republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»
republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen» - # 4

ExuserIn-2022-03-18
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 46 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-03-18 »

Hallo,
Was bringts denn, nur zu sagen: nein, geht alles nicht. Und im Edeffekt so weitermachen wie bisher, wenns dann drauf rausläuft dass alles viel zu langsam ging und die Erde dann größtenteils unbewohnbar ist?
Da bringt dann jeden cent 20 mal umdrehen und ständig auf Rente usw. Schaun auch nichts mehr, wenn alles zerstört wurde :(
Ich denke es ist jetzt schom alles zu spät, aber vielleicht können wir ja wenigstens noch dafür sorgen, dass wir nicht bald einen neuen Planeten brauchen?
Kann natürlich jeder machen wie er mag, aber dann auch nicht beklagen wenn bald alles im Arsch ist...

LG, Alexandra )))(:
Nora_7
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 47 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

-Alexandra- hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 14:13 Was bringts denn, nur zu sagen: nein, geht alles nicht. Und im Edeffekt so weitermachen wie bisher, wenns dann drauf rausläuft dass alles viel zu langsam ging und die Erde dann größtenteils unbewohnbar ist?
Das sagt doch keiner. Es geht auch anders als naiv.
LG Nora_7
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 48 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Wartet es mal ab . Das Thema ständig steigende Energiekosten wird zusammen mit der Inflation zum sozialen Spengstoff. In Nachbarländer geht"™s schon los das gedeckelt oder kompensiert wird. Stichwort Gelbwesten in Frankreich. Kommt hier vielleicht auch noch . Spätestens dann wenn nur noch Gutverdienende sich das tanken und heizen leisten können. Dann kommt Die Nagelprobe für grüne Ideen. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Wer heute gewonnen hat kann in 4 Jahren ganz woanders sitzen...! Das ist nicht in Stein gemeißelt.
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Patricia
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 49 im Thema

Beitrag von Patricia »

Ich ziehe mich aus dieser Diskussion jetzt raus. Vermutlich hätte ich es von Anfang an lassen sollen. Vielleicht lerne ich es noch eines Tages...

Ja, es mag sein, dass ich eine links-grüne Optimistin bin. Wenn soziale Gerechtigkeit und gerechte Arbeits- und Lebensbedingungen bedeuten, dass ich eine Linke bin, dann bin ich das gerne. Ich habe kein Problem damit, dass es Menschen gibt, die über viel Geld verfügen. Ich habe ein Problem damit, dass manche Menschen viel zu wenig Geld zum Leben haben obwohl sie dafür hart arbeiten. Wenn meine Sorge um die Umwelt jetzt und in der Zukunft bedeutet, dass ich eine Grüne und Utopistin bin, dann bin ich es gerne. Irgendwann im Leben habe ich einfach begriffen, dass ich nicht nur an mich und meinen Luxus denken muss, sondern es anderen Menschen auf dieser Welt genauso schuldig bin. Doch leider werde ich für meine Meinung seit Jahren kritisiert, ausgelacht, beleidigt. Ich will es nicht mehr.

Ich ziehe mich jetzt einfach in meine grüne, sozial gerechte Gedankenwelt zurück und mache einfach mein eigenes Ding. Ich werde die Welt im Alleingang sicherlich nicht retten, aber ich bin es leid ständig für meine Ansichten angegriffen zu werden.

Ich habe einfach zu viele solcher Diskussionen erlebt und Einiges was hier in den Themen geschrieben wurde in denen es um soziale oder umweltpolitische Themen geht, läuft einfach immer wieder nach dem gleichen Schema ab. Jegliche Verantwortung gegenüber der Umwelt und anderen Menschen wird von sich geschoben, alle anderen sind das Problem und man hält das meiste für sinnlos.
Wisst ihr, ich weiß was es heißt als Ausländer in dieser Gesellschaft aufzuwachsen, denn ich bin Polin und trage das Stigma des Ausländers jeden Tag mit mir rum. Ich weiß was es heißt aus ärmlichen Verhältnissen zu kommen, ebenso was es heißt aus sozial schwierigeren Verhältnissen zu kommen. Ich habe nicht die gleichen Chancen gehabt. Warum spielt hier keine Rolle. Ich weiß was es heißt hart zu arbeiten, denn mit 27 wurde ich Stiefvater und hatte plötzlich für eine vier-köpfige Familie zu sorgen. Ein Jahr später wurden wir fünf. Ich weiß was es heißt auf jeden Cent zu schauen, denn meine Frau bekam keine Arbeit weil niemand in diesem Land eine dreifache Mutter einstellen will, solange ihre Kinder jung sind. Also hatte ich einen Vollzeitjob und bekam dennoch ergänzend Hartz4, weil es zum leben nicht ausreichte.
Ich sehe aber auch was sich in Sachen Umwelt in den letzten 40 Jahren verändert hat und es ist unumstritten, dass wir diese Welt voll vor die Wand fahren. Wir vergessen dabei nur zu gerne, dass diese Welt und das Leben auf ihr ohne uns überleben wird. Wir werden es nicht, wenn wir unser Verhalten nicht ändern.
Die gesellschaftlichen und politischen Strukturen dieser Welt müssen sich drastisch ändern, denn es kann kein endloses Wachstum in einem geschlossenem System geben. Doch leider basiert unser gesamtes Wirtschaftssystem auf Wachstum.
Und ja, ich hätte die Grünen gewählt, wenn ich wählen dürfte. Und ich habe Angst davor, denn es ist mir klar, dass es nicht weiter geht ohne, dass wir alle Einschnitte und Einbußen in unserem Leben hinnehmen müssen. Auch ich möchte gerne ein sorgenfreies Leben in Luxus, aber es funktioniert nicht für 7,9 Milliarden Menschen. Es kann nur dann funktionieren, wenn wir alle am selben Strick ziehen.
Manch eine(r) wird sagen, was gehen mich die anderen an? Dagegen möchte ich nur eines sagen: Was macht mich wertvoller als die anderen Menschen? Es gibt nur eine einzige Antwort. NICHTS! Jeder Mensch auf dieser Welt verdient die gleichen Bedingungen und Chancen und ja ich weiß, dass es utopisch erscheint. Aber das ist es nicht. Eine Gesellschaft kann sich ändern wenn genügend Menschen daran glauben und mitmachen. Beispiele in der Geschichte gibt es genug. Einige Beispiele: Leibeigenschaft, Sklaverei, Gleichberechtigung. Und obwohl all diese Sachen bis zum heutigen Tage nicht ganz optimal gelöst wurden, so hat sich weltweit da einiges getan. Genauso kann es passieren, wenn wir alle anfangen was für die Umwelt zu tun. Es müssen nur genügend Menschen was dafür tun und daran glauben.

ENDE.
ExuserIn-2022-03-18
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 50 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-03-18 »

Nora_7 hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 14:29
Das sagt doch keiner. Es geht auch anders als naiv.
LG Nora_7
Doch, du sagst das. Nicht die gleichen Worte, aber der inhalt!
Warum beharrst du dann drauf, wenn du schon sagst es geht auch anders als naiv?
Und wie schom gesagt, kann jeder sehen wie er mag, aber dann nicht jammern wenn alles zu spät ist!
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 51 im Thema

Beitrag von Dali »

Nora_7 hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 13:36 Die wahre Sicherung der Zukunft kann nur über klima- UND existenzsichernde Maßnahmen, sprich Technologien und nicht durch Verbote &Beschränkungen erreicht werden.
Ja, da gebe ich dir zu 100 % recht.
Nora_7 hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 13:36 WIR somit mehr Zeit als andere haben, es RICHTIG statt ÜBERHASTET zu machen
Nein, hier bin ich ganz andrer Meinung.
Wir haben genau überhaupt keine Zeit mehr, uns etwas zu überlegen. Alles was bisher gemacht wurde, ist kurzsichtig und auf die Wirtschaft zugeschnitten. Langfristige Lösungen gibt es nur von einigen Wissenschaftlern, auf die niemand hören will, weil es ja unbequem ist, oder von der Fridays for Future-Bewegung, deren Lösungen auch nicht das gelbe vom Ei sein können. Ich brauche z.B. mein Auto, um überhaupt die 35 Kilometer in die nächste Stadt zu kommen.
Aber ich brauche kein Auto mit 250 PS, mit allem möglichen Schnickschnack, die Unmengen an Ressourcen fressen. Und ja, meine Klamotten kaufe ich zum größten Teil im Second-Hand-Laden. Und ja, wir sind Vegetarier.
Patricia_cgn hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 13:45 Nur wenn niemand anfängt wird auch niemals was passieren
Und genau das ist das Problem. Jeder sagt, fangt ihr schon mal an, ich komme dann nach. Das ist der Grund, warum der Staat mit irgendwelchen Maßnahmen um die Ecke kommt, die leider ebenfalls am Ziel vorbei gehen werden.


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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 52 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Patricia_cgn hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 15:15 Es müssen nur genügend Menschen was dafür tun und daran glauben.
Bis alle Menschen an den Links-Grünen Weg glauben, ist die Welt untergegangen. Andere Wege führen auch zum Ziel - leiser zwar, aber können dafür mehr Leute mitnehmen.
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 53 im Thema

Beitrag von Dali »

Nora_7 hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 15:41 Bis alle Menschen an den Links-Grünen Weg glauben, ist die Welt untergegangen. Andere Wege führen auch zum Ziel - leiser zwar, aber können dafür mehr Leute mitnehmen.
Ich glaube, wir sollten uns endlich von dem Gedanken befreien, dass die Politiker auch nur im Ansatz eine Lösung unseres Problems haben.
Was wir brauchen, sind Wissenschaftler, die mit der Politik nicht verknüpft sind.
Für mich ist die Rechnung ganz einfach: Politiker = Wirtschaft = so kurz und so gewinnbringend wie möglich.

LG

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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 54 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Dali hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 16:15 Für mich ist die Rechnung ganz einfach: Politiker = Wirtschaft = so kurz und so gewinnbringend wie möglich.
Und woher nimmst Du diese generelle Annahme? Klingt äußerst verwegen.

Am Beispiel Corona ist gut sichtbar, dass die Wissenschafdt die Probleme allein nicht lösen kann, weil sie (Virologie) einen deutlichen Tunnelblick hat. Wie kann sonst so ein Unsinn für ein Land mit 9 direkten Nachbarn vorgeschlagen werden: Zero Covid. Zu viele Empfehlungen der Virologie haben andere Komponenten des Zusammenlebens und des Alltags völlig außer acht gelassen. Denn die Virologen sehen NUR das Virus, leider nicht menschlliche Bedürfnisse, haben NULL psychologische Kompetenz. Daher braucht man IMMER Teams verschiedener Disziplinen. Und auch die Virologen lagen/liegen auch fachlich häufig falsch. Welche Wissenschaft ist richtig? irgendjemand muss die Meinungen zusammenführen.

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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 55 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Viele mitnehmen ist das richtige Stichwort. Wahlergebnis Grüne ca 15 % plus spd 26% . Macht ca 40 % . Ohne die unwichtige Links Partei. Da bleiben 60 % übrig die nicht in das Links grüne Horn blasen. Sollten die nicht auch mitgenommen werden? Das wird nicht mit der Links grünen Brechstange gehen. Wer jetzt den grünen Bogen überspannt sitzt in vier Jahren wieder in der Opposition. Man kann eine Gesellschaft nicht reformieren gegen die Hälfte der Bevölkerung. Das geht vier Jahre und dann kann da wieder die Luft raussein. Rot grün gab es schon mal und dann kam Merkel. Schon vergessen? Bei der Wahl schaut der Wähler vorher ins Portemonnaie!
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 56 im Thema

Beitrag von manchmal_melissa »

Hallo Nora, hallo Alyssa,
Nora_7 hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 13:36 "¦fast genauso viel Jungwähler haben FDP gewählt und nicht nur Grün.

("¦)

Und noch einmal: Was passiert mit dem Klima, wenn Deutschland alle Kohle-Kraftwerke umgehend abschaltet? NICHTS.
Dass junge Menschen FDP wählen ist kein Gegenargument dafür, dass die FDP vor allem Politik für Gutverdiener macht. Das bemisst sich ja am Wahlprogramm und nicht an den Wählern. Und das spricht eine sehr deutliche Sprache. Ich kann aber durchaus verstehen, warum die FDP für junge Menschen attraktiv ist.
Das ist natürlich ein Lieblingsargument derer, denen die Maßnahmen der Grünen zu weit gehen. Es wurde ja hier schon teilweise entkräftet: wenn so jeder denkt, gehen bald die Lichter aus. Ich sehe das ganz anders: wir können, nachdem wir fast jede Transformation der letzten Jahrzehnte verschlafen haben, Vorreiter werden bei einem Thema, das immer wichtiger wird. CO2-Neutralität kann in Zukunft zum Standortvorteil werden. Und vor allem können wir anderen Ländern zeigen, dass es möglich ist und sich lohnt, diesen Weg zu gehen.
Alyssa hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 14:35 Das Thema ständig steigende Energiekosten wird zusammen mit der Inflation zum sozialen Spengstoff.
Da hast du es wieder. Ich verstehe dich wirklich nicht. Die bösen linken Parteien sind die einzigen, die Klimaschutz wenigstens ein bisschen sozial denken. Das einzig soziale an den wirksamen Klimaschutzmaßnahmen von Union und FDP ist, dass sie nicht existieren und damit auch niemanden belasten.
Nora_7 hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 15:41 Andere Wege führen auch zum Ziel - leiser zwar, aber können dafür mehr Leute mitnehmen.
Welche denn? Ich würde gerne mal konkrete Vorschläge lesen. Von den Parteien im Bundestag hat KEINE ein Programm, mit dem das 1,5-Grad-Ziel erreicht werden kann. Dafür ist es schon viel zu spät, wenn wir keine richtig radikalen und nicht vermittelbaren Maßnahmen ergreifen. Grüne und Linke kommen zumindest in die Nähe, alle anderen Parteien, auch die SPD, liefern in ihrem Programm keine wirksamen Maßnahmen. Was ist also die Alternative?
Alyssa hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 16:45 Da bleiben 60 % übrig die nicht in das Links grüne Horn blasen. Sollten die nicht auch mitgenommen werden?

("¦)

Bei der Wahl schaut der Wähler vorher ins Portemonnaie!
Dafür haben wir ja unsere parlamentarische Demokratie und die FDP wird ihre Interessen deutlich einbringen.
Genau dieses Verhalten kritisiere ich, denn es ist egoistisch und kurzsichtig, aber da wiederhole ich mich dann: es wird teurer, wenn wir nichts tun. Und wir leben nun mal in einem Sozialstaat, in dem man, wenn man kann, auch Verantwortung übernehmen muss.

Liebe Grüße,
Melissa
Zuletzt geändert von manchmal_melissa am Mo 4. Okt 2021, 17:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 57 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Alyssa hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 16:45 Wahlergebnis Grüne ca 15 % plus spd 26% . Macht ca 40 % . Ohne die unwichtige Links Partei. Da bleiben 60 % übrig die nicht in das Links grüne Horn blasen.
Hmm ... die Linke ist also unwichtig, weil du sie für unwichtig hältst? Und dann zählen die etwa 5 %, die für sie gestimmt haben, auf einmal zur Gegenseite? Das ist schon eine sehr — hmm ... interessante? — Sichtweise wie ich finde. Oder vielleicht eher eine absurde? Denn ich käme hier auf zusammen ca. 46 % ...

Edit: Nach deiner Rechnung stünden ja die Linken-Wähler_innen auf der Seite von Union, FDP etc. Ich denke, das zeigt die Absurdität dieser Rechnung deutlich genug.

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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 58 im Thema

Beitrag von Dali »

Nora_7 hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 16:38 Und woher nimmst Du diese generelle Annahme? Klingt äußerst verwegen.
Das ist nicht verwegen. Das ist komplett desillusioniert. So traurig das auch klingen mag.
Glaube mir, ich würde mir den Hintern abfreuen, wenn ich mich täuschen würde...

LG

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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 59 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Mirjam hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 17:14
Alyssa hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 16:45 Wahlergebnis Grüne ca 15 % plus spd 26% . Macht ca 40 % . Ohne die unwichtige Links Partei. Da bleiben 60 % übrig die nicht in das Links grüne Horn blasen.
Hmm ... die Linke ist also unwichtig, weil du sie für unwichtig hältst? Und dann zählen die etwa 5 %, die für sie gestimmt haben, auf einmal zur Gegenseite? Das ist schon eine sehr — hmm ... interessante? — Sichtweise wie ich finde. Oder vielleicht eher eine absurde? Denn ich käme hier auf zusammen ca. 46 % ...

Edit: Nach deiner Rechnung stünden ja die Linken-Wähler_innen auf der Seite von Union, FDP etc. Ich denke, das zeigt die Absurdität dieser Rechnung deutlich genug.

Mirjam
Bleiben trotzdem gut 50% Prozent die nicht der linken Strömung folgen. Und gegen die Hälfte Politik machen? Mal sehen was in vier Jahren passiert. Pendel schwingen hin und her. Joschka Fischer ist schon lange Geschichte. Merkel auch fast. Mal sehen wer in vier Jahren Geschichte ist"¦ Anna , Olaf..?
Zuletzt geändert von ExuserIn-2022-05-22 am Mo 4. Okt 2021, 17:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 60 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

@ Melissa natürlich schaut der Wähler in sein Portemonnaie und denkt an sich. Wer denkt denn sonst an ihn? Mein Vermieter nicht, der Strom und Gas Lieferant nicht usw. Ich würde mich freuen wenn mein Vermieter an mich denkt und die nächsten 6;7;8 Jahre nicht die Miete erhöht. Macht er aber nicht. Also muss ich selber zu sehen. Und da sind wir wieder bei Aldi und Primark. Jeder muss zu sehen wo er bleibt. Nicht schön aber Realität.
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