!EmmiMarie! hat geschrieben: Sa 9. Okt 2021, 17:08
Die fesche Tina hat geschrieben: Sa 9. Okt 2021, 16:12
Wächst da eine Generation der Toleranz, Aufgeschlossenheit und Liberalität gegenüber den bisher sogenannten "Randgruppen" heran? Man kann das Gendersternchen ablehnen oder gut finden, toll finde ich auf jeden Fall, dass sich die Jugend damit auseinandersetzt und dabei sogar das Verständnis für Trans*, Divers (oder wie auch immer) mehr in den Mittelpunkt gerückt wird.
Hallo Tina...
das ist natürlich zu hoffen das es eine offene und tolerante Generation wird..aber wenn jemand mit gewissen Themen schon aufwächst ist die Person natürlich näher dran.Ganz automatisch...Die junge Generation ist einfach noch flexibel, nimmt noch ihre Form an und damit tun sich die älteren
wesentlich schwerer (es gibt aber löbliche Ausnahmen)...
Hallo Marie,
ich sehe das ähnlich. Die "älteren" Generationen, bezogen auf die Schrifftweisen, leben jetzt so 40, 50, 60, 70 Jahre damit und werden nun mit einer neuen Schrifftweise konfrontiert, die für einige (viele...?) nur schwer verständlich ist oder überhaupt vermittelbar. Es ist die "Angst" vor Veränderung - warum ändern, was all die Jahre doch auch ging? Ich kann das durchaus verstehen. Die Sache bei der Jugend ist, daß sie damit quasi aufwächst, so in jungen Jahren schon in Kontakt und "sensibilisiert" wird und es schlicht als Normalität aufgefasst wird - das ist doch ein guter Ansatz. Allerdings ob das auch damit verbunden ist "Verständnis für Trans*, Divers (oder wie auch immer)" zu erwerben wie meine Mama geschrieben hat, ist sicher Wunsch des Gedankens und ich kann in meinem "jungen" persönlichen Umkreis durchaus Veränderungen wahrnehmen. Vielleicht liegt es an den Eltern, dem Umgang und Unterrichtsnormen in der Schule oder vielleicht sogar aus eigenem Antrieb heraus.
!EmmiMarie! hat geschrieben: Sa 9. Okt 2021, 17:08
Naja, die Deutschen sind jetzt nicht grade dafür bekannt, neue Dinge schnell einzubinden. Nein es ist einfach so, die mittlere und ältere Generation hat es sich in ihrer Komfortzone bequem gemacht, da was zu ändern ist schon fast Gotteslästerung-bloss nichts antasten sonst fühlt sich wer gekniffen.
Das ist in etwas meine Meinung aus meinen obigen Zeilen. Ich habe das letztens auch mit Thomas in einem Gespräch gehabt und wollte wissen, wie es sein AG handelt und er sagte mir, daß beim Schriftverkehr das Gendern mehr und mehr gewünscht wird. Freuen tut das Thomas überhaupt nicht, da er davon kein Freund ist, aber er sich damit auseinandersetzen muß.
Es wird in Zukunft auf jeden Fall interessant werden, wie mit der Gendersprache verfahren wird.
Jennifer