Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
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Anne-Mette
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Lana
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Was es nicht alles gibt:
Eine Vereinigung der europäischen Bischöfe, die als Lobbyorganisation in Brüssel sitzt - und die Tatsachen ordentlich verdreht:
Schließlich soll niemand zur Abtreibung gegen sein Gewissen gezwungen werden. Es geht lediglich um ganz banale Selbstbestimmung, nämlich sich selbst dafür oder dagegen entscheiden zu können.
Selbstbestimmung für ihre Schäfchen kann für Bischöfe natürlich kein erstrebenswertes Ziel sein. Noch schwieriger wird es, wenn man sich überlegt, dass derartige Vorstöße nicht nur gläubige Katholiken zum Ziel haben, sondern alle Bürger.
LGL
Eine Vereinigung der europäischen Bischöfe, die als Lobbyorganisation in Brüssel sitzt - und die Tatsachen ordentlich verdreht:
Schließlich soll niemand zur Abtreibung gegen sein Gewissen gezwungen werden. Es geht lediglich um ganz banale Selbstbestimmung, nämlich sich selbst dafür oder dagegen entscheiden zu können.
Selbstbestimmung für ihre Schäfchen kann für Bischöfe natürlich kein erstrebenswertes Ziel sein. Noch schwieriger wird es, wenn man sich überlegt, dass derartige Vorstöße nicht nur gläubige Katholiken zum Ziel haben, sondern alle Bürger.
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Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Annette
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Guten Tag,
Zitat aus dem Text:
In der COMECE sind die Bischofskonferenzen der 27 EU-Mitgliedstaaten vertreten. Sitz des Sekretariats ist Brüssel. Die Kirchenvertreter dort halten Kontakt zu Parlamenten und Regierungen, um Politik im Sinne der kirchlichen Soziallehre mitzugestalten.
und wieder, täglich grüßt das Murmeltier, oder besser gesagt: wollen diese Lügner und Betrüger ihre "Mitgestaltung" an der Politik beanspruchen. Nachdem ich in rezenter Vergangenheit bereits mehrmals meine eigene Meinung zum Thema Religion kundgetan und deswegen nicht nur Wohlwollen geerntet habe, so werde ich jetzt auf der härteren Schiene fahren. Dies entspricht dann schon eher meinem wahren Meinungsbild zu diesem leidigen Thema.
Die einzige Abhilfe wäre die sofortige Abschaffung aller Religionen, und zwar weltweit,... die Menschheit wäre soviel besser dran ohne diese Chimären, aber gegen die Dummheit der brav blökenden Schäfchen ist anscheinend kein Kraut gewachsen, stumpfsinnig wird den heuchlerischen Leithammeln gefolgt, nichts weiter als eine Horde Lemminge mit dem Ziel sich letztendlich in gemeinsamer Andacht in den Abgrund zu stürzen. So kann das nichts werden.
Tut mir leid um das so auszudrücken, aber beim Thema Religion knallt bei mir die Hauptsicherung raus.
mit besten Grüssen,
Annette
Zitat aus dem Text:
In der COMECE sind die Bischofskonferenzen der 27 EU-Mitgliedstaaten vertreten. Sitz des Sekretariats ist Brüssel. Die Kirchenvertreter dort halten Kontakt zu Parlamenten und Regierungen, um Politik im Sinne der kirchlichen Soziallehre mitzugestalten.
und wieder, täglich grüßt das Murmeltier, oder besser gesagt: wollen diese Lügner und Betrüger ihre "Mitgestaltung" an der Politik beanspruchen. Nachdem ich in rezenter Vergangenheit bereits mehrmals meine eigene Meinung zum Thema Religion kundgetan und deswegen nicht nur Wohlwollen geerntet habe, so werde ich jetzt auf der härteren Schiene fahren. Dies entspricht dann schon eher meinem wahren Meinungsbild zu diesem leidigen Thema.
Die einzige Abhilfe wäre die sofortige Abschaffung aller Religionen, und zwar weltweit,... die Menschheit wäre soviel besser dran ohne diese Chimären, aber gegen die Dummheit der brav blökenden Schäfchen ist anscheinend kein Kraut gewachsen, stumpfsinnig wird den heuchlerischen Leithammeln gefolgt, nichts weiter als eine Horde Lemminge mit dem Ziel sich letztendlich in gemeinsamer Andacht in den Abgrund zu stürzen. So kann das nichts werden.
Tut mir leid um das so auszudrücken, aber beim Thema Religion knallt bei mir die Hauptsicherung raus.
mit besten Grüssen,
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Mirjam
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Hallo Annett,
mal abgesehen davon, dass ich es grundsätzlich nicht gut finde alle in einen Topf zu werfen, und mal abgesehen davon, dass das
Mirjam
(*) GG Art. 4, Abs. 1 und 2. Weil es sich dabei um Grundrechte handelt, können diese auch nicht so einfach aufgehoben werden, selbst wenn sich die dafür nötige 2/3-Mehrheit im Bundestag fände.
mal abgesehen davon, dass ich es grundsätzlich nicht gut finde alle in einen Topf zu werfen, und mal abgesehen davon, dass das
zumindest hier in Deutschland mit dem Grundgesetz (*) kollidieren würde, frage ich mich, wie du das denn durchzusetzen gedenkst? Denn nur weil es vielleicht jetzt ein Gesetz gibt, dass alle Religionen verboten wären, ist noch lange nicht gesagt, dass dem auch einfach so Folge geleistet wird. Und dann? -- Hmm ... vielleicht wäre es ja besser gewesen nichts dazu zu schreiben, wenn du schon anmerkstAnnett hat geschrieben: So 28. Feb 2021, 13:02 Die einzige Abhilfe wäre die sofortige Abschaffung aller Religionen, und zwar weltweit
Sorry wenn das jetzt hart klingt, aber ich mag das einfach nicht so stehen lassen, insbesondere auch wegen des auf mich recht aggressiv wirkenden Tonfalls.Annett hat geschrieben: So 28. Feb 2021, 13:02 beim Thema Religion knallt bei mir die Hauptsicherung raus
Mirjam
(*) GG Art. 4, Abs. 1 und 2. Weil es sich dabei um Grundrechte handelt, können diese auch nicht so einfach aufgehoben werden, selbst wenn sich die dafür nötige 2/3-Mehrheit im Bundestag fände.
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Annette
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Liebe Mirjam,
ja, leider hast du recht, Religion lässt sich offenbar nicht abschaffen, zu tief ist dieses lebensverneinende Gedankengut in den Köpfen der Menschen verankert. Ich würde eine totale Abschaffung ja auch nicht mal ansatzweise fordern, das war als rhetorische Bemerkung gemeint. Die Menschheit ist einfach nicht bereit, diesen Schritt zu wagen. Und wie du richtig bemerkt hast, wegen der Diskrepanzen zum Grundgesetz würden solch radikalen Maßnahmen nicht zulässig sein. Meinungs- und Glaubensfreiheit eben. Nichtsdestotrotz ist es die Religion, ganz gleich welcher Konfession angehörig, die seit Jahrtausenden Urheberin von unsäglichem Leid auf der Erde ist, und dem sollte doch irgendwann mal Einhalt geboten werden.
Zum zweiten, es ist in Ordnung, dass deine Reaktion etwas "hart" klingen sollte, immerhin habe ich ja damit angefangen, ohne Pardon meine radikale Meinung zu äußern. Aber es ist so, ich bin entschiedene Gegnerin aller Arten von spiritueller Indoktrination und all den doch so weltlichen Machtapparaten, die dahinterstecken. Und das mit dem "aggressiven Tonfall", ist mir bewusst, also alles im grünen Bereich. Vielleicht sollte ich wirklich damit aufhören wie Don Quichote gegen Windmühlen anzukämpfen und mich auf das besinnen was ich wirklich bin: eine Freundin der Erde und allen Lebens, und dazu braucht es keine Götter.
bis später dann,
Annette
ja, leider hast du recht, Religion lässt sich offenbar nicht abschaffen, zu tief ist dieses lebensverneinende Gedankengut in den Köpfen der Menschen verankert. Ich würde eine totale Abschaffung ja auch nicht mal ansatzweise fordern, das war als rhetorische Bemerkung gemeint. Die Menschheit ist einfach nicht bereit, diesen Schritt zu wagen. Und wie du richtig bemerkt hast, wegen der Diskrepanzen zum Grundgesetz würden solch radikalen Maßnahmen nicht zulässig sein. Meinungs- und Glaubensfreiheit eben. Nichtsdestotrotz ist es die Religion, ganz gleich welcher Konfession angehörig, die seit Jahrtausenden Urheberin von unsäglichem Leid auf der Erde ist, und dem sollte doch irgendwann mal Einhalt geboten werden.
Zum zweiten, es ist in Ordnung, dass deine Reaktion etwas "hart" klingen sollte, immerhin habe ich ja damit angefangen, ohne Pardon meine radikale Meinung zu äußern. Aber es ist so, ich bin entschiedene Gegnerin aller Arten von spiritueller Indoktrination und all den doch so weltlichen Machtapparaten, die dahinterstecken. Und das mit dem "aggressiven Tonfall", ist mir bewusst, also alles im grünen Bereich. Vielleicht sollte ich wirklich damit aufhören wie Don Quichote gegen Windmühlen anzukämpfen und mich auf das besinnen was ich wirklich bin: eine Freundin der Erde und allen Lebens, und dazu braucht es keine Götter.
bis später dann,
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Lana
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Liebe Annette,
vielleicht wäre dir ja schon damit geholfen, wenn Religion die Gesellschaft und damit das Leben aller nicht so stark beeinflussen würde, du also unbehelligt davon leben könntest. Das schließt doch gar nicht aus, dass andere Menschen trotzdem an irgendwas glauben.
Wenn das Leben mancher Menschen durch ihre Religiosität bereichert wird, ist dagegen doch nichts einzuwenden - so lange sie sich Anderen nicht aufdrängen oder gar die allgemeine Gültigkeit ihrer Vorstellungen durchzusetzen versuchen. Ich weiß, daß ist das problematische Wesen aller Glaubenslehren.
Denk- und Glaubensverbote helfen aber nicht weiter. Sie sind lediglich die umgekehrte Ausprägung der selben Intoleranz, die Religionen so an sich haben.
Mein Eindruck ist, dass die Macht der Religion sich weltweit in einer Abwärtstendenz befindet, was leider gelegentliche Aufwärtsbewegungen, wie etwa in Polen, mit einschließt. Und wenn wir sehen, wie stark der Einfluss der Religionen auf unsere persönliche Lebensgestaltung in den letzten Jahrzehnten zurück gegangen ist, stimmt mich das durchaus hoffnungsvoll, dass in absehbarer Zeit auch der politische Einfluss weniger wird. Das zeigen auch die im zitierten Artikel erwähnten Umfrageergebnisse.
Letztlich sind es doch Rückzugsgefechte, die dort stattfinden, wo die Kirchen in der heutigen Welt überhaupt noch Einfluss haben. Und das ist denen wohl auch bewusst.
LGL
vielleicht wäre dir ja schon damit geholfen, wenn Religion die Gesellschaft und damit das Leben aller nicht so stark beeinflussen würde, du also unbehelligt davon leben könntest. Das schließt doch gar nicht aus, dass andere Menschen trotzdem an irgendwas glauben.
Wenn das Leben mancher Menschen durch ihre Religiosität bereichert wird, ist dagegen doch nichts einzuwenden - so lange sie sich Anderen nicht aufdrängen oder gar die allgemeine Gültigkeit ihrer Vorstellungen durchzusetzen versuchen. Ich weiß, daß ist das problematische Wesen aller Glaubenslehren.
Denk- und Glaubensverbote helfen aber nicht weiter. Sie sind lediglich die umgekehrte Ausprägung der selben Intoleranz, die Religionen so an sich haben.
Mein Eindruck ist, dass die Macht der Religion sich weltweit in einer Abwärtstendenz befindet, was leider gelegentliche Aufwärtsbewegungen, wie etwa in Polen, mit einschließt. Und wenn wir sehen, wie stark der Einfluss der Religionen auf unsere persönliche Lebensgestaltung in den letzten Jahrzehnten zurück gegangen ist, stimmt mich das durchaus hoffnungsvoll, dass in absehbarer Zeit auch der politische Einfluss weniger wird. Das zeigen auch die im zitierten Artikel erwähnten Umfrageergebnisse.
Letztlich sind es doch Rückzugsgefechte, die dort stattfinden, wo die Kirchen in der heutigen Welt überhaupt noch Einfluss haben. Und das ist denen wohl auch bewusst.
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Marlene K.
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Ich finde es auch falsch, wenn Religionsgemeinmschaften staatliches Recht beeinflussen wollen.
Ich sehe allerdings auch, dass es bei der Diskussion um Religion und der Freiheit des Glaubens hier immer nur unser heutiges Bild von Religiosität in Kirchen, Synagogen und Moscheen gesehen wird. Dies ist aber nicht deckungsgleich mit der Vielfalt religiösen Denkens, selbst wenn ich nur Christentum, Judentum und Islam betrachte.
Ich selber bin Pantheistin/Atheistin. Das heißt, ich glaube das Leben und alles Sein ist Teil göttlichen Seins oder es gibt kein göttliches Sein, was im Effekt das selbe bedeuten würde.
Ich halte es aber für genau so dogmatisch und lebensfeindlich alle religiösen Überzeugungen als "lebensfeindlich" und damit als aus sich heraus in allen Ausprägungen verdammenswert zu bezeichnen.
Außerdem ist die Ablehnung aller religiösen Überzeugungen in sich eine religiöse Überzeugung, also logisch ein Widerspruch in sich, es sei denn, der so überzeugte kann beweisen dass es nichts Göttliches/ über unsere Wahrnehmung hinaus gehendes gibt.
Liebe Grüße
Marlene
Ich sehe allerdings auch, dass es bei der Diskussion um Religion und der Freiheit des Glaubens hier immer nur unser heutiges Bild von Religiosität in Kirchen, Synagogen und Moscheen gesehen wird. Dies ist aber nicht deckungsgleich mit der Vielfalt religiösen Denkens, selbst wenn ich nur Christentum, Judentum und Islam betrachte.
Ich selber bin Pantheistin/Atheistin. Das heißt, ich glaube das Leben und alles Sein ist Teil göttlichen Seins oder es gibt kein göttliches Sein, was im Effekt das selbe bedeuten würde.
Ich halte es aber für genau so dogmatisch und lebensfeindlich alle religiösen Überzeugungen als "lebensfeindlich" und damit als aus sich heraus in allen Ausprägungen verdammenswert zu bezeichnen.
Außerdem ist die Ablehnung aller religiösen Überzeugungen in sich eine religiöse Überzeugung, also logisch ein Widerspruch in sich, es sei denn, der so überzeugte kann beweisen dass es nichts Göttliches/ über unsere Wahrnehmung hinaus gehendes gibt.
Liebe Grüße
Marlene
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Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Annette
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Hallo Marlene,
erst einmal sei erwähnt, ich finde es schön, dass wir uns auch einmal hier "treffen", habe ich doch schon viele Beiträge von dir gelesen. Was das Thema hier betrifft, gebe ich dir zum Teil recht, nicht jedoch deine Aussage am Ende deines Beitrages.
Es ist prinzipiell so, dass Nicht-Existenzen nicht bewiesen werden können! Man könnte behaupten, unser Universum sei in Wahrheit der Verdauungstrakt eines gigantischen, blaugestreiften und doch unsichtbaren Kobolds namens "Gaga Gugelhurz" - und niemand könnte die Nicht-Existenz dieses imaginären Wesens beweisen. Allerdings: Ein solcher Beweis wäre auch nicht notwendig! Warum? Weil nicht derjenige, der die Existenz des Gugelhurz oder des christlichen Gottes bestreitet, Beweise anbringen muss, sondern derjenige, der solch gewagte Thesen vertritt. (Michael Schmidt-Salomon)
Fazit: nicht der Nicht-Gläubige steht hier in der Pflicht, sondern derjenige der die Existenz eines Gottes als wahr beansprucht.
Naja,...
so, angesichts des Beitrag-Titels wurde nun mächtig übers Ziel hinaus geschossen. Es bereitet mir jedoch Freude mich mit interessierten Userinnen zum Thema auszutauschen. Soweit wünsche ich dir Alles Gute.
Annette
erst einmal sei erwähnt, ich finde es schön, dass wir uns auch einmal hier "treffen", habe ich doch schon viele Beiträge von dir gelesen. Was das Thema hier betrifft, gebe ich dir zum Teil recht, nicht jedoch deine Aussage am Ende deines Beitrages.
Ich glaube an rein gar nichts, also auch an keinen Gott. Und selbstverständlich bin ich nicht in der Lage, die Nicht-Existenz eines Göttlichem zu beweisen. Dies bedeutet jedoch noch lange nicht, dass die Beweis-Unfähigkeit einer Atheistin herhalten muss, um die Existenz eines Gottes zu rechtfertigen.Ralf-Marlene hat geschrieben: So 28. Feb 2021, 16:29
Außerdem ist die Ablehnung aller religiösen Überzeugungen in sich eine religiöse Überzeugung, also logisch ein Widerspruch in sich, es sei denn, der so überzeugte kann beweisen dass es nichts Göttliches/ über unsere Wahrnehmung hinaus gehendes gibt.
Es ist prinzipiell so, dass Nicht-Existenzen nicht bewiesen werden können! Man könnte behaupten, unser Universum sei in Wahrheit der Verdauungstrakt eines gigantischen, blaugestreiften und doch unsichtbaren Kobolds namens "Gaga Gugelhurz" - und niemand könnte die Nicht-Existenz dieses imaginären Wesens beweisen. Allerdings: Ein solcher Beweis wäre auch nicht notwendig! Warum? Weil nicht derjenige, der die Existenz des Gugelhurz oder des christlichen Gottes bestreitet, Beweise anbringen muss, sondern derjenige, der solch gewagte Thesen vertritt. (Michael Schmidt-Salomon)
Fazit: nicht der Nicht-Gläubige steht hier in der Pflicht, sondern derjenige der die Existenz eines Gottes als wahr beansprucht.
Naja,...
so, angesichts des Beitrag-Titels wurde nun mächtig übers Ziel hinaus geschossen. Es bereitet mir jedoch Freude mich mit interessierten Userinnen zum Thema auszutauschen. Soweit wünsche ich dir Alles Gute.
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Liebe Annette,Annett hat geschrieben: So 28. Feb 2021, 17:03...
Ich glaube an rein gar nichts, also auch an keinen Gott. Und selbstverständlich bin ich nicht in der Lage, die Nicht-Existenz eines Göttlichem zu beweisen. Dies bedeutet jedoch noch lange nicht, dass die Beweis-Unfähigkeit einer Atheistin herhalten muss, um die Existenz eines Gottes zu rechtfertigen.
...
so, angesichts des Beitrag-Titels wurde nun mächtig übers Ziel hinaus geschossen. Es bereitet mir jedoch Freude mich mit interessierten Userinnen zum Thema auszutauschen. Soweit wünsche ich dir Alles Gute.
Annette
Du glaubst an die Nicht-Existenz von allem, was Du nicht belegen kannst. Glaube ist religiöse Entscheidung. Mein Argument bezieht sich also nicht auf die Beweisbarkeit oder Unbeweisbarkeit von Gott, Allah, Manitu oder sonst einem Bild, dass sich Menschen von dem Unerklärlichen machen.
Ich sehe nur jede Religion, und auch der Atheismus ist eine solche, als gleichwertig und -berechtigt an so lange sie die Glaubensfreiheit anderer respektiert und sich aus staatlichen Entscheidungen heraushält. Staatliche Entscheidungen müssen auf der Basis einer allgemein vertretbaren Ethik beruhen und immer wider auf dieser Basis neu ausgehandelt werden.
Sich als Atheistin über jede andere Glaubensform zu erheben und Religionen als menschenfeindlich zu bezeichnen ist genauso dogmatisch und menschenfeindlich wie die Religion, die fordert jeden der den eigenen Glauben nicht teilt zu bekämpfen.
Ich habe nicht angefangen, andersgläubige Menschen indirekt als Menschenfeinde zu bezeichnen. Ja, dies ist ein Abweichen vom Thema, aber ich denke, wir müssen uns auch immer wieder damit beschäftigen, wie wir Kritik begründen. Wenn wir uns auf das Argumentationsniveau derer begeben die wir kritisieren und nur uns selber als im Besitz der absoluten Wahrheit bezeichnen sind wir nicht besser als die, gegen die wir argumentieren.
In der Sache sind wir einer Meinung: Wenn die katholische Kirche die Position einnimmt, jedes ungeborene Leben beginnt mit der Befruchtung einer Eizelle ist dies ein Glaubenssatz, dern diese vertreten kann. Es kann aber nicht zur Begründung staatlichen Handelns werden.
Ich hoffe, jetzt wurde deutlich warum ich Deinen Angriff auf die Religionsfreiheit so klar zurückweise. Gerne höre ich mir Argumente an, die beweisen, dass Du berechtigt bist jeden im religiösen Sinn gläubigen als Anhänger einer menschenfeindlichen Idee zu bezeichnen. Bis dahin weise ich, obwohl nicht betroffen, eine solche Aussage zurück. Freiheit ist immer auch die Freiheit derer, die nicht der gleichen Meinung sind.
Liebe Grüße
Marlene
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Jasmine
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Liebe Annett,Annett hat geschrieben: So 28. Feb 2021, 13:02 ................. aber gegen die Dummheit der brav blökenden Schäfchen ist anscheinend kein Kraut gewachsen, stumpfsinnig wird den heuchlerischen Leithammeln gefolgt, nichts weiter als eine Horde Lemminge mit dem Ziel sich letztendlich in gemeinsamer Andacht in den Abgrund zu stürzen. So kann das nichts werden.
............
Meine Menalee und ich bezeichnen uns als Christen. Vor Corona waren wir jeden Sonntag in der Kirche. Seit Corona verfolgen wir die Gottesdienste im Internet. Ich bin hier in meiner Kleinstadt vom Pfarrer akzeptiert und in Nachbargemeinden auch. Wir folgen damit aber nicht blindlings, sondern leben den Glauben wie wir ihn verstehen. Der Glaube hat uns in schweren Zeiten Kraft und Halt gegeben.
Die Kirche sollte auf jeden Fall immer von der Politik getrennt werden. Es hat viel zu viele Kriege im Namen des Glaubens gegeben.
Liebe Grüße Jasmine
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Jaddy
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
PMJI, aber das mag ich so nicht stehen lassen. Atheismus im Sinne von Areligiösität ist prinzipiell keine Religion anderer Art, ebenso wie "Nichtfussballspielen" kein Fussballspielen anderer Art ist. "Du bist doch eigentlich auch Fussballspiely, ausser dass du es eben nicht tust"? Das wäre Unfug. Die Liste der A-Dinge wäre unendlich und eine Vereinnahmung durch andere so falsch wie übergriffig. (Gilt auch für Gender, aber nunja)Ralf-Marlene hat geschrieben: Mo 1. Mär 2021, 10:47Ich sehe nur jede Religion, und auch der Atheismus ist eine solche, [...]
Ich würde eigentlich gerne das Bonmot bringen, dass die meisten Religiösen n-1 Atheisten sind; Christen sind in der Regel Zeus-Atheisten, Odin-Atheisten, Manitu-Atheisten, usw. und umgekehrt; "atheists just go one god further" aber das trifft es eben nicht. Atheismus heisst Abwesenheit religiösen Glaubens.
Es mag für viele religiöse Menschen schwer vorstellbar sein, jedoch können areligiöse Menschen ohne einen Glauben an übernatürliche Dinge auskommen und unbekanntes Wissensterrain einfach für sich stehen lassen; zum Beispiel Fragen zu Ursprüngen, Bestimmungen etc, also den üblichen Themen von Religionen.
Ansonsten: Zustimmung
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Marlene K.
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Hallo, Jaddy,Jaddy hat geschrieben: Mo 1. Mär 2021, 11:47PMJI, aber das mag ich so nicht stehen lassen. Atheismus im Sinne von Areligiösität ist prinzipiell keine Religion anderer Art, ebenso wie "Nichtfussballspielen" kein Fussballspielen anderer Art ist. "Du bist doch eigentlich auch Fussballspiely, ausser dass du es eben nicht tust"? Das wäre Unfug. Die Liste der A-Dinge wäre unendlich und eine Vereinnahmung durch andere so falsch wie übergriffig. (Gilt auch für Gender, aber nunja)Ralf-Marlene hat geschrieben: Mo 1. Mär 2021, 10:47Ich sehe nur jede Religion, und auch der Atheismus ist eine solche, [...]
...
Ansonsten: Zustimmung![]()
so gerne ich Dir auch ansonsten zustimme, sehe ich es hier bewusst anders.
Es gibt Dinge, denen kann Mensch nicht ausweichen. So wie ein lebender und wahrnehmender Mensch nicht nicht denken, lernen und ähnliches kann, kann er nicht nicht glauben.
Wenn ich jetzt den Glauben als religiöse Überzeugung definiere, was ich hier ganz bewusst tue kann Mensch nicht nicht religiös sein.
Es gibt keine Möglichkeit nicht wahrzunehmen oder sich von dem Wahrgenommenen nicht beeinflusst zu werden, also zu lernen. Genau so gibt es keine Möglichkeit sich nicht zu Unerklärlichem zu positionieren oder wird es je die Möglichkeit geben alles bis zum letzten zu erklären. Selbst wenn ich sage, ich nehme bewusst zu Glaubensfragen keine Position ein, entscheide mich nicht, ist dies eine Entscheidung, also eine Haltung zum Glauben, also religiosites Denken.
Es ist wie mit dem Leben in einer Demokratie. Wenn ich mich entscheide nicht zu wählen trage ich trotzdem die Verantwortung für die Entwicklung in der Gesellschaft. In manchen Dingen sind wir durch unser Sein gefangen.
Liebe Grüße
Marlene
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Jaddy
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Das ist dann, mit Verlaub tatsächlich eine übergriffige, gewaltvolle Vereinnahmung von Menschen für ein Thema, zu dem sie sich weder verhalten, positionieren oder beschäftigen wollen. Die Übergriffigkeit besteht in der stetigen Belästigung _durch_ religiöse Menschen, so wie Afussballistys von Fans (und Fernsehprogrammen und Werbung und dem ganzen Mist) belästigt werden. Das ist unerwünscht, beeinträchtigend und ggf sogar beschädigend.Ralf-Marlene hat geschrieben: Mo 1. Mär 2021, 12:09 Wenn ich jetzt den Glauben als religiöse Überzeugung definiere, was ich hier ganz bewusst tue kann Mensch nicht nicht religiös sein.
Es gibt keine Möglichkeit nicht wahrzunehmen oder sich von dem Wahrgenommenen nicht beeinflusst zu werden, also zu lernen. Genau so gibt es keine Möglichkeit sich nicht zu Unerklärlichem zu positionieren oder wird es je die Möglichkeit geben alles bis zum letzten zu erklären. Selbst wenn ich sage, ich nehme bewusst zu Glaubensfragen keine Position ein, entscheide mich nicht, ist dies eine Entscheidung, also eine Haltung zum Glauben, also religiosites Denken.
Es ist wie mit dem Leben in einer Demokratie. Wenn ich mich entscheide nicht zu wählen trage ich trotzdem die Verantwortung für die Entwicklung in der Gesellschaft. In manchen Dingen sind wir durch unser Sein gefangen.
Deine Analogie zu Wahlen ist nur in sofern tragfähig, dass die äussere Gesellschaft sich dadurch organsisiert. Das heisst nur, dass sich eine Person innerhalb dieser Gesellschaft zwangsläufig innerhalb dieser Organisation bewegen muss. So wie in anderen Ländern, mit anderern religiösen Regeln bestimmte Dinge eingehalten werden müssen (oder Sanktionen folgen), zu denen eine religionsfremde Person keinerlei Bezug hat. Sich den Regeln zu beugen heisst aber lange nicht, deren Denke zu teilen. Genauso gut kann ich entscheiden, die Regeln zu ignorieren oder die geregelte Region zu verlassen, um damit nichts mehr zu tun zu haben. Damit werde ich nicht zu einem Teil der Regeln oder der Denke dahinter.
Diese Idee würde nämlich dazu führen, durch jede Frage der Art "wie positionierst du dich zu X" zu einem Teil von X bzw X-scher Person gemacht zu werden. Wie gesagt: Logischer Fehlschluss.
Ich bin auch Abriefmarkensammly, Aautorennfahry, Aballetttänzy, Asoldaty und was weiss ich noch alles, was mir am A* vrbei geht. Interessiert mich nicht. Behalt den Kram für dich und frag mich nicht dauernd.
Du kannst mir lange sowohl wahrheitswidrig wie unlogisch Religion unterstellen. Das ändert nichts an der Tatsache, dass mir religiöse Gefühle und religiöser Glaube fremd und einfach irrelevant sind. Meine einzige Beziehung zu Religion besteht darin, dass ich von religiösen Menschen damit belästigt werde. Gäbe es diese Menschen nicht, wäre mein Leben frei von jeglicher Religion.
Meine persönliche Position zu Religion lautet: Es ist Bullshit, Märchen, Unfug. Im besten Falle psychologische Plombe, im neutralen putzige Marotte, im schlechtesten Pseudorechtfertigung für inhumanes Verhalten, das im Sinne einer offenen, vielfältigen Gesellschaft besser heute als morgen verschwinden sollte. Das bedeutet nicht-religiös. Das als "religiöse Denke" zu bezeichnen und mich dadurch quasi in den Sumpf dieses Unfugs zu ziehen, ist schon ein ziemlicher Missgriff.
Ich kann sehr wohl Religion und religiösem Denken und Fühlen ausweichen, indem und weil es mich nicht interessiert und ich mich mit irrelevanten Konzepten einfach nicht beschäftige. Nur religiösen Menschen kann ich nicht ausweichen. Und derart vereinnahmt zu werden, mit so einem kumpelhaften "du bist ja auch irgendwie religiös" Arm auf die Schulter finde ich infam, respektlos und verletzend.
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Marlene K.
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Hallo Jaddy,
nenn mich respektlos und verletzend, wenn es Dir gut tut.
Es ist nicht meine Absicht, Dich oder irgend jermanden zu vereinneahmen, fremdzubestimmen oder zu verletzen. Es geht mir hier um Begriffsbestimmungen, um Definitionen.
Ich bin der Meinung, dass auch Deine Haltung vollkommen rein logisch und verstandesbestimmt alles was auch nur den Geruch von Religion, religiöser Überzeugung oder irgendwie nicht klar zu benennender Überzeugung zu sein ein Trugschluss ist. Diese Haltung ist genau so wenig vernunftbasiert wie die Haltung, dass es etwas außerhalb unserer Wahrnehmung gibt. Beide Haltungen sind nicht beweisbar. Nicht mehr und nicht weniger möchte ich ausdrücken.
Da ich selber kein von einer festen Religion überzeugter Mensch bin kann ich weder Dich noch andere hier kumpelhaft oder nicht kumpelhaft für Religionen vereinneahmen. Ich halte es aber für keine gute Haltung alle die ein religiöses Weltbild haben für interlektuell minderbemittelte an Märchen und Traumbilder glaubende Menschen zu halten. Ich weiß, dass viele "kühl denkende, rationelle" Menschen sich für besser als andere halten, die die allgemeingültige Wahrheit noch nicht erkannt haben. Es würde mich sehr enttäuschen, wenn Du diese Haltung teilst.
Ich hoffe, dass wir in gegenseitigem Respekt Argumente, die sich auf die Beurteilung von Ideen beziehen austauschen können, so ganz ohne Schuldzuweisungen. ...und ganz ohne die Aussage, wer eine religiöse Überzeugung hat ist damit menschenfeindlich.
Es grüßt Dich eine nachdenkliche
Marlene
nenn mich respektlos und verletzend, wenn es Dir gut tut.
Es ist nicht meine Absicht, Dich oder irgend jermanden zu vereinneahmen, fremdzubestimmen oder zu verletzen. Es geht mir hier um Begriffsbestimmungen, um Definitionen.
Ich bin der Meinung, dass auch Deine Haltung vollkommen rein logisch und verstandesbestimmt alles was auch nur den Geruch von Religion, religiöser Überzeugung oder irgendwie nicht klar zu benennender Überzeugung zu sein ein Trugschluss ist. Diese Haltung ist genau so wenig vernunftbasiert wie die Haltung, dass es etwas außerhalb unserer Wahrnehmung gibt. Beide Haltungen sind nicht beweisbar. Nicht mehr und nicht weniger möchte ich ausdrücken.
Da ich selber kein von einer festen Religion überzeugter Mensch bin kann ich weder Dich noch andere hier kumpelhaft oder nicht kumpelhaft für Religionen vereinneahmen. Ich halte es aber für keine gute Haltung alle die ein religiöses Weltbild haben für interlektuell minderbemittelte an Märchen und Traumbilder glaubende Menschen zu halten. Ich weiß, dass viele "kühl denkende, rationelle" Menschen sich für besser als andere halten, die die allgemeingültige Wahrheit noch nicht erkannt haben. Es würde mich sehr enttäuschen, wenn Du diese Haltung teilst.
Ich hoffe, dass wir in gegenseitigem Respekt Argumente, die sich auf die Beurteilung von Ideen beziehen austauschen können, so ganz ohne Schuldzuweisungen. ...und ganz ohne die Aussage, wer eine religiöse Überzeugung hat ist damit menschenfeindlich.
Es grüßt Dich eine nachdenkliche
Marlene
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Michi
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Re: Domradio: Bischöfe appellieren nach Abtreibungsbeschluss in Polen an EU
Liebe Marlene,Ralf-Marlene hat geschrieben: Mo 1. Mär 2021, 10:47 Du glaubst an die Nicht-Existenz von allem, was Du nicht belegen kannst.
sorry, wenn ich hier einhake, aber das sehe ich als den Versuch, hintenrum doch wieder den anderen die Pflicht aufzuerlegen, die Nichtexistenz von diesem "Gott" beweisen zu müssen.
Von mir aus können sich die Leute sonstwas für Bilder von Dingen machen, die sie sich nicht erklären können. Sie dürfen aber nicht den Anspruch erheben, dass ihre Fantasie-Bilder Allgemeingültigkeit besitzen, und einen Wahrheitsgehalt, der ihnen nun mal nicht zusteht.Ralf-Marlene hat geschrieben: Mo 1. Mär 2021, 10:47 Glaube ist religiöse Entscheidung. Mein Argument bezieht sich also nicht auf die Beweisbarkeit oder Unbeweisbarkeit von Gott, Allah, Manitu oder sonst einem Bild, dass sich Menschen von dem Unerklärlichen machen.
Der Gott-Gläubige ist in der Bringschuld, wenn er andere davon überzeugen will, dass dieses übernatürliche Wesen existiert. Nicht umgekehrt!
Einspruch! Tatsächlich ist Atheismus im Grunde die Abwesenheit von Religion, und der immer wieder gebrachte Versuch, Atheismus zur Religion zu machen, ist meiner Meinung nach ausschließlich darin begründet, Religion ihre Sonderstellung als rein glaubensbasiertes Konstrukt zu nehmen, und den Atheismus eine Mitverantwortung aufzudrücken, die aber nicht gegeben ist.Ralf-Marlene hat geschrieben: Mo 1. Mär 2021, 10:47 Ich sehe nur jede Religion, und auch der Atheismus ist eine solche, als gleichwertig und -berechtigt an so lange sie die Glaubensfreiheit anderer respektiert
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.