Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online
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Anne-Mette
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Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

... lange her.

Einen 64er habe ich auch noch (smili)

https://www.spiegel.de/geschichte/compu ... 16e35820af


brotkasten.jpg
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Diana.65
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Re: Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

Post 2 im Thema

Beitrag von Diana.65 »

Anne-Mette hat geschrieben: Do 11. Mär 2021, 11:11 ... lange her.

Einen 64er habe ich auch noch (smili)

https://www.spiegel.de/geschichte/compu ... 16e35820af



brotkasten.jpg
Danke für den Link.
Das erinnert mich an meine ersten Kontakte mit der "Rechentechnik". (smili)
Auf Arbeit mit dem PC1715 und privat mit dem KC87, beides Exemplare von Robotron und so ca. 1987/88. Leider gehörte beides nicht zu meinem Eigentum. Mein erster eigener Rechner war damals 1990, mit dem ersten Geld nach der Währungsunion, ein Amiga 500. Für die damalige Zeit schon recht modern ausgestattet. Wenn man die Daten heute so anschaut, bekommt man erst mal mit, wie schnell sich alles entwickelt hat. Der Amiga 500 steht auch noch, schön verpackt bei mir. Ich müsste ihn auch mal wieder raus holen. :wink:
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.
Maya
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Re: Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

Post 3 im Thema

Beitrag von Maya »

Tja, lang wars her....
Nen C64 hab ich auch noch, sogar mit der Floppy
Auf dem hab ich angefangen mit programmieren.
Und nen Atari ST.
Auf dem hab ich damals meine ersten Rechnungen geschrieben.
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
Hakuna Matata
Claudia_G
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Re: Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

Post 4 im Thema

Beitrag von Claudia_G »

Was da alles wieder aufploppt ....

KC85 fürs Lernen der Basicprogrammierung mit Eisendioxid-Kassette zur Datensicherung, da konnte man seine Programmierfehler sogar "hören" :lol: - und ja, die hatten wir nicht nur für unsere Play-List ...
Dann der PC 1715, schon mit Floppy-Disk 5 1/4" und Fortran ....
Das Programm für meine Diplom-Arbeit habe ich dann auf ner Compaq-Maschine zusammengeklöppelt. War damals einer der schnellsten handelsüblichen PC und Geschwindigkeit ist fürs Compilieren von Programmen unerlässlich. Am Ende hats dann trotzdem ne dreiviertel Stunde gedauert, bis der durch war. Hab mir vor 2 Jahren mal den Spaß gemacht und meine alte Programmierung unter C++ auf nem neuen Rechner durchlaufen lassen - Compilierungszeit unter 30 Sekunden .... ich wäre damals wohl nicht so ein Kaffeejunkie geworden (cof) (cof) (cof) (cof) (cof) ....
Aber DOOM lief auf dieser Maschine völlig ruckelfrei :D
Bin keine CD, bin ne Floppy-Disk ... ;-)
scheue_Sarah
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Re: Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

Post 5 im Thema

Beitrag von scheue_Sarah »

Apple IIe...
Mit Floppy zum booten und Bersteinmonitor!
Festplatte? Was ist das? :lol:

Auf dem Ding habe ich meine ersten Zeilen Basic programmiert, passiert ist da aber nicht viel :roll:

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Re: Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

Post 6 im Thema

Beitrag von scheue_Sarah »

Vorsicht, sie sind wieder da! (poli)
Gerade vor 2 Minuten hat wieder ein gruselig sprechender Inder versucht mir klar zu machen, dass gerade jemand über mein WLAN meinen Rechner kopiert!!!!!
Woher er das nur weiß???

Auflegen.....!!!!!

Ach war das schön ohne das Indernet - nur das Forum über Post zu regeln...??? :((a

Immer schön aufpassen!
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Re: Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

Post 7 im Thema

Beitrag von Senja »

Seufz. Lang ist's her.
Mangels vorhandenem Kleingeld habe ich damals die Codes für kleinere Spiele selbst aus geliehenen C64 Magazinen abgetippt und auf Floppy Disk gespeichert.
Hat auch geholfen die viele Freizeit bei der Bundeswehr als Wehrpflichtiger (noch so ein Nostalgieding) zu vernichten.
Das Geld das beim Tippen und Ärgern für Zigaretten draufging hätte ich auch in den Kauf von fertigen Floppy Disks ;-)

Waren schon witzige Zeiten und man hatte das Gefühl fortschrittlich zu sein.
Die Kinder können auf jeden Fall herzlich über den damaligen Stand der Technik lachen.

Bin aber nie wirklich in die Programmierung eingestiegen.
Es ist wie beim Wein: Es kann nicht nur Winzer, es muss auch Konsumenten (Anwender) geben :-D

Liebe Grüße/Senja
Anne-Mette
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Re: Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

Post 8 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Senja hat geschrieben: Mo 15. Mär 2021, 09:05 aus geliehenen C64 Magazinen abgetippt
oft liefen die "Top-Programme" nicht- und im nächsten Heft gabe es den Hinweis: "Leider ist uns in der letzten Ausgabe ein kleiner Fehler unterlaufen; denn die Zeilen 1000 bis 2000 müssten so aussehen...".
Gehasst habe ich auch die merkwürdigen Steuerzeichen.
Aber der kleine 64er konnte eine ganze Menge. Ich hatte sogar einen EEprom-Brenner (leider kein Löschgerät), habe (nicht nur) mir ein erweitertes "Dos" gebrannt, habe Speichererweiterungen selbst hergestellt - und noch so einiges mehr.

Gruß
Anne-Mette
Wally
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Re: Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

Post 9 im Thema

Beitrag von Wally »

Bei mir war das ein Commodore PET: 8-Bit CPU 6502 mit 1 MHz Takt, grandiose 8 KByte (genau 8192 Bytes) Arbeitsspeicher, winziges Schwarzweißbildschirmchen mit 25 Zeilen a 40 Zeichen (wobei die Zeichen noch nicht mal Unterlängen hatten), integrierter Cassettenrecorder (tüddelüdüüü) als "Massenspeicher". Immerhin konnte man damit schon so 20-30 Zeilen Basic programmieren - gerade genug, um Spaghetti-Code zustande zu bringen :-) Besser war's natürlich - angesichts des winzigen Arbeitsspeichers und der für heutige Begriffe schnarchlangsamen CPU - direkt im 6502-Prozessorcode zu programmieren: nee, nix Assembler, solchen Komfort gab's für den PET nicht. Das hat man damals mittels eines "Speichermanagers" Nibble für Nibble als Hexcode eingetippt.

Etwas später hatte ich dann einen CBM 4032: gleiche CPU, gleicher Bildschirm, aber sagenhafte 32 KByte Arbeitsspeicher. Dafür gab's dann neben dem ins Betriebssystem integrierten Microsoft-Basic schon einen Pascal-Compiler, einen FORTH-Interpreter und einen brauchbaren Assembler für den 6502-Code; damit konnte man also schon "richtig" programmieren. Und, Gipfel des Komforts: statt der Datasette ein sündteures (weit über 1000 Mark) Doppel-Floppylaufwerk, für 5-Zoll-Disketten, mit aberwitzigen 170 KByte pro Scheibe :-)

Nochmal ein paar Jahre später wurde es dann mit einem Atari ST so richtig modern: 16-Bit-CPU mit 8 MHz (Mega-, nicht Giga!) Takt, ein ganzes, gigantisches Megabyte Speicher (man konnte sich damals noch gar nicht so recht vorstellen, wozu man sooo viel Arbeitsspeicher brauchen könnte...), und die erste Festplatte: ein wie ein Düsenjäger lärmendes 5-Zoll-Ungetüm mit sage und schreibe 20 Megabyte. Das war dann auch die Zeit der ersten Modems: wiederum analoges "tüddelüdüü" wie bei der Datasette, aber klammheimlich mit bei Strafe verbotenen 9,6 kbit (Kilo-, nicht Megabit !), weil man bei den von der Post erlaubten 2,4-kbit-Modems "jedes einzelne Bit per Handschlag begrüßen konnte". Manche Leute behaupteten damals, die analogen Datenübertragungstöne der Post-Modems auch mit dem Mund pfeifen zu können :-)

Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, da schon jedes Billig-Smartphone tausend- bis millionenfach mehr leistet als damals x-tausend Mark teure Hardware.

Herzliche Grüße
Wally
Herzliche Grüße
Wally
JaquelineL
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Re: Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

Post 10 im Thema

Beitrag von JaquelineL »

Hallo ihr Lieben,

das ist ja mal ein netter Artikel... und doch scheinen mir die Informationen etwas gefiltert bis zum Autor gekommen zu sein. Insbesondere dieser Absatz ließ mich aufhorchen:
SPIEGEL: Gab es Überschneidungen mit der Hacker-Subkultur?

Albert: Wenige. Die Hacker waren eine andere Generation, politischer. Der Chaos Computer Club wurde 1981 am Tisch der Kommune I in der -»taz-«-Redaktion gegründet. Cracker hingegen waren Kinder, die als Zehnjährige Anfang der Achtzigerjahre einen C64 zu Weihnachten bekommen hatten.
Da wurde wohl ein ganzer Part der "Szene" ausgeblendet... es ging doch schon viel früher los und auch für den bereits erwähnten PET gab's schon Spiele, deren Quelle fernab der Regale eines offiziellen Computerladens gewesen sein dürfte. Gutes Know-How braucht auch Erfahrung - wer in den Achtzigern mit 10 Jahren anfing, hatte bereits einiges der "heißen Phase" verpasst :wink:

Immerhin wurden im Artikel auch Dinge wie "blueboxing" erwähnt - das ist zwar nur "leicht an der Oberfläche gekratzt", aber mehr Details hätten nicht nur den Rahmen gesprengt, sondern auch das Thema "cracking" verlassen. Zumindest aus Sicht des Autors, der wohl vor allem mit sehr jugendlichen Crackern gesprochen hat.

Aber auf alle Fälle ein schönes Stück Nostalgie, da werden viele Erinnerungen wach :)

Liebe Grüße und bleibt gesund
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.
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Re: Softwarepiraten der Achtzigerjahre | Spiegel-Online

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Beitrag von Renée »

Meine ersten Berührung mit Computern war mit 8 (1985)- ein Büro - Computer von robotron in robotron. Mit 8zoll Floppy disk und endlosdrucker. Als Spiele gab es wurmi und Autorennen.
Mein Vater und Opa haben dort gearbeitet. Zeitweise auch meine Oma. Mit der Wende kam dann 1991 ein Amiga500 mit Speichererweiterung. Das gab dann satte 1024 Kb oder ein MB. und 2. Floppy laufwerk Pflicht bei 12 Disketten monkey Island 2.🤣. Und getauscht wurde natürlich auch.
In der 9.Kasse hatte ich ein Computer Kurs auf eine apple Macintosh classic. 10 Zoll-sw Monitor und Floppy-Laufwerk ohne mechanische Knopf zum auswerfen der Disk. Das ging nur über das BS.
Kleiner Exkurs. Der Amiga und Apple hatten damals schon eine grafisch Oberfläche zum arbeiten. Am PC starte mich zum meinen erschrecken beim Start ein blinkenden Cursor an. )))(:
Liebe Grüße
Renée

Wenn jemand zu Dir sagt "Das geht nicht". Denk daran, es sind seine Grenzen, nicht Deine.
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