

Post 2 im Thema

Beitrag von Mary »

Ich frage mal, ganz neutral und aus purem Interesse, ist das notwendig und sinnvoll? Mir würden spontan ne ganze Menge Argumente einfallen (manche: leider), warum ich dort (als Regenbogenmensch) nicht wohnen wollen würde.

Ich bin gespannt auf eure Meinungen
Mary
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Account gelöscht
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Re: Richtfest für den "Lebensort Vielfalt am Südkreuz“ „ Berliner Morgenpost

Post 3 im Thema

Beitrag von Account gelöscht »

Mary hat geschrieben: Sa 7. Mai 2022, 09:54 (...)warum ich dort (als Regenbogenmensch) nicht wohnen wollen würde.
Nicht nur das.
Ich hoffe einfach, dass der Artikel sehr öberflächlich ist und wichtige Inhalte einfach ausgeblendet hat. Denn grob gesagt: "Sind Sie schwul? - "Ja" - "Dann können Sie hier nicht wohnen" ist nicht viel besser als "Sind Sie schwul? - "Nein" - "Dann können Sie hier nicht wohnen".
Blossom
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Re: Richtfest für den "Lebensort Vielfalt am Südkreuz“ „ Berliner Morgenpost

Post 4 im Thema

Beitrag von Blossom »

Bezahlbarer Wohmraum ist defintiv sinnvoll ... ebenso Zeichen setzen ... Eine "Ballung" bestimmter gesellschaftlicher Gruppen hingegen halte ich eher für kontraproduktiv - Gleiche unter Gleichen läuft schlussendlich nicht auf eine echte Integration hinaus. Grundsätzlich halte ich eine "Durchmischung" immer für vorteilhafter.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
Marlene K.
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Re: Richtfest für den "Lebensort Vielfalt am Südkreuz“ „ Berliner Morgenpost

Post 5 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ich denke, die Entscheidung, ob ich im Alter in einem geschützten Raum leben möchte oder nicht ist sehr individuell.

Sicherlich wäre es zu wünschen, dass jedes Pflegeheim oder auch Krankenhaus, jede Arztpraxis und ähnliches ein Schutzraum für queere, also schwule, lesbische, trans, inter oder non binäre Menschen wäre. Das wäre aber auch für Frauen, Menschen mit ethnischen Zuschreibungen, Behinderten oder anderen marginalisierten Menschen zu wünschen.

Allerdings solche Einrichtungen, die einen Aspekt des Menschseins hervorheben gleich als Ballungsräume zu sehen ist in meinen Augen zu hoch gegriffen.

Ich kenne den Lebensort Vielfalt der Schwulenberatung. Eine Prüfung des individuellen Begehrens habe ich dort nicht erlebt und es leben dort auch Frauen. In der Beratung finden auch andere queere Themen platz, auch wenn das Haus durch die Entstehung aus der Schwulenbewegung geprägt ist.

Marlene
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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