Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 151

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2251 im Thema

Beitrag von NAREA »

..........................Als Karstens Körper ganz auf der Treppe zu sehen war, kann ich nur "Wow" sagen. Auch Angi staunt, was Greta in der etwas verlängerten Wartezeit gezaubert hat. Schwarze Strumpfhosen, ein schwarzer Rock und eine weiße Bluse mir langem Arm. Sicher kommt noch eine Strickjacke dazu. Auch Schmuck wurde schon angelegt. Angi: "Greta, das ich ja kaum zu glauben, wenn Karsten jetzt noch nein sagt, dann würde ich mich wundern."
Karsten:" Nicht so voreilig, ich befinde mich hier ja noch in Sicherheit und nicht unter einer Meute von Menschen."
Ich kann mich nicht mehr zurückhalten. Sag mal Greta, für einen Rock und eine Bluse heraussuchen hast du fast eine 3/4 Stunde gebraucht?
Greta:"Ja mein Lieber. Wenn du Röntgen Augen hättest, dann würdest du mir die Frage nicht stellen."
Karsten, was hat sie mit dir gemacht?
Karsten:"Sie hat mich entmannt. Habe nie gewusst was eine Miederhose optisch bewirken kann. Ich glaube Angi wird dich nicht anders auf eine Damen Party schicken."
"Nein, das würde ich nicht. Stellt euch mal vor beim Einlass wird kontrolliert, ob ihr echte Frauen seid." Bloß nicht aber die wissen schon das sich da Männer einschleichen. Sie wollen ja auch, dass der Saal voll wird. Angi würde mich sicher nicht alleine da hin gehen lassen.
"Nein, würde ich nicht, hätte Angst das du vernascht wirst." Von den Frauen etwa? "Nein von den Männern, die wie Frauen aussehen. Sicher hat nicht jeder eine Partnerin dabei."
Jetzt hör aber auf, du machst Karsten ja Angst. Aber er hat ja Greta an der Hand. Na Greta bist du stolz? "Ja, wenn Karsten noch etwas Rouge aufgetragen bekommt, geht er bei Schummerlicht fast als Dame durch."
Das würde ich auch sagen.
Karsten:"Kann ich mich jetzt wieder umziehen?"
Greta:"Warum, du siehst doch toll aus. Außerdem müssen Michael und Angi dann wieder alleine hier warten, bis du entkleidet und wieder angezogen bist."
Karsten:"Aber vielleicht bekommt Michael Angst bei der Überzahl von Frauen hier."
Das geht aber schnell Karsten, eine halbe Stunde einen Rock an und schon zählst du dich zu den Frauen.

Ein paar Tage vergehen noch bis zur Veranstaltung. Ich, der wieder sein zweites angenommen hat, geht jeden Tag gut gelaunt zu Gerlinde Zippel ins Büro. Nach zwei Wochen bei ihr im Büro, hat sie schon gefragt, ob es mir gefällt. Ich kann nur mit Ja antworten. Da sagt sie zu mir, dass ich es nicht bereuen werde...............................................
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2252 im Thema

Beitrag von NAREA »

Entschuldigt bitte, dass es diesmal sehr kurz war.
Ich bin mit meinen Gedanken woanders. Gestern haben wir Bescheid bekommen, dass wir 14 Tage Urlaub in Portugal machen können. Freunde von uns mussten wegen Familienprobleme kurzfristig absagen. Doris war sofort begeistert und hat mich angesteckt. Sie hat für heute gleich großen Hausputz angekündigt. Sollte der Flieger abstürzen oder Einbrecher unser Haus heimsuchen, soll doch alles in Ordnung sein.
Das ich ihr nicht weglaufe, hat sie mich heute morgen gleich mal in ihren Rückenschlußkittel gesteckt. Sie weiß, wie ich die Dinger hasse. Mit sichtlicher Freud hat sie die Knöpfe in die Löcher gesteckt und natürlich den Bindegürtel gut verknotet. Ich habe aber noch Zeit bekommen Euch allen meine Abwesenheit zu erklären. Tut mir leid. Der Putzeimer steht schon neben mir. Doris hat keinen Rsk an, sie steht im normalen Kittel, der auch zu 98% aller Hausfrauen getragen wird, neben mir und schaut mal, ob ich nicht schlecht über sie schreibe. Das mit dem Knoten hätte ich doch nicht schreiben brauchen. Habe ich aber und das bleibt stehen.
Also bis bald. Andere schreiben auch Geschichten und Erlebnisse.
Narea
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2253 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo, wir sind wieder da. Urlaub von zu hause war schön. Aber fliegen werden wir nicht mehr. Ewig warten bis es los geht. Zu viele Menschen am Flughafen. Abstand, was ist das? Nein darauf haben wir keinen Bock mehr. Da fahren wir lieber mit dem Auto zum nächsten Urlaubsort.

Mal sehen, was Michael(a) so treibt.

Der Abend bei Greta und ihrem Freund war schön. Er geht nun als Gretas Freundin mit ins Theater. Aber erst in ein paar Tagen. Wie ich Greta kenne wird sie aber noch mit ihrem Karsten üben. Mich freut es, dass Greta wieder einen Partner gefunden hat.
Angi braucht mit mir nicht mehr üben mich weiblich zu verpacken. Es gibt aber noch so Kleinigkeiten auf die sie mich immer wieder hinweist. Stört mich aber nicht, sondern ist hilfreich.
Auf dem BIO-Hof, meiner alten Arbeitsstelle gefällt es meinen Freundinnen Kati und Eva nicht mehr. Zu viele neue Arbeitskräfte. Auch immer mehr Männer aus anderen Ländern. Die haben nicht begriffen, dass deutsche Frauen sich ihre Freunde selbst aussuchen dürfen. Die beiden werden wohl bald kündigen. Monika hat ihren Büro Job erst mal sicher.
So wie ich auch. Die Arbeit bei und mit Frau Zippel gefällt mir.
Mein Leben mit Angi ist toll. Wir lieben uns und sie redet immer öfter vom Heiraten. Ich bin der Nachdenkliche bei uns. Wie soll ich heiraten? Als Mann oder Frau?. Noch habe ich meinen männlichen Namen. Angi möchte mich als Braut sehen. An den Gedanken kann ich mich noch nicht gewöhnen.
Heute ist Gerlinde zu mir gekommen.
"Ich muss mit dir reden Michaela. Die Gisela, unsere Putzfrau, hat Urlaub angemeldet. 14 Tage will sie mit ihrem Mann verreisen. Kennst du Jemanden, der sie ersetzen kann? Und 3 Wochen später möchte auch unsere Köchin ihren Urlaub nehmen."
Das ist doch normal Gerlinde. Gut das die Betreuung deines Mannes mit Pflegekräften abgesichert ist.
"Ja, das ist ein Glück."
Weißt du, ich bin kein Putz Profi aber ich kann einen Teil der Arbeit von Gisela übernehmen.
"Das ist ja super. Ich mache den Rest."
Wir hängen einfach abends ein bis zwei Stunden ran und erledigen die liegengebliebene Arbeit.
" Was wird deine Angi dazu sagen? Ob es ihr recht ist, dass du abends später nach hause kommst?"
Klar, sind doch nur ein paar Tage im Jahr, das wird sie schon verstehen.
"Ob wir versuchen werden auch die Zeit als Kochfrauen zu überbrücken?"
Das wird sicher anspruchsvoller als putzen. Wir versuchen es einfach. "Wenn du meinst."
Sonst hilft uns ja der Pizza Service dabei. "Ob das meinem Mann gefallen wird?"
Glaube ich nicht, wir werden schon was Essbares hinkriegen.
Wir haben noch zwei Tage um unsere Arbeiten als Hausverwalter auf den neusten Stand zu bringen. Wir wollen dann erst mal halbtags anfangen die Hausarbeiten zu erledigen. So bleibt weniger liegen.
"Michaela, du brauchst dir keine Putz Kleidung mitbringen. Mein Schrank hängt voll davon, obwohl ich nur an den Wochenenden in meine Kittel springe, werden sie schmutzig. Ich war ja auch mal die Hausfrau in Kittel und Schürze hier. Bis mein Mann mich zu seiner Sekretärin machte. Dann kam Gisela. Aber an den Wochenenden bin ich wieder Putzfrau und Köchin. Darum kannst du dich an meinem Schrank bedienen."
Danke, dann kannst du ja doch kochen?
"Ja aber zu zweit wird es schneller gehen und dazu brauche ich dich. Eine Überraschung habe dann auch noch."
Wie Überraschung?
"Warte es ab. Erst die Putzarbeit und eine Woche später das Kochen."

Der erste Arbeitstag ohne Gisela beginnt entspannt. Angi weiß Bescheid, dass es später werden kann. Wir arbeiteten bis 16.00 Uhr durch. Die Zeit verging wie im Fluge. Ich frage Gerlinde, wann wir anfangen zu putzen. "Heute nicht mehr, ich habe am Wochenende schon mal angefangen. Darum kannst du jetzt auch nach hause gehen."
Angi ist erstaunt als ich vor ihr zu hause bin. Ich decke gerade den Tisch. "Schon fertig mit Arbeit und putzen?" Nein heute ist nur Arbeit angesagt gewesen.
"Soll ich dir für deine Putzarbeiten einen Kittel kaufen?"
Nein. Gerlinde hat den Schrank voll davon, weil sie als sie ihren Mann kennen lernte auch die Hausarbeit gemacht hat. Wie sie dann seine Sekretärin wurde hat man sich für eine Haushalts Hilfe entschieden. "Na gut, lasse uns nach dem Essen noch einen Spaziergang machen, der Abend ist noch so schön mild."
Die nächsten Tage vergehen so, wie es geplant worden ist. Frau Zippel und ich beginnen immer nach der Arbeit mit den Reinigungsarbeiten. Sie holt dann immer unsere Kittelschürzen. Sie eine rote und ich eine hellblaue. Ich frage sie, ob das was zu bedeuten hat. Lächelnd sagt sie, dass ich noch das Blau repräsentiere, außerdem steht mir das Blau sehr gut. Unsere Arbeit hört sich schlimmer an als es war. So viel Schmutz haben wir nicht fabriziert. Im Grunde haben wir durchgewischt und Staub entfernt. Am Wochenende habe ich ihr noch schnell geholfen das Büro gründlicher zu reinigen.
"Wenn du schon am Samstag arbeiten musst, dann gehen wir auch danach schön essen."
Klar mein Schatz, es sind doch nur 3 Stunden und auch nur einmal.
Der Urlaub der Putzfrau Gisela ist zu Ende. Eine Woche läuft wieder alles wie immer.
Jetzt geht die Köchin in Urlaub. Schon am Montag, dem ersten Tag ohne Köchin, sagt Gerlinde, dass wir von 11 Uhr bis 13 Uhr Mittagspause machen. "Wir brauchen für meine Überraschung ein paar Minuten mehr zum Umziehen."
Wieso umziehen, reicht eine Schürze nicht?
"Bei mir nicht. Und jetzt komm bitte mit." Wir gehen in eine Art Ankleideraum. Mir gehe fast die Augen über. Sachen über Sachen. Sind das alles deine Kleider? Gerlinde sagte nein, da sind welche von meiner Mutter bei und die werden wir jetzt anziehen. Die passen mir sicher nicht, ist meine Antwort. Gerlinde lächelt mich an. "Denkst du ich schleppe dich hier her, wenn ich das wüsste? Ich kenne deine Größe, denn schließlich hängen öfter Sachen von dir am Haken in der Garderobe. Außerdem hat dir mein Kittel auch gepasst, schon vergessen?"
Ich sage nichts mehr. Gerlinde nimmt einen Bügel mit einem Kleid aus dem Schrank.
"Wenn du dich mal bitte bis auf deine Unterwäsche ausziehen und in dieses Kleid steigen würdest."
Ich glaube ich werde rot wie eine Tomate.
"Na mach schon, wir wollen noch kochen."
Ich nehme den Bügel mit dem Kleid und steige hinein. Gerlinde verschloss es hinten, weil ich nicht gelenkig genug bin. Dann reicht sie mir eine Rüschen Schürze in weiß. Ein Traum. Fast bodenlang so wie das Kleid.
"Na, Überraschung gelungen?"
Ich war echt beeindruckt. Damit kann man doch nicht in der Küche am Herd stehen, kam es mir über meine Lippen....................
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2254 im Thema

Beitrag von NAREA »

........................."Das mag ja sein aber dafür sind die Kleider gemacht worden."
Gerlinde steht in dem gleichen Outfit vor mir. "Das sind Kleider meiner Mutter und Oma. Sie haben alles aufgehoben und ich benutze sie. So laufe ich oft am Wochenende hier rum und bediene meinen Mann. Die Frau vom Sozialdienst grinst dann immer wenn sie mich sieht. Aber ihr gefallen die alten Sachen auch. Heute wird sie eine Überraschung erleben, wenn wir beide so das Essen ins Zimmer bringen. Wir werden uns lieber noch eine andere Latzschürze umbinden. Na dann mal los meine neue Küchenhilfe. Du kannst ja das Gemüse putzen und schneiden."
Ich bin beschäftigt und konzentriere mich auf meine Arbeit.
"Sag mal Michael, hast du dir schon Gedanken über deine Zukunft gemacht?"
So eine Frage habe ich in dem Moment nicht erwartet. Ich antworte ihr. Ich sage, dass ich mir vorkomme wie ein Mensch, der auf einer langen Strasse geht. Zufrieden so wie es jetzt ist. Am Horizont gabelt sich der Weg nach links und nach rechts. Das erfordert dann eine Entscheidung. Weil der Horizont noch so weit weg ist, lebe ich das Jetzt aus und verschiebe meine Weg Entscheidung bis ich an der Gabelung stehe.
"Das finde ich sehr mutig von dir. Darum werde ich dich auch nur noch Michaela nennen. Meine beste Mitarbeiterin seit Jahren. Mit dir macht mir die Arbeit auch viel mehr Spaß, was ich auch schon meinem Mann erzählt habe. So, nun haben wir erzählt und das Essen ist auch fertig geworden. Los Arbeitsschürzen ab und Essen nach Oben bringen. Wir essen auch im Zimmer meines Mannes. Ist schöner für ihn und der Krankenschwester."

Nach dem Essen, das den Beiden und uns geschmeckt hat, lassen wir der Spülmaschine ihre Arbeit machen. Ich will in den Raum gehen, in dem unsere Sachen liegen.
"Michaela, heute kommen keine Kunden mehr, wir brauchen uns erst zum Feierabend umziehen."
Gut, wenn es Gerlinde so haben will, schließe ich mich an. Wir haben den Nachmittag nur mit Statistiken zugebracht. Feierabend. Ehrlich, mir tut es leid, dass ich das schöne alte Hausfrauen kleid wieder ausziehen muss. Gerlinde verabschiedet mich mit einem Küsschen auf die Wange.
"Bis Morgen. Grüße Angi und erzähle ihr von unserem Mittagessen." Mach ich, Tschüß.

Angi lauscht meiner Erzählung. "Das habt ihr wirklich gemacht?" Ja, es hat Spaß gemacht. Ich hatte noch nie so ein langes Kleid angehabt. Und gearbeitet haben wir auch noch bis Feierabend darin.
Ist schon komisch die Gerlinde. "Das glaube ich nicht. Sie leidet bestimmt sehr unter der Krankheit ihres Mannes. Und jetzt hat sie mal eine Abwechslung durch dich." Wieso durch mich?
"Weil du alles mit machst, das gefällt Gerlinde sicher."
Da kannst du recht haben, mir gefällt es auch gut bei ihr.
"Wollen wir dir auch für zu hause mal ein langes Kleid kaufen? Wenn es dir doch so gefällt. Ich könnte mir das gut vorstellen."
Ich weiß nicht. Hier ist es doch was anders. "So schön auf dem Sofa sitzen und die Füße unter dem Kleid verstecken, das muss doch auch schön sein."
Warum hast du das noch nie gemacht, du hast doch lange Kleider und auch ganz kuschlige.
"Gute Frage, die ich dir nicht beantworten kann. Aber heute Abend probiere ich es mal aus."
Angi muss in ihrem Kleiderschrank erst mal suchen. Sie kann sich von ihren Sachen nicht trennen, so hat sie bestimmt vergessen, was sie alles hat. Nach 15 Minuten kam sie mit einem weinroten Hauskleid zurück. "Schau mal, das hat mir vor Jahren mal meine Mutter geschenkt, weil es in meiner damaligen Wohnung nicht so warm war. Ich habe es wirklich vergessen. Probiere es doch auch mal an, vielleicht kaufe ich dir auch so ein Kleid." Meinst du nicht, dass ein Jogginganzug praktischer ist?
"M i c h a e l a, wie kannst du sowas nur denken. Ziehe es nun endlich mal über."
Ich schlüpfe in das Kleid. Schön warm und kuschlig.Könnte mir gefallen. Aber sagen will ich das noch nicht. Angi hat in der Zwischenzeit zwei lange Nachthemden geholt. " Die Hemden darunter zu tragen und auf dem Sofa zu liegen, das muss doch Spaß machen."
Ich schaue sie nur an und sage nichts. Hätte ich doch lieber nichts von meinem Arbeitstag erzählt....
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2255 im Thema

Beitrag von NAREA »

Erst einmal möchte ich mich bei Euch bedanken, weil ihr Interesse an der Geschichte und an unserem Leben zeigt. Unser Leben ist für Viele interessanter als die Geschichte. Andere wollen mehr von der Geschichte lesen. Ich werde mich bemühen alle von Euch zufrieden zu stellen.

..................Angi überrascht mich immer wieder. Sie lässt mir die Freiheit bei der Entscheidung, ob ich Michael bleiben will oder auch als Michaela auftrete. Das mit den Nachthemden lässt wieder durchblicken wen sie lieber hätte. Ich will mich nicht freisprechen, dass mir die Michaela schon mehr gefällt. Wenn ich Michael sein will, dann darf ich das. Aber mein Spiegelbild erschreckt mich dann doch etwas. Es sind nicht nur die Haare, die dann nicht mehr zu meinem männlichen Aussehen passen, irgendwie mein ganzes Gesicht, meine Haltung und meine Gestik verzerren den Mann in mir.
"Hast du nun genug darüber nachgedacht, ob es dir gefallen würde auch so ein schönen Hauskleid haben zu wollen? Wo warst du mit deinen Gedanken?"
Wie, was? Entschuldige, ich war weit weg.
"Was hat dich so von mir entfernt?"
Dumme Gedanken. Ich habe mir vorgestellt wieder Michael zu sein.
"Das ist ja interessant. Soll das ein Entschluss werden oder wägst du gerade ab was besser für deine Zukunft ist. Warum gerade heute, hat es was mit deinem Erlebnis mit Frau Zippel zu tun? Oder habe ich dich mit meiner spontanen Überreaktion in Selbstzweifel getrieben?"
Ich schaue Angi tief in die Augen. Meine Hände ziehen ihren Körper näher an mich heran. Wir küssen uns lange, sehr lange. Lass und schlafen gehen. Ich versuche immer diese Gedanken von mir fern zu halten. Ich bin Michaela. Und ich liebe meine Angi über alles.
"Kann ich dir helfen solche Gedanken zu vertreiben?"
Du machst doch schon so viel für mich. Und nun willst du auch noch Seelenklempner werden? Nein lasse das sein. Ich muss da durch.
"Ich will dir doch so gerne helfen."
Schatz, du kannst dich nicht in mein Gehirn hacken.
Auf einmal kommt sie mir ganz nahe und ich sehe Tränen über ihre Wange kullern. So von einer Frau geliebt zu werden macht mich sehr sehr glücklich; macht mir aber auch Angst. Sie liebt Michaela.

Hoffentlich bin ich am nächsten Morgen wieder frei von allen Gedanken des vergangenen Abends.
Frau Zippel begrüßt mich freundlich wie immer. Sie sagt mir, dass wir heute einen Außen Termin wahrnehmen müssen. Aber erst am Nachmittag, weil wir ja erst noch Mittag kochen müssen.
Die Arbeit bis 11 Uhr geht gut voran(Vorbereitung für den Termin). Dann Mittag kochen. Frau Zippel begleitet mich wieder in das Ankleidezimmer. Ich solle meinen Rock und die Bluse ablegen. Sie macht das Gleiche. Dann reicht sie mir aus dem Schrank eine ganz normale Kittelschürze. Sie zieht die auch einen Kittel über. "So, für heute sind wir angezogen, ab in die Küche."
Wir (ich die super Hilfskraft) brutzeln Fleisch und schneiden (ich) Gemüse. Wieder hat es allen geschmeckt (hoffentlich kommt die Köchin bald wieder, es sind erst 2 Tage rum).
Der Termin am Nachmittag war auf einer Baustelle. Obwohl Gerlinde das wusste, hat sie mir nicht gesagt, dass ich nicht im Rock zur Arbeit kommen soll. Sie gibt mir gelbe Gummistiefel, die fast meinen Rocksaum erreichen (kniehoch) und auch eine gelbe Gummi Jacke. Sie sieht ähnlich aus.
Wir fahren zu einem Hausneubau, der mitten in der Stadt ist. Wieder ein Projekt, das Reiche immer reicher macht.
Nach der Zusammenkunft fragt Gerlinde mich, ob wir noch einen Kaffee trinken wollen. So wie ich aussehe und mich fühle, habe dankend abgelehnt.
Es ist ein halber schöner Arbeitstag geworden. Ich habe noch schnell ein Bild von mir gemacht und es Angi geschickt.
Rückantwort: "Arbeiten unter erschwerten Bedingungen? Gibt es dafür mehr Geld?"
...................................
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2256 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo, Guten Morgen.
Ich bin gerade vom Frühstückstisch aufgestanden. Doris liest noch Zeitung. Habe die letzten Tage nur noch Röcke angehabt. Doris schüttelt manchmal den Kopf, weil sie mir immer ihre tollen Kleider anpreisen will. Selber aber meistens in Hosen vor mir steht.
Am Sonntag war mal wieder Halloween. Auf einmal stehen da Kinder, gruselig angezogen, vor der Haustür und betteln um Bonbons, die ihre Eltern ihnen nie kaufen würden. Abwechselnd gingen Doris und ich zur Tür und hörten uns auch (manchmal) schön vorgetragene Gedichte an. Belohnt wurden immer alle kleiden Bettler.
In diesem Jahr, sprich Sonntag, wollte auch ich meinen Spaß haben. Ich habe mich auch verkleidet. Endlich konnte Doris mir ein Kleid geben. Rabenschwarz und bodenlang. Hatte Angst mal über den Saum zu stolpern. Eine große Gumminase hat sich auch noch gefunden. Eine schwarze Strickjacke, die Doris bestimmt mal bei einer Beerdigung getragen hat, bewahrte mich vor einer Erkältung, wenn beim Tür öffnen der kalte Wind ins Haus strömte. Ein Kopftuch rundete meine Hexengestalt schließlich ab.
Weil unser Dörfchen klein und der Nachwuchs spärlich ist, musste ich nur 7 mal an die Tür gehen.
Als dann niemand mehr kam wollte ich mich auf dem Sofa ausruhen von dieser Strapaze. Alte Hexe sein ist auch anstrengend. Da fing Doris gleich an mit mir zu meckern. Mit diesem gruseligen Kostüm an mir wollte sie nicht das Sofa teilen. Gut, mit der Großen Nase hätte ich sie nicht mal küssen können und schmusen ging auch nicht. Ich sah es ein und zog mich um. Als ich dann in meinem alten Jogginganzug auftauchte, wollte sie mich gleich wieder rausschmeißen. Es klingelt an der Haustür. Noch mehr Kinder?
Ja, ganz große. Unsere Nachbarn mit Sekt und Süßigkeiten, die sie auch nicht los geworden sind. Frau Nachbarin schaute mich an und fragte gleich, ob hier neue Zeiten angebrochen sind. So habe sie mich ja noch nie gesehen. Das stimmt, ich trage den Anzug nur wenn ich ungesehen bin, also fast nie. Trotzdem hatten wir einen schönen Abend.
Der letzte Gute Nacht Gruß von Doris war, dass der Jogginganzug am nächsten Morgen ein neues zu hause bekommt--die Mülltonne.

Liebe Grüße Narea
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2257 im Thema

Beitrag von NAREA »

..........................Als ich am Abend nach hause komme, hat Angi schon den Tisch gedeckt. Wir aßen und Angi verschwindet kurz. Sie kommt wieder und fängt an mich auszuziehen. Was wird das denn, frage ich sie. "Ich habe Lust jetzt mit dir in die Badewanne zu gehen. Du hast bestimmt noch Schmutz von der Baustelle im Haar."Mich freut es wenn Angi solche spontanen Aktionen startet. Schöne Kuschel Musik kommt aus dem Bad. Eine Schaumkrone ist schon bald am Wannenrand. Wir hinein ins warme Nass.
Angi kam ganz nah an mich heran. Mein bestes Stück wird von ihren Händen berührt. Sie streichelt meine Hoden und mein Glied. Dabei schaut sie mich so verliebt an, dass ich so dicht an sie heran rutsche, dass mein Penis ihre Scheide berührt. Ich streichele ihre Brüste. Sie hält meine Hände fest.
"Das ist schön Michi, lasse sie noch ein bisschen hier liegen."
Ihr zufriedener Gesichtsausdruck freut mich. Dann lässt sie los und legt ihre Hände auf meine Brust. Ich halte ihre Hände ebenso, wie sie es mit meinen gemacht hat. Wir schauen uns nur an.
Sie nimmt plötzlich ein Seidentuch von einem Hocker, der neben der Wanne steht. Ich will was fragen aber sie nimmt ihren Finger und legt ihn auf meinen Mund. Sie verbindet mir die Augen.
"Ich gebe dir jetzt auch ein Tuch und du verbindest mir auch die Augen."
Dann dreht sich Angi in der Wanne um und liegt mit ihrem Kopf auf meiner Brust. Meine Hände können ihre Brüste und den Bauch gut streicheln. Jetzt merke ich auch wie schön das ist. Wir liegen so da und genießen die Dunkelheit und Nähe unsere Körper.
"Michi, woran denkst du?" An dich mein Schatz, wie glücklich du aussiehst. "Hast du dein Tuch abgenommen?" Nein, ich fühle es. "Weißt du, ich denke gerade darüber nach wie umständlich es für die ist, wenn du jeden Tag mit dem BH herumlaufen musst." Das musst du doch auch und du meckerst nicht mal darüber. "Ja, du hast ja recht aber bei dir ist es was Anderes." Soll ich aufhören BH zu tragen? Dann passen viele, wenn nicht alle Sachen nicht mehr richtig. "Nein, das sollst du nicht. Vielleicht denkst du mal darüber nach, ob du dir deine Brust verschönern lässt."
Kommt man auf solche Ideen wenn man mit seinem Partner in der Wanne liegt und die Augen verbunden hat? "Ja, das passiert genau dann." Angi dreht sich wieder um und umschlingt mit ihren Beinen Michis Körper. Dann tastet nach seinem Mund und küsst ihn. Angi, ehrlich gesagt kann ich es mir nicht vorstellen. Dann habe ich für immer größere Brüste. "Die müssen doch nicht so groß werden. So wie jetzt wird es sicher schön aussehen."
Meine Vorstellung, mit künstlichen Brüsten zu leben, ..................................
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2258 im Thema

Beitrag von NAREA »

..........ein ungutes Gefühl. Das fühlt sich für mich so endgültig an.
"Wenn du es tun würdest, dann kannst du doch selbst bestimmen wie groß er wird. Jetzt ist er nicht grösser als Cup A oder B. Wenn ich dir dann raten soll, wie groß deine Brust sein soll, dann würde ich dir nur zu Cup A raten. Sollte das mal zu klein sein, zum Beispiel bei einem Dirndl, dann gibt es ja noch Push Up BH's."
Du machst mir ja richtig Mut. "Ich möchte ja nur, dass du dich wohl fühlst. Dieser sonderangefertigte BH, den du trägst mag ja toll sein aber so super glücklich siehst du mir nicht aus."
Sieht man das?
"Man(n) sieht es nicht so direkt aber Frau sieht es, dann auch nur die, die dich von ganzem Herzen liebt. Ich will dich nicht in was reinquatschen, was du nicht willst. Du kannst mich aber alles fragen und alles erzählen, was dich bewegt."
Dafür bin ich dir auch sehr dankbar.
"Das ist allein deine Entscheidung, überstürze nichts und lassen dich nicht beeinflussen. Auch nicht von mir."
Ich werde es überschlafen. Eine kleine Brust hat Vorteile. In der jetzigen Situation besonders. Angi, ist es nicht schön, dass nur einer von uns solche Probleme hat?

Die Tage verflogen und die Arbeit bei Frau Zippel macht mir immer mehr Spaß. Die Wochen ohne Putzfrau und Köchin sind vorbei. Die Firma läuft gut. Sie ist sehr zufrieden mit mir. (und ich mit ihr)
Angi ist nicht so zufrieden mit mir, weil sie mich zum Frisör schicken will und ich mich mit meinen schulterlangen Haaren wohl fühle. Wenn ich ihr das so sage, dann grinst sie mich an und will mich zum Spiegel schicken. "Deine Haare hängen schon über deinen Schultern, wie lang sollen die noch werden?"
Recht hat sie ja aber ich gehe so ungern zum Frisör. Ich glaube sie mag es nicht mehr mir die Haare zu kämmen. Na ja, werde mir mal einen Termin holen. Mal was Neues schneiden lassen. Eine Seite ganz kurz und die andere lang lassen. Oder einen Bob Kopf? Ich glaube, dann schmeißt sie mich raus. Keine kleinen Brüste haben wollen und dann noch eine halbe Männerfrisur, das wird zu viel für meine liebe Angelika.
"Dann fahre ich mit dir nicht in den Urlaub."
Was für einen Urlaub? Jetzt im Winter? Ist nicht so meine Reisezeit. "Schade, meine schon," kam es von Angi.
Da muss ich erst Frau Zippel fragen. So lange bin ich noch nicht da, um schon Urlaub zu beantragen. Wann hattest du denn gedacht?
"So in 4 Wochen, Ski fahren in Österreich stelle ich mir vor." Und du bekommst gleich Urlaub, wenn es willst? "Schatz, du bist schon lange weg aus dem Krankenhaus. Ich habe mich entwickelt und bin in meiner Position gestiegen. Da habe ich auch Privilegien bekommen."
Warum hast du mir das nicht erzählt.
"Weil ich mich nicht vor dir hervorheben wollte, gerade in der Zeit wo du auf dem Bauernhof warst. Ich stehe mit dir auf einer Stufe und das soll so bleiben. Ich habe viele Tage gesehen, an denen du nicht so toll drauf warst. Das tat mir sehr leid." Sie kommt zu mir und umarmt mich.
"Seit du bei Frau Zippel arbeitest bist du anders geworden. Glücklicher, optimistischer und viel lieber zu mir."
Das habe ich gar nicht bemerkt. "Du bist ja auch ein Mann, der merkt sowas nicht. Ich habe es bemerkt und habe beschlossen mit dir in den Urlaub zu fahren. Wenn dich Frau Zippel aber brauchen sollte, dann verschieben wir den Urlaub. Deine Arbeit geht erst mal vor."
Ich kann erst mal nichts sagen, so überrascht bin ich. Meine Angi.........

Meine Anfrage nach ein paar Tagen Urlaub überrascht Gerlinde Zippel. Sie setzt sich hinter ihren Schreibtisch und checkt unsere Termine.
"In zwei Wochen wird es ruhiger, das schaffe ich schon alleine. Ich verstehe, dass du mit deiner Angi verreisen willst." Wie kommst du darauf? "Michaela, so spontan plant ein Mann seinen Urlaub nicht."
Ich bin doch kein Mann. "Nur ein Halber und der plant auch nicht so." Du hast mich erwischt. Angi ist im Krankenhaus eine Stufe höher in der Hierarchie gestiegen und will es mit mir feiern. In Österreich. Wenn ich ihr erzähle, dass wir schon in 14 Tagen los können, wird sie sich sehr freuen. Sie muss da noch ein vernünftiges Auto mieten, denn unser Twingo hat keine Winterreifen und so lange möchten wir auch nicht in der kleinen Kiste sitzen. Außerdem ist es etwas schwierig mit meinem Ausweis ein Auto zu mieten. "Ach ja, du heißt ja immer noch Michael. Willst du das nicht ändern lassen?" Ich sehe Gerlinde nur an. "Ist schon gut, du wartest noch bis die Erleuchtung kommt."
Ja das wollte ich gerade sagen.
"Du bist ja immer noch auf dem langen Weg, der auf eine Gabelung endet. Komm lasse uns weiter arbeiten."
Ich rufe Angi an. Du kannst dich schon um ein Auto kümmern, ich bekomme in 14 Tagen Urlaub.
"Habe ich schon den ganzen Vormittag getan. Es scheint als wollen alle Menschen in den nächsten Woche in den Urlaub. Ich dachte immer in Berlin hat jeder schon ein Auto. Morgen werde ich die Städte außerhalb Berlins abgrasen. Das kann es doch nicht geben, manche Verleiher haben noch nicht mal Winterreifen drauf. Bis heute Abend mein Liebling.".................................
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

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Beitrag von NAREA »

....................Hallo Angi, stell dir mal vor, heute Mittag bittet mich die Köchin ihr zu helfen. Es gab ein Sondermenü für Herrn Zippel. Er hat Geburtstag. Ich brauchte nicht in der Küche helfen, ich habe nur beim Tragen der Teller und Schalen geholfen. Da ich heute einen Rock und Bluse trage, hat sie mich gleich zu einer Schürze verpflichtet. Sie musste mir aber beim Anlegen helfen. Das war wieder so eine weiße Schürze mit Trägern über Kreuz auf dem Rücken, irgendwo noch angeknöpft wurde. Das konnte ich aber nicht sehen. Strenge Sitten in dem Haus sage ich dir.
Hast du schon ein Auto gefunden?
"Nein Michi, weil Winterferien sind ist der Ansturm zu groß bei den Verleihern. Ich suche weiter. Wird schon klappen."
Kommst du nach dem Abendessen zu mir aufs Sofa?
"Wenn du mir beim Abwaschen hilfst, dann ja." Das ist ja das kleinste Problem. "Was ist denn dein großes Problem?"
Das sage ich dir nach her.
"Du willst doch wohl nicht mit deinen Sachen abwaschen?" Warum nicht? "Weil die viel zu schade sind und weil es bei dir immer etwas nasser zugeht." Ist schon gut, ich ziehe Rock und Bluse aus und dann später wieder an.
"So ein Quatsch, für das Sofa haben wir doch unsere Kuschel Kleider. Jetzt aber ab in die Küche."
In Unterwäsche habe ich ja noch nie abgewaschen. Angi amüsiert sich natürlich.
"Das war wohl doch ein Fehler, dir keine Schürze zu geben aber nun kannst du dich gleich ganz ausziehen."
Ich gehorche und ziehe mein Hauskleid einfach über mein Nachthemd.
"Was ist denn nun dein großes Problem?"
Ich komme mit meinem neuen BH nicht so richtig zurecht. Er sitzt nicht richtig gut.
"So ein Haufen Geld ausgegeben und dann sitzt er nicht?"
Erst dachte ich auch es fühlt sich besser an und alles ist gut. Aber seit einer Woche tut es mehr weh als Freude zu bereiten. "Ach dann mache es doch wie vorher, ich klebe dir wieder die Brüste an. Oder überlegst du doch über kleine Einlagen nach?"
Nicht mehr. Ich habe Angst, wenn man mir da so rum schnippelt. So ein Stück Plastik, das nicht zu mir gehört möchte ich nicht.
"Ist doch in Ordnung, das war nur mal so eine Idee." Ja Angi, ist sicher gut gemeint aber ich vergesse das mal wieder. "Dann klebe ich dir morgen Früh wieder die Sillis an. Bis dahin streichele ich noch deine flache Brust. Rasieren musst du sie aber noch, sind lauter Härchen zu spüren."
Ich lasse mich in ihre Arme fallen und streicheln. "Morgen bin ich aber dran."

Wir stehen auf und ich verschwinde ins Bad. Angi macht Frühstück. Ich komme in die Küche und sie kontrolliert sofort meine Brüste. "Fein gemacht, nach dem Frühstück klebe ich dir das an, was das "a" an deinem Namen ausmacht." Erst sehe ich sie an, dann begreife ich.
Mein Arbeitstag bei Frau Zippel beginnt um 8 Uhr.
"Ich habe eine Überraschung für dich und Angi." Ich wundere mich, weil kein Feiertag oder Geburtstag ist. "Ich habe gestern Abend mit meinem Mann gesprochen und ihm erzählt, dass ihr ein Auto für Euren Urlaub sucht. Er hat sofort gesagt, dass ihr unseren Wagen haben könnt. Der steht seit seiner Bettlägerigkeit in der Garage rum. Mir ist das Auto zu groß, darum fahre ich nur mit meinem Mini herum."
Das würdest du tun?
"Natürlich, was ist denn dabei? Wenn ich helfen kann, dann mache ich das. Wenn du ja sagst, dann rufe ich die Werkstatt an und die schauen das Auto noch mal durch."
Da muss ich erst mal Angi anrufen, sie ist auch auf der Suche nach einem Auto. "Dann mache das mal schnell."
Hallo Angi, ich habe ein Auto für uns. "Toll, was kostet das denn?"
Gerlinde, was soll das Auto für 14 Tage kosten?
"Nichts, steht doch eh nur rum. Ein fach nehmen und fahren."
Hast du das gehört?
"Ja aber das geht doch nicht."
"Das geht doch Angi, es macht mir Spaß euch zu helfen. Michaela wird das Auto zum Urlaubsbeginn dann mitbringen."
Gerlinde, das geht nicht. Ich habe keine Fahrerlaubnis für ein Auto. Ich darf nur Traktoren Fahren. "Das ist doch nicht wahr." Doch, Angi wird es holen, sie fährt sonst auch immer mit einem Auto des Krankenhauses, wenn es nötig ist.
"Na dann machen wir es eben so. Hauptsache ihr könnt in den Urlaub."
Wenn ich mal dumm fragen darf Gerlinde, was ist das für ein Auto?
"Ein SUV, schwarz und schön........................."
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2260 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo, schnell mal über den 11.11. berichten.
Da wir zwar einen Bürgermeister haben, der aber mehrere Dörfer betreut und wir hier nur so ein Anhängsel sind, mussten wir alleine feiern. Ohne Schlüsselübergabe. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Unser Club Haus war gut besucht. Es durften nur Kostümierte herein. Die paar alten Männer taten sich schwer damit. Dafür bewunderte ich unsere zwei Witwer. Die kamen super verkleidet als alte Damen zum Club. Bekamen auch viel Beifall. Die Ehemänner der Club Frauen waren da ängstlicher. Weiß gar nicht warum, die sich so haben. Doris hat mich natürlich wieder gut verpackt.
Weiß gar nicht woher sie immer alles bekommt. Ich schnüffele nicht in ihren Schränken herum, darum ist mir auch entgangen, dass da eine Krankenschwester Uniform gehangen hat. Sicher hat sie die noch unter einem Kleid versteckt.
Jedenfalls war es noch so eine alte Tracht, so mit blauem Kleid und weißen Strümpfen und dieser obligatorischen weißen Schürze. Und noch ein Kopfhäubchen. Das wollte ich nicht anziehen. Sie hätte es doch tragen können. Nach einer langen Diskussion lies ich mich darauf ein. Als wir in den Clubraum kamen, sah ich warum ich die Tracht anziehen sollte. Alle Club Mitglieder waren Krankenschwestern. Auch unser Neuzugang Olaf hatte so ein Kostüm.
LG Narea
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2261 im Thema

Beitrag von NAREA »

....................."Lasst euch Überraschen," sagt Gerlinde. Da fuhr schon ein Abschleppwagen am Fenster vorbei. Ich konnte die Marke nicht mehr erkennen. Jedenfalls war das Auto groß. Hoffentlich kommt Angi damit zurecht. "Komm Michaela, wir haben heute viel zu tun."

Angi hat im Krankenhaus schon von der Autosuche erzählt und das es jetzt so schnell geklappt hat.
"Agelika, es ist wirklich schade, dass Michaela uns damals verlassen hat. Es war alles zu turbulent und ich verstehe nicht, warum sie gegangen ist oder gehen musste." "Ach Heinz (er ist der neue Buchhalter und hätte gerne eine zuverlässige Assistentin) das ist eine lange Geschichte und nun schon eine Weile her. Sie wird auf keinen Fall mehr hier anfangen. Ihr Gehalt ist jetzt doppelt so hoch und sie versteht sich mit ihrer Chefin ganz wunderbar." Schade Angelika, wollte es nur mal versuchen. Unter uns, ich bin mit meiner Mitarbeiterin nicht zufrieden. Aber das bleibt unter uns. "Natürlich Heinz."

"Michaela, wir müssen heute doch noch mal kurz in die Stadt fahren. An dem Haus, das wir gerade renovieren gibt es Probleme. Nehme dir vorsichtshalber Gummistiefel mit."
Aber so mit Rock und Stiefel?
"Entschuldige, ich hole dir schnell eine Hose von mir."
Von dir? die ist mir doch sicher zu groß?
"Papalapap Mädchen, mit einem Gürtel wird sie schon halten."
Tatsächlich gibt es Probleme an dem alten Haus, das Gerlinde und ihr Mann vor einem Jahr gekauft haben, um schöne neue Wohnungen einzubauen. Die gesamte Wasserleitung muss erneuert werden.
Gerlinde stellt mich dem Bauleiter vor. "Das ist meine Mitarbeiterin Frau Elert. Sie wird in Zukunft Ansprechpartner für sie sein."
Ich bin sprachlos, fange mich dann schnell und gebe dem Bauleiter die Hand und sage, dass ich mich auf eine gute Zusammenarbeit mit ihm freue.
Da hast du mich aber überrumpelt Gerlinde.
"Ja, das kann ich gut. Aber ich dachte mir diese Aufgabe wird dir Spaß machen. Mal weg vom Schreibtisch und den Zahlen. Wir werden jetzt noch schnell zu einem Arbeitsschutz Kleiderladen fahren. Auf der Baustelle ist eine Schutz Kleidung Vorschrift. Und Passen soll sie ja auch."
Es ist ein kleiner laden aber voll mit Schutzkleidung. So bekomme ich höhere Stiefel. Gerlinde legt wert darauf, das es Damenstiefel sind. Nach langem suchen wurden sie gefunden. Eine Regenjacke mit Reflektor Streifen, eine Warnweste, sicher für warme Tage und einen Bauhelm in weiß, damit ich mich von den Bauarbeitern unterscheide.
"So Michaela, jetzt hast du eine neue Aufgabe und mehr Geld natürlich auch. Nun kannst du dich in eurem Urlaub erholen und dann frisch ans Werk gehen."
Traust du mir das wirklich zu?
"Natürlich, ich bin doch auch noch da und unterstütze dich. Keine Angst."
Wir fahren wieder ins Büro. Die Woche vergeht wie im Fluge. Das Auto von Gerlinde und ihrem Mann ist gebracht worden. Frisch poliert und fahrbereit steht es vor der Tür. Angi wird gleich kommen. Hoffentlich bekommt sie keinen Schreck. Es sieht groß aus. Ein Taxi hält vor dem Hoftor. Angelika sieht das Auto und hält sich die Hände vors Gesicht.
"Na Frau Steinberg, wie gefällt ihnen ihr Urlaubsmobil?"
Das wollen sie uns zur Verfügung stellen? Was kostet es für eine Woche?
"Wir sind froh, dass der Wagen mal bewegt wird. Ich fühle mich in so einem Auto etwas verloren und mein Mann wird ihn nicht mehr fahren können." Warum verkaufen sie ihn ihn nicht einfach?
"Weil wir viele schöne Fahrten damit gemacht haben und uns immer gerne daran erinnern. Ist eben sentimental. Aber nun setzen sie sich mal rein, vielleicht haben sie noch Fragen. Wo soll es denn hingehen?" Angi sagt, dass sie ein Hotel in Seefeld/Tirol gebucht haben. "Da waren wir auch schon. Traumhafte Gegend."
Angi setzt sich hinters Steuer. Frau Zippel daneben. Sie erklärt die Instrumente und Handhabungen. Dann verabschieden sie sich von Frau Zippel und rollen ganz langsam vom Hof.
Du Angi, ist das nicht Wahnsinn, wir fahren mit solcher Kiste in den Urlaub.
"Ich kann es auch kaum fassen. Da musst du ja einen Felsen bei Gerlinde im Brett haben, dass sie dir das Auto borgt."
Ich glaube ihr Mann ist auf die Idee gekommen. Ich war noch nie in der Garage, da stehen sicher noch mehr Autos.
"Na dann werden wir mal unsere Koffer packen und morgen Früh in den Urlaub fahren. Was willst du denn anziehen?"...................................
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2262 im Thema

Beitrag von NAREA »

.........................Am liebsten Hosen. "Aber mit einer schicken Bluse."
Ich schleppe unsere Koffer zum Auto und bereue es jetzt keine Fahrerlaubnis für das Auto zu haben.
Schnell waren wir auf der Autobahn. Angi fährt sehr vorsichtig, weil sie sich auch erst mal an 250 PS gewöhnen muss. Es geht auf der A9 und A8 Richtung Kufstein. Angi wird mutiger, ich ängstlicher. besonders dann, wenn die Tachonadel die 200 km/h überschreitet. Einige der uns überholenden Männer machen eine Daumen hoch Geste. Angi grinste dann zurück.
Endlich in Österreich. Hier geht es etwas langsamer voran. Das beruhigt mich ungemein. Am Inn entlang nach Innsbruck und dann hoch nach Seefeld. Schönes Hotel. Angi hatte uns schon per Mail angemeldet. Wir beziehen unser Zimmer mit Blick auf die Berge. Gestresst von der Fahrt machen wir ein Nickerchen.
"Michaela, wollen wir mal in den Ort gehen? Danach können wir hier im Hotel zu Abend essen."
Gute Idee, kommt es von mir. Die Geschäfte haben saftige Preise. Hast du mehr als eine Hose für mich mitgenommen? Hier kann man nicht im Rock oder Kleid rumlaufen.
"Mach dir keine Sorgen, ich habe alles mit was du brauchst."
Nach dem Abendessen wollen wir es uns gemütlich machen. Angi legt unsere Nachthemden raus.
"Michi, stelle dich mal ganz gerade hin. Ohne Nachthemd bitte."
Was willst du denn sehen an mir. Ist alles noch da wo es hingehört. Inklusive meiner falschen Brüste.
"Das ist ja auch gut so, ich will nur sehen, ob dein Körper sich verändert hat."
Wie verändert hat?
"Na durch das Tragen von enganliegender Kleidung kann sich der Körper daran gewöhnen und es kann Veränderungen geben."
Ich dachte mir, dass es nur bei ewigen Tragen von Korsagen der Fall ist?
"Ja so ist es aber du trägst auch schon sehr lange diese Miederhosen, die sehr eng anliegen und die BH's, die deine Brüste etwas zur Mitte drücken. Das wollte ich nur sehen."
Muss ich mir Sorgen machen?
"Nein mein Schatz, dein Körper sieht sehr gut aus."
(Warum macht Angi das? Diese Gedanken habe ich mir auch schon gemacht, ihr aber nie was gesagt)
Also gefalle ich dir immer noch?
"Was für eine Frage? Natürlich." Sie kommt auf mich zu und umarmt mich. "Ich liebe dich."
Ich bin nackt, sie im Nachthemd. Mein bestes Stück hat keine Hemmungen sich unter ihr Nachthemd zu bewegen. Wir fallen in unser Bett und Angi wird von mir sehr glücklich gemacht.
Wir bleiben im Bett, Angi zieht mir mein Nachthemd über den Kopf und plötzlich sind meine Arme im Nachthemd verschwunden. "Ist das nicht schön? Mal so mir ausgeliefert zu sein?"
Ich schaue sie an und bedaure nur, dass ich sie nicht streichen kann. Ihr Gesicht zeigt mir, dass sie glücklich ist. Irgendwie sind wir dann doch eingeschlafen.
Angi ist zuerst aufgewacht. "Na, hast du gut geschlafen?" Sie zieht die Bettdecke weg und sieht mich immer noch im Nachthemd stecken. "Soll ich dich befreien?" Mit welchen Antwort rechnest du denn, frage ich. "Also Nein. Dann gehe ich mal schnell ins Bad, du kannst ja nachkommen." Sie gibt mir einen Kuss und ist ins Bad gegangen. Ich hatte gar keine Lust meine Zwangslage zu beenden. Dann drückt mich doch ein Bedürfnis. Ich bewege meine Beine aus dem Bett und stehe auf. Ohne Arme etwas wackelig. Mit Mühe bekomme ich die Badtür auf. Angi trocknet sich gerade ab.
"Na, möchtest du befreit werden?" Ja wollte ich, denn duschen macht sich ohne Hände zu benutzen schlecht. Nach unserer Morgentoilette gehen wir frühstücken. Beide in Hosen und Bluse. Es sind noch wenige Gäste im Raum. "Was wollen wir heute machen?" Wenn ich so aus dem Fenster schaue, dann würde ich sagen, dass wir wieder ins Bett gehen. Der Wind jagt ein paar Schneeflocken am Fenster vorbei. Also kein Wetter zum Ski fahren. Wir beschließen, dass wir nach Innsbruck fahren und bummeln gehen. Das heißt, uns in Einkaufs Centern rum treiben werden.
"Wir können uns doch schöne Wintermäntel kaufen. Du hast keine richtige Winterbekleidung und meine ist schon ein paar Jahre alt. Hast du Lust?"
Mit dir doch immer, mein Schatz.
Die Strasse ins Inn Tal war frei und so fahren wir mit unserem SUV nach Innsbruck. Im Parkhaus eines Kaufhauses lassen wir das Auto stehen. Rein ins Vergnügen des Shoppens. Meine Gedanken sind gerade woanders. Ich bin doch immer noch ein Mann, wieso freue ich mich auf das Einkaufen? Ich frage Angi. " Ja mein Lieber oder besser Liebes, das muss an deinem weiblichen Gen liegen, davon habt ihr Männer auch ein paar. Ich weiß auch das Männer nie Lust haben ihre Frauen zum Einkaufen zu begleiten. Aber ich habe ja heute keinen Mann dabei."
Etwas verwirrt hakt mich Angi unter und schlendert mit mir Nichtmann an den Schaufenstern vorbei.
Wir trinken Kaffee, weil uns gerade so danach ist. In meinem Blickfeld sehe ich ein Damenmode Geschäft. Wir gehen hinein. Kleiderständer voll mit Winterkleidung. Sehr viele Anoraks wenig wollige Mäntel. Nächstes Geschäft. Nichts. Noch ein Geschäft. Da hing er dann, der Traum Mantel. Ich bin begeistert. Mit Freude nehme ich den Mantel mit dem kleinen Kunstfell Kragen vom Kleiderständer und..........................................
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2263 im Thema

Beitrag von NAREA »

......................helfe Angi ihn anzuziehen. "Findest du er steht mir?" Natürlich, gehe doch mal zum Spiegel. Angi dreht sich vor dem Spiegel. "Ich weiß nicht Michi."
Da war sie dann, die Verkaufsberaterin. Mit einem freundlichen Gesicht sagt sie zu Angi, dass der Mantel etwas länger sein könnte und dadurch noch eleganter wirkt. Der Rat hat Angi sehr gefallen. Die nette Dame hatte auch gleich Ersatz parat. Noch schöner eleganter und länger, so dass ich Angi gar nicht vom Spiegel weg bekam." Der ist gekauft."
"Für meine Freundin brauchen wir auch noch einen schönen Mantel."
Ich bin auf einmal eine Freundin, nicht mehr ihr Geliebter, fast Ehemann und das Beste, was sie finden konnte?
Die Verkäuferin nimmt mich mit in eine andere Kleiderständer Reihe.
Zu ihnen würde doch etwas sportlicheres passen, sagt sie. Sehen sie doch mal hier.
Ich schaue Angi an. Sie nickt mir zu. Wir stehen vor einem Ständer mit Ledermänteln, gefüttert und dunkelbraun. Die Verkäuferin bemerkt meine Freude. Ich soll einen Mantel, den sie von der Stange nimmt und vermutet er könnte mir passen, probieren. Sie geht zu Angi. Sieht das nicht traumhaft aus?
"Da haben sie recht, den würde ich auch sofort kaufen."
Die Verkäuferin kommt zurück zu mir. Sie schaut mich an und sagt, wenn ich Stiefel unter meinen Hosen an hätte, dann könnte ich auch gleich sehen wie wunderbar es aussehen würde, wenn nur die Stiefel unter dem Mantel herausschauen.
Ich krempele ein Hosenbein nach dem anderen hoch. Ja, sie hat recht. Das sieht toll aus.
"Wir nehmen beide Mäntel." Angi ist richtig begeistert. Die Verkäuferin sicher auch, nach dem Umsatz.
Zu Angi sagt sie noch, dass die Mäntel die gleiche Größe haben. Da ist ein Tausch unter Freundinnen sicher kein Problem. Angi bedankt sich sehr innig bei der Verkäuferin. Was hatten die zu bereden?
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2264 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo, unser Dörfchen ist wie ausgestorben. Zur Zeit keine Aktivitäten. Es ist leider so. Alle haben Angst vor Corona. Im Alter mehr als Jugendliche, die es hier kaum gibt. Doris und ich leben auch so in den Tag hinein. Die einzige Abwechslung ist das Bäckerauto zwei mal die Woche. Da muss ich auch erst überlegen, was ich anziehe. Strumpfhosen in Stiefeln und Rock ist mir schon zu kalt. Darum habe ich lange Hosen und Anorak an. Natürlich schaut unter dem Anorak eine Kittelschürze raus.
Also seid nicht böse, wenn bei uns nichts los ist.

...................."Die Verkäuferin hat mir nur zugetuschelt, dass unsere neuen Mäntel die gleiche Größe haben und ich auch in deinen passe."
In meinen schönen Ledermantel? Das muss ich mir aber überlegen. "Du spinnst wohl, du darfst natürlich auch meinen anziehen."
Als wir am Hotel ankommen sind alle Plätze auf dem Hotel eigenen Parkplatz besetzt. Angi muss am Strassen Rand vor dem Hotel stehen bleiben. Es schneit wie verrückt. Wir schnappen unsere Pakete und verschwinden schnell auf unser Zimmer. Hier steht auf dem Tisch eine Flasche Sekt.
-- Die schönsten Urlaubstage wünschen euch Gerlinde und Mann--
Wir schauen uns an. "Woher wissen die wo wir sind. Hast du es erzählt?"
Nein, ich habe nichts gesagt. Ist ja auch egal, komm wir gehen zu Abend essen.
"Komisch ist es trotzdem."
Das Restaurant des Hotels ist voll. Sicher Wetter bedingt, wer geht schon raus und sucht nach einem anderen Ort um zu essen. "Und wir wollen ja nicht den ganzen Tag in Hosen rum laufen, nicht war, liebe Michaela?" Wieso musst du das so betonen? Ich trage gerne Hosen.
"Ach ja und warum ziehst du sie immer ganz schnell aus wenn du nach hause kommst? Das habe ich schon oft beobachtet."
Ja, das ist... "Warum ist es so?" Bitte nerv mich nicht. Ich will dir einfach nicht recht geben, dass ich sehr gerne Kleider und Röcke anziehe. "Das weiß ich doch aber schon seit Ewigkeiten."
Bitte lass uns über was anderes reden. In meinem Kopf geht soviel rum. Manchmal weiß ich nicht ob ich Männchen oder Weibchen bin. Wir können nach her auf dem Zimmer weiter darüber reden.

Da kommt ein Pärchen an unseren Tisch und fragt, ob die zwei Plätze noch frei wären.
Angi sagt gleich ja. Es entwickelt sich ein Gespräch über Gott und die Welt. Wir gehen nach dem Essen mit dem neuen Pärchen an die Bar des Hotels. Da erzählen wir auch von unserem wundersamen Geschenk meiner Arbeitgeberin. Der Mann erzählt, er habe schon mal gehört, dass man sein Auto über GPS suchen lassen kann. Wenn es ein Mietwagen ist, dann ist das kein Problem.
"Unser Auto ist von privat geliehen, ob es auch so ein Ding hat?" fragt Angi. "Kommt drauf an was für ein Auto und wie alt es ist." Ich mische mich ein. Es ist ein BMW X5, sicher nicht älter als 2 Jahre.
"Dann können sie sicher sein, dass da alles drin ist, was der heutige Stand der Technik her gibt. Sollten sie eine Panne haben und drücken den Notknopf, der bei meinem Auto über dem Rückspiegel ist, meldet sich in der Regel das Autohaus in dem es gekauft wurde und hilft weiter."
Angi: "Das ist ja geil." Zu mir schauend sagt sie, das Gerlinde sicher über das Autohaus den Standort erfragt hat und so das Hotel gefunden hat. "Ja, man ist nirgends mehr sicher vor Überwachung.
Wir lassen den Abend ausklingen und gehen auf unser Zimmer. Es schneit immer noch.
Angi hat unsere schönsten Nachthemden mitgenommen. Das zeigt mir, wie sehr sie sich schon auf einen Urlaub gefreut hat. Wir können aber nicht einschlafen. Wir schmusen noch eine Weile. Es ist bestimmt der Alkohol, der uns nicht schlafen lässt.
"Komm, lass uns auf den Balkon gehen, es schneit so schön."
Es ist kalt Draußen. "Egal, nur 5 Minuten. Vielleicht borgst du mir deinen neuen Mantel?"
Nehme ihn dir, ich bleibe im Bett.
"Ach Michi Liebling, du ziehst meinen Mantel an und schon kannst du auch raus gehen."
Du gibst ja doch keine Ruhe. Schon standen wir auf dem Balkon unseres Zimmers und schauen den Schneeflocken beim Fallen zu. Mit der Feststellung, dass man die neuen Mäntel auch über einem Nachthemd tragen kann, schlüpfen wir wieder unter unsere Bettdecken.
Leider wurden wir nach kurzem Schlaf wieder von einem knirschenden Geräusch geweckt. Es hörte sich wie zerknautschen von Blech an. Sollen wir aufstehen? Gelbes Licht von Rundumleuchten flackert unter unserm Fenster. Polizei mit Blaulicht kommt auch noch. "Was ist den los Michi?" Ich weiß nicht. "Das muss doch vor der Tür sein, vielleicht ist jemand umgefahren worden."
Das war lauter als ein kleiner Unfall. Wir ziehen wieder unsere Mäntel an und schauen über unsere Balkonbrüstung. "Siehst du was Michi?" Nein, zu viel Schnee. Der Schneepfug hat bestimmt ein paar Autos gerammt...........................
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2265 im Thema

Beitrag von NAREA »

...........................Angi und Michi gehen auf den Balkon. Vor heftigem Schneefall ist nichts zu erkennen. Irgendwas muss aber passiert sein. Ihre Neugierde hält sich in Grenzen und sie gehe wieder in Bett.
Eine Halbe Stunde später klopft es an der Zimmertür. Ich gehe öffnen. Der Mann von der Rezeption sagt mir ich solle in die Hotelhalle Kommen. Mein Auto hat einen Unfall gehabt. Ich verstehe gar nichts. Ein Schneepflug hat drei Autos zusammen geschoben. Unseres sei auch dabei gewesen. Ich sage ihm, dass ich mir nur schnell was anziehen werde.
Angi ist wach geworden. "Warum willst du dir was anziehen? Willst du als Michaela runter gehen? Du hast gar keine Fahrerlaubnis. Ich gehe runter, schließlich bin ich mit dem Auto gefahren."
Soll ich mitkommen? "Das brauchst du nicht." Angi zieht nur ihren neuen Mantel über ihr Nachthemd und ist weg. Die Polizei erklärt den drei Besitzern der beschädigten Autos, dass ein Schneepflug Fahrer bei diesem Schneetreiben den Abstand zu den Autos falsch eingeschätzt hat. Sie lassen die Autos abschleppen und auf dem Gelände der Polizeiwache abstellen. Zur weiteren Klärung sollen die Besitzer später zur Wache kommen.
"Wir müssen Gerlinde anrufen Michi." Aber nicht um 5 Uhr am Morgen. Das mache ich nach dem Frühstück. "Sie wird sicher sauer sein. So ein schönes Auto und wir fahren es zu Schrott."
Erstens haben wir es nicht zu Schrott gefahren und zweitens ist das Auto sicher versichert.
"Ja, aber wie kommen wir jetzt nach Hause?"
Gar nicht, wir bleiben hier. Irgendwie nervt mich Angi.
Nach dem Frühstück habe ich Gerlinde angerufen. " Hoffentlich ist euch nichts passiert." Nein nein Gerlinde, nur das Auto wurde in der Nacht von einem Schneepflug gerammt. Hier war ein wahnsinniger Schneesturm. Das Auto steht jetzt bei der Polizei. "Gar kein Problem, ich rufe gleich im Autohaus an und lasse euch ein anderes Auto bringen. Die nehmen dann auch gleich den kaputten Wagen mit. Macht euren Urlaub schön zu Ende. Hier wartet auch schon viel Arbeit auf dich, also erhole dich gut. Schöne Grüße an Angelika." Danke Gerlinde, du bist ein Schatz.
Angi ist nun beruhigt und wir schlendern in unseren neuen Mänteln durch Seefeld.
Am Nachmittag fängt es wieder an zu schneien. Wir bleiben auf dem Zimmer. Bestellen uns eine Flasche Wein und setzen uns in unseren Mänteln auf die überdachte Terrasse und schauen den Flocken beim Fallen zu.
"Michi, wollen wir uns heute Abend schick anziehen und an die Bar gehen?"
Gerne, hätte auch auf die Idee kommen können. Hoffentlich rennen hier nicht so viele Casanovas rum. "Ich werde mich ganz intensiv um dich kümmern, so dass keiner auf die Idee kommen wird uns anzubaggern. Warum bist du auch so hübsch."
Mein Gesicht habe ich schon immer. Aber was Schminke so ausmachen kann, wenn so ein paar weibliche Gesichtszüge schon angeboren sind. Ich habe bis zum Zusammentreffen mit Greta und Ilona mein Gesicht auch jeden Tag im Spiegel gesehen aber an weibliche Züge habe ich nie Gedacht.
"Ich habe das sofort gesehen als du mal in mein Büro gekommen bist. Da warst du aber nicht ordentlich geschminkt. Da schaute noch sehr der Mann durch."
Das ist doch gut so oder?
"Weiß ich nicht. Deine Orientierung in die Eine oder Andere Richtung kann ich bei dir nicht erkennen. Ich denke auch oft darüber nach, komme aber zu keiner Lösung. Wenn ich lieber Mann sein will, dann werden viele Leute, die mich nur so kennen enttäuscht sein. Als Mann kennen sich doch eigentlich nur wenige.
"Wenn du mal dein Leben in die Männliche Richtung führen willst, dann findest du auch neue Freunde. Eine Freundin hast du ja schon."
Angi, du bist so lieb. Ich werde einfach mal Pause machen mit dem Grübeln über die Zukunft. Ich kann ja nicht behaupten, dass mir das Leben so nicht gefällt. Ohne dich kann ich mir ein Leben jetzt nicht mehr vorstellen. Egal so oder so.
"Ich mir auch nicht. Lass uns wieder rein gehen, mir ist kalt geworden."

Am nächsten Tag kommt das Ersatzauto. Ein kleiner SUV X1. Er wird auf dem Hotelparkplatz abgeladen, weil ein paar Plätze frei geworden sind. Wir bedanken uns und zeigen dem Fahrer noch den Weg zur Polizei. Am Nachmittag fahren wir mit dem X1 nach Innsbruck. Wir schlendern so die Einkaufs Strasse lang, da entdecken wir einen Schuhladen. Unsere Mäntel brauchen schöne Stiefel.
Angi hat sofort welche in der Hand. Bei ihrer Größe (38) ja auch nicht das Problem. Obwohl ich auch nicht meckern kann. Ich trage 40 und da muss es auch einige Frauen geben, die so große Füße haben. Angi hat sich braune gekauft, ich schwarze, die sehr gut zu meinem Mantel passen. Die können wir leider nicht Tauschen.
Die 10 Tage im Schnee gehen schnell vorbei. Wir waren auch einen Tag mal in Tirol/Italien. Schnell den Brenner überfahren und etwas weniger Schnee. Die Berge sehen hier auch nicht viel anders aus.

Auf die Heimfahrt haben wir uns auch schon gefreut. Als wir Berlin gesehen haben, kam Freude auf. Wieder im eigenen Bett schlafen. Freunde begegnen. Heimatgefühle rauslassen...................
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