Übergriffigkeit
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ExUserIn-2024-07-13
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Übergriffigkeit
Guten Tag, liebe Mitglieder (und natürlich auch Mitgliederinnen, um dem gender-sprech-Wahnsinn die erforderliche Ehre zu erweisen)!
Kylo hat in seinem Thread ein Faschingserlebnis beschrieben, so wie ich es lese durchweg positiv konnotiert. Es hat ihn offensichtlich auch dies nicht gestört:
"Andauernd spürte ich dann mit fortgeschrittener Stunde und Pegel Hände auf meinem Hintern und wenn ich mich umsah, waren es entweder alte Freunde oder, die Mehrheit, Frauen, von Freundin über bekannt bis hin zu wildfremd! Vor allem die Frauen waren völlig enthemmt..."
Mich freut für Dich, Kylo (falls Du das liest), daß Du so erfolgreich gewesen bist, soviel Zuspruch und Aufmunterung erfahren hast. Das war sicher ein großer Schritt für Dich, der zu weiteren ermutigt hat. Was ich daraus lese, deute ich auf ein großes Erfolgserlebnis, als Mann, der als Frau auftritt, für Frauen derart interessant zu sein. Ich kann das gut nachvollziehen; es dürfte berauschend gewesen sein.
Aber um endlich zum Thema zu kommen: es wird derart oft hier im Forum von Männern berichtet, denen es an Akzeptanz fehlt, die sich danebenbenehmen, gar übergriffig sind, beleidigend werden etc. etc. Versteht mich nicht falsch: das wird alles seine realistischen Hintergründe haben und berechtigt sein, wenn auch bei mir, das sage ich ganz offen und riskiere damit bewußt Breitfeuer, manchmal der Eindruck einer gleichzeitigen Basis-Bissigkeit gegenüber den XY-Chromosom-Trägern mitschwingt.
Wie gesagt: Übergriffe sind niemals und unter keinen Umständen oder Vorwänden hinnehmbar, auch nicht alkoholisiert. Soviel Restverstand müßte noch da sein zu wissen, daß "Nein" "Nein heißt oder daß es gar nicht erst zum Nein-Sagen kommen muß. Für mich stellt Fasching trotz aller Alkoholseligkeit und gelöster Stimmung keine Ausnahme dar.
Was ich zuweilen ein wenig vermisse ist eine gewisse Gleichbehandlung mit Frauen, ob nun genetisch oder nicht. Ich kann auch bei schärfstem Nachdenken keine Entschuldigung dafür finden, daß Frauen anders/wohlwollender/nachsichtiger behandelt werden sollen.
Sofern mir jemand hierbei recht gibt: bei allem Positiven, das Kylo aus o. a. Szene daraus für sich gezogen hat, wäre es doch vielleicht keine schlechte Idee, die Szene mal im Rollenwechsel zu überdenken: Frau kommt (meinetwegen im Karneval) als Mann und wird von Männern angebaggert und — auch am Hintern — betatscht!
Gibt es hier jemanden, der wie ich davon ausgeht, daß in diesem Fall trotz karnevalistischer Umstände der Aufschrei groß wäre und Männer in Grund und Boden verdammt würden?
Ich habe in anderen Internetseiten, z. T. englischsprachigen, von ähnlichen Erlebnissen von Männern in einem Rock gelesen, die nicht einmal CD'S, Transgender, TS etc., sondern schlicht und ergreifend Männer in einem Rock waren — und sie waren alles andere als amüsiert.
Auch wenn es für manche Frauen eine schockierend neue Erfahrung sein sollte, sollten sie im Rahmen ihrer geistigen Möglichkeiten vielleicht den Gedanken zu verinnerlichen versuchen, auch als XX-Chromosom-Trägerinnen keinen Freibrief für Übergriffigkeit zu besitzen.
Kylo hat in seinem Thread ein Faschingserlebnis beschrieben, so wie ich es lese durchweg positiv konnotiert. Es hat ihn offensichtlich auch dies nicht gestört:
"Andauernd spürte ich dann mit fortgeschrittener Stunde und Pegel Hände auf meinem Hintern und wenn ich mich umsah, waren es entweder alte Freunde oder, die Mehrheit, Frauen, von Freundin über bekannt bis hin zu wildfremd! Vor allem die Frauen waren völlig enthemmt..."
Mich freut für Dich, Kylo (falls Du das liest), daß Du so erfolgreich gewesen bist, soviel Zuspruch und Aufmunterung erfahren hast. Das war sicher ein großer Schritt für Dich, der zu weiteren ermutigt hat. Was ich daraus lese, deute ich auf ein großes Erfolgserlebnis, als Mann, der als Frau auftritt, für Frauen derart interessant zu sein. Ich kann das gut nachvollziehen; es dürfte berauschend gewesen sein.
Aber um endlich zum Thema zu kommen: es wird derart oft hier im Forum von Männern berichtet, denen es an Akzeptanz fehlt, die sich danebenbenehmen, gar übergriffig sind, beleidigend werden etc. etc. Versteht mich nicht falsch: das wird alles seine realistischen Hintergründe haben und berechtigt sein, wenn auch bei mir, das sage ich ganz offen und riskiere damit bewußt Breitfeuer, manchmal der Eindruck einer gleichzeitigen Basis-Bissigkeit gegenüber den XY-Chromosom-Trägern mitschwingt.
Wie gesagt: Übergriffe sind niemals und unter keinen Umständen oder Vorwänden hinnehmbar, auch nicht alkoholisiert. Soviel Restverstand müßte noch da sein zu wissen, daß "Nein" "Nein heißt oder daß es gar nicht erst zum Nein-Sagen kommen muß. Für mich stellt Fasching trotz aller Alkoholseligkeit und gelöster Stimmung keine Ausnahme dar.
Was ich zuweilen ein wenig vermisse ist eine gewisse Gleichbehandlung mit Frauen, ob nun genetisch oder nicht. Ich kann auch bei schärfstem Nachdenken keine Entschuldigung dafür finden, daß Frauen anders/wohlwollender/nachsichtiger behandelt werden sollen.
Sofern mir jemand hierbei recht gibt: bei allem Positiven, das Kylo aus o. a. Szene daraus für sich gezogen hat, wäre es doch vielleicht keine schlechte Idee, die Szene mal im Rollenwechsel zu überdenken: Frau kommt (meinetwegen im Karneval) als Mann und wird von Männern angebaggert und — auch am Hintern — betatscht!
Gibt es hier jemanden, der wie ich davon ausgeht, daß in diesem Fall trotz karnevalistischer Umstände der Aufschrei groß wäre und Männer in Grund und Boden verdammt würden?
Ich habe in anderen Internetseiten, z. T. englischsprachigen, von ähnlichen Erlebnissen von Männern in einem Rock gelesen, die nicht einmal CD'S, Transgender, TS etc., sondern schlicht und ergreifend Männer in einem Rock waren — und sie waren alles andere als amüsiert.
Auch wenn es für manche Frauen eine schockierend neue Erfahrung sein sollte, sollten sie im Rahmen ihrer geistigen Möglichkeiten vielleicht den Gedanken zu verinnerlichen versuchen, auch als XX-Chromosom-Trägerinnen keinen Freibrief für Übergriffigkeit zu besitzen.
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Aria
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Re: Übergriffigkeit
Was ist das für ein Versuch? Übergriffigkeiten zu verharmlosen? Übergriffigkeiten zu degenderisieren - sie Frauen und Männern gleich zuzusprechen?
Ich bin gerade etwas ratlos und lasse mich mal überraschen was da noch so kommt. Überraschen kann mich hier ja eigentlich nix mehr, denn manchmal bin ich echt erstaunt darüber, wie wenig sich gerade hier, in die Gefühlswelt einer Frau eingedacht werden kann....
Ich bin gerade etwas ratlos und lasse mich mal überraschen was da noch so kommt. Überraschen kann mich hier ja eigentlich nix mehr, denn manchmal bin ich echt erstaunt darüber, wie wenig sich gerade hier, in die Gefühlswelt einer Frau eingedacht werden kann....
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ExUserIn-2024-07-13
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Re: Übergriffigkeit
Du hast es mit dem ersten Satz deiner Antwort genau auf den Punkt gebracht, Aria: ich versuche, Übergriffigkeiten tatsächlich zu degenderisieren (interessante neue Modewort-Schöpfung, nebenbei)! Mit dem letzten Satz hast du dir aber bescheinigt, nichts von meinem Beitrag begriffen zu haben, denn das Totschlagargument, hier werde sich wenig in die Gefühlswelt von Frauen eingedacht, kann doch nichts anderes heißen als dies, daß du unterschiedliches Maß anlegst und weibliches Fehlverhalten vor dem manchmal völlig zu recht erhobenen Vorwurf nur ihrer Geschlechtlichkeit wegen in Schutz nimmst und damit verharmlost. Subsumierst du das unter Gerechtigkeit?
Offenbar hast du noch nicht mitbekommen, daß deine Säulenheiligen eben nicht immer Säulenheiligen, sondern "nur" Menschen wie jedes andere Geschlecht auch sind, zuweilen mit Fehlern (kleiner Hinweis: letzteres ist die Essenz meines Posts, nichts mehr und nichts weniger).
Offenbar hast du noch nicht mitbekommen, daß deine Säulenheiligen eben nicht immer Säulenheiligen, sondern "nur" Menschen wie jedes andere Geschlecht auch sind, zuweilen mit Fehlern (kleiner Hinweis: letzteres ist die Essenz meines Posts, nichts mehr und nichts weniger).
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Dali
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Re: Übergriffigkeit
Hi.
Natürlich sind Frauen auch "nur" Menschen, und wenn ich in die Politik oder die Wirtschaft sehe, nicht unbedingt besser.
Aber aus meiner Erfahrung heraus (als absoluter Faschingsmuffel) kennen sie eher die Grenze zwischen einem "Scherz" und einer Beleidigung.
Ich habe fast ein Jahrzehnt in einer Fertigung gearbeitet, wo 90% Frauen waren. Da kamen schon einmal Sprüche, oder wenn man nicht aufgepasst hat, einen Klaps auf den Hintern, aber es war immer entspannt. Ich glaube, Männer haben das nicht drauf. Da wirkt es sofort sexistisch.
Okay, das passt so nicht. Es wirkt nicht nur so, ich glaube, es ist auch so.
LG
Dali
Natürlich sind Frauen auch "nur" Menschen, und wenn ich in die Politik oder die Wirtschaft sehe, nicht unbedingt besser.
Aber aus meiner Erfahrung heraus (als absoluter Faschingsmuffel) kennen sie eher die Grenze zwischen einem "Scherz" und einer Beleidigung.
Ich habe fast ein Jahrzehnt in einer Fertigung gearbeitet, wo 90% Frauen waren. Da kamen schon einmal Sprüche, oder wenn man nicht aufgepasst hat, einen Klaps auf den Hintern, aber es war immer entspannt. Ich glaube, Männer haben das nicht drauf. Da wirkt es sofort sexistisch.
Okay, das passt so nicht. Es wirkt nicht nur so, ich glaube, es ist auch so.
LG
Dali
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Geli
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Re: Übergriffigkeit
Hallo Yvette,
zu diesem Thema habe ich zugegebenermaßen eine etwas extreme Einstellung. Übergriffigkeit stößt bei mir auf null Toleranz egal ob sie von Frau zu Frau, von Frau zu Mann, von Mann zu Frau, von Mann zu Mann oder unter sonstigen Menschen stattfindet. Es ist auch völlig unerheblich, ob das im nüchternen oder alkoholisierten Zustand geschieht und in welchen Verhältnis die Personen zueinander stehen. Selbst eine aufgezwungene Umarmung zur Begrüßung (was vor Corona in Mode war) empfinde ich schon als eine Art Übergriffigkeit und Verletzung meiner individuellen Intimzone. Vielleicht bin ich hierbei etwas sehr zurückhaltend, aber ich würde immer erst fragen oder mit Gesten andeuten, ob eine Begrüßung mit Umarmung oder angedeutetem Küsschen in Ordnung ist. Ich versuche immer die Intimzone meiner Mitmenschen zu respektieren, auch wenn ich dadurch im ersten Moment distanziert wahrgenommen werde.
Liebe Grüße
Geli
zu diesem Thema habe ich zugegebenermaßen eine etwas extreme Einstellung. Übergriffigkeit stößt bei mir auf null Toleranz egal ob sie von Frau zu Frau, von Frau zu Mann, von Mann zu Frau, von Mann zu Mann oder unter sonstigen Menschen stattfindet. Es ist auch völlig unerheblich, ob das im nüchternen oder alkoholisierten Zustand geschieht und in welchen Verhältnis die Personen zueinander stehen. Selbst eine aufgezwungene Umarmung zur Begrüßung (was vor Corona in Mode war) empfinde ich schon als eine Art Übergriffigkeit und Verletzung meiner individuellen Intimzone. Vielleicht bin ich hierbei etwas sehr zurückhaltend, aber ich würde immer erst fragen oder mit Gesten andeuten, ob eine Begrüßung mit Umarmung oder angedeutetem Küsschen in Ordnung ist. Ich versuche immer die Intimzone meiner Mitmenschen zu respektieren, auch wenn ich dadurch im ersten Moment distanziert wahrgenommen werde.
Liebe Grüße
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Freue Dich über jeden Tag an dem Du machen kannst was Dir Freude macht.
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Aria
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Re: Übergriffigkeit
Ich empfinde deine Einstellung und dementsprechend auch deinen Beitrag nichts weiter als Whataboutism. Und ich frage mich, wie du auf die Idee kommst, dass ich meinesgleichen als "Säulenheilige" ansehe. Übergriffigkeiten sind - egal von wem sie kommen - nicht zu tolerieren. Das die - statistisch gesehen - aber viel häufiger von Männern ausgehen und ebenfalls auch viel häufiger gewaltsam enden, lässt du dabei mal schön aussen vor.Yvette hat geschrieben: Fr 15. Okt 2021, 23:04 Du hast es mit dem ersten Satz deiner Antwort genau auf den Punkt gebracht, Aria: ich versuche, Übergriffigkeiten tatsächlich zu degenderisieren (interessante neue Modewort-Schöpfung, nebenbei)! Mit dem letzten Satz hast du dir aber bescheinigt, nichts von meinem Beitrag begriffen zu haben, denn das Totschlagargument, hier werde sich wenig in die Gefühlswelt von Frauen eingedacht, kann doch nichts anderes heißen als dies, daß du unterschiedliches Maß anlegst und weibliches Fehlverhalten vor dem manchmal völlig zu recht erhobenen Vorwurf nur ihrer Geschlechtlichkeit wegen in Schutz nimmst und damit verharmlost. Subsumierst du das unter Gerechtigkeit?
Offenbar hast du noch nicht mitbekommen, daß deine Säulenheiligen eben nicht immer Säulenheiligen, sondern "nur" Menschen wie jedes andere Geschlecht auch sind, zuweilen mit Fehlern (kleiner Hinweis: letzteres ist die Essenz meines Posts, nichts mehr und nichts weniger).
Du tust nichts anderes als die, die während der Black Lives Matter Bewegung sich hingestellt und mit All Lives Matter dagegen gehalten haben. Die haben es ebenso wenig verstanden wie du. Denn die haben nichts von dem verstanden, worum es eigentlich geht. Denn die, die das gesagt haben, kamen nicht aus dem betroffenen Lager und haben Hass, Hetze und Gewalt nie wirklich erlebt. Und genauso ist es gerade hier.
Da wir das Thema aber schon mal hatten (hieß Übergrifflichkeiten, glaube ich) und sich an Einstellungen nix ändern wird - sofern nicht selbst erlebt (das unterstelle ich dir einfach mal) - ist mir meine Zeit dafür zu schade.
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ExUserIn-2024-07-13
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Re: Übergriffigkeit
Aria, verstehst du mich falsch oder willst du mich mißverstehen? Du schreibst, Übergriffigkeiten sind - egal von wem sie kommen - nicht zu tolerieren. Es ist im Grunde ganz einfach: das war der Versuch meiner Botschaft und ich sehe, wir sind uns darin absolut einig, oder?
Am Rande: Daß Übergriffe- statistisch gesehen - aber viel häufiger von Männern ausgehen und ebenfalls auch viel häufiger gewaltsam enden, lasse ich dabei keineswegs außen vor. Ich hielt es lediglich nicht für notwendig, darauf hinzuweisen, da dies eine traurige, verachtenswerte Selbstverständlichkeit ist. Ich vermute, auch darin könnten wir einig sein. Was ich nicht akzeptiere, ist deine (böswillige?) Unterstellung, dies absichtlich getan zu haben. Vielleicht kennst du solche Idioten, ich gehöre jedenfalls nicht dazu und lasse mich von dir auch nicht in diese Schublade stecken, capice?
Was ich hinnehmen muß ist, daß du meinen Beitrag als Whataboutism ansiehst, deine Meinung, muß ich akzeptieren. Übrigens: hättest du das auch in Deutsch schreiben können? Unnötig, ihn zu erläutern, ich weiß, was er bedeutet.
Am Rande: Daß Übergriffe- statistisch gesehen - aber viel häufiger von Männern ausgehen und ebenfalls auch viel häufiger gewaltsam enden, lasse ich dabei keineswegs außen vor. Ich hielt es lediglich nicht für notwendig, darauf hinzuweisen, da dies eine traurige, verachtenswerte Selbstverständlichkeit ist. Ich vermute, auch darin könnten wir einig sein. Was ich nicht akzeptiere, ist deine (böswillige?) Unterstellung, dies absichtlich getan zu haben. Vielleicht kennst du solche Idioten, ich gehöre jedenfalls nicht dazu und lasse mich von dir auch nicht in diese Schublade stecken, capice?
Was ich hinnehmen muß ist, daß du meinen Beitrag als Whataboutism ansiehst, deine Meinung, muß ich akzeptieren. Übrigens: hättest du das auch in Deutsch schreiben können? Unnötig, ihn zu erläutern, ich weiß, was er bedeutet.
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ExUserIn-2024-07-13
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Re: Übergriffigkeit
Danke, liebe Geli,
für Deine Antwort, die in Deiner bekannt ruhigen, sachbetonten Art die Wogen etwas geglättet haben (ich hoffe, auch bei mir, muß mal in mich hineinhorchen, grins).
Etwas völlig außerhalb des Thema: jedesmal, wenn ich Photos von Dir sehe, sehe ich eine elegante, weibliche Person, die einfach nur Dame ist, Du hast meinen uneingeschränkten Neid
Schönes WE
für Deine Antwort, die in Deiner bekannt ruhigen, sachbetonten Art die Wogen etwas geglättet haben (ich hoffe, auch bei mir, muß mal in mich hineinhorchen, grins).
Etwas völlig außerhalb des Thema: jedesmal, wenn ich Photos von Dir sehe, sehe ich eine elegante, weibliche Person, die einfach nur Dame ist, Du hast meinen uneingeschränkten Neid
Schönes WE
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: Übergriffigkeit
Nicht das erste mal habe ich hier bei einigen das Gefühl einer latenten nicht differenzierenden Männer feindlichen Grundhaltung. Immer schön alle in eine Schublade. Immer schön Schwarz - Weiß. Grautöne und Grauzonen will niemand mehr sehen oder hören. Es könnte ja am Weltbild / Gesellschaftsbild kratzen. Wie einfach ist es doch eigene negative Erfahrungen auf alle zu übertragen. Dieses Muster hat man immer wieder: der schlimme Ausländer, der faule Deutsche, der übergriffige Mann, die arrogante Frau, der schlimme Rechte ( Konservative), der radikale Steine werfende Linke.....usw. Ja, das alles gibts.
Aber nicht alle! Wer ein Trauma in Beziehungen hatte, sollte begreifen, dass nicht jeder mit in die Schublade gehört. Wer anerkannt und respektiert werden will muss auch den anderen anerkennen und respektieren. Mit Männer oder Frauenfeindlichkeit kommt man nicht weiter!
Aber nicht alle! Wer ein Trauma in Beziehungen hatte, sollte begreifen, dass nicht jeder mit in die Schublade gehört. Wer anerkannt und respektiert werden will muss auch den anderen anerkennen und respektieren. Mit Männer oder Frauenfeindlichkeit kommt man nicht weiter!
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Karla
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Re: Übergriffigkeit
Auf die Gefahr eines Shitstorms:
Kylo SPIELT mit der Geschlechterrolle!
aus dem Profil: Hetero und gerne männlich, aber ab und zu muss es schöne Frauenkleidung sein
Ich bin gerne Tussi!
Wenn seine männlichen Bekannten auf dieses Spiel einsteigen und "so tun, als würden sie eine Tussi anmachen" (ich gehe mal davon aus, daß die wissen, daß er hetero ist) - dann kann ich da keinen "echten" Übergriff sehen!
..und wenn dann Frauen in das frivole Spiel mit einsteigen, dann hat er als Hetero das Ziel erreicht!
Wenn Grapschen erkennbar (und dann auch noch fortgesetzt) gegen den Willen der/des Betroffenen geschieht, dann sieht das allerdings GANZ anders aus!
Ich gebe hier zu, daß ich mit AKTIVER Partnersuche eher weniger Erfolg hatte...
...derzeit bin ich leider mal wieder solo...
Neujahr 2006 wurde ich gefunden: stealth crossdressed unterwegs - hat genau das gereizt? - August 2016 ist sie leider verstorben!
Facit: Privilegien gebe ich zu; schwängern kann mich (leider) niemand, auch "Samenraub" ist seit ca. 20 Jahren
bei mir nicht mehr möglich - entweder hab ich Lust, oder der-/diejenige blitzt ab!
gegen meinen Willen... - ...u.a. Kampfsporterfahrung! ...rate ich keinem!!!
Kehrseite:
mit eigenem Baby wird das nix mehr...
Cat-Calling hab ich inzwischen auch erlebt: als (trans-)Mädel mit 61 konnte ich es besser wegstecken als ein cis-Mädel mit 16!
(hab mit dem "Herrn" hinterher Klartext geredet!!!)
Übergriffe von Männern: meist aus Machtposition und unerwünscht, "Übergriffe" von 'Frauen: MANCHMAL erwünscht! - Differenzierung einzelfallabhängig - Fingerspitzengefühl nötig!
LG Elly
Kylo SPIELT mit der Geschlechterrolle!
aus dem Profil: Hetero und gerne männlich, aber ab und zu muss es schöne Frauenkleidung sein
Wenn seine männlichen Bekannten auf dieses Spiel einsteigen und "so tun, als würden sie eine Tussi anmachen" (ich gehe mal davon aus, daß die wissen, daß er hetero ist) - dann kann ich da keinen "echten" Übergriff sehen!
..und wenn dann Frauen in das frivole Spiel mit einsteigen, dann hat er als Hetero das Ziel erreicht!
Wenn Grapschen erkennbar (und dann auch noch fortgesetzt) gegen den Willen der/des Betroffenen geschieht, dann sieht das allerdings GANZ anders aus!
Ich gebe hier zu, daß ich mit AKTIVER Partnersuche eher weniger Erfolg hatte...
...derzeit bin ich leider mal wieder solo...
Neujahr 2006 wurde ich gefunden: stealth crossdressed unterwegs - hat genau das gereizt? - August 2016 ist sie leider verstorben!
Facit: Privilegien gebe ich zu; schwängern kann mich (leider) niemand, auch "Samenraub" ist seit ca. 20 Jahren
bei mir nicht mehr möglich - entweder hab ich Lust, oder der-/diejenige blitzt ab!
gegen meinen Willen... - ...u.a. Kampfsporterfahrung! ...rate ich keinem!!!
Kehrseite:
mit eigenem Baby wird das nix mehr...
Cat-Calling hab ich inzwischen auch erlebt: als (trans-)Mädel mit 61 konnte ich es besser wegstecken als ein cis-Mädel mit 16!
(hab mit dem "Herrn" hinterher Klartext geredet!!!)
Übergriffe von Männern: meist aus Machtposition und unerwünscht, "Übergriffe" von 'Frauen: MANCHMAL erwünscht! - Differenzierung einzelfallabhängig - Fingerspitzengefühl nötig!
LG Elly
Zuletzt geändert von Karla am Mo 18. Okt 2021, 03:39, insgesamt 7-mal geändert.
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Mirjam
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Re: Übergriffigkeit
Wenn ich die Beiträge hier so lese irritieren mich ein paar davon ehrlich gesagt ganz schön — um es mal vorsichtig auszudrücken. Es klingt da auch nicht so, als wäre denen, die dies geschrieben haben, schon einmal derartiges passiert. Von daher finde ich es etwas gewagt solche Aussagen zu tun, zumal wenn sie dann noch von CD/TV/..., also am Ende eben Männern, kommen. Sorry, aber ihr zeigt damit, dass ihr euch nicht wirklich in eine Frau hineinversetzen könnt.
Ja, ich habe schon mehrere solcher Situationen erlebt. Erlebt nicht im Sinne von "ich war dabei, habe es gesehen", sondern ich war Betroffene. Und ja, es waren nicht nur Männer — aber, und da könnte Dali vielleicht doch recht haben, als sie geschrieben hatte:
Mirjam
Ja, ich habe schon mehrere solcher Situationen erlebt. Erlebt nicht im Sinne von "ich war dabei, habe es gesehen", sondern ich war Betroffene. Und ja, es waren nicht nur Männer — aber, und da könnte Dali vielleicht doch recht haben, als sie geschrieben hatte:
Bei den Männern, die mir gegenüber übergriffig waren, war es definitiv sexistisch. Und nein, ich schreibe da jetzt nichts genaueres dazu, schon garnicht im öffentlichen Bereich des Forums.Dali hat geschrieben: Sa 16. Okt 2021, 07:51 Natürlich sind Frauen auch "nur" Menschen, und wenn ich in die Politik oder die Wirtschaft sehe, nicht unbedingt besser.
Aber aus meiner Erfahrung heraus (als absoluter Faschingsmuffel) kennen sie eher die Grenze zwischen einem "Scherz" und einer Beleidigung.
Ich habe fast ein Jahrzehnt in einer Fertigung gearbeitet, wo 90% Frauen waren. Da kamen schon einmal Sprüche, oder wenn man nicht aufgepasst hat, einen Klaps auf den Hintern, aber es war immer entspannt. Ich glaube, Männer haben das nicht drauf. Da wirkt es sofort sexistisch.
Okay, das passt so nicht. Es wirkt nicht nur so, ich glaube, es ist auch so.
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: Übergriffigkeit
Da ist sie wieder - die triefende Arroganz und Überheblichkeit die anderen ( Männer) Empathie und das Bewusstsein für richtig oder falsch abspricht. Nur weil man etwas nicht erlebt hat heißt das nicht das man es nicht als verkehrt erkennt! Und wieder kommen alle in einen Sack. Ich könnte auch Geschichten von Frauen erzählen die aus ihrer vermeintlich schwächeren Position eine Waffe der Verleumdung gegenüber Männern gemacht haben. Und ja sogar erlebt! Dh aber nicht das alle in einen Sack gehören. Machtmissbrauch gibt es sowohl bei Männer als auch Frauen. Nur bei Frauen wird eine Decke des Verschweigens drüber gelegt.
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Aria
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Re: Übergriffigkeit
Ui, jetzt bin ich aber mal gespannt auf den Zusammenhang zwischen Verleumdung und Sexismus...Alyssa hat geschrieben: Mo 18. Okt 2021, 07:48 Ich könnte auch Geschichten von Frauen erzählen die aus ihrer vermeintlich schwächeren Position eine Waffe der Verleumdung gegenüber Männern gemacht haben. Und ja sogar erlebt!
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Aria
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Re: Übergriffigkeit
Du Miri, das macht gar keinen Sinn hier weiter rumzudiskutieren. Denn es ist genau so wie du und ich schon gesagt haben. Gekränkte Männer, die dem Feminismus den Kampf angesagt haben und dabei fröhlich die Whataboutism Keule schwingen. Erinnert mich stark an Kindergarten, wo der eine dem anderen sein Sandförmchen kaputt macht und es damit begründet, dass ihm ja irgendwann auch mal wer was getan hat. Der TE hat in Vergangenheit schon mal versucht das Thema zu platzieren. Ist aber keiner drauf eingegangen. Und nun ein neuer Anlauf.....der Stachel muss wirklich tief sitzenMirjam hat geschrieben: So 17. Okt 2021, 23:48 Wenn ich die Beiträge hier so lese irritieren mich ein paar davon ehrlich gesagt ganz schön — um es mal vorsichtig auszudrücken. Es klingt da auch nicht so, als wäre denen, die dies geschrieben haben, schon einmal derartiges passiert. Von daher finde ich es etwas gewagt solche Aussagen zu tun, zumal wenn sie dann noch von CD/TV/..., also am Ende eben Männern, kommen. Sorry, aber ihr zeigt damit, dass ihr euch nicht wirklich in eine Frau hineinversetzen könnt.
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Re: Übergriffigkeit
Jetzt muss ich aber wirklich lachen wie eindimensional du denkst. Gekränkt? Überhaupt nicht. Ich sehe die Dinge nur nicht schwarz -weiß. Wahrscheinlich kratze ich damit lediglich an deiner Weltsicht wo Frauen immer die Opferrolle haben und somit grundsätzlich unter Naturschutz stehen. Oder wie am Anfang formuliert, sich grundsätzlich als Säulenheilige präsentieren. Was mir aber bei dir schon oft aufgefallen ist ist die latente Männerfeindlichkeit. Vielleicht hast du ja schlechte Erfahrungen gemacht ( zb. der Partner hat das Weite gesucht, oder der berufliche Aufstiegt stockt wegen männlichen Konkurrenten, kommt ja vor...) nur solltest du das nicht auf alle übertragen. GdF hilft auch eine SHG.....Aria hat geschrieben: Mo 18. Okt 2021, 16:03Du Miri, das macht gar keinen Sinn hier weiter rumzudiskutieren. Denn es ist genau so wie du und ich schon gesagt haben. Gekränkte Männer, die dem Feminismus den Kampf angesagt haben und dabei fröhlich die Whataboutism Keule schwingen. Erinnert mich stark an Kindergarten, wo der eine dem anderen sein Sandförmchen kaputt macht und es damit begründet, dass ihm ja irgendwann auch mal wer was getan hat. Der TE hat in Vergangenheit schon mal versucht das Thema zu platzieren. Ist aber keiner drauf eingegangen. Und nun ein neuer Anlauf.....der Stachel muss wirklich tief sitzenMirjam hat geschrieben: So 17. Okt 2021, 23:48 Wenn ich die Beiträge hier so lese irritieren mich ein paar davon ehrlich gesagt ganz schön — um es mal vorsichtig auszudrücken. Es klingt da auch nicht so, als wäre denen, die dies geschrieben haben, schon einmal derartiges passiert. Von daher finde ich es etwas gewagt solche Aussagen zu tun, zumal wenn sie dann noch von CD/TV/..., also am Ende eben Männern, kommen. Sorry, aber ihr zeigt damit, dass ihr euch nicht wirklich in eine Frau hineinversetzen könnt.![]()
Warum sollte ich dem Feminismus den Kampf ansagen? Aber nein. Ich wünsche mir sogar starke Frauen, die sich alle verbrieften Rechte nehmen. Warum? Weil sie dann auch zeitgleich alle Pflichten übernehmen. Was ich überhaupt nicht leiden kann, sind Frauen, die sich auf die Position" ich kann nicht, weil ich schwaches Weiblein bin" zurückziehen. Und mit schwach meine ich nicht körperlich, sondern sich absichtlich klein machen, um dann in die bequeme Rolle der Umsorgten zu kommen, zeitgleich aber die Feminismuskarte spielen. In diesem Sinne vorwärts mit dem Feminismus, ran an die Bouletten und raus aus der Küche. Frauen können alles und dürfen alles. Von Feuerwehrfrau bis Astronautin ist alles machbar. Wenn Frauen das aber nicht machen liegt es in ihrer eigenen Verantwortung! Es wäre ggf sogar der oberste Posten in der Regierung frei.
Vielleicht kommt ja dann in 100 Jahren in Deutschland sogar das Matriarchat.
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