"Ich glaube ich habe nichts anzuziehen"
"Ich glaube ich habe nichts anzuziehen" - # 2

Wo kann man einkaufen? Auf was sollte man achten?
Ulrike-Marisa
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Re: "Ich glaube ich habe nichts anzuziehen"

Post 16 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

..Fashionista, neur Begriff, kannte ich wirklich noch nicht; wieder was dazu gelernt, was ja auch in fortgeschrittenem Alter möglich sein sollte. Hobby, ok, sei es so und kann ich auch nachvollziehen. Trotzdem habe ich für das Zuviel nicht so dss rechte Verständnis. Ich habe ja nicht gesagt, dass man/frau keine schönen Sachen haben sollten. Die Menge machts und das Augenmaß. Das ist und bleibt meine persönliche Meinung.

Grüße, Ulrike-Marisa :wink:
Jasmine
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Re: "Ich glaube ich habe nichts anzuziehen"

Post 17 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Blossom hat geschrieben: Fr 19. Mär 2021, 23:18 ............
Nun, nicht nachhaltig würde ich so nicht unterschreiben ... 90% meiner Kleidung sind SecondHand..................
Liebes Blümchen, du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Ein sehr großer Teil meiner Kleidung ist ebenfalls vom Trödelmarkt.
Ulrike-Marisa hat geschrieben: Fr 19. Mär 2021, 23:05 ..... das überquellende Kleiderschränke ein gefühltes Luxusproblem sind. .........
Hier muß ich Ulrike-Marisa recht geben. Auch meine Menalee kritisiert mich ab und zu. Vielleicht sollte ich mein Handeln mal überdenken. Wenn ich Kleidungsteile nicht mehr tragen will, bringe ich sie bei uns in Altkleidercontainer. Aber wenn ich dann im Laden stehe und dieses Gefühl kommt, kann auch meine Liebste mich nicht stoppen.
Bei den Schuhen ist es ja auch nicht einfach, Ich habe Sneaker, Turnschuhe, Pumps, Ballerinas, Hochfront-Pumps, Stegschuhe, Stiefeletten, Sandalen (flach und hoch), Stiefelchen, High Heels, Overknees usw. die sind dann auch noch in unterschiedlichen Materialien und Farben. Die ziehe ich auch täglich an. Aber was passiert dann meistens? Ich kaufe mir dann etwas und mir fehlen die passenden Schuhe dazu. Also habe ich mir bisher auch ein Paar Schuhe meist dazugekauft. Ich kann mich nicht wohl fühlen, wenn die Schuhe nicht zur Kleidung passen.
Meine Menalee sagt dann zu mir, das kannst du ja nicht alles anziehen. Aber gerade in der Coronapandemie zeigt sich das mein Kleiderschrank mir bis heute immer noch eine Auswahl bietet um nicht jeden Tag das Gleiche anzuziehen. Aber immer häufiger kommt mir der Gedanke, das ich glaube ich habe nichts anzuziehen.
Aber mit der Nachtwäsche ist es doch das Gleiche, ich habe Negligees in verschiedenen Farben, die süß aussehen. Aber dann stehe ich abends vor dem Schrank und keines will mir zusagen. Meine Liebste lächelt dann, wenn ich in ein Longshirt schlüpfe mit einer Minni Maus drauf.
Bei der Underwear in meinem Schrank ist es für mich auch nicht einfach, der BH muss zum Höschen passen und dann muß mir die Farbe auch noch zusagen.
Liebe Grüße Jasmine
Ulrike-Marisa
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Re: "Ich glaube ich habe nichts anzuziehen"

Post 18 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

bis auf Unterwäsche natürlich ist bei mir fast alles auch second hand, ebay lässt grüßen, denn ein second hand Laden gibt es bei uns in erreichbarer Nähe nicht. Das mit Gebrauchtkleidung halte ich für nachhaltig.

Grüße, Ulrike-Marisa :wink:
Ulrike-Marisa
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Re: "Ich glaube ich habe nichts anzuziehen"

Post 19 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

bis auf Unterwäsche natürlich ist bei mir fast alles auch second hand, ebay lässt grüßen, denn ein second hand Laden gibt es bei uns in erreichbarer Nähe nicht. Das mit Gebrauchtkleidung halte ich für nachhaltig.

Grüße, Ulrike-Marisa :wink:
Fiona
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Re: "Ich glaube ich habe nichts anzuziehen"

Post 20 im Thema

Beitrag von Fiona »

Hallo Melanie,

ich kann dich verstehen und gehe bei Eurer beiden Theorien mit. Wenn du im Frauenmodus bist, hast du halt eine ganz andere Sicht auf die Kleidung und versuchst (das wurde vorher schon oft gesagt) immer die perfekte Kombination zu finden. Bist du im Männermodus, kommen, wie du selber sagst, nur einige gedeckte Farben zusammen und die Kleidungsstücke passen dann halt irgendwie immer (langweilig :-)). Ich kann aber Ulrike-Marisa auch verstehen und schüttel selber nur den Kopf, wenn jetzt meine geliebten Skinny-Jeans, die ich gerade nach meinem Outing Ende letzten Jahres erst entdeckt habe, schon wieder als 'out' beschrieben werden und irgendwelche anderen Sack-Jeans mehr 'in' sind. Davon lasse ich mich auch nicht verrückt machen. Es muss nicht immer der neueste Trend sein. Ich denke, ein gesunder Mittelweg und einige Basics Bluse, Hose, Rock und Schuhe sollten zusammenpassen. Vieles wird ja nur gekauft, weil es gerade 'so in der Kombination' gut passt, aber leider nicht mit anderen Dingen kombiniert werden kann. D.h. im Umkehrschluss, dass die neuen Kleidungsstücke mit vorhandenen zusammenpassen sollten.

Mit meiner Frau hatte ich neulich ein Gespräch zu einem braunen Rock, der zu braunen Pumps passt... Dumm nur, dass sie gerade weder braune Pumps, noch braune Schuhe besitzt, die 'passen' :-) Irgendwas ist ja immer (smili) Wir hatten und dann darauf geeinigt, dass sie auch schwarze Schuhe oder Pumps dazu anziehen kann. Ich hatte ihr das dann mal vorgeführt (hatte ich erwähnt, dass wir die gleiche Schuhgröße und fast die gleiche Kleidergröße haben (dr) ?) Ihr Kommentar war dann nur: 'Wow, so einen tollen Rock hatte ich mir mal gekauft? Den muss ich dann unbedingt mal anziehen :D ' Naja, die gleichen Kleidergrößen haben den Vorteil, dass wir Kleidung auch tauschen können, wobei es hier natürlich dann eher einseitig ist :lol: , und es ist schon vorgekommen, dass sie bestimmte Stiefeletten just heute anziehen wollte, die allerdings nicht mehr im Schuhschrank standen...aber Fiona wartete schon an der Tür :o

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende aus dem Lockdown-Hamburg,
Fiona
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Re: "Ich glaube ich habe nichts anzuziehen"

Post 21 im Thema

Beitrag von Leona »

Eine eindeutige Zuordnung ob in der Kleiderfrage der Männermodus oder der Frauenmodus die Oberhand hat ist für mich schwierig. Für mich kann ich sagen dass es eine Mischung von beiden ist. In der Tat ist Männermode langweilig. Nicht nur was die Optik angeht sondern auch die verwendeten Materialien. Am Anfang kommt man mit wenigen Teilen gut aus. Wenn man allerdings mal angefangen hat zu experimentieren und Spaß daran gefunden hat steigt der gefühlte Bedarf ganz enorm. Als Frau traue ich mich viel mehr wie als Mann. Das gilt für drinnen genau so wie für draußen. Früher hätte ich nie getraut eine sehr kurze und enge Jacke aus rosa Lederimitat zu tragen. Inzwischen traue ich mich damit sogar in die Öffentlichkeit. Dazu kommt dass ich mehr neue Klamotten kaufe als ich aussortiere. Mittlerweile bin ich platztechnisch am Limit. Damit kein falscher Eindruck entsteht: viele oder sogar die meisten Sachen sind aus Secondhand Läden. Da finden sich viele tolle Sachen und neue Ideen. Der einzige Nachteil ist, das es in den kleinen Größen viel mehr Angebote gibt. Ich brauche in der Regel eine 42. Ein echtes Problem sind Schuhe. In meiner Größe 46/47 gibt es fast nichts alltagstaugliches.
Fazit: gefühlt habe ich immer wieder nichts anzuziehen obwohl der Schrank voll ist.
LG Leona
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