Sexuelle Gesundheit in trans und abinären Communitys
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Anne-Mette
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Sexuelle Gesundheit in trans und abinären Communitys

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

eine Informationsseite der Deutschen Aidshilfe: https://www.aidshilfe.de/sexuelle-gesun ... ommunities

Gruß
Anne-Mette
triona
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Re: Sexuelle Gesundheit in trans und abinären Communitys

Post 2 im Thema

Beitrag von triona »

Der Denkansatz, der dem zu Grunde liegt, ist doch:
Trans*menschen
- pflegen in besonderem Maß "riskante Sexualpraktiken" - was auch immer darunter im allgemeinen wie im Einzelfall verstanden werden soll;
- wechseln ihre Sexualpartner:innen besonders bzw überdurchschnittlich häufig;
- verkehren besonders bzw überdurchschnittlich häufig in Bordellen, gehen auf den Straßenstrich oder arbeiten sonstwie in der Prostitution;
- benutzen beim Geschlechtsverkehr womöglich seltener Kondome o.ä als andere Menschen;
- sind besonders häufig oder überdurchschnittlich betroffen von AIDS u.a. sogenannten "Geschlechtskrankheiten".

Das haut doch wieder in die selbe Kerbe, wie die Ablehnung von Trans*menschen beim Blutspenden - mit der selben Begründung. Ich krieg jedes mal die Krätze, wenn ich sowas höre oder lese. Da werden doch bar jeder Kenntnis wieder alle über einen Kamm geschert. Und ich wage zu bezweifeln, daß eine Untersuchung, die betrieben wird unter solchen "wissenschaftlichen" Annahmen, Hypothesen und Voruteilen wie oben beschrieben, dazu geeignet ist, solches Unwissen zu beenden.


liebe grüße
triona
Marlene K.
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Re: Sexuelle Gesundheit in trans und abinären Communitys

Post 3 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ja, da hast Du sicherlich recht, liebe Triona.
Trotzdem denke ich, die Studie hat einen interessanten Ansatz. Es bleibt zu hinterfragen, ob Zahlen die Behauptungen belegen, wie und wer diese Zahlen erhoben hat.
Dann bleibt die Frage, warum diese Zahlen zustande kommen. So war es an gewissen Stellen offensichtlich, dass nicht der reflektiert lebende schwule Mann sondern der verdeckt lebende bisexuelle Mann das höhere Risiko einer HIV Infektion hatte. So hat die repressive Sexualmoral zum Beweis der Amoralität der von ihr Betroffenen geführt.
Solche und ähnliche Fragen können wir aber nur beantworten, wenn wir Tatsachen benennen und hinterfragen.
Nur so kommen wir zu dem Punkt, wo unterschiedliche medizinische Interessen beleuchtet werden können, unabhängig von gesellschaftlichen Hindernissen.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Anne-Mette
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Re: Sexuelle Gesundheit in trans und abinären Communitys

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

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