Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher - # 4
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Jasmine
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Mit dem Glauben, Religion oder Politik ist es doch ganz einfach: Wenn ich nicht versuche Andere zu bekehren, Andere mir aber auch den Raum lassen mich zu entfalten, wie sollte es dann Streit geben? Interessant ist es doch erst wenn eine gute Diskussion zwischen Menschen entsteht, die verschiedene Ansichten haben. Bringt mich solch eine Diskussion weiter? Bin ich bereit meinem Gegenüber den Raum zuzugestehen? Streit, überkochende Gefühle, hitzige Auseinandersetzungen haben immer etwas verletzendes und es zerbricht etwas. Mit ein wenig gegenseitigem Respekt und wenn ich mein Gegenüber auf Augenhöhe sehe ist eine gute Kommunikation möglich.
Ich möchte diesen Post beenden und Mahatma Gandhi zitieren aus dem Buch die schönsten Gebete der Welt:
Das tägliche Gebet
Ich will bei der Wahrheit bleiben.
Ich will mich keiner Ungerechtigkeit beugen.
Ich will frei sein von Furcht.
Ich will keine Gewalt anwenden.
Ich will guten Willens sein gegen jedermann.
Mahatma Gandhi, 1869-1948; religiöser und politischer Führer im Kampf um Indiens Unabhängigkeit
Und Buddha sagte: Der Edle achtet jede Form des Glaubens.
Liebe Grüße Jasmine
Ich möchte diesen Post beenden und Mahatma Gandhi zitieren aus dem Buch die schönsten Gebete der Welt:
Das tägliche Gebet
Ich will bei der Wahrheit bleiben.
Ich will mich keiner Ungerechtigkeit beugen.
Ich will frei sein von Furcht.
Ich will keine Gewalt anwenden.
Ich will guten Willens sein gegen jedermann.
Mahatma Gandhi, 1869-1948; religiöser und politischer Führer im Kampf um Indiens Unabhängigkeit
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Liebe Grüße Jasmine
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Jaddy
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
OK, ich bin nicht ganz sicher, wie du das meinst, deshalb erläutere ich den Gedanken noch mal: Die zugrundeliegenden Erzählungen, wie ein heute sagt, sind bei Religionen stets Glaubenssätze, die weder bewiesen, noch falsifiziert werden können. Entweder ein glaubt sie mehr oder weniger, oder eben nicht. Statt willkürlich könnte ich auch sagen "frei erfunden", auch wenn d* jeweilige Prophety/Autory glaubt, die reine Wahrheit zu besitzen. Sei es göttliche EIngebung, Geistesblitz, Überlieferung aus längst vergangener Zeit, auf jeden Fall ohne eine faktische Basis und sich rationaler Diskussion bewusst entziehend.kendra hat geschrieben: Mi 5. Mai 2021, 14:37Die Quelle von Religion: eine Annahme oder Willkür!? Nein, das ist mir zu theoretisch.
Folgerungen, Schlüsse, Prognosen und vor allem moralische Regeln sind daher ebenso willkürlich und nicht per se gut oder sinnvoll. Ihre Zweckmässigkeit, Menschlichkeit und Lebbarkeit hängt weniger von den Glaubenssätzen ab, als von der persönlichen Einstellung der interpreterenden Person.
Sprich: Jede Person kann mit, ohne oder trotz der jeweiligen Glaubenssätze je nach Bewertung besser oder schlechter handeln. Es ist schön, wenn sie sich die menschenfreundlichen Aspekte heraussucht, aber dass sie das tut ist weniger Verdienst der Religion, sondern der Reife der Person selbst. Auch wenn religiöse Texte positiv motivieren können, ist hier das Henne/Ei Problem meines Erachtens gelöst. Genau so wie ein paar Textstellen aus anderen Kapiteln dem gleichen Buchs sauber für Radikalisierung, Hass und Massenmord genutzt werden können - und wurde/werden.
Deshalb finde ich Äusserungen wie
äusserst problematisch.kendra hat geschrieben: Mi 5. Mai 2021, 14:37Letzte und entscheidende Instanz muss das persönliche Gewissen sein. Nicht nur Karl Barth forderte, dass politische Entscheidungen auf Basis des Evangelium zu treffen seien.
Damit kann nämlich auch jegliches anti-solidarische und menschenfeindliche Handeln entschuldigt werden, jegliche Diskriminierung, Ausgrenzung und Beschränkung. Ärztys, die Behandlungen verweigern, weil Patienty nicht ihrer Vorstellung nach lebt (homosexuelle und trans Personen). Politikys, die Menschen Rechte verweigern, die nicht ihren religiösen Dogmen folgen (Ehe für (fast) alle, Gleichstellung der Geschlechter). Firmen, die Mitarbeitys kündigen, weil sie sich scheiden lassen oder non-hetero leben oder einen Schwangerschaftsabbruch hatten (Kirchenrecht vor Arbeitsrecht und Grundgesetz).
Lässt sich alles wunderbar mit cherry picking aus den Evangelien begründen, und genau das machen nicht nur die C-Parteien in Deutschland ausführlich. Im Fall von Homofeindlichkeit geht das allerdings meines Wissens nur mit dem AT, wobei das Verbot von Schalentieren etc gleich nebenan und die Rechfertigung für allerlei Greueltaten ein paar Kapitel davor und dahinter normalerweise sehr inkonsequent ausgespart werden.
Ach so: Sich nicht den Konventionen nach zu kleiden und zu leben, die mit dem anscheinenden körperlichen Geburtsgeschlecht verknüpft sind, wird durch verschiedene Stellen in der Bibel aufs schärfste verurteilt und mit Leibstrafen geahndet. Josef (Gen.37) hin oder her. Grundlage politischen Handelns? Crossdressing mit Prügel bestrafen?
Zu einer vertretbaren Religiosität gehört deshalb für mich eine darüber stehende Ethik der Zurückhaltung. Im Sinne von "du richtest dich nicht nach meinen Glaubenssätzen, aber trotzden steht es mir nicht zu, dir irgendwelche Rechte zu verwehren, obwohl ich die Macht dazu hätte". _Das_ würde ich auch als adäquates Gewissen akzeptieren.
Staat regelt das Zusammenleben aller; mit verschiedenen oder auch ganz ohne Religion, und muss deshalb so klar und objektiv rational und freiheitlich handeln, wie möglich. Er darf den Menschen nicht irgendetwas nur mit religiöser Begründung aufdrücken. Dem müssen sich persönliche Glaubenssätze unterordnen.
Zur Verdeutlichung nehme 1 mal an, dass das massgebliche religiöse Buch einer parlamentarischen Mehrheit nicht die Bibel sei, sondern ein beliebiges anderes einer der tausenden von Glaubensideologien bzw Religionen, und ob 1 selbst deren Regeln auch als per se geeignet als "Basis für politische Handlungen" empfinden würde.
Genau das gleiche erwarte ich auch im privaten Bereich und im täglichen Umgang: Dass Menschen freundlich und tolerant behandelt werden (Grenzfälle siehe Toleranzparadox), _obwohl_ die eigenen Glaubenssätze mit den Zähnen knirschen.
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Michi
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Hier mal ein Beispiel aus der sogenannten zivilisierten Welt, welches Jaddys Ausführungen belegt:
Fragen nach Sex-Vorlieben und ein Hodentritt: US-Senator nach Tag als Ersatzlehrer verhaftet
Dieser Mensch sieht sich offenbar durch seinen Glauben dazu ermuntert, und von der Bibel darin bestätigt.
Fragen nach Sex-Vorlieben und ein Hodentritt: US-Senator nach Tag als Ersatzlehrer verhaftet
Dieser Mensch sieht sich offenbar durch seinen Glauben dazu ermuntert, und von der Bibel darin bestätigt.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Martin-a
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Hallo zusammen
Die Bibel hat schon recht, aber die meisten Menschen verstehen sie nicht oder missbrauchen sie sogar. Jesus ist in die Welt gekommen, um die Liebe für jeden zu bringen und auch die Botschaft der Nächstenliebe zu vermitteln. Doch er wurde nicht angenommen und musste am Kreuze sterben. Auch die Offenbarung des Johannes in der Bibel, auch wenn sehr schwer verständlich, zeigt immer mehr Zeichen in der Gegenwart und der nahen Zukunft.
Die Ansicht von Nicole-Fritz teile ich vollkommen. Wenn man die Bibel aus der Sicht von Erich von Däniken (Ausserirdische in der Frühzeit auf der Erde) ansieht, bekommt alles auch einen Sinn. Im Buch Hezekiel ist sogar ein Flugapparat ähnlich eines Helikopter grossen Quadkopters beschrieben. Auch in anderen Büchern der Vergangenheit (zB bei den Hindus) gibt es Referenzen auf Flugapparate. Die Engel flogen herum. Aber steht irgendwo in der Bibel einen Hinweis, dass die Engel ihre Flügel ausbreiteten und davonflogen?
LG Martin-a
Die Bibel hat schon recht, aber die meisten Menschen verstehen sie nicht oder missbrauchen sie sogar. Jesus ist in die Welt gekommen, um die Liebe für jeden zu bringen und auch die Botschaft der Nächstenliebe zu vermitteln. Doch er wurde nicht angenommen und musste am Kreuze sterben. Auch die Offenbarung des Johannes in der Bibel, auch wenn sehr schwer verständlich, zeigt immer mehr Zeichen in der Gegenwart und der nahen Zukunft.
Die Ansicht von Nicole-Fritz teile ich vollkommen. Wenn man die Bibel aus der Sicht von Erich von Däniken (Ausserirdische in der Frühzeit auf der Erde) ansieht, bekommt alles auch einen Sinn. Im Buch Hezekiel ist sogar ein Flugapparat ähnlich eines Helikopter grossen Quadkopters beschrieben. Auch in anderen Büchern der Vergangenheit (zB bei den Hindus) gibt es Referenzen auf Flugapparate. Die Engel flogen herum. Aber steht irgendwo in der Bibel einen Hinweis, dass die Engel ihre Flügel ausbreiteten und davonflogen?
LG Martin-a
Eigentlich schwimme ich nicht gegen den Strom. Ich stehe am Rand des Stromes und schaue den anderen Normalos zu, wie sie der Masse hinterherschwimmen und der erste in einem Wettbewerb sein wollen, den sie nicht gewinnen können.
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Michi
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Sorry, ich halte nichts von derlei angeblichen Vorhersagen. Die kann man genau so gut aus Grimms Märchen herauslesen bzw. hineininterpretieren. Die Bibel wurde im Laufe der Zeit immer wieder umgeschrieben, nicht nur durch Übersetzungen in andere Sprachen. Und .. meine Offenbarungen betreffend der Menschheit sind für die Mehrheit wahrscheinlich genau so unverständlich, und doch hatte ich schon öfter mal den Finger drauf.
Der Däniken ist im Gegensatz zur Kirche/Religion nur ein guter Solo-Selbstdarsteller und -vermarkter. Seine Bücher wecken wohl eine gewisse Begeisterung, wenn man sie nur oberflächlich liest. Ich hatte da auch schon mal reingeschaut (ebenso wie in die Bibel) . Dänikens Bücher präsentieren viel Bekanntes, seinem Postulat entsprechend passend kombiniert, umrahmt von reichlich Spekulationen, und spielen mit den Hoffnungen und Wünschen der Leser. Aber viel Substanz haben sie nicht.
BTW ... Vögel gibt es länger als Menschen, und Menschen haben schon immer davon geträumt, es den Vögeln gleich zu tun.
Erzähle man mir bitte irgendwas wirklich Neues.
Der Däniken ist im Gegensatz zur Kirche/Religion nur ein guter Solo-Selbstdarsteller und -vermarkter. Seine Bücher wecken wohl eine gewisse Begeisterung, wenn man sie nur oberflächlich liest. Ich hatte da auch schon mal reingeschaut (ebenso wie in die Bibel) . Dänikens Bücher präsentieren viel Bekanntes, seinem Postulat entsprechend passend kombiniert, umrahmt von reichlich Spekulationen, und spielen mit den Hoffnungen und Wünschen der Leser. Aber viel Substanz haben sie nicht.
BTW ... Vögel gibt es länger als Menschen, und Menschen haben schon immer davon geträumt, es den Vögeln gleich zu tun.
Erzähle man mir bitte irgendwas wirklich Neues.
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Jaddy
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Die Prophezeiungen von Nostradamus auch. Mit einem Gehirn, das seit Jahrmillionen auf Mustererkennung und Sinnfindung in jeglichem Rauschen getrimmt ist, werden auch auf nem Toast Gesichter erkennbar. (Der Jesus auf dem Toast ist inzwischen schon sprichwörtlich geworden. Statt sich im Russ abzubilden könnte er ja wenigstens seine Telefonnummer da lassen)Martin-a hat geschrieben: Di 25. Mai 2021, 17:41Die Bibel hat schon recht ... Auch die Offenbarung des Johannes in der Bibel, auch wenn sehr schwer verständlich, zeigt immer mehr Zeichen in der Gegenwart und der nahen Zukunft.
Nicht gegen persönlichen Glauben, aber Aussagen der Art "diese <religiöse Behauptung> ist wahr" im SInne von "so faktisch wie die Schwerkraft" ist für mich persönlich sehr unangenehm, polarisierend und verletzend.
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Annette
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Da möcht ich auch meinen Senf dazugeben, aber keine Sorge. Diesmal möcht ich nur einen hellen Kopf zitieren:
Religion is an insult to human dignity. Without it you would have good people doing good things and evil people doing evil things. But for good people to do evil things, that takes religion.
(Steven Weinberg)
mit besten Grüssen,
Annette
Religion is an insult to human dignity. Without it you would have good people doing good things and evil people doing evil things. But for good people to do evil things, that takes religion.
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Christel_Inter
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
nun gut, auch Mr.Weinberg hat seine religiöse Einstellung - allein der von ihm überlieferte Satz ist nichts anderes als eine religöse Aussage.
"Wissen ist das Eine, Überzeugung das ganz Andere." (von mir)
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http://www.christel-pruessner.de/_Seite_Androgyn_01.htm
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Christel_Inter
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Ich wünsche allen einen GUTEN TAG in die fröhliche Runde!
Über meine ökumenischen Wege bin ich jetzt auf eine exegetische Arbeit gestoßen (worden), die in den reichlich alten und (gelinde gesagt!) unwürdigen Umgang mit einzelnen Menschengruppen vielleicht neue Bewegung bringen kann. Sicher bin ich mir da nicht, weil gegen den Beton im Kopf hilft bestens ein lang andauernder steter Tropfen über drei-vier Generationen.
Gefunden bei "katholisch.de
https://www.katholisch.de/artikel/30319 ... n-maennern
Das Heiligkeitsgesetz des Alten Testaments ziele auf Nachkommen
Exegetin: Bei Levitikus geht es nicht um Sex zwischen Männern
Im Buch Levitikus wird Sex zwischen Männern verurteilt, heißt es oft — das prägt die kirchliche Diskussion zur Homosexualität bis heute. Doch die Exegetin Joanna Töyräänvuori hat genau hingeschaut und erzählt im katholisch.de-Interview von einem erhellenden Zusammenhang. - Die Exegetin Joanna Töyräänvuori forscht an der Universität Helsinki.
Von Christoph Paul Hartmann | Helsinki - 28.06.2021
Für alle Fälle habe ich den Artikel extrahiert und als PDF-Dokument aufbereitet - gerne übersende ich ihn auf dem eMail-Weg.
Schon früher empfand ich es als Mangel, dass ich keinen wirklichen Zugang zur alten Hebräischen Sprache finden konnte, denn je mehr ich per Martin Buber, Pinchas Lapide und Schalom Ben-Chorin in diese Richtung erfahren durfte, ließ mich an etlichen Stellen unserer Bibel abwartend stehen. Denn es "riecht" nicht selten nach gezieltem Verändern des Textes durch die Moral-Tradition(en). In diesem aktuellen Fall wird klar, wie früh die "Anpassung" in die falsche Richtung geschah.
Euch ALLE grüßt
Christel
Über meine ökumenischen Wege bin ich jetzt auf eine exegetische Arbeit gestoßen (worden), die in den reichlich alten und (gelinde gesagt!) unwürdigen Umgang mit einzelnen Menschengruppen vielleicht neue Bewegung bringen kann. Sicher bin ich mir da nicht, weil gegen den Beton im Kopf hilft bestens ein lang andauernder steter Tropfen über drei-vier Generationen.
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Für alle Fälle habe ich den Artikel extrahiert und als PDF-Dokument aufbereitet - gerne übersende ich ihn auf dem eMail-Weg.
Schon früher empfand ich es als Mangel, dass ich keinen wirklichen Zugang zur alten Hebräischen Sprache finden konnte, denn je mehr ich per Martin Buber, Pinchas Lapide und Schalom Ben-Chorin in diese Richtung erfahren durfte, ließ mich an etlichen Stellen unserer Bibel abwartend stehen. Denn es "riecht" nicht selten nach gezieltem Verändern des Textes durch die Moral-Tradition(en). In diesem aktuellen Fall wird klar, wie früh die "Anpassung" in die falsche Richtung geschah.
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Christel
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pinkmohair
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
moin.
für mich ist gott das intelligente wesen, was vor dem sog. urknall die informationen in das raum-zeit-kontinuum gepackt hat,
bevor dasselbe entstand.
wer es nicht sehen will, ok, der mag mit papierfetzen zombieseuchen bekämpfen, und das religiös glauben.
die besserchristen stoßen uns immer ab, weil sie gott zu einem faschisten degradieren.
aber daraus sollte man nicht die totale umkehr ableiten, dass gott ein volltrottel sei, der keine bibel verfassen lassen kann.
mir sagt der herr, dass ich nicht zu entscheiden habe, in welchen körper ich leben muss, wenn er es so will wie es ist.
ok, aber ich kann nicht mehr, ich lehne mich gerade wieder gegen ihn auf.
ich werde mich operieren lassen, auch auf das risiko hin, dass er mich fallenlässt.
denn die ewigkeit als mann verbringen zu müssen, kann nicht besser sein, als zu brennen.
er kann mich auch doppelt strafen, draußen vor und auch noch mann.
aber nach dieser langen zeit ist es mir schnuppe.
so sehe ich das. (die textkritik beantworte ich nicht, dazu gibt es genug material, wie zu klima, corona und brd
)
lg
für mich ist gott das intelligente wesen, was vor dem sog. urknall die informationen in das raum-zeit-kontinuum gepackt hat,
bevor dasselbe entstand.
wer es nicht sehen will, ok, der mag mit papierfetzen zombieseuchen bekämpfen, und das religiös glauben.
die besserchristen stoßen uns immer ab, weil sie gott zu einem faschisten degradieren.
aber daraus sollte man nicht die totale umkehr ableiten, dass gott ein volltrottel sei, der keine bibel verfassen lassen kann.
mir sagt der herr, dass ich nicht zu entscheiden habe, in welchen körper ich leben muss, wenn er es so will wie es ist.
ok, aber ich kann nicht mehr, ich lehne mich gerade wieder gegen ihn auf.
ich werde mich operieren lassen, auch auf das risiko hin, dass er mich fallenlässt.
denn die ewigkeit als mann verbringen zu müssen, kann nicht besser sein, als zu brennen.
er kann mich auch doppelt strafen, draußen vor und auch noch mann.
so sehe ich das. (die textkritik beantworte ich nicht, dazu gibt es genug material, wie zu klima, corona und brd
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Christel_Inter
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Guten Tag, liebe:r Mitmensch:in!
Ich möchte Dich zu gerne verstehen. Vielleicht habe ich heute zu viele Ladehemmung. - Magst Du Deine Aussage noch einmal mit anderen Worten wiederholen?
Denn so wie es bis jetzt bei mir angekommen ist, wirst Du hier im Forum keinen Widerspruch zu Deiner Lebensentscheidung erfahren (oder habe ich da etwas übersehen?).
Sich ein Bild von dem zu machen, was wie in unserer Sprache GOTT nennen, ist schon schwer genug in der eigenen Sprache. Aus dem was mir die Altvorderen (per Texten in der Bibel) überlieferten, lese ich ganz simpel: Jeder Versuch sich ein Bild von "Gott" zu machen ist schon gescheitert, wenn der Anfang gewagt wird, das Bild bleibt Stückwerk für den Moment. - warum also sich Gedanken über die Bilder der anderen machen.
Wenn der von mir geglaubte (vertraute) Gott mit den Verstand gab, das Leben in mir und um mich herum in den Blick zu nehmen und es zu bewahren und beherrschen (ein schrecktliches Wort, das überhaupt nichts mit Gewalt zu tun hat, wenn ich die deutsche Sprache beherrsche, dann ist sie mir zueigen und ich muss gewissenhaft mit ihr umgehen)... also wenn mir mein Gott diese Fähigkeiten gab und ich darum auch Korrekturen für erforderlich und verantwortbar erachte, dann kann das nicht im Sinne gegen meinen Gott sein; und wenn ich dann noch die mit anderen Fähigkeiten ausgestatteten Menschen finde, die mir diese Korrekturen ermöglichen... usw. - Schon der Griff zur Schere, um sich Fingernägel oder Haare zu schneiden sind solche Korrekturen...
Und dass es da und dort Übereifrige und Fanatiker gibt, die der festen Überzeugung sind, dem Willen ihren Gottes folgen zu müssen... schön und gut, aber ihnen sollten wir die Frage stellen: Ist es DEIN GOTT FÜR DICH?, dann folge Du ihm, aber bitte belästige mich nicht mit ihm, mein Gott ist ein Gott aller Menschen und der hat nicht nur jedem seine eigene Hautfarbe, seine eigene Sprache, seinen eigenen Daumenabdruck, usw... geschenkt, sondern der hat mir auch zugetraut, mit Dir leben zu können, obwohl Du so ganz anders denkst und tickst als ich - denn mein Gott meint es gut mir uns!
Christel grüßt
Ich möchte Dich zu gerne verstehen. Vielleicht habe ich heute zu viele Ladehemmung. - Magst Du Deine Aussage noch einmal mit anderen Worten wiederholen?
Denn so wie es bis jetzt bei mir angekommen ist, wirst Du hier im Forum keinen Widerspruch zu Deiner Lebensentscheidung erfahren (oder habe ich da etwas übersehen?).
Sich ein Bild von dem zu machen, was wie in unserer Sprache GOTT nennen, ist schon schwer genug in der eigenen Sprache. Aus dem was mir die Altvorderen (per Texten in der Bibel) überlieferten, lese ich ganz simpel: Jeder Versuch sich ein Bild von "Gott" zu machen ist schon gescheitert, wenn der Anfang gewagt wird, das Bild bleibt Stückwerk für den Moment. - warum also sich Gedanken über die Bilder der anderen machen.
Wenn der von mir geglaubte (vertraute) Gott mit den Verstand gab, das Leben in mir und um mich herum in den Blick zu nehmen und es zu bewahren und beherrschen (ein schrecktliches Wort, das überhaupt nichts mit Gewalt zu tun hat, wenn ich die deutsche Sprache beherrsche, dann ist sie mir zueigen und ich muss gewissenhaft mit ihr umgehen)... also wenn mir mein Gott diese Fähigkeiten gab und ich darum auch Korrekturen für erforderlich und verantwortbar erachte, dann kann das nicht im Sinne gegen meinen Gott sein; und wenn ich dann noch die mit anderen Fähigkeiten ausgestatteten Menschen finde, die mir diese Korrekturen ermöglichen... usw. - Schon der Griff zur Schere, um sich Fingernägel oder Haare zu schneiden sind solche Korrekturen...
Und dass es da und dort Übereifrige und Fanatiker gibt, die der festen Überzeugung sind, dem Willen ihren Gottes folgen zu müssen... schön und gut, aber ihnen sollten wir die Frage stellen: Ist es DEIN GOTT FÜR DICH?, dann folge Du ihm, aber bitte belästige mich nicht mit ihm, mein Gott ist ein Gott aller Menschen und der hat nicht nur jedem seine eigene Hautfarbe, seine eigene Sprache, seinen eigenen Daumenabdruck, usw... geschenkt, sondern der hat mir auch zugetraut, mit Dir leben zu können, obwohl Du so ganz anders denkst und tickst als ich - denn mein Gott meint es gut mir uns!
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Hallo Christel,Christel_Inter hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 10:28 Ich möchte Dich zu gerne verstehen. Vielleicht habe ich heute zu viele Ladehemmung.
also wenn du das auch nicht verstehst, dann sind wir sogar mal völlig einer Meinung. Und der obige Beitrag ist keineswegs der einzige von pinkmohair, der mich ratlos und heftig kopfschüttelnd zurück lässt.
Beste Grüße
Michi
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Laura R
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Hallo Michi, hallo Christel,
da schließe ich mich doch glatt an. Könnte doch ein Troll sein der nur stänkern will.
Gruss von einer kopfschüttelnden Laura
da schließe ich mich doch glatt an. Könnte doch ein Troll sein der nur stänkern will.
Gruss von einer kopfschüttelnden Laura
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!
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Laila-Sarah
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Hallo,
Die Menschheit ist schon seit mehreren tausend Jahren in der Lage, Texte zu formulieren, die auf Fakten basieren und unmissverständlich sind. Siehe Wissenschaft, siehe Gesetze usw.
Warum setzen Menschen Lehren der Religionen, die auf Büchern basieren, welche mehrdeutiger und esotherischer nicht formuliert sein könnten als Grundlage des zusammen Lebens ?
Dieser Umstand und die daraus entstandenen Zustände für unsere Welt ist etwas was ich schon lange nicht verstehen kann und niemand konnte es mir erklären. Scheint aber nur mich zu stören.
LG
Die Menschheit ist schon seit mehreren tausend Jahren in der Lage, Texte zu formulieren, die auf Fakten basieren und unmissverständlich sind. Siehe Wissenschaft, siehe Gesetze usw.
Warum setzen Menschen Lehren der Religionen, die auf Büchern basieren, welche mehrdeutiger und esotherischer nicht formuliert sein könnten als Grundlage des zusammen Lebens ?
Dieser Umstand und die daraus entstandenen Zustände für unsere Welt ist etwas was ich schon lange nicht verstehen kann und niemand konnte es mir erklären. Scheint aber nur mich zu stören.
LG
The trick is to keep breathing
I have big dreams and a small world in between
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Laura R
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Hallo,
ich bin der Überzeugung das eine Welt ohne Religionen durchaus friedlicher wäre. Wer einer Religion angehört kann dieses ja auch gerne tun ohne damit andere zu überzeugen in welcher Form wie auch immer. Ich denke da Hausbesuche von gewissen Gruppen oder von denen die andere als Ungläubige bezeichnen nur weil sie nicht ihrer Glaubensgemeinschaft angehören, diese Beispiele lassen sich weiter fortführen, auch sollte der Religionsunterricht an Schulen als Wahlfach eingeführt werden und nicht als Pflichtfach.
Laura
ich bin der Überzeugung das eine Welt ohne Religionen durchaus friedlicher wäre. Wer einer Religion angehört kann dieses ja auch gerne tun ohne damit andere zu überzeugen in welcher Form wie auch immer. Ich denke da Hausbesuche von gewissen Gruppen oder von denen die andere als Ungläubige bezeichnen nur weil sie nicht ihrer Glaubensgemeinschaft angehören, diese Beispiele lassen sich weiter fortführen, auch sollte der Religionsunterricht an Schulen als Wahlfach eingeführt werden und nicht als Pflichtfach.
Laura
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!