Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein? - # 81

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Momo58
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1201 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Ich war am Sonntag bei uns in der Fußgängerzone. Bekanntlich herrscht dort Maskenpflicht. In sehr kurzer Zeit zählte ich 100 Personen, von denen (einschließlich
meiner Wenigkeit) gerade mal 6 Personen einen Mund-Nase-Schutz getragen haben. Von Polizei und Ordnungsamt war nicht zu sehen. Die hätten ordentlich abkassieren können. Was nützen Zahlen über Neuinfektionen, wenn die Bürger nicht einsichtig sind, sich selbst nicht schützen, keinen Mindestabstand halten und die Gefahr offensichtlich unterschätzen?

Ich selbst sitze hier und warte darauf, dass im zusammengebrochen Krankheitswesen der Bundesrepublik Deutschland eine Klinik bereit ist, meine Hüfte zu operieren. Leider heißt es überall: "derzeit werden nur lebensnotwendige Operationen durchgeführt".

Ich habe kein Verständnis für Mitmenschen, die absichtlich gegen die Coronaverordnungen bzw. das Infektionsschutzgesetz verstoßen. Ich habe kein Verständnis für die Toleranz des Staates gegenüber diesen Leuten. Ich habe kein Verständnis für einzelne Polizisten, die bei Demonstrationen klar zu erkennen geben, dass sie auf der Seite von rechtsextremen Coronaleugnern stehen und gegenüber ihrem eigenen Dienstherrn nur billige Verräter sind.

Für mich macht es keinen Sinn, es anderen gleich zu tun. Ich schütze mich mit den üblichen AHA-Regeln, egal ob ich als letzte Mohikanerin ende oder auch nicht.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Simone 65
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1202 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Für mich wird die Einschränkung weniger. Ich kann wieder mit meiner Marion auf dem Balkon sitzen, mit unseren wunderbaren Ausblick. Wir haben gegrillt.
Am Freitag bekomme ich meine erste Impfung. Meine Marion ist auch bald dran.
Sicher es gibt Einschränkungen.
Aber ich lebe.
Ganz liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
Sophie_H
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1203 im Thema

Beitrag von Sophie_H »

Für mich hat sich den Alltag sicher geändert. Positiv ist ja das zu Hause arbeiten, was mir sehr viel Zeit erspart (brauche nicht mehr drei stunden am Tag zu reisen). Negativ sind die nur virtuele Kontakten mit Kollegen und so, ist ja nicht immer ganz effektiv. Positiv war auch das meine Sportclubs mehr oder weniger normal funktionieren könnten.

Zum Thema hier hat es meine Frauzeit auch ja beschränkt, weil ich meistens meine Crossdressing im Ferien oder unterwegs mache (Ferien gibt's jetzt weniger und für den Arbeit bin ich auch gar nicht mehr unterwegs). Meine Frau weiß Bescheid von meine frauliche Seite, aber ich bin ja nicht gewöhnt das völlig zu Hause aus zu leben (und sie ist ja auch noch nicht daran gewöhnt :-D ). Also es gab so mal enige Stunden das ich Make-up und Kleider ausprobieren könnte, aber freue mich wenn die Welt wieder zurück nach Normal gehen würde. Hoffentlich wird das jetzt nicht mehr lange dauern.

Mitlerweile mache ich schöne Pläne zum Entwickling meiner frauliche Seite: neue Kleidung, neue Ziele (wenn's wieder geht habe ich vor mal richtig als Frau unterwegs zu gehen, also auch im Alltagsituationen mich zeigen zu können).
“No matter what you look like or think you look like, you’re special, and loved, and perfect just the way you are.” ­–Ariel Winter
Ich bin Niederlander(in), bitte vergib mir meine Fehler auf Deutsch...
AlexLyrics
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1204 im Thema

Beitrag von AlexLyrics »

Ich möchte aus zwei Gründen inhaltlich zu Deinem Beitrag keine Stellung beziehen. Dafür habe ich zwei Gründe: Ich möchte öffentlich nicht für einen Querdenker oder Neonazi gehalten werden (für die werden alle Kritiker in DE gehalten) und ich habe aus politischen Grnden DE verlassen. Das ist nicht mehr "meine Gesellschaft. Aber ich möchte zwei Links hier veröffentlichen, die zu sehr aktuellen rechtswissenschaftlichen Texten führen, die Dein mitgeteiltes Unbehagten teilen. Der Weblog ist ein rechtswissenschaftliches Blog und kein politisches.
1. Link. Zu Fragen der Verfassungsgemäßheit der jüngsten Gesetzesnovelle des Bundesseuchengesetztes
https://verfassungsblog.de/keine-self-e ... ent-816452
2. Link Zur Frage Zur Frage, ob der Bundesrat verfassungsgemäß angemessen bei der Novelle beteiligt wurde
https://verfassungsblog.de/die-bundesno ... -gekommen/
Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1205 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Das renommierte IGES-Institut Berlin führt aktuell im Eigenauftrag eine Corona-Bürgerbefragung zu Alternativen zum Lockdown durch:

https://www.healthpolicy-online.de/news ... rL-_sL1YWU

Mein Vorschlag: Fleißig mitmachen!

Nora_7
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Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
AlexLyrics
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1206 im Thema

Beitrag von AlexLyrics »

Da sehe ich nicht einmal einen Keim Hoffnung. Die historische Erfahrung lehrt m.E., dass das nicht möglich ist. Siehe 1933.
Theresa
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1207 im Thema

Beitrag von Theresa »

Hallo Bine,

Toll geschrieben! Ich gratuliere zu eurer Freundschaft und bin ein wenig neidisch.

Ich sehe es zwar nicht ansatzweise so krass wie meine Vorschreiberin, sehe aber auch nach der Pandemie keinen Silberstreif am Horizont. Denn dann steht die Umweltproblematik in der Startlöcher,. Die Maßnahmen, die zum Schutz notwendig sein werden werden sich in erster Linie auf die persönliche Lebensplanung auswirken. Die wirklichen Probleme werden nicht mal diskutiert. Ob nun das Verbot von Trinkhalmen oder von Papptellern der Pommesbude das Klima retten, daran mag ich nicht so recht glauben.
Bei Corona ist es weniger die Krankheit sondern das Dauerthema in allen Kanälen. Hat man sich nach Monaten endlich auf eine einheitliche Vorgehensweise geeinigt und entsprechende Gesetze erlassen kommt irgend ein Dödel aus seinem Loch und erklärt, das die Bemessungszahl ja völlig ungeeignet ist. Das bedarf dann erneut Heute Spezial-Sendungen, Call in Sendungen im Radio sowie die Stellungnahmen diverser Experten. Ich kann es nur noch durch Abschalten ertragen!!

Da sehe ich momentan so gar keine Lösung/Perspektive für mich, was die Zukunftsplanung betrifft. Die Rente ist am Horizont sichtbar und dann?

Das Ausleben der weiblichen Seite ist wohl auch darum stark zurück gegangen. Die Empfindung das es wie ein zusätzlicher Ballast ist, den man mit sich herum schleppt, gewinnt zur Zeit Überhand. Und man fragt sich immer öfter: "Was machst du da fürn Scheiß?"

Ich bin eigentlich Einzelgänger aber auch dem kann es zu einsam sein. Ab und zu ein Treffen mit Anderen fehlt mir mittlerweile schon. Sich zurecht zu machen um dann in der Bude herum zu sitzen oder durch den Wald zu latschen bringt es kaum.
Kurzum: Ich hadere mit meiner 2. Erscheinungsform weil es mir auf Grund meiner Physiognomie sowieso schwer fällt meinen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Rahmenbedingungen mit Corona und mehr noch den Klimaschutzmaßnahmen setzen mir sehr zu, machen mich ratols, ja sogar depressiv und nehmen mir die Perspektive.

Am Wichtigsten scheint mir einen Menschen zu haben der beide Erscheinungsformen akzeptieren kann und dem man mit dem Herzen nahe ist. Dann ist alles nur halb so schlimm. Auch der ist nicht in Sicht.

Passt auf euch auf

Theresa
Hotte
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1208 im Thema

Beitrag von Hotte »

Einschränkungen:
- Maske nervt voll, vor allem die FFP2 behindert mich bei der Atmung.
- Mehr schocken mich jedoch Leute, die ihre Maske nicht oder nicht richtig tragen, da bekomme ich manchmal Angst.
- Ich musste meinen Urlaub stornieren.
- Es macht mich sehr unsicher, dass eben dies gilt und gleich das. Schaue seit über einem Jahr die Nachrichten, aber es scheint zunehmend nur gelabert zu werden. Ich erfahre aus den Nachrichten auch gar nicht, was für Hamburg gilt. Ich muss da hinterherlaufen und auf der Website nachschauen, was gerade gilt.
- Coronaleugner und zunehmend rechte Aktivität macht mir Angst.
- Singen findet nicht mehr vor Ort, sondern per ZOOM statt.
- Ich vermisse Tanzen und Schwimmen.
- Friseur fehlte mir zwischenzeitlich. Jetzt habe ich mich angepasst und gehe mit dem Barttrimmer drüber.
- 2 Personen im Homeoffice stresst arg. Mir fehlt ein ruhiger Raum zum Arbeiten, seine Meetings stören mich.

Bereicherung:
- Ich kann an vielen Veranstaltungen per ZOOM teilnehmen, die es sonst nicht gegeben hätte.
- Ich komme mit Menschen in Kontakt, die ich sonst nicht getroffen hätte.
- Ich fühle mich so dermaßen entstresst durch die Entschleunigung, insbesondere im Sommer 20 habe ich dieses Gefühl genossen.
- Endlich wird von mir keine Präsenz mehr erwartet! es ist NORMAL, zu hause zu bleiben. (super) Juhu! Endlich darf ich, was ich ohnehin schon tue und rette dabei sogar noch die Welt!
- Ich bin mit den verbleibenden Leuten von der Singgruppe in näheren Kontakt gekommen.

Kurz: Gefühlt schränkt es mich nicht die Bohne ein.
christine44
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1209 im Thema

Beitrag von christine44 »

Das Grundproblem ist das der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist bei den Maßnahmen.

Beispiel Hannover Maschsee: Maskenpflicht am Nord- und Westufer, aber nicht auf der anderen Seite.

Gestern wurde ich von der Polizei darauf hingewiesen daß ich doch meine Maske tragen soll. Siehe Bilder, da kann man nur noch den Kopf schütteln. Deutschland in Reinkultur, Regel ist Regel.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Conny73
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1210 im Thema

Beitrag von Conny73 »

weiß auch nicht ob das hier jetzt richtig ist. Aber bevor ich nen neuen Thread öffne schreib ich mir meinen Frust mal hier von der Seele - soll ja helfen...

Jedenfalls: noch drei Monate mehr Lockdown und die Dreckswelt hat den alten, fetten Marcus wieder der ich mal war. Ich fang schon wieder an mit Sachen zu werfen wenn ich wütend bin, bin durchgehend frustriert, fresse wie ein Schwein und saufe wie ein Loch - hab mich am Dienstag das erste mal seitknapp 4,5 Jahren unter der Woche ins halbkoma gesoffen - Gott bin ich stolz auf mich. Vom rauchen rede ich gar nicht erst... Ich gebe Unmengen Geld für Sachen aus, die ich nicht brauche und wenn ich mal was nicht komplett Nutzloses kaufe entpuppt es sich nachher doch als der letzte Dreck und ich schmeiß es wieder an die Wand (letzter Griff ins Klo: Ein Warmwach-Roll-On Gerät zum enthaaren von Veet oder so - ich klebe nach 3 Tagen immer noch - die elenden Wachsreste gehen gar nicht wieder ab). Ich hatte jetzt eine Woche Urlaub und hab nichts - aber auch wirklich gar nichts geschafft außer mich einmal mit meinem Nachbarn zu besaufen. Gaaaaaanz toll... mein Therapeut meinte ich solle für Ausgleich sorgen - blöderweise ist mein Ausgleich für die Einsamkeit im Büro und zu hause das Ausgehen und mit Freunden treffen - und zwar live und nicht in Skype oder so einem Blödsinn - das ist kein Ersatz. Ab Montag kann ich auch noch mit FFP2-Maske zur arbeit fahren da ich nen arbeitskollegen mitnehme - also die Zigarette auf dem Weg zur Arbeit fällt also auch noch aus. Der letzt Spaß (für mich ist es einer - leider) unter der Woche ist also auch noch weg.

Mein leben besteht seit 5 Monaten nur noch aus Frust, Wut und Hass gegen mich selbst. Aufstehen, Arbeiten, EInkaufen, Schlafen...

Eigentlich bin ich schon wieder da wo ich vor knapp 4 Jahren angefangen habe. Meine Korrektur-OP ist für den 21.7 angesetzt und den Brustaufbau habe ich beantragt... bin aber ernsthaft am überlegen den ganzen Unfug wieder abzusagen - bringt ja eh nix. Irgendwas kommt mir im Leben ja sowieso wieder in die Quere...

Lust zum bougieren, Sport treiben oder aufräumen oder sonst was hab ich nicht mehr. Meine Restenergie ist endgültig aufgebraucht - ich kann einfach nicht mehr.

Ciao
Conny
I am not supposed to be normal - i am supposed to be me!
Jasmine
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1211 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Heute in der Früh rief mich eine sehr gute und liebe Freundin an. Sie weinte und klagte mir ihr Leid. Ihren zwei Kindern macht das "Sozial Distancing" erheblich zu schaffen. Der fehlende Unterricht, die fehlenden sozialen Beziehungen zu den Mitschülern oder Freunden machen ihren Kindern schwer zu schaffen.
Ich konnte ihr neuen Mut zusprechen, sie ist eine starke Frau und ich bin mir sicher das sie auch diese Situation meistern wird.
Es ist traurig zu sehen wie diese Corona-Pandemie die Mängel im Schulsystem aufzeigt. Noch trauriger finde ich die Politik, die mit ihren Durchhalteparolen keine Antworten liefert. Die mittelalterlichen Maßnahmen wie monatelange Ausgangsbeschränkung in unserem Landkreis sehe ich nicht als Problemlöser. Sie trat im Dezember in kraft bei einer Inzidenz von 100 und dann stiegen die Zahlen bis über 300. Heute haben wir eine Inzidenz von 210. Ein Ende der Ausgangsbeschränkung ist meiner Meinung nach nicht in Sicht. Dann reden die Politiker wie der Spahn und andere von mehr Freiheiten für Geimpfte, mag ja alles schön sein. Aber in einer Situation wo zu wenig Impfstoff vorhanden ist, sehe ich hier die Gefahr einer weiteren Spaltung der Gesellschaft.
Das schränkt mich sehr stark ein.
Liebe Grüße Jasmine
Claudia-67
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1212 im Thema

Beitrag von Claudia-67 »

Hallo Conny,

mich nervt der ganze Corona-Kram auch nur noch. Bei uns in Rheine, also gar nicht weit weg von Dir, haben wir 80.000 Einwohner. Es gibt so einige Discounter und Supermärkte. Die sind jetzt auf maximal 50 Kunden begrenzt, bei kleineren Märkten noch weniger. Der größte Markt, war der Real-Markt, der aber gestern für immer die Türen zu gemacht hat. Bei dem waren es nach der neuen Reduzierung der Kundenzahl aber immer 150 Kunden. Die letzten Tage gab es da aber kaum noch Ware...

Die letzten Tage und vor allem gestern waren lange Schlangen vor den Lebensmittelmärkten, wegen dieser verrückten Regelung mit der Kundenreduzierung. 15min draußen warten ist normal.

Da denkt man dann ja, man geht mal später einkaufen, damit es sich verteilt. Es gibt mehrere Märkte, die früher bis 24 Uhr offen hatten, dann wegen dem Alc-Verbot nach 23 Uhr nur noch bis 23 Uhr. Jetzt mache die um 22 Uhr zu. Also ballt sich das in einem noch engeren Zeitfenster in den Läden.

Gestern Abend um 21 Uhr war ich bei uns um die Ecke im Rewe, weil die beim Penny um 17 Uhr nicht mal mehr Mich hatten. Die Leute kaufen ja wie verrückt. Für die drei Milchtüten habe ich eine halbe Stunde gebraucht. Zwei Kassen auf und eine zweireihige Schlange durch den ganzen Laden. Mindestabstand gab es nicht.
Da hatte ich danach die Schnauze voll und wollte mir noch was vom Imbiss holen, anstatt noch in der Küche zu stehen. Mc Donalds macht jetzt b 22 Uhr nur noch Lieferung über Lieferando. Aber glücklicherweise hatte der eine gute Imbiss wie gewohnt noch bis 22 Uhr offen. Der Rest schließt wegen der Ausgangssperre überwiegend um 20:30 Uhr oder 21:00 Uhr.

Irrenanstalt Deutschland (ag)

Conny73 hat geschrieben: Fr 30. Apr 2021, 11:04 Eigentlich bin ich schon wieder da wo ich vor knapp 4 Jahren angefangen habe. Meine Korrektur-OP ist für den 21.7 angesetzt und den Brustaufbau habe ich beantragt... bin aber ernsthaft am überlegen den ganzen Unfug wieder abzusagen - bringt ja eh nix. Irgendwas kommt mir im Leben ja sowieso wieder in die Quere...
Ich wäre froh, wenn ich schon so weit wäre. Mach Dir das doch nicht wieder kaputt!


LG
Claudia
Claudia-67
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1213 im Thema

Beitrag von Claudia-67 »

Hallo Jasmine,
Jasmine hat geschrieben: Sa 1. Mai 2021, 10:50 Dann reden die Politiker wie der Spahn und andere von mehr Freiheiten für Geimpfte, mag ja alles schön sein. Aber in einer Situation wo zu wenig Impfstoff vorhanden ist, sehe ich hier die Gefahr einer weiteren Spaltung der Gesellschaft.
Das schränkt mich sehr stark ein.
gerade in WDR2 gehört...
Hier in NRW haben geimpfte und genese Personen nun die gleichen Rechte, wie eine negativ getestete Person, wenn es um Einkäufe usw. geht. Geht`s noch gut?

Dann muss man jeden jetzt und sofort impfen. Erst dann kann man über so etwas überhaupt nachdenken. Mit Jahrgang 1967 bin ich ja noch nicht dran. Das wird wohl erst im Sommer bei mir was werden, wenn überhaupt.

Diese Luftnummer von Gesundheitsminister bekommt es aber nicht hin, genug Impfstoff zu beschaffen und gleichzeitig gibt es für die Erleichterungen. Das gibt auch eine Spaltung der Gesellschaft. (ko)
Diese Person war schon immer für mich indiskutabel und wird es auch ewig bleiben. So einer ist dann auch noch der Bundestagsabgeordnete aus unserem Wahlkreis. Da muss man sich für schämen.
Bei Schilderung der Vorkommnisse zur Soforthilfe im letzten Jahr an ihn als Bundestagsabgeordneten und Stellung einiger kritischer Fragen, kam von seinem Büro nach mehreren Wochen als Antwort eine Sammlung von Textbausteinen mit vielen Links auf FAQ-Seiten. Die SPD-Abgeordnete Arndt-Brauer aus aus unserem Wahlkreis antwortete dagegen selber und stellte sogar noch konkrete Fragen zu den Missständen.


Naja, die nächste Wahl wird wohl für bestimmte Parteien noch ein Bumerang werden. Das einfach gestrickte Volk wählt dann sicher die A...-Partei, was für mich niemals in Frage kommt. Würde mich nicht wundern, wenn das Bundesmerkel noch die Wahlen verschieben lässt, bevor es peinlich wird.


LG
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1214 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Claudia,

danke für deine Worte.

Anders, als manch Eine mir und anderen hier wiederholt unterstellt, bin ich ganz im Gegenteil auch nicht darüber glücklich, dass wir die Situation haben, die wir seit einem Jahr haben. Ich freue mich nicht über ausgefallene Familientreffen, fehlenden Kontakt zu Freunden und Bekannten oder ähnliches. Aber was ändert es daran, wenn ich immer nur am Herumjammern bin, was ich alles nicht darf, und gerne mal wieder machen würde. Ich suche mir eben etwas anderes. Nützt doch nichts.

Das äußerliche Ausleben von Weiblichkeit findet bei mir faktisch nicht statt. Mich gedresst vor die Web-Cam zu setzen, um mich mit meiner Gruppe aus Leipzig virtuell zu treffen, das gibt mir gar nichts. Darum habe ich mich da im Moment zurückgezogen.

Die unsägliche Debatte um Vorrechte für Geimpfte finde ich zum Kotzen. Mit Solidarität hat das nichts zu tun. Das ist nur eine neue Variante der Verweigerung von sinnvollen Maßnahmen, die einige seit einem Jahr betreiben. Und genau wegen denen stehen wir mit so hohen Zahlen da.

Was anderes sind die wohl immer noch sehr strengen Regeln in den Pflegeheimen. Das sehen wir durch die Oma von Frieda. Da dort inzwischen alle die Möglichkeit zur Impfung haben, würde ich denen innerhalb ihrer begrenzten Gruppe auf jeden Fall wieder Kontakt untereinander gestatten, und würde auch die Besuchsregeln für Angehörige lockern. Aber das liegt vor allem in der Hand der Heimbetreiber.

Lockerungen für alle sehe ich erst dann gerechtfertigt, wenn es genügend Geimpfte gibt, und alle anderen eine realistische Chance auf eine Impfung haben. Dieses "ich gehe aus Solidarität für euch shoppen, essen, feiern und reisen", hat in meinen Augen nichts mit Solidarität zu tun. Das ist nur notdürftig versteckter Egoismus, mehr nicht.

Mein Wunsch an dich: Lass dich nicht unterkriegen.


Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1215 im Thema

Beitrag von scheue_Sarah »

Zu den Lockerungen:
ich sehe auch die Gefahr einer Spaltung der Gesellschaft (die ja eigentlich schon da ist).
Auch ich bin noch lange nicht an der Reihe mit der Impfung.

Dennoch sage ich mir: für mich ändert sich erst einmal nichts, ich muss mich weiter zurück halten.
Wenn aber andere wieder freier einkaufen oder sogar wieder in ein Restaurant dürfen, steigt meine Hoffnung, dass es eben diese Läden und Restaurants auch für mich später noch gibt - für viele Inhaber ist es nach 5-vor-12!

Das mag nicht die allgemeine Meinung sein, ich persönlich bin jedenfalls bereit meine Kontakte noch eine Zeit einzuschränken und dennoch der lokalen Wirtschaft das Luftholen zu ermöglichen.
Die paar Wochen halte ich auch noch aus...

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