Eine Frau mit Penis- ein Kopftheater in mehreren Akten - # 3
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Helga
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Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater sechster Akt
Sechster Akt
Die Szene spielt wieder in einem Cafe. Ob es das gleiche wie im ersten Akt ist, bleibt dem selbstinszenierenden- Publikum überlassen. Am Tisch sitzen Mann und Frau. Die Frau ist uns gut bekannt, der Mann ist ein anderer Charakter als im ersten Akt. Auf den ersten Blick sitzen die beiden etwas weit voneinander entfernt, auf den zweiten scheint sich deutliche Sympathie zu entwickeln.
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Er: "Ich bin ein Mann mit Vagina!"
Sie: "Was bedeutet das?"
Er: "Der einzige Unterschied- zu anderen Männer ist: Ich kann keine Kinder zeugen, dafür kann ich Kinder gebären!"
Sie: "Aber du hast einen Busen!"
Er: "Da ich Kinder gebären kann brauche ich einen Busen um diese auch stillen zu können! Ich kaufe meine Hemden einfach eine Nummer größer!"
Sie: "Du hast eine hohe Stimme!"
Er: "Michael- Jackson, die Brüder Gibb, Justin Timberlake, Bruno Mars- Männer mit hoher Stimme sind erfolgreich!" -
Sie: "Du hast keinen Bartwuchs!"
Er: "Das erspart mir das ständige Rasieren. Magst du Bärte?"
Sie: "Nein! Finde ich unangenehm und unästhetisch!- Willst du dich operieren lassen?"
Er: "Wozu? Ich kann trotzdem keine Kinder zeugen. Da ich mich selbst als schwulen Mann definiere kann ich meinem Partner so viel mehr bieten als andere Männer. Und wenn ich vielleicht doch mal das Bedürfnis habe eine Beziehung mit einer Frau einzugehen" (sieht sie interessiert an) "auch der könnte ich viel mehr bieten als andere Männer!"
Sie: "Woher weisst du, dass du ein Mann bist?"
Er: "Mein Kopf sagt es mir! Ausserdem muss ich nur in den Spiegel schauen" (greift nach ihrer Handtasche, die auf dem Tisch liegt) "du erlaubst?" (zieht ihren Kosmetikspiegel heraus, sieht hinein, grinst) "dann weiß ich, dass ich ein Mann bin!"
Sie: "Das überzeugt mich!" (lächelt ihn an)
Er: "Du bist nicht so ein zierliches Prinzesschin- wie viele andere Frauen. Das gefällt mir!"
Sie: "Du bist nicht so ein grobschlächtiger möchtegern Macho wie viele andere Männer. Das finde ich gut!"
Er: "Ich hatte noch nie was mit einer Frau. Vielleicht sollte ich das mal ändern!"
Sie: "Ich wollte nie was mit einem Mann anfangen!"- (sieht ihn herausfordernd an) ? "Glaubst du, du schaffst es mich umzustimmen?"
Er: "Du irritierst mich nicht!"
Der Vorhang schließt sich, Ende des sechsten- Aktes.
Endlich mal was für romantische Gemüter! Ich glaube jetzt kommt wieder eine etwas längere Pause. Wir nehmen eine kleine Stärkung und schauen erstmal was sonst noch so auf- der Welt los ist.
Die Szene spielt wieder in einem Cafe. Ob es das gleiche wie im ersten Akt ist, bleibt dem selbstinszenierenden- Publikum überlassen. Am Tisch sitzen Mann und Frau. Die Frau ist uns gut bekannt, der Mann ist ein anderer Charakter als im ersten Akt. Auf den ersten Blick sitzen die beiden etwas weit voneinander entfernt, auf den zweiten scheint sich deutliche Sympathie zu entwickeln.
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Er: "Ich bin ein Mann mit Vagina!"
Sie: "Was bedeutet das?"
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Sie: "Aber du hast einen Busen!"
Er: "Da ich Kinder gebären kann brauche ich einen Busen um diese auch stillen zu können! Ich kaufe meine Hemden einfach eine Nummer größer!"
Sie: "Du hast eine hohe Stimme!"
Er: "Michael- Jackson, die Brüder Gibb, Justin Timberlake, Bruno Mars- Männer mit hoher Stimme sind erfolgreich!" -
Sie: "Du hast keinen Bartwuchs!"
Er: "Das erspart mir das ständige Rasieren. Magst du Bärte?"
Sie: "Nein! Finde ich unangenehm und unästhetisch!- Willst du dich operieren lassen?"
Er: "Wozu? Ich kann trotzdem keine Kinder zeugen. Da ich mich selbst als schwulen Mann definiere kann ich meinem Partner so viel mehr bieten als andere Männer. Und wenn ich vielleicht doch mal das Bedürfnis habe eine Beziehung mit einer Frau einzugehen" (sieht sie interessiert an) "auch der könnte ich viel mehr bieten als andere Männer!"
Sie: "Woher weisst du, dass du ein Mann bist?"
Er: "Mein Kopf sagt es mir! Ausserdem muss ich nur in den Spiegel schauen" (greift nach ihrer Handtasche, die auf dem Tisch liegt) "du erlaubst?" (zieht ihren Kosmetikspiegel heraus, sieht hinein, grinst) "dann weiß ich, dass ich ein Mann bin!"
Sie: "Das überzeugt mich!" (lächelt ihn an)
Er: "Du bist nicht so ein zierliches Prinzesschin- wie viele andere Frauen. Das gefällt mir!"
Sie: "Du bist nicht so ein grobschlächtiger möchtegern Macho wie viele andere Männer. Das finde ich gut!"
Er: "Ich hatte noch nie was mit einer Frau. Vielleicht sollte ich das mal ändern!"
Sie: "Ich wollte nie was mit einem Mann anfangen!"- (sieht ihn herausfordernd an) ? "Glaubst du, du schaffst es mich umzustimmen?"
Er: "Du irritierst mich nicht!"
Der Vorhang schließt sich, Ende des sechsten- Aktes.
Endlich mal was für romantische Gemüter! Ich glaube jetzt kommt wieder eine etwas längere Pause. Wir nehmen eine kleine Stärkung und schauen erstmal was sonst noch so auf- der Welt los ist.
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Helga
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater in mehreren Akten„ Plakate aufhängen
Guten Abend Ihr Lieben!
Nach einigen Wochen Pause ist es jetzt soweit, wir wollen die nächsten Akte des Kopftheaters über die Bühne gehen lassen. Nehmt euch doch gerne welche von den Plakaten mit und hängt sie an geeigneten Orten auf.
Ich möchte wieder ein wenig experimentieren. Wir alle kennen den Gedanken: "Hätte ich nur!" - dieses oder jenes getan oder gelassen, dann wäre mein Leben völlig anders verlaufen. Oder auch nicht?
Dieses tun und lassen wollen wir in den nächsten beiden Akten in drei Versionen durchspielen. In Film und Fernsehen ist es ein beliebtes Thema Handlungen in mehreren Versionen durchzuspielen, um zur Auflösung des Problems zu kommen. Aber Achtung! Es ist kein Murmeltiertag, die Hauptakteurin weiß nicht, dass sie eine ähnliche Handlung mehrfach durchleben muss. Es ist eher vergleichbar mit einem Kunstgriff der Filmindustrie um einmal gedrehten Stoff mehrfach zu vermarkten bzw. diesen an unterschiedliche Zielgruppen anzupassen.
Es gibt zunächst die mainstreamige "Standard"- Version, danach den "Directors Cut" und schließlich das "Alternate Ending". Jede*r möge für sich selbst entscheiden welche Version am besten gefällt.
Die relativ einfache Handlung findet sich in allen euren Köpfen und in gefühlt jedem zweiten Beitrag im Forum.
Am Samstagabend geht es los. Ich wünsche gute Unterhaltung!
Nach einigen Wochen Pause ist es jetzt soweit, wir wollen die nächsten Akte des Kopftheaters über die Bühne gehen lassen. Nehmt euch doch gerne welche von den Plakaten mit und hängt sie an geeigneten Orten auf.
Ich möchte wieder ein wenig experimentieren. Wir alle kennen den Gedanken: "Hätte ich nur!" - dieses oder jenes getan oder gelassen, dann wäre mein Leben völlig anders verlaufen. Oder auch nicht?
Dieses tun und lassen wollen wir in den nächsten beiden Akten in drei Versionen durchspielen. In Film und Fernsehen ist es ein beliebtes Thema Handlungen in mehreren Versionen durchzuspielen, um zur Auflösung des Problems zu kommen. Aber Achtung! Es ist kein Murmeltiertag, die Hauptakteurin weiß nicht, dass sie eine ähnliche Handlung mehrfach durchleben muss. Es ist eher vergleichbar mit einem Kunstgriff der Filmindustrie um einmal gedrehten Stoff mehrfach zu vermarkten bzw. diesen an unterschiedliche Zielgruppen anzupassen.
Es gibt zunächst die mainstreamige "Standard"- Version, danach den "Directors Cut" und schließlich das "Alternate Ending". Jede*r möge für sich selbst entscheiden welche Version am besten gefällt.
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Am Samstagabend geht es los. Ich wünsche gute Unterhaltung!
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Wally
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater dritter Akt
Hallo Helga,Helga hat geschrieben: So 10. Jan 2021, 19:24 (...)
Sie wendet sich vom Spiegel ab und geht lächelnd auf den Nebenprotagonisten zu. Sie streckt ihre Arme aus. In einer blitzschnellen Bewegung hat sie ihm die Arme auf den Rücken gedreht und sein Gesicht krachend gegen die Wand geschlagen. Bei der Akustik hat das Orchester unmerklich mitgeholfen. Der Schauspieler hatte einen Beutel Theaterblut im Mund, welchen er aufgebissen hat und jetzt die Wand hinunterrinnen lässt. Außerdem spuckt er einige weiße Steinchen aus. Hier bieten sich mit dem Licht besondere Effekte an, um den Ekel der Szene zu untermalen.
(...)
Ähem... Gewalt bleibt auch dann Gewalt, wenn sie in der weiblichen Rolle ausgeübt wird. Von Notwehr kann hier ja wohl nicht die Rede sein, und eine bloße, primitive Anmache von einem Besoffenen rechtfertigt auch nicht so eine gewaltverherherrlichende (-verfraulichende?) Szene. Man stelle sich mal vor, ein Mann würde eine betrunkene Frau, die ihn (rein verbal!) dumm anmacht, genauso "behandeln": da wäre völlig klar, dass das ohne Wenn und Aber als Verbrechen zu werten ist. Dass dasselbe hier offenbar stillschweigend gutgeheissen wird, bloß weil das Opfer ein Mann ist und der Täter ein Kleid trägt, finde ich RICHTIG SCHLIMM! Schade um Deine ansonsten gute Idee, die Sache aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten.
Herzlichen Gruß
Wally
Herzliche Grüße
Wally
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Helga
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater dritter Akt
Hallo Wally,Wally hat geschrieben: Fr 5. Mär 2021, 22:19 Gewalt bleibt auch dann Gewalt, wenn sie in der weiblichen Rolle ausgeübt wird
du hast natürlich völlig recht, Gewalt bleibt Gewalt, egal von wem sie ausgeübt wird oder wer für sich in Anspruch nimmt die Gewalthoheit inne zu haben. Ich möchte auch keine Diskussion darüber beginnen, ob ein potentiell gewaltbereiter Betrunkener überhaupt eine andere Sprache verstanden hätte, denn darum geht es eigentlich garnicht. Ich zitiere mal aus dem Vorwort:
Das, was in diesem Thread geschrieben wird bitte ich nicht wörtlich zu nehmen und schon garnicht als Handlungsanleitung zu verstehen. Die Szene, wie viele andere Szenen des Kopftheaters ist absichtlich provokant.Helga hat geschrieben: Fr 8. Jan 2021, 21:09 Modernes Theater will auf Probleme aufmerksam machen, kritisch hinterfragen, zum Denken anregen, den Spiegel vorhalten, manchmal aber auch provozieren, pöbeln, das Publikum abstoßen.
Es gehr darum ein Bild, oder biblisch gesprochen ein Gleichnis zu erzeugen. Die Botschaft in diesem Akt solle heißen: Es ist fatal sich gegen andere abzugrenzen. Eine Wagenburg mag der Gruppe einen gewissen Schutz bieten, hat allerdings den schwerwiegenden Nachteil, dass sie von allen Seiten angreifbar ist. Es ist wesentlich klüger überall nach Gemeinsamkeiten und Verbündeten zu suchen. Den besten Schutz bietet eine Gruppe, wenn sie möglichst groß ung möglichst breit aufgestellt ist.
Auch wenn es in dieser Szene um das schwierige Verhältnis "Terf" zu "Trans" geht, lässt sich dieses Gleichnis auf alle möglichen gesellschaftlichen Gruppen übertragen.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Helga
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Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater siebter Akt
Szene: Eine nächtliche, schwach beleuchtete Straße. Vor ihr stehen zwei Schlägertypen wie aus dem schlimmsten Alptraum aller, die sich in irgendeiner Weise mit dem weiblichen Geschlecht identifizieren.
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Schläger 1: "Du verfluchte Transe! Ich mach dich alle!"
Sie: "Ich mache dir einen Vorschlag: Du tust mir nichts, ich tu dir nichts. Wir gehen alle unserer Wege und niemand wird irgendein Leid erfahren!"
Schläger 1: "Du alte Tunte, so kommst du mir nicht davon! Solche Typen wie dich sammel ich!" (ballt die Fäuste)
Sie: "Ok, ich habe keine Lust die halbe Nacht auf dem Polizeirevier oder auf der Krankenstation zuzubringen. Ich bestätige dir gern auf allen sozialen Netzwerken, dass du mir haushoch überlegen bist und aus dieser Auseinandersetzung als Sieger hervorgegangen bist!"
Schläger 1: "Vergiss es du Opfer! Ich hab heute noch nichts hochgeladen. Meine Follower warten! Du kommst mir gerade recht!"
Schläger 2 zückt grinsend sein Handy und bringt sich in optimale Aufnahmeposition.
Sie: (blickt in Richtung Handykamera, lächelt, dann wieder zu Schläger 1) "Um eines klar zu stellen: Transe, Tunte war beides sicherlich nicht nett gemeint, trägt bei der landläufigen Bedeutung dieser Begriffe aber irgendwie ein Stückchen Wahrheit in sich. Wenn du aber auf der Suche nach einem Opfer bist, dann musst du dich anderweitig umsehen. Für die Opferrolle stehe ich nicht zur Verfügung. Ich kann dir eines versichern: Ich bin kein Opfer, ich bin ein Gegner! Mag sein, dass du mir körperlich überlegen bist. Ich werde mich aber nicht wundenleckend in mein Loch verkriechen und die Klappe halten. Ich werde die Polizei und die sozialen Netzwerke auf dich hetzen und dich fertigmachen. Ich werde vor Gericht jedes Detail dieser Unterhaltung schildern. Da du vor dem Richter sicherlich nicht zum ersten mal zu Gast bist, werden sie dich gleich dort behalten." (mustert Schläger 1 kritisch) "Wer weiß, vielleicht sind deine Muskeln genauso aufgeblasen wie dein Mundwerk, dann lädt dein Kumpel in Echtzeit ein Video hoch auf dem du von einer Transe fertiggemacht wirst. Das wird bestimmt viele Klicks geben. Ein neuer Spitzname dürfte dir dann auch sicher sein!"
Schläger 2 nimmt sein Handy runter und schaut sie erstaunt an.
Sie: "Du kannst nur verlieren also geh lieber deiner Wege!"
Schläger 1 (nimmt die Fäuste runter) "Du irritierst mich!"
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Schläger 1: "Du verfluchte Transe! Ich mach dich alle!"
Sie: "Ich mache dir einen Vorschlag: Du tust mir nichts, ich tu dir nichts. Wir gehen alle unserer Wege und niemand wird irgendein Leid erfahren!"
Schläger 1: "Du alte Tunte, so kommst du mir nicht davon! Solche Typen wie dich sammel ich!" (ballt die Fäuste)
Sie: "Ok, ich habe keine Lust die halbe Nacht auf dem Polizeirevier oder auf der Krankenstation zuzubringen. Ich bestätige dir gern auf allen sozialen Netzwerken, dass du mir haushoch überlegen bist und aus dieser Auseinandersetzung als Sieger hervorgegangen bist!"
Schläger 1: "Vergiss es du Opfer! Ich hab heute noch nichts hochgeladen. Meine Follower warten! Du kommst mir gerade recht!"
Schläger 2 zückt grinsend sein Handy und bringt sich in optimale Aufnahmeposition.
Sie: (blickt in Richtung Handykamera, lächelt, dann wieder zu Schläger 1) "Um eines klar zu stellen: Transe, Tunte war beides sicherlich nicht nett gemeint, trägt bei der landläufigen Bedeutung dieser Begriffe aber irgendwie ein Stückchen Wahrheit in sich. Wenn du aber auf der Suche nach einem Opfer bist, dann musst du dich anderweitig umsehen. Für die Opferrolle stehe ich nicht zur Verfügung. Ich kann dir eines versichern: Ich bin kein Opfer, ich bin ein Gegner! Mag sein, dass du mir körperlich überlegen bist. Ich werde mich aber nicht wundenleckend in mein Loch verkriechen und die Klappe halten. Ich werde die Polizei und die sozialen Netzwerke auf dich hetzen und dich fertigmachen. Ich werde vor Gericht jedes Detail dieser Unterhaltung schildern. Da du vor dem Richter sicherlich nicht zum ersten mal zu Gast bist, werden sie dich gleich dort behalten." (mustert Schläger 1 kritisch) "Wer weiß, vielleicht sind deine Muskeln genauso aufgeblasen wie dein Mundwerk, dann lädt dein Kumpel in Echtzeit ein Video hoch auf dem du von einer Transe fertiggemacht wirst. Das wird bestimmt viele Klicks geben. Ein neuer Spitzname dürfte dir dann auch sicher sein!"
Schläger 2 nimmt sein Handy runter und schaut sie erstaunt an.
Sie: "Du kannst nur verlieren also geh lieber deiner Wege!"
Schläger 1 (nimmt die Fäuste runter) "Du irritierst mich!"
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheatersiebter Akt "Directors Cut"
Szene: Eine nächtliche, schwach beleuchtete Straße. Vor ihr stehen zwei Schlägertypen wie aus dem schlimmsten Alptraum aller, die sich in irgendeiner Weise mit dem weiblichen Geschlecht identifizieren.
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Schläger 1: "Du verfluchte Transe! Ich mach dich alle!"
Sie: "Ich mache dir einen Vorschlag: Du tust mir nichts, ich tu dir nichts. Wir gehen alle unserer Wege und niemand wird irgendein Leid erfahren!"
Schläger 1: "Du alte Tunte, so kommst du mir nicht davon! Solche Typen wie dich sammel ich!" (ballt die Fäuste)
Sie: "Ok, ich habe keine Lust die halbe Nacht auf dem Polizeirevier oder auf der Krankenstation zuzubringen. Ich bestätige dir gern auf allen sozialen Netzwerken, dass du mir haushoch überlegen bist und aus dieser Auseinandersetzung als Sieger hervorgegangen bist!"
Schläger 1: "Vergiss es du Opfer! Ich hab heute noch nichts hochgeladen. Meine Follower warten! Du kommst mir gerade recht!"
Schläger 2 zückt grinsend sein Handy und bringt sich in optimale Aufnahmeposition.
Sie: (blickt in Richtung Handykamera, lächelt, dann wieder zu Schläger 1) "Um eines klar zu stellen: Transe, Tunte war beides sicherlich nicht nett gemeint, trägt bei der landläufigen Bedeutung dieser Begriffe aber irgendwie ein Stückchen Wahrheit in sich. Wenn du aber auf der Suche nach einem Opfer bist, dann musst du dich anderweitig umsehen. Für die Opferrolle stehe ich nicht zur Verfügung. Ich kann dir eines versichern: Ich bin kein Opfer, ich bin ein Gegner! Mag sein, dass du mir körperlich überlegen bist. Ich werde mich aber nicht wundenleckend in mein Loch verkriechen und die Klappe halten. Ich werde die Polizei und die sozialen Netzwerke auf dich hetzen und dich fertigmachen. Ich werde vor Gericht jedes Detail dieser Unterhaltung schildern. Da du vor dem Richter sicherlich nicht zum ersten mal zu Gast bist, werden sie dich gleich dort behalten." (mustert Schläger 1 kritisch) "Wer weiß, vielleicht sind deine Muskeln genauso aufgeblasen wie dein Mundwerk, dann lädt dein Kumpel in Echtzeit ein Video hoch auf dem du von einer Transe fertiggemacht wirst. Das wird bestimmt viele Klicks geben. Ein neuer Spitzname dürfte dir dann auch sicher sein!"
Schläger 1: "Klar, wie wäre es mit Transenkiller? Da alte Tucke: kämpfe wie ein Mann!"
(Das schöne am Kopftheater ist, dass wir uns auch Stilmittel und Kunstgriffe des Films zunutze machen können, die das klassische Theater nicht adaptieren kann. Im folgenden würde sich die Zeitlupe anbieten.)
Schläger 1 setzt mit der Rechten zum Schlag auf Sie an. Kurz bevor die Faust ihr Gesicht erreicht reisst er in einer Schreck- ähnlichen Gestik die Augen auf und verliert das Gleichgewicht. Sie zieht ihren Fuß zurück, den sie mit aller Kraft zwischen die Ansätze seiner Beine getreten hat. Während der Schläger zu Boden geht nimmt er die Fäuste runter und bildet die Hände zu Schutzschilden um, mit den er versucht seinen primären Geschlechtsteilen nachträglich Deckung zu geben. Im Sturz kommt sein Kinn ihrem Knie sehr nahe. Es würde sich sicherlich anbieten, wenn sie diesem Kinn noch einen kräftigen Stoß versetzen und ihm eine größere Anzahl Zähne extrahieren würde. Aus dramaturgischen Gründen möchten wir auf diesen Impuls allerdings verzichten.
Sie: (während Schläger 1 sich jammernd am Boden windet) "Entschuldige, aber ich weiß nicht wie ein Mann kämpft!"
Schläger 2 (nimmt das Handy runter) "Du irritierst mich!"
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Schläger 1: "Du verfluchte Transe! Ich mach dich alle!"
Sie: "Ich mache dir einen Vorschlag: Du tust mir nichts, ich tu dir nichts. Wir gehen alle unserer Wege und niemand wird irgendein Leid erfahren!"
Schläger 1: "Du alte Tunte, so kommst du mir nicht davon! Solche Typen wie dich sammel ich!" (ballt die Fäuste)
Sie: "Ok, ich habe keine Lust die halbe Nacht auf dem Polizeirevier oder auf der Krankenstation zuzubringen. Ich bestätige dir gern auf allen sozialen Netzwerken, dass du mir haushoch überlegen bist und aus dieser Auseinandersetzung als Sieger hervorgegangen bist!"
Schläger 1: "Vergiss es du Opfer! Ich hab heute noch nichts hochgeladen. Meine Follower warten! Du kommst mir gerade recht!"
Schläger 2 zückt grinsend sein Handy und bringt sich in optimale Aufnahmeposition.
Sie: (blickt in Richtung Handykamera, lächelt, dann wieder zu Schläger 1) "Um eines klar zu stellen: Transe, Tunte war beides sicherlich nicht nett gemeint, trägt bei der landläufigen Bedeutung dieser Begriffe aber irgendwie ein Stückchen Wahrheit in sich. Wenn du aber auf der Suche nach einem Opfer bist, dann musst du dich anderweitig umsehen. Für die Opferrolle stehe ich nicht zur Verfügung. Ich kann dir eines versichern: Ich bin kein Opfer, ich bin ein Gegner! Mag sein, dass du mir körperlich überlegen bist. Ich werde mich aber nicht wundenleckend in mein Loch verkriechen und die Klappe halten. Ich werde die Polizei und die sozialen Netzwerke auf dich hetzen und dich fertigmachen. Ich werde vor Gericht jedes Detail dieser Unterhaltung schildern. Da du vor dem Richter sicherlich nicht zum ersten mal zu Gast bist, werden sie dich gleich dort behalten." (mustert Schläger 1 kritisch) "Wer weiß, vielleicht sind deine Muskeln genauso aufgeblasen wie dein Mundwerk, dann lädt dein Kumpel in Echtzeit ein Video hoch auf dem du von einer Transe fertiggemacht wirst. Das wird bestimmt viele Klicks geben. Ein neuer Spitzname dürfte dir dann auch sicher sein!"
Schläger 1: "Klar, wie wäre es mit Transenkiller? Da alte Tucke: kämpfe wie ein Mann!"
(Das schöne am Kopftheater ist, dass wir uns auch Stilmittel und Kunstgriffe des Films zunutze machen können, die das klassische Theater nicht adaptieren kann. Im folgenden würde sich die Zeitlupe anbieten.)
Schläger 1 setzt mit der Rechten zum Schlag auf Sie an. Kurz bevor die Faust ihr Gesicht erreicht reisst er in einer Schreck- ähnlichen Gestik die Augen auf und verliert das Gleichgewicht. Sie zieht ihren Fuß zurück, den sie mit aller Kraft zwischen die Ansätze seiner Beine getreten hat. Während der Schläger zu Boden geht nimmt er die Fäuste runter und bildet die Hände zu Schutzschilden um, mit den er versucht seinen primären Geschlechtsteilen nachträglich Deckung zu geben. Im Sturz kommt sein Kinn ihrem Knie sehr nahe. Es würde sich sicherlich anbieten, wenn sie diesem Kinn noch einen kräftigen Stoß versetzen und ihm eine größere Anzahl Zähne extrahieren würde. Aus dramaturgischen Gründen möchten wir auf diesen Impuls allerdings verzichten.
Sie: (während Schläger 1 sich jammernd am Boden windet) "Entschuldige, aber ich weiß nicht wie ein Mann kämpft!"
Schläger 2 (nimmt das Handy runter) "Du irritierst mich!"
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
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Meistens bin ich ein Mann.
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Helga
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater siebter Akt, alternate Ending
Szene: Eine nächtliche, schwach beleuchtete Straße. Vor ihr stehen zwei Schlägertypen wie aus dem schlimmsten Alptraum aller, die sich in irgendeiner Weise mit dem weiblichen Geschlecht identifizieren.
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Schläger 1: "Du verfluchte Transe! Ich mach dich alle!"
Sie: "Ich mache dir einen Vorschlag: Du tust mir nichts, ich tu dir nichts. Wir gehen alle unserer Wege und niemand wird irgendein Leid erfahren!"
Schläger 1: "Du alte Tunte, so kommst du mir nicht davon! Solche Typen wie dich sammel ich!" (ballt die Fäuste)
Sie: "Ok, ich habe keine Lust die halbe Nacht auf dem Polizeirevier oder auf der Krankenstation zuzubringen. Ich bestätige dir gern auf allen sozialen Netzwerken, dass du mir haushoch überlegen bist und aus dieser Auseinandersetzung als Sieger hervorgegangen bist!"
Schläger 1: "Vergiss es du Opfer! Ich hab heute noch nichts hochgeladen. Meine Follower warten! Du kommst mir gerade recht!"
Schläger 2 zückt grinsend sein Handy und bringt sich in optimale Aufnahmeposition.
Sie: (blickt in Richtung Handykamera, lächelt, dann wieder zu Schläger 1) "Um eines klar zu stellen: Transe, Tunte war beides sicherlich nicht nett gemeint, trägt bei der landläufigen Bedeutung dieser Begriffe aber irgendwie ein Stückchen Wahrheit in sich. Wenn du aber auf der Suche nach einem Opfer bist, dann musst du dich anderweitig umsehen. Für die Opferrolle stehe ich nicht zur Verfügung. Ich kann dir eines versichern: Ich bin kein Opfer, ich bin ein Gegner! Mag sein, dass du mir körperlich überlegen bist. Ich werde mich aber nicht wundenleckend in mein Loch verkriechen und die Klappe halten. Ich werde die Polizei und die sozialen Netzwerke auf dich hetzen und dich fertigmachen. Ich werde vor Gericht jedes Detail dieser Unterhaltung schildern. Da du vor dem Richter sicherlich nicht zum ersten mal zu Gast bist, werden sie dich gleich dort behalten." (mustert Schläger 1 kritisch) "Wer weiß, vielleicht sind deine Muskeln genauso aufgeblasen wie dein Mundwerk, dann lädt dein Kumpel in Echtzeit ein Video hoch auf dem du von einer Transe fertiggemacht wirst. Das wird bestimmt viele Klicks geben. Ein neuer Spitzname dürfte dir dann auch sicher sein!"
Ohne Vorwarnung schnellt die Faust von Schläger 1 nach vorne auf ihr Gesicht zu. Da sie zurückweicht erwischt er sie nur leicht am Kinn. Dennoch geht sie zu Boden. Sie nimmt die Arme schützend vor ihr Gesicht.
Schläger 1: "Verdammt, die kann ja wohl garnichts ab!" Er tritt dreimal gegen ihre Brust, dann lässt er von ihr ab.
Schläger 2 (nimmt sein Handy runter und schaut sie erstaunt an, während sie regungslos am Boden liegt) "Was, die ist schon fertig?"
Schläger 1: (grinsend) "Ich schlag doch keine Mädchen!"
Schläger 2 "Du irritierst mich!"
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Schläger 1: "Du verfluchte Transe! Ich mach dich alle!"
Sie: "Ich mache dir einen Vorschlag: Du tust mir nichts, ich tu dir nichts. Wir gehen alle unserer Wege und niemand wird irgendein Leid erfahren!"
Schläger 1: "Du alte Tunte, so kommst du mir nicht davon! Solche Typen wie dich sammel ich!" (ballt die Fäuste)
Sie: "Ok, ich habe keine Lust die halbe Nacht auf dem Polizeirevier oder auf der Krankenstation zuzubringen. Ich bestätige dir gern auf allen sozialen Netzwerken, dass du mir haushoch überlegen bist und aus dieser Auseinandersetzung als Sieger hervorgegangen bist!"
Schläger 1: "Vergiss es du Opfer! Ich hab heute noch nichts hochgeladen. Meine Follower warten! Du kommst mir gerade recht!"
Schläger 2 zückt grinsend sein Handy und bringt sich in optimale Aufnahmeposition.
Sie: (blickt in Richtung Handykamera, lächelt, dann wieder zu Schläger 1) "Um eines klar zu stellen: Transe, Tunte war beides sicherlich nicht nett gemeint, trägt bei der landläufigen Bedeutung dieser Begriffe aber irgendwie ein Stückchen Wahrheit in sich. Wenn du aber auf der Suche nach einem Opfer bist, dann musst du dich anderweitig umsehen. Für die Opferrolle stehe ich nicht zur Verfügung. Ich kann dir eines versichern: Ich bin kein Opfer, ich bin ein Gegner! Mag sein, dass du mir körperlich überlegen bist. Ich werde mich aber nicht wundenleckend in mein Loch verkriechen und die Klappe halten. Ich werde die Polizei und die sozialen Netzwerke auf dich hetzen und dich fertigmachen. Ich werde vor Gericht jedes Detail dieser Unterhaltung schildern. Da du vor dem Richter sicherlich nicht zum ersten mal zu Gast bist, werden sie dich gleich dort behalten." (mustert Schläger 1 kritisch) "Wer weiß, vielleicht sind deine Muskeln genauso aufgeblasen wie dein Mundwerk, dann lädt dein Kumpel in Echtzeit ein Video hoch auf dem du von einer Transe fertiggemacht wirst. Das wird bestimmt viele Klicks geben. Ein neuer Spitzname dürfte dir dann auch sicher sein!"
Ohne Vorwarnung schnellt die Faust von Schläger 1 nach vorne auf ihr Gesicht zu. Da sie zurückweicht erwischt er sie nur leicht am Kinn. Dennoch geht sie zu Boden. Sie nimmt die Arme schützend vor ihr Gesicht.
Schläger 1: "Verdammt, die kann ja wohl garnichts ab!" Er tritt dreimal gegen ihre Brust, dann lässt er von ihr ab.
Schläger 2 (nimmt sein Handy runter und schaut sie erstaunt an, während sie regungslos am Boden liegt) "Was, die ist schon fertig?"
Schläger 1: (grinsend) "Ich schlag doch keine Mädchen!"
Schläger 2 "Du irritierst mich!"
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Karla
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater in mehreren Akten
puh - Gänsehaut!
Einen der Faustschläge in meinem Leben habe ich kassiert, als ich gegen Belästigung von Frauen eingeschritten bin.
Die "Beißhemmung" gegenüber schwächeren/Frauen funktioniert leider auch nicht mehr immer.
Da hast Du was getriggert, Daumen hoch schaff ich daher dafür nicht, aber gut gemacht ist es!
Aber ich bin ein großes Mädchen.
LG Elly
Einen der Faustschläge in meinem Leben habe ich kassiert, als ich gegen Belästigung von Frauen eingeschritten bin.
Die "Beißhemmung" gegenüber schwächeren/Frauen funktioniert leider auch nicht mehr immer.
Da hast Du was getriggert, Daumen hoch schaff ich daher dafür nicht, aber gut gemacht ist es!
Aber ich bin ein großes Mädchen.
LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Helga
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater achter Akt
Szenenwechsel, wir befinden uns in einem Gerichtssaal
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Richter*in: "Ich bitte um Entschuldigung. Das war aus Ihren Personendaten nicht erkennbar. Ihnen ist bekannt, dass Sie eine Personenstands- und Namensänderung durchführen können?"
Sie: "Das ist mir bekannt. Ich muss aber nicht in meinen Ausweis schauen um zu wissen, dass ich eine Frau bin!"
Richter*in: " Schildern Sie uns bitte, was in der Nacht auf den 12.07. vorgefallen ist!"
Sie: "Ich kam gegen 1:30 auf dem Weg nach Hause durch die Lange Straße. Dort hielten mich zwei junge Männer an."
Richter*in: "Sehen Sie die zwei jungen Männer hier im Gerichtssaal?"
Sie: "Es war dunkel, aber ich bin sicher, dass es die beiden ganz rechts in der ersten Reihe sind!"
Richter*in: "Was wollten die beiden von Ihnen?"
Sie: "Sie fragten, ob sie mich filmen dürften. Ich habe dies abgelehnt und bin weitergegangen."
Richter*in: "Mehr wollten die nicht? Geschah Weiteres?"
Sie: "Kaum zwei Minuten später hörte ich lautes Gebrüll hinter mir. Ich drehte mich um und sah, dass die beiden jungen Männer auf vier weitere Männer getroffen waren. Es gab ein kurzes sehr lautes Handgemenge, bei dem die beiden jungen Männer zu Boden gingen. Die vier anderen liefen in die entgegengesetzte Richtung davon."
Richter*in: "Wie weit waren Sie von dieser Szene entfernt?"
Sie: "Circa zweihundert Meter!"
Richter*in: "Können Sie die vier Männer beschreiben?"
Sie: "Sie waren alle dunkel gekleidet, einer trug weiße Turnschuhe, zwei Kapuzen, einer eine Mütze. Der Vierte schien eine Glatze zu haben. Von Größe und Statur waren sie ähnlich wie die beiden jungen Männer, über das Alter kann ich leider nichts sagen, sie waren zu weit entfernt.
Richter*in: "Was taten Sie dann?"
Sie: "Ich nahm mein Handy und rief die Polizei an. Dann lief ich zu den Beiden rüber!"
Richter*in: "Was sahen Sie da?"
Sie: "Beide lagen am Boden, waren aber bei Bewusstsein. Der kräftigere hatte an der Innenseite des linken Oberschenkels eine stark blutende Wunde, der schmalere sah im Gesicht sehr zerschunden und blutig aus. Das Blut floß aber nicht."
Richter*in: "Was taten Sie dann?"
Sie: "Ich nahm ein Paket Papiertaschentücher und drückte damit kräftig auf die Wunde bis der Notarzt eintraf."
Richter*in: "Nach dem Behandlungsprotokoll des Notarztes haben Sie ihm dadurch womöglich das Leben gerettet! Er hatte einen Messerstich in die Hauptschlagader."
Sie: "Das kann ich nicht beurteilen, aber ich denke das hätte jede*r getan!"
Richter*in: (an den ganz rechts sitzenden kräftigeren jungen Mann gerichtet) "Möchten Sie der Zeugin etwas sagen?"
Schläger 1: "Du irritierst mich!"
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Richter*in: "Ich bitte um Entschuldigung. Das war aus Ihren Personendaten nicht erkennbar. Ihnen ist bekannt, dass Sie eine Personenstands- und Namensänderung durchführen können?"
Sie: "Das ist mir bekannt. Ich muss aber nicht in meinen Ausweis schauen um zu wissen, dass ich eine Frau bin!"
Richter*in: " Schildern Sie uns bitte, was in der Nacht auf den 12.07. vorgefallen ist!"
Sie: "Ich kam gegen 1:30 auf dem Weg nach Hause durch die Lange Straße. Dort hielten mich zwei junge Männer an."
Richter*in: "Sehen Sie die zwei jungen Männer hier im Gerichtssaal?"
Sie: "Es war dunkel, aber ich bin sicher, dass es die beiden ganz rechts in der ersten Reihe sind!"
Richter*in: "Was wollten die beiden von Ihnen?"
Sie: "Sie fragten, ob sie mich filmen dürften. Ich habe dies abgelehnt und bin weitergegangen."
Richter*in: "Mehr wollten die nicht? Geschah Weiteres?"
Sie: "Kaum zwei Minuten später hörte ich lautes Gebrüll hinter mir. Ich drehte mich um und sah, dass die beiden jungen Männer auf vier weitere Männer getroffen waren. Es gab ein kurzes sehr lautes Handgemenge, bei dem die beiden jungen Männer zu Boden gingen. Die vier anderen liefen in die entgegengesetzte Richtung davon."
Richter*in: "Wie weit waren Sie von dieser Szene entfernt?"
Sie: "Circa zweihundert Meter!"
Richter*in: "Können Sie die vier Männer beschreiben?"
Sie: "Sie waren alle dunkel gekleidet, einer trug weiße Turnschuhe, zwei Kapuzen, einer eine Mütze. Der Vierte schien eine Glatze zu haben. Von Größe und Statur waren sie ähnlich wie die beiden jungen Männer, über das Alter kann ich leider nichts sagen, sie waren zu weit entfernt.
Richter*in: "Was taten Sie dann?"
Sie: "Ich nahm mein Handy und rief die Polizei an. Dann lief ich zu den Beiden rüber!"
Richter*in: "Was sahen Sie da?"
Sie: "Beide lagen am Boden, waren aber bei Bewusstsein. Der kräftigere hatte an der Innenseite des linken Oberschenkels eine stark blutende Wunde, der schmalere sah im Gesicht sehr zerschunden und blutig aus. Das Blut floß aber nicht."
Richter*in: "Was taten Sie dann?"
Sie: "Ich nahm ein Paket Papiertaschentücher und drückte damit kräftig auf die Wunde bis der Notarzt eintraf."
Richter*in: "Nach dem Behandlungsprotokoll des Notarztes haben Sie ihm dadurch womöglich das Leben gerettet! Er hatte einen Messerstich in die Hauptschlagader."
Sie: "Das kann ich nicht beurteilen, aber ich denke das hätte jede*r getan!"
Richter*in: (an den ganz rechts sitzenden kräftigeren jungen Mann gerichtet) "Möchten Sie der Zeugin etwas sagen?"
Schläger 1: "Du irritierst mich!"
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Helga
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater achter Akt Directors Cut
Szenenwechsel, wir befinden uns in einem Gerichtssaal
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Richter*in: "Ich bitte um Entschuldigung. Das war aus Ihren Personendaten nicht erkennbar. Ihnen ist bekannt, dass Sie eine Personenstands- und Namensänderung durchführen können?"
Sie: "Das ist mir bekannt. Ich muss aber nicht in meinen Ausweis schauen um zu wissen, dass ich eine Frau bin!"
Richter*in: " Schildern Sie uns bitte, was in der Nacht auf den 12.07. vorgefallen ist!"
Sie: "Ich kam gegen 1:30 auf dem Weg nach Hause durch die Lange Straße. Dort hielten mich zwei junge Männer an."
Richter*in: "Sehen Sie die zwei jungen Männer hier im Gerichtssaal?"
Sie: "Es war dunkel, aber ich bin sicher, dass es die beiden ganz rechts in der ersten Reihe sind!"
Richter*in: "Was wollten die beiden von Ihnen?"
Sie: "Sie waren auf der Suche nach einem Opfer, das sie verprügeln und dabei filmen konnten!"
Richter*in: "Was taten Sie?"
Sie: "Ich versuchte ihnen klar zu machen, dass ich keine gewaltsame Auseinandersetzung wollte."
Schläger 1: (ungefragt) "Die alte Transe hat mich provoziert und bedroht!"
Richter*in: "Sie sind jetzt noch nicht an der Reihe mit ihrer Aussage! Noch eine unflätige Bemerkung und ich verhänge ein Verwarnungsgeld!"
Richter*in: (an Sie) "Wie ging es weiter?"
Sie: "Ich versuchte die beiden zu beschwichtigen. Sie wollten sich aber nicht beschwichtigen lassen. Der kräftigere baute sich in Angriffsposition auf, der dünnere begann mit dem Handy zu filmen!"
Schläger 1: (ungefragt) "Das ist gelogen! Die Tunte hat uns gedroht uns die Polizei und die sozialen Netzwerke auf den Hals zu hetzen wenn wir ihr nicht unsere Brieftaschen und unsere Handys geben!"
Richter*in: "Zweihundert Euro Verwarnungsgeld! Diesen Unsinn würde ich nicht einmal glauben, wenn ihr Begleiter den Film nicht live ins Internet hochgeladen hätte. Übrigens Glückwunsch. Einskommafünf Millionen Klicks in vier Wochen sind eine beachtliche Resonanz!"
Richter*in: (an Sie) "Was geschah dann?"
Sie: "Er schlug zu und ich trat zu!"
Richter*in: "Wohin?"
Sie: "In den Lendenbereich!"
Schläger 1: (ungefragt) "Dabei wurde mein linker Hoden so stark gequetscht dass er amputiert werden musste. Ich kann vielleicht nie mehr Kinder zeugen! Ich verlange hunderttausend Euro Schmerzensgeld!"
Richter*in: "Vierhundert Euro Verwarnungsgeld! Ob Ihnen Ein Schmerzensgeld zusteht, oder ob Frau T in Hinblick auf die vielen Nachwuchskriminellen, die uns dadurch erspart geblieben sind, eine Belohnung erwarten darf, wird ggfs. später in einem Zivilprozess geklärt!"
Schläger 1: (ungefragt) "Da geht man friedlich seiner Wege, wird von einer hergelaufenen Tunte seiner Männlichkeit beraubt und der Staat tut nichts!"
Richter*in: "Sechshundert Euro! Das friedlich seiner Wege gehen klingt in Hinblick auf Ihr Vorstrafenregister ziemlich geheuchelt. Es ist noch keine acht Wochen her, dass Sie das letzte Mal auf Bewährung rausgekommen sind. Wir beide haben uns hier schon dreimal gesehen, vor der Jugendkammer waren Sie achtmal vorstellig."
Sie: "Nebenbei definiert sich Männlichkeit oder Weiblichkeit nicht nach dem, was du zwischen den Beinen trägst. Ich fühle mich sehr weiblich, obwohl ich noch beide Hoden habe!"
Schläger 1: (springt auf und zückt ein Messer) "Du verdammte Schlampe! Seit du mir das angetan hast nennen mich alle nur noch Eunu! Du wirst jetzt lernen was das für Schmerzen sind!"
Um zu ihr zu kommen muss er eine Balustrade überwinden. Er spring, überschätzt aber seine sportlichen Fähigkeiten und bleibt mit dem linken Fuss hängen. Er versucht den Sturz mit den Händen abzufangen. Dies gelingt jedoch nicht, dabei rammt er sich das Messer in den Lendenbereich. Dorthin wo der intakte Hoden sitzt.
Sie: (beugt sich zu Schläger 1 vor, der am Boden liegt) "Ich habe es dir gesagt: Lass uns beide unserer Wege gehen, dann wird niemand ein Leid geschehen!"
Schläger 1 (während er sich vor Schmerzen am Boden windet) "Du irritierst mich!"
Bonus Clip:
Mühsam erhebt Schläger 1 sich bis er breitbeinig und wackelig vor ihr steht. Unter Gebrüll, an dem nichts menschliches mehr erkennbar ist, zieht er das Messer aus seinem Schritt. Mit bedrohlich vorgehaltenem Messer wankt er brüllend auf sie zu.
Der Spannungsbogen wird beendet durch einen kurzen Knall und ein kleines rundes Loch in der Stirn des Schlägers, aus dem langsam Blut rinnt beendet. Ein bewaffneter Vollzugsbeamter ist auf den Plan getreten. Der Schläger sackt lautlos in sich zusammen.
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Richter*in: "Ich bitte um Entschuldigung. Das war aus Ihren Personendaten nicht erkennbar. Ihnen ist bekannt, dass Sie eine Personenstands- und Namensänderung durchführen können?"
Sie: "Das ist mir bekannt. Ich muss aber nicht in meinen Ausweis schauen um zu wissen, dass ich eine Frau bin!"
Richter*in: " Schildern Sie uns bitte, was in der Nacht auf den 12.07. vorgefallen ist!"
Sie: "Ich kam gegen 1:30 auf dem Weg nach Hause durch die Lange Straße. Dort hielten mich zwei junge Männer an."
Richter*in: "Sehen Sie die zwei jungen Männer hier im Gerichtssaal?"
Sie: "Es war dunkel, aber ich bin sicher, dass es die beiden ganz rechts in der ersten Reihe sind!"
Richter*in: "Was wollten die beiden von Ihnen?"
Sie: "Sie waren auf der Suche nach einem Opfer, das sie verprügeln und dabei filmen konnten!"
Richter*in: "Was taten Sie?"
Sie: "Ich versuchte ihnen klar zu machen, dass ich keine gewaltsame Auseinandersetzung wollte."
Schläger 1: (ungefragt) "Die alte Transe hat mich provoziert und bedroht!"
Richter*in: "Sie sind jetzt noch nicht an der Reihe mit ihrer Aussage! Noch eine unflätige Bemerkung und ich verhänge ein Verwarnungsgeld!"
Richter*in: (an Sie) "Wie ging es weiter?"
Sie: "Ich versuchte die beiden zu beschwichtigen. Sie wollten sich aber nicht beschwichtigen lassen. Der kräftigere baute sich in Angriffsposition auf, der dünnere begann mit dem Handy zu filmen!"
Schläger 1: (ungefragt) "Das ist gelogen! Die Tunte hat uns gedroht uns die Polizei und die sozialen Netzwerke auf den Hals zu hetzen wenn wir ihr nicht unsere Brieftaschen und unsere Handys geben!"
Richter*in: "Zweihundert Euro Verwarnungsgeld! Diesen Unsinn würde ich nicht einmal glauben, wenn ihr Begleiter den Film nicht live ins Internet hochgeladen hätte. Übrigens Glückwunsch. Einskommafünf Millionen Klicks in vier Wochen sind eine beachtliche Resonanz!"
Richter*in: (an Sie) "Was geschah dann?"
Sie: "Er schlug zu und ich trat zu!"
Richter*in: "Wohin?"
Sie: "In den Lendenbereich!"
Schläger 1: (ungefragt) "Dabei wurde mein linker Hoden so stark gequetscht dass er amputiert werden musste. Ich kann vielleicht nie mehr Kinder zeugen! Ich verlange hunderttausend Euro Schmerzensgeld!"
Richter*in: "Vierhundert Euro Verwarnungsgeld! Ob Ihnen Ein Schmerzensgeld zusteht, oder ob Frau T in Hinblick auf die vielen Nachwuchskriminellen, die uns dadurch erspart geblieben sind, eine Belohnung erwarten darf, wird ggfs. später in einem Zivilprozess geklärt!"
Schläger 1: (ungefragt) "Da geht man friedlich seiner Wege, wird von einer hergelaufenen Tunte seiner Männlichkeit beraubt und der Staat tut nichts!"
Richter*in: "Sechshundert Euro! Das friedlich seiner Wege gehen klingt in Hinblick auf Ihr Vorstrafenregister ziemlich geheuchelt. Es ist noch keine acht Wochen her, dass Sie das letzte Mal auf Bewährung rausgekommen sind. Wir beide haben uns hier schon dreimal gesehen, vor der Jugendkammer waren Sie achtmal vorstellig."
Sie: "Nebenbei definiert sich Männlichkeit oder Weiblichkeit nicht nach dem, was du zwischen den Beinen trägst. Ich fühle mich sehr weiblich, obwohl ich noch beide Hoden habe!"
Schläger 1: (springt auf und zückt ein Messer) "Du verdammte Schlampe! Seit du mir das angetan hast nennen mich alle nur noch Eunu! Du wirst jetzt lernen was das für Schmerzen sind!"
Um zu ihr zu kommen muss er eine Balustrade überwinden. Er spring, überschätzt aber seine sportlichen Fähigkeiten und bleibt mit dem linken Fuss hängen. Er versucht den Sturz mit den Händen abzufangen. Dies gelingt jedoch nicht, dabei rammt er sich das Messer in den Lendenbereich. Dorthin wo der intakte Hoden sitzt.
Sie: (beugt sich zu Schläger 1 vor, der am Boden liegt) "Ich habe es dir gesagt: Lass uns beide unserer Wege gehen, dann wird niemand ein Leid geschehen!"
Schläger 1 (während er sich vor Schmerzen am Boden windet) "Du irritierst mich!"
Bonus Clip:
Mühsam erhebt Schläger 1 sich bis er breitbeinig und wackelig vor ihr steht. Unter Gebrüll, an dem nichts menschliches mehr erkennbar ist, zieht er das Messer aus seinem Schritt. Mit bedrohlich vorgehaltenem Messer wankt er brüllend auf sie zu.
Der Spannungsbogen wird beendet durch einen kurzen Knall und ein kleines rundes Loch in der Stirn des Schlägers, aus dem langsam Blut rinnt beendet. Ein bewaffneter Vollzugsbeamter ist auf den Plan getreten. Der Schläger sackt lautlos in sich zusammen.
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Helga
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater achter Akt alternate Ending
Szenenwechsel, wir befinden uns in einem Gerichtssaal
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Richter*in: "Ich bitte um Entschuldigung. Das war aus Ihren Personendaten nicht erkennbar. Ihnen ist bekannt, dass Sie eine Personenstands- und Namensänderung durchführen können?"
Sie: "Das ist mir bekannt. Ein entsprechender Eintrag im Personalausweis hätte mich aber auch nicht vor diesem Erlebnis bewahrt!"
Richter*in: " Schildern Sie uns bitte, was in der Nacht auf den 12.07. vorgefallen ist!"
Sie: "Ich kam gegen 1:30 auf dem Weg nach Hause durch die Lange Straße. Dort hielten mich zwei junge Männer an."
Richter*in: "Sehen Sie die zwei jungen Männer hier im Gerichtssaal?"
Sie: "Es war dunkel, aber ich bin sicher, dass es die beiden ganz rechts in der ersten Reihe sind!"
Richter*in: "Was wollten die beiden von Ihnen?"
Sie: "Sie waren auf der Suche nach einem Opfer, das sie verprügeln und dabei filmen konnten!"
Richter*in: "Was taten Sie?"
Sie: "Ich versuchte ihnen klar zu machen, dass ich keine gewaltsame Auseinandersetzung wollte."
Schläger 1: (ungefragt) "Die alte Transe hat mich provoziert und bedroht!"
Richter*in: "Sie sind jetzt noch nicht an der Reihe mit ihrer Aussage! Noch eine unflätige Bemerkung und ich verhänge ein Verwarnungsgeld!"
Richter*in: (an Sie) "Wie ging es weiter?"
Sie: "Ich versuchte die beiden zu beschwichtigen. Sie wollten sich aber nicht beschwichtigen lassen. Der kräftigere baute sich in Angriffsposition auf, der dünnere begann mit dem Handy zu filmen!"
Schläger 1: (ungefragt) "Das ist gelogen! Die Tunte hat uns gedroht uns die Polizei und die sozialen Netzwerke auf den Hals zu hetzen wenn wir ihr nicht unsere Brieftaschen und unsere Handys geben!"
Richter*in: "Zweihundert Euro Verwarnungsgeld! Diesen Unsinn würde ich nicht einmal glauben, wenn ihr Begleiter den Film nicht live ins Internet hochgeladen hätte!"
Richter*in: (an Sie) "Was geschah dann?"
Sie: "Er schlug zu und ich ging zu Boden."
Schläger 1: (ungefragt) "Die Transe kann echt nichts ab, ich hab sie kaum berührt!"
Richter*in: (an Schläger 1) "Vierhundert Euro Verwarnungsgeld!" (an Sie) "Was geschah dann?"
Sie: "Ich versuchte mein Gesicht mit den Armen zu schützen, aber er trat mir in die Brust!"
Richter*in: (hebt eine Plastiktüte an, in der ein zerknittertes hautfarbenes Plastikteil mit Brustwarze und eine transparente gelee- artige Masse zu sehen ist) "Was ist das?"
Sie: "Meine linke Brust! Sie ist durch die Tritte geplatzt!"
Richter*in: "Die haben Sie aber nicht unter der Haut getragen?"
Sie: "Gottlob nicht. Sonst müsste ich jetzt für den Rest meines Lebens mit einem silikonverseuchten Körper klarkommen!"
Richter*in: "Wie ging es dann weiter?"
Sie: "Der schmalere nahm mir meine Handtasche weg und die beiden liefen davon! Ich nahm mein Handy, das nicht in der Handtasche war, sondern in der Innentasche meiner Jacke und rief Polizei und Krankenwagen!"
Richter*in: "Wie schwer waren Ihre Verletzungen?"
Sie: "Ich hatte eine Platzwunde am Kinn, die mit 4 Stichen genäht werden musste, Abschürfungen an Armen und Beinen, sowie Rippenprellungen."
Richter*in: (an Schläger 1) "Und damit war auf jeden Fall schon mal die Bewährung für die letzte Körperverletzung hinfällig. Hatte ich nicht gesagt, dass ich Sie hier nie mehr sehen möchte? Zu den Bewährungsauflagen gehörte doch die Teilnahme an einem Aggressions- Abbau- Training. Haben Sie dort denn nichts gelernt? Tut es Ihnen jetzt Leid? Möchten Sie sich bei Frau T. entschuldigen?"
Schläger 1: (blickt zu Boden, schweigt)
Sie: "Ich weiß, dass es ihm Leid tut. Das kann er aber weder vor der Öffentlichkeit noch vor sich selber zugeben. Er fühlt manchmal sehr weiblich, deshalb muss er immer den harten Kerl spielen. Wer am stärksten auf die Transe einschlägt wird wohl nicht verdächtigt selber eine zu sein! Als er mit der Faust ausholte habe ich in seinem Gesicht keinen Haß gesehen, sondern Neid und Verzweifelung. Wie gerne würde er sich schminken und hübsche Kleider anziehen, aber er hat dieses Bild von sich aufgebaut um von seinem Inneren abzulenken. Un diesem Bild muss er jetzt gerecht werden!" (an Schläger 1): "Ich verstehe dich. Auch ich habe Menschen Schmerzen zugefügt, um von meinen vermeidlich perversen Neigungen abzulenken. Ich habe sie zwar nicht geschlagen, aber Worte können auch schwer mißhandeln. Wenn du deine Strafe abgesessen hast kommst du zu mir. Ich werde dich schminken, gebe dir eine Perücke und schöne Kleidung. Ich möchte dir zeigen wie unendlich gut es tut unterdrückte Teile der Persönlichkeit einfach mal zuzulassen!"
Richter*in: (an Schläger 1) "Was sagen Sie dazu?"
Schläger 1 (mit hochrotem Kopf) "Du irritierst mich!"
Sie: "Ich bin eine Frau mit Penis!"
Richter*in: "Ich bitte um Entschuldigung. Das war aus Ihren Personendaten nicht erkennbar. Ihnen ist bekannt, dass Sie eine Personenstands- und Namensänderung durchführen können?"
Sie: "Das ist mir bekannt. Ein entsprechender Eintrag im Personalausweis hätte mich aber auch nicht vor diesem Erlebnis bewahrt!"
Richter*in: " Schildern Sie uns bitte, was in der Nacht auf den 12.07. vorgefallen ist!"
Sie: "Ich kam gegen 1:30 auf dem Weg nach Hause durch die Lange Straße. Dort hielten mich zwei junge Männer an."
Richter*in: "Sehen Sie die zwei jungen Männer hier im Gerichtssaal?"
Sie: "Es war dunkel, aber ich bin sicher, dass es die beiden ganz rechts in der ersten Reihe sind!"
Richter*in: "Was wollten die beiden von Ihnen?"
Sie: "Sie waren auf der Suche nach einem Opfer, das sie verprügeln und dabei filmen konnten!"
Richter*in: "Was taten Sie?"
Sie: "Ich versuchte ihnen klar zu machen, dass ich keine gewaltsame Auseinandersetzung wollte."
Schläger 1: (ungefragt) "Die alte Transe hat mich provoziert und bedroht!"
Richter*in: "Sie sind jetzt noch nicht an der Reihe mit ihrer Aussage! Noch eine unflätige Bemerkung und ich verhänge ein Verwarnungsgeld!"
Richter*in: (an Sie) "Wie ging es weiter?"
Sie: "Ich versuchte die beiden zu beschwichtigen. Sie wollten sich aber nicht beschwichtigen lassen. Der kräftigere baute sich in Angriffsposition auf, der dünnere begann mit dem Handy zu filmen!"
Schläger 1: (ungefragt) "Das ist gelogen! Die Tunte hat uns gedroht uns die Polizei und die sozialen Netzwerke auf den Hals zu hetzen wenn wir ihr nicht unsere Brieftaschen und unsere Handys geben!"
Richter*in: "Zweihundert Euro Verwarnungsgeld! Diesen Unsinn würde ich nicht einmal glauben, wenn ihr Begleiter den Film nicht live ins Internet hochgeladen hätte!"
Richter*in: (an Sie) "Was geschah dann?"
Sie: "Er schlug zu und ich ging zu Boden."
Schläger 1: (ungefragt) "Die Transe kann echt nichts ab, ich hab sie kaum berührt!"
Richter*in: (an Schläger 1) "Vierhundert Euro Verwarnungsgeld!" (an Sie) "Was geschah dann?"
Sie: "Ich versuchte mein Gesicht mit den Armen zu schützen, aber er trat mir in die Brust!"
Richter*in: (hebt eine Plastiktüte an, in der ein zerknittertes hautfarbenes Plastikteil mit Brustwarze und eine transparente gelee- artige Masse zu sehen ist) "Was ist das?"
Sie: "Meine linke Brust! Sie ist durch die Tritte geplatzt!"
Richter*in: "Die haben Sie aber nicht unter der Haut getragen?"
Sie: "Gottlob nicht. Sonst müsste ich jetzt für den Rest meines Lebens mit einem silikonverseuchten Körper klarkommen!"
Richter*in: "Wie ging es dann weiter?"
Sie: "Der schmalere nahm mir meine Handtasche weg und die beiden liefen davon! Ich nahm mein Handy, das nicht in der Handtasche war, sondern in der Innentasche meiner Jacke und rief Polizei und Krankenwagen!"
Richter*in: "Wie schwer waren Ihre Verletzungen?"
Sie: "Ich hatte eine Platzwunde am Kinn, die mit 4 Stichen genäht werden musste, Abschürfungen an Armen und Beinen, sowie Rippenprellungen."
Richter*in: (an Schläger 1) "Und damit war auf jeden Fall schon mal die Bewährung für die letzte Körperverletzung hinfällig. Hatte ich nicht gesagt, dass ich Sie hier nie mehr sehen möchte? Zu den Bewährungsauflagen gehörte doch die Teilnahme an einem Aggressions- Abbau- Training. Haben Sie dort denn nichts gelernt? Tut es Ihnen jetzt Leid? Möchten Sie sich bei Frau T. entschuldigen?"
Schläger 1: (blickt zu Boden, schweigt)
Sie: "Ich weiß, dass es ihm Leid tut. Das kann er aber weder vor der Öffentlichkeit noch vor sich selber zugeben. Er fühlt manchmal sehr weiblich, deshalb muss er immer den harten Kerl spielen. Wer am stärksten auf die Transe einschlägt wird wohl nicht verdächtigt selber eine zu sein! Als er mit der Faust ausholte habe ich in seinem Gesicht keinen Haß gesehen, sondern Neid und Verzweifelung. Wie gerne würde er sich schminken und hübsche Kleider anziehen, aber er hat dieses Bild von sich aufgebaut um von seinem Inneren abzulenken. Un diesem Bild muss er jetzt gerecht werden!" (an Schläger 1): "Ich verstehe dich. Auch ich habe Menschen Schmerzen zugefügt, um von meinen vermeidlich perversen Neigungen abzulenken. Ich habe sie zwar nicht geschlagen, aber Worte können auch schwer mißhandeln. Wenn du deine Strafe abgesessen hast kommst du zu mir. Ich werde dich schminken, gebe dir eine Perücke und schöne Kleidung. Ich möchte dir zeigen wie unendlich gut es tut unterdrückte Teile der Persönlichkeit einfach mal zuzulassen!"
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Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Annette
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater in mehreren Akten
Liebe Helga,
obwohl ich Bücherlesen seit meiner Kindheit über alles liebe, konnte ich der Lektüre von Theaterstücken nie was abgewinnen. Das hatte mir immer die Kehle zugeschnürt. Doch was du hier ablieferst, das ist allererste Sahne. Nie hätte ich geglaubt, dass ich dann doch noch ein Theaterstück zu würdigen weiß. Gib Bescheid, wenn Premiere ist...
Exzellent geschrieben und auf den Punkt gebracht, einfach genial.
Danke für dieses kurzweilige Lese-Erlebnis,
Annette
obwohl ich Bücherlesen seit meiner Kindheit über alles liebe, konnte ich der Lektüre von Theaterstücken nie was abgewinnen. Das hatte mir immer die Kehle zugeschnürt. Doch was du hier ablieferst, das ist allererste Sahne. Nie hätte ich geglaubt, dass ich dann doch noch ein Theaterstück zu würdigen weiß. Gib Bescheid, wenn Premiere ist...
Exzellent geschrieben und auf den Punkt gebracht, einfach genial.
Danke für dieses kurzweilige Lese-Erlebnis,
Annette
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Engelchen
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater in mehreren Akten
Liebe Helga,
ich wäre bestimmt eine der ersten Besucherinnen dieses Stücks.
Ganz großartiges Kopfkino was du uns da beschert hast.
Danke schön und lieben Gruß da gelassen
Lisa
ich wäre bestimmt eine der ersten Besucherinnen dieses Stücks.
Ganz großartiges Kopfkino was du uns da beschert hast.
Danke schön und lieben Gruß da gelassen
Lisa
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Helga
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Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater in mehreren Akten Spielzeit 21/22
Als ich heute den in meinem häuslichen Arbeitszimmer hängenden Viermonatskalender mit der Werbung eines örtlichen Gebäudereinigers gegen einen sehr ähnlichen Viermonatskalender mit der Werbung eines örtlichen Gerüstbauers tauschte, musste ich mit Schrecken feststellen, dass die neue Theater- Spielzeit längst begonnen hat. Irgendwie haben es die eigentlich so bescheidenen und demütigen christlichen Feierlichkeiten mal wieder geschafft sich völlig in den Vordergrund zu drängen.
Anders als vor einem Jahr können wir jetzt zwar mit Auflagen ein physisches Theater besuchen, trotzdem möchte ich gerne weiter zur Verbreitung des Genres "Kopftheater" beitragen.
Zur Erinnering: Das Kopftheater lebt von der Mitwirkung der Zuschauer*innen. Es wird kein Drehbuch vorgegeben. Es gibt lediglich globale Beschreibungen der Szenerie und knappe Dialoge. Den "zuschauenden" Personen fällt die Aufgabe zu hieraus ein Skript zu verfassen, die Rollen zu besetzen, die Schauspieler zu kostümieren und zu schminken, ein Bühnenbild zu entwerfen und auszustatten, für musikalische Untermalung und Beleuchtung zu sorgen.
Wer sich von dieser Einleitung nicht abschrecken ließ, darf gespannt auf den zeitnah folgenden neunten Akt sein.
Wem nach der Vorstellung Ideen kommen in welche absurden oder alltäglichen Situationen sich unsere Protagonistin noch begeben könnte: Gerne her damit, bin für Anregungen dankbar!
Anders als vor einem Jahr können wir jetzt zwar mit Auflagen ein physisches Theater besuchen, trotzdem möchte ich gerne weiter zur Verbreitung des Genres "Kopftheater" beitragen.
Zur Erinnering: Das Kopftheater lebt von der Mitwirkung der Zuschauer*innen. Es wird kein Drehbuch vorgegeben. Es gibt lediglich globale Beschreibungen der Szenerie und knappe Dialoge. Den "zuschauenden" Personen fällt die Aufgabe zu hieraus ein Skript zu verfassen, die Rollen zu besetzen, die Schauspieler zu kostümieren und zu schminken, ein Bühnenbild zu entwerfen und auszustatten, für musikalische Untermalung und Beleuchtung zu sorgen.
Wer sich von dieser Einleitung nicht abschrecken ließ, darf gespannt auf den zeitnah folgenden neunten Akt sein.
Wem nach der Vorstellung Ideen kommen in welche absurden oder alltäglichen Situationen sich unsere Protagonistin noch begeben könnte: Gerne her damit, bin für Anregungen dankbar!
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Exita
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Re: Eine Frau mit Penis„ ein Kopftheater in mehreren Akten
Hallo Helga
Gottlob hast Du den neuen Kalendar aufgehängt und dieses erwähnt .So kam Dein Beitrag nach Oben und ich konnte alle Akte lesen .
Tolles Kopf-Kino
Freue mich schon auf die Fortsetzung
LG Exita
Gottlob hast Du den neuen Kalendar aufgehängt und dieses erwähnt .So kam Dein Beitrag nach Oben und ich konnte alle Akte lesen .
Tolles Kopf-Kino
Freue mich schon auf die Fortsetzung
LG Exita