Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?
Wie finde ich eine*n Seelenverwandten? - # 3

allgemeiner Austausch
Patricia
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 31 im Thema

Beitrag von Patricia »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Fr 12. Feb 2021, 11:27 kann das wirklich wahr sein...?...
Ich schließe mich hier ebenfalls Mirjam an, wie könnte ich denn auch anders. Wir haben einfach angefangen hier miteinander zu chatten, ganz unverbindlich, ich hatte nicht mal im Traum daran gedacht. Und dann... (he) (he) (he) (he) (he)
Mir fehlen einfach die Worte um das zu beschreiben...

Ich kenne auch Paare die sich online kennengelernt haben. Durch Chatten, oder durch gemeinsames Computerspielen. Und ja es kann funktionieren.

LG
Patricia
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MiriamR
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 32 im Thema

Beitrag von MiriamR »

Hallo zusammen.
Patricia_cgn hat geschrieben: Fr 12. Feb 2021, 12:10 Ich kenne auch Paare die sich online kennengelernt haben.
Stimmt, Patricia. Du kennst da welche....;)
War bei Rosi und mir auch so....

weibliche Grüße

Miriam
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Marlene K.
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 33 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Liebe Menschen,
am Mittwoch hat mir mein Seelenverwandter mitgeteilt, dass wir keine Partnerschaft haben werden... er war am Morgen bei seinem Arzt nach einer zweiten Chemotherapie... es tut weh, nicht helfen zu können, oder zu dürfen. Er hat keinen Grund genannt... so bleibt die Ungewissheit. Ich bin dankbar für die schönen Gefühle und sehr traurig, werde aber damit leben.
Ich bin froh, dass ich dies offen aussprechen darf, da keine*r wissen kann, wer er ist. Sonst wäre es seine Sache Dinge beim Namen zu nennen, nicht meine.

Liebe Grüße

Marlene
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Christiane
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 34 im Thema

Beitrag von Christiane »

Ralf-Marlene hat geschrieben: So 21. Feb 2021, 09:04 Liebe Menschen,
am Mittwoch hat mir mein Seelenverwandter mitgeteilt, dass wir keine Partnerschaft haben werden... er war am Morgen bei seinem Arzt nach einer zweiten Chemotherapie... es tut weh, nicht helfen zu können, oder zu dürfen. Er hat keinen Grund genannt... so bleibt die Ungewissheit. Ich bin dankbar für die schönen Gefühle und sehr traurig, werde aber damit leben.
Ich bin froh, dass ich dies offen aussprechen darf, da keine*r wissen kann, wer er ist. Sonst wäre es seine Sache Dinge beim Namen zu nennen, nicht meine.

Liebe Grüße

Marlene
Liebe Marlene (dr) (dr)

Ich kann nachfühlen, wie es Dir gerade geht. Am liebsten würde ich Dich mal fest in den Arm nehmen.
Meine Frau ist ja nun auch schon in "Dauerchemo" seit 10/2019. Heilung ausgeschlossen - wir spielen nur auf Zeit.
Und man kann nichts machen - nur da sein. Das macht am meisten fertig.

Ich unterstelle, dass er Dich weg weißt, um Dir den Schmerz zu ersparen.
Sei für ihn da, wenn er Deiner Unterstützung bedarf und begleite ihn wenn er das möchte.

Mehr bleibt uns ja leider nicht.


LG
Christiane
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 35 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Christiane hat geschrieben: So 21. Feb 2021, 09:53 ...
Und man kann nichts machen - nur da sein. Das macht am meisten fertig.

Ich unterstelle, dass er Dich weg weißt, um Dir den Schmerz zu ersparen.
Sei für ihn da, wenn er Deiner Unterstützung bedarf und begleite ihn wenn er das möchte.

Mehr bleibt uns ja leider nicht.


LG
Christiane
Liebe Christiane,
genau so sehe ich das auch... und sende Dir und Deiner Frau meine guten Gedanken und Wünsche. Füllt die Euch verbleibende Zeit mit Leben... auch mit Lachen.
Ich würde Euch ebenfalls gerne umarmen.

Marlene
Marlene

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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 36 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Bei Gleichklang hatte ich die Antwort vom 13.01.2021 übersehen...
Guten Tag Marlene Komitsch,

Sie haben vollkommen Recht, dass in unserem System nicht alle Feinheiten zur Geschlechtsangaben berücksichtigt werden, obwohl wir in dieser Hinsicht viel Mühe geben. Dennoch sind wir fest davon überzeugt, dass Sie bei uns sehr gute Aussichten auf Erfolg haben.

Da viele Profile nicht all zu viel über den Menschen aussagen, um erfolgreicher bei Ihrer Suche zu sein, können Sie selbst in Ihrem Profil angeben, was genau Sie nicht suchen. Es ist ja gut gemeint, denn die Menschen versuchen, sich damit vor möglichen Verletzungen zu beschützen.

Aus unserer Sicht haben Sie einen Text mit einer aussagekräftigen Vorstellung Ihrer eigenen Person eingestellt. Dies ist sehr positiv. Wir sehen auch, dass Sie ein Foto als Profilbild zur Verfügung gestellt haben, was wir ebenfalls empfehlen.
...
Der Rest sind Empfehlungen zu meinem Profil, die durchaus berechtigt sind. Allerdings weiß ich nicht so genau, wie ich diese Antwort einsortieren soll...
Hier noch mal der zugrunde liegende Brief: viewtopic.php?f=9&t=21415&start=15#p302165
Was denkt Ihr?
Etwas ratlos

Marlene
Marlene

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Andrea aus Sachsen
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 37 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Marlene,
es tut mir leid, dass aus der Beziehung nichts geworden ist. Ich hoffe, du lässt den Kopf deshalb nicht hängen.
Leider nennen die wenigsten bei Absagen einen plausiblen Grund. Das musste ich zuletzt bei meiner Tanzpartnersuche erfahren, indem von 21 Männern, die ich diesbezüglich kontaktierte, nur zwei ehrlich zugaben, dass sie mit meiner männlichen Vergangenheit ein Problem haben. In allen anderen Fällen kann ich über die wahren Gründe nur spekulieren.
In diesem Zusammenhang musste ich leider auch feststellen, dass es heutzutage offenbar immer mehr zur Gewohnheit wird, überhaupt keine Absagen mehr zuschreiben, sondern die Kommunikation einfach abzubrechen. Das finde ich zwar ausgesprochen unhöflich, kann es aber nicht ändern.
Ich hoffe, Marlene, du lässt dich auch von möglichen derartigen Rückschlägen nicht beeindrucken.

Auf die Stellungnahme von Gleichklang möchte ich nur mit einigen allgemeinen Anmerkungen eingehen:
Wir können uns glücklich schätzen, dass es hier eine Plattform gibt, die unsere Belange und die anderer besonderer Lebensumstände wie keine andere berücksichtigt. Natürlich ist da noch nicht alles perfekt und die von dir vorgeschlagenen Feinabstufungen halte ich durchaus für berechtigt.
Ich kann mir vorstellen, dass auch die anderen Bereiche, denen sich Gleichklang verschrieben hat, weiter verfeinert werden könnten. Doch irgendwann stößt dieses System an seine Grenzen. Sämtliche Feinheiten müssten dann auch von allen, die sich bei Gleichklang anmelden, abgefragt werden. Spätestens dann, wenn nicht direkt Betroffene hier nicht mehr klarkommen und sich außerstande fühlen, Detailfragen wahrheitsgemäß zu beantworten, wäre die genannte Grenze überschritten.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Anne-Mette
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 38 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

das sind "schwere Prüfungen"; ich kann euch nur gute Gedanken schicken (dr)
Das Schicksal geht unbramherzig mit manchen Menschen um.
Mitfühlen hilft hoffentlich ein wenig.

Alles Liebe und Gute
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Marlene K.
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 39 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ich habe mich entschlossen, die Mitgliedschaft bei Gleichklang nach einem Jahr auslaufen zu lassen.
Die Begründung seht Ihr in diesem Schreiben an Gleichklang:
Hallo, liebe Menschen vom Team,
ich werde möchte meine Mitgliedschaft zum 11.Januar 2021 kündigen.

Leider fühle ich mich auch hier, trotz großer Bemühungen, nicht wirklich angenommen.
Wenn ich, nach dem setzen eines Fußstapfens, mehrfach lesen muss, wie mutig ich doch sei mich hier so zu zeigen, zeugt das nicht von einem selbstverständlichen sein dürfen.
Auch zeigen die Vorschläge nicht, dass meine Belange wirklich gesehen werden.
Ich finde Ihr Konzept immer noch gut. Leider ist die Gesellschaft, die sich ja auch in Ihren Mitgliedern und Team zeigt, wohl noch nicht bereit auch Abweichungen der Geschlechtsidentität vom tradierten Bild als so gleichberechtigt zu sehen wie die Varianten des sexuellen Begehrens, obwohl Menschen mit Varianten der Geschlechtsidentät schon bei dem Wissenschaftlich Humanitären Komitee oder bei den Unruhen in der Christopher Street in New York eine mutige und tragende Rolle gespielt haben.

Die Erfahrungen hier decken sich leider mit dem, was mir in der Schwulenbewegung entgegen kommt. Ich darf Männer begehren, aber wenn ich mich als Frau fühle, gefährde ich angeblich die Akzeptanz der Bewegung oder werde als besonders kämpferisch, aber keinesfalls als einfach seiend und selbstbestimmt wahrgenommen

Traurige Grüße

Marlene Komitsch

PS: Bitte teilen Sie mir zeitnah mit, ob dies Kündigung hinreichend ist.
Marlene

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Andrea aus Sachsen
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 40 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Marlene,
das ist schade, dass du dich schon wieder abmelden möchtest.
Du hast schon Recht, für unsereins ist es sehr schwierig, Menschen zu finden, die uns als Partner(in) so nehmen, wie wir sind. Aber ist es nicht etwas voreilig, die "Flinte ins Korn" zu werfen?
Hast du schon mal an die lebenslange Option bei Gleichklang gedacht? Da kannst du für eine einmalige Gebühr (etwa 3 Jahresbeiträge, gelegentlich Sonderangebote) lebenslang dabei sein.
Sollte ich mich mal bei Gleichklang anmelden, würde ich darauf zurückgreifen. Dadurch bliebe die Minichance, hier fündig zu werden, erhalten, und unsereins bräuchte nicht jedes Jahr neu zu überlegen, ob sich eine weitere Teilnahme noch "rechnet".
Ich hoffe natürlich, dass du deine(n) Seelenverwandte(n) noch findest, auf welchem Weg auch immer.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Marlene K.
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 41 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Andrea aus Sachsen hat geschrieben: So 13. Jun 2021, 12:17 .
Hallo Marlene,
das ist schade, dass du dich schon wieder abmelden möchtest.
...ob sich eine weitere Teilnahme noch "rechnet".
Ich hoffe natürlich, dass du deine(n) Seelenverwandte(n) noch findest, auf welchem Weg auch immer.
Liebe Andrea,
ja, ich habe auch daran überlegt.
Ich habe auch gewartet und geprüft, ob ich nicht überreagiere.
Nein, ich finde, ich darf auch als trans Frau die gleiche Selbstverständlichkeit erwarten wie als Männer begehrender, männlich gelesener, Mensch.

Ich habe ja ziemlich zu Anfang meiner Mitgliedschaft die anfrage gestellt, ob es nicht sinnvoll wäre auch die Geschlechtliche Identität differenzierter abzubilden. Ich denke, wenn es möglich ist Homosexualität, Bisexualität, Asexualität und Pansexualität abzubilden, ja sogar die Suche nach "nur (Mann oder Frau) und nonbinär zu suchen, sollte es auch möglich sein die dazu gehörenden Identitäten abzubilden. Wenn dies in einer Antwort als zu kompliziert abgetan wird, sagt es, diese Klarheit ist uns nicht wichtig, wir haben Angst, Leute zu verwirren.

Genau diese Haltung der Macher führt ja auch zu den pseudo toleranten antworten wie "Du bist aber mutig, Dich (hier) so offen zu zeigen". Das heißt doch im Grunde genommen "Du bist aber übergriffig, mich in meinem binären Weltbild zu erschüttern. Bleib bitte verborgen."

Genau das will ich nicht. Ich weiß, ich bin ziemlich streng in meinen Forderungen. Aber nur, in dem ich mir selber deutlich mache, was mich an solchen Antworten verletzt und es zurück weise kann ich mich selber schützen und gebe dem anderen die Chance, die verborgenen Botschaften oder Vorurteile seiner Aussagen zu hinterfragen.

Puh, klingt jetzt sehr theoretisch, ist aber für mich sehr praktisch und wirklich im Sinne von Real...

Es grüßt Dich ganz lieb

Marlene

P.S. Ich hatte bei der Anmeldung schon überlegt, ob ich bei Begehren "nur Mann und non binär" sage, also ob ich mein Begehren den gesellschaftlichen Erwartungen anpasse... ein dummer, aber nahe liegender Gedanke...
Marlene

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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 42 im Thema

Beitrag von Aria »

Huhu Marlene,
ich finde du verlangst zu viel und beziehst vieles zu sehr auf dich. Das macht das "auskommen" mit anderen - speziell ausserhalb unseres Kosmos - nicht gerade einfach.
Auf mich hat vieles was du sagst und die Einstellung die du vertrittst, vollkommene Daseinsberechtigung, doch es wirkt auf mich teilweise auch sehr überladen.
Ich kann mir vorstellen, dass das nicht gerade wenige abschreckt, sich näher auf dich einzulassen. Das ist nicht böse gemeint, doch in einer (gerade aufkommenden) Beziehung sollte es doch federleicht sein und nicht schon direkt kompliziert.

Dazu mal eine Anekdote aus meiner letzten Dating-Zeit....
Mein aktueller Partner hat mir eine erste Nachricht geschickt, mit den Worten: Ich beiss dir deine Zunge ab! :wink: 8)
(Ich hatte ein ähnliches Bild wie dieses hier drin)
Darauf habe ich geantwortet: Dann kann ich aber nix mehr reden und sabber nur noch rum... :o
Darauf er: Es gibt Situationen die brauchen keine Worte...

Mit diesen beiden simplen Sätzen hat der mich so dermaßen gehabt und es hat sich schnell ein total lockeres und lustiges Gespräch entwickelt und wir konnten es kaum noch abwarten uns kennenzulernen. Und so finde ich für mich, sollte es beginnen. Es muss etwas in der Luft liegen, knistern und nicht langatmige Dialoge über Gott und die Welt.
Vor einigen Jahren habe ich mal ein Mädel gedatet. Intelligent, smart, attraktiv. Das erste - und einzige Date - lief genau so ab. Irgendwann sagte ich zu ihr: Du bist ein ganz schöner Kopfmensch, stimmts?! Sie war darüber so perplex, dass ich mit der Aussage den Nagel auf den Kopf getroffen habe, dass für uns beide eigentlich schon klar war, dass nicht mehr aus dem Date werden würde. Sie versuchte dann zwar das Date noch aufzulockern aber man kann und sollte sich nicht verstellen. Das wird nämlich nix.

Es ist nicht schlimm, wenn man ist wie man ist. Aber ich denke, es ist ganz hilfreich, sich ein wenig von der Situation treiben zu lassen anstatt ein Programm abzuspulen. Dieser Gefahr setzt man sich nämlich aus, wenn man mit einer bestimmten Erwartungshaltung hinein geht. Mir hat mal jemand gesagt, ob ich wüsste, dass er nur Freundschaft+ sucht, also ob ich das in seinem Profil gelesen hätte. Das hat der mich gleich im dritten Satz gefragt. Ich habe ihn dann gefragt, ob der sich auch ein Schild damit umhängt wenn er zB in Club geht und dass es mir zuerst ums kennenlernen geht. Ich sagte dann aber gleich, dass ich denke, dass es nicht passt. Darauf sofort die Fragen wieso und warum ich das denke und wir uns ja trotzdem kennenlernen können. Da sagte ich nur noch, dass es dabei eine einzige Chance gibt und die hat er verkackt. Sämtliche Erklärungsversuche seinerseits habe ich dann nicht mehr kommentiert. Das ist es, was ich meine, kann man sich nicht einfach auf die Situation einlassen anstatt sein Programm abzuspulen?!

Liebe finden ist gleichzeitig federleicht und doch so kompliziert. Ich bin der Meinung, dass wenn man danach sucht, eigentlich schon verloren hat. Sie kommt zu uns, wenn wir sie am wenigsten erwarten und sie verschont uns, wenn wir auf sie warten.

LG
Aría
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Marlene K.
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 43 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Aria hat geschrieben: Mo 14. Jun 2021, 20:16 Huhu Marlene,
ich finde du verlangst zu viel und beziehst vieles zu sehr auf dich. Das macht das "auskommen" mit anderen - speziell ausserhalb unseres Kosmos - nicht gerade einfach.
Auf mich hat vieles was du sagst und die Einstellung die du vertrittst, vollkommene Daseinsberechtigung, doch es wirkt auf mich teilweise auch sehr überladen.
Ich kann mir vorstellen, dass das nicht gerade wenige abschreckt, sich näher auf dich einzulassen. Das ist nicht böse gemeint, doch in einer (gerade aufkommenden) Beziehung sollte es doch federleicht sein und nicht schon direkt kompliziert.

....
LG
Aría
Hi, liebe Aria,
Du übersiehst eines. Du kennst mich nur hier, als bewusst politisch auftretender Mensch. Im realen Leben bin ich anders. Ich habe all diese Dinge bewusst nicht in dem Sinne auf mich bezogen, dass ich persönlich gemeint bin. Einsortieren muss ich sie aber nach dem was ich fühle.

Ansonsten bin ich aber in anderen Zusammenhängen, die eindeutig sexueller sind, wie freizügige Viedoplattformen, unterwegs. Dort werde ich geschätzt wegen meiner Offenheit bis zur Dreistigkeit und meinem Wortwitz ...und beschimpft, weil ich darauf bestehe, dass ich festlege, was ich zeige...

Lieb, dass Du Dir Gedanken machst, wie ich zu einer Beziehung finden könnte. Aber ich denke, ich lerne es immer besser die Balance zwischen Leichtigkeit und Ernst zu finden. Allerdings was nutzt alle Leichtigkeit, wenn der Partner nicht merkt, dass es mich verletzt, wenn er mich nur zum Fetisch macht.

Mir geht es in Bezug auf Gleichklang darum, deren Anspruch und die Wirklichkeit in Bezug zu setzen. Auch hier zielt die moderate Kritik ja nicht darauf, sie vollkommen abzulehnen. Wenn ich Kritik nicht klar und deutlich äußere, nehme ich dem Gegenüber die Chance, sich damit auseinander zu setzen und sie eventuell anzunehmen.

Liebe Grüße

Marlene
Marlene

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Aria
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 44 im Thema

Beitrag von Aria »

Hmm, ich übersehe das nicht. Ich kenne dich eben nur von hier. Das du hier bewusst nur die politische Rolle besetzen willst, ist natürlich dir überlassen. Dann darf es dich aber auch nicht wundern, dass du hier nur von dieser Seite gelesen wirst. Finde ich persönlich etwas schade, denn ich tausche mich gerne mit dem kompletten Menschen aus und nicht nur mit einer eingenommenen Rolle. Sollte mir aber eigentlich auch klar sein, das ich das tue, in so einem Forum. Ist es mir auch - zumindest wenn es um die eigentlichen Themen hier geht. Ich dachte aber, dass du in diesem Thema auch deine wahre Seite dazu zeigst. Naja, habe ich wohl falsch gedacht. Von daher denke ich, dass wir das auch nicht weiter vertiefen brauchen. Erstens deswegen und zweitens, weil wir vom Verständnis einer Beziehung offensichtlich in völlig verschiedene Richtungen denken.

Zum Thema Gleichklang kann ich eigentlich gar nicht viel sagen ausser, dass ich deren Haltung aus unternehmerischer Sicht verstehen kann. Wenn ich ein Geschäftsmodell habe, das sich etabliert hat, sehe ich wenig Gründe jede noch so kleine Anmerkung von Usern entgegenzunehmen. Denn erstens bläht das meine Portfolio unnötig auf und verschafft mir womöglich zusätzlich Arbeit die ich nicht durch Gewinn gedeckelt sehe. Über Einzelheiten kann man sicherlich streiten aber ich denke es dürfte klar sein, dass wenn ich einem Wunsch nachgegangen bin, muss ich - um konsequent zu sein - jedem nachgehen. Das ist nicht zielführend. Ich vergleiche das mal mit einem DJ - da habe ich Erfahrung drin :wink: - wenn ich auch nur einem Musikwunsch nachgegangen wäre, wäre ich meines Lebens nicht mehr froh geworden. Denn plötzlich wäre dieser und jener angekommen und hätte mich auch angefleht. Da kann ich auch eine Jukebox hinstellen und jeder darf mal. Nein, so läuft das nicht. Du kommst aus diesem oder jenen Grund hier her. Passt dir was nicht, steht es dir frei woanders hin zu gehen aber am System wird hier nicht gerüttelt. Mach deinen eigenen Laden auf, dann kannst du die Spielregeln bestimmen.

Aber ich schätze das widerstrebt deinem Sinn von politischer Korrektheit und deswegen versuchst du das System dennoch zu ändern. Du vergisst dabei aber leider, dass diejenigen Systemeigner ebenfalls ein Recht auf ihre Machart haben und es ebenso zur politischen Korrektheit gehört, die machen zu lassen und dir bei Nichtgefallen ein anderes Plätzchen zu suchen oder die bestehenden System zu revolutionieren indem du dein eigenes aufbaust.

Das schlimme an der Dache ist aber - und die findet ganz unbemerkt statt - das man bei der ganzen aufreiberei den Sinn für die Leichtigkeit des Seins verliert und somit immer verbitterter wird. Es bleibt halt jedem selbst überlassen ober er das möchte oder nicht, nur am Ende von sich sagen zu können, dass man jemand war der wenigstens versucht hat am System zu rütteln. Es gibt welche die eignen sich hervorragend dafür. Ich auf jeden Fall nicht.
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Re: Wie finde ich eine*n Seelenverwandten?

Post 45 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Ralf-Marlene hat geschrieben: So 21. Feb 2021, 09:04 am Mittwoch hat mir mein Seelenverwandter mitgeteilt, dass wir keine Partnerschaft haben werden... er war am Morgen bei seinem Arzt nach einer zweiten Chemotherapie...
Hallo Ralf-Marlene,

ich denke, Dein Seelenverwandter hat einen wirklich starken Charakter. Er will Dir einfach nur die Enttäuschung ersparen, wenn es nach einer kurzen und vielleicht deswegen sehr intensiven Zeit zu Ende gehen muss. Er weiß wohl, dass Du mehr willst als intensiven Sex für eine kurze Zeit.

Sonst dachte ich immer, ich hätte mehr Chancen, wenn ich als Mann schwul und nicht als Frau "lesbisch" wäre. Ich weiß es natürlich nicht, weil ich auf keine der vielen Anfragen von Männern reagiert habe. Es ist aber scheinbar so, wie Du es von der Internet-Plattform beschreibst: Es geht meistens oder immer nur um den Sex.

Typische Lesben können offensichtlich mit Trans(*_:?)-Frauen nichts anfangen. Es genügt wohl schon, wenn da einmal etwas männliches weg operiert worden ist. Und wenn es es dann, wie bei mir, noch da ist ... ? Die meisten Cis-Frauen wollen wiederum einen "richtigen" Mann.

Ich bin aktuell bei Facebook bei einer Schwul-lesbisch-bi-trans-inter-und-sonstige-Plattform angemeldet. Der Umgang ist da locker und freundlich, nur die überwiegende Mehrheit dort ist viel jünger als ich. Also kommt die "alte Schachtel" für eine Partnerschaft in dem meisten Fällen nicht in Frage. Zudem habe ich auch aufgegeben mich aktiv zu bemühen.

Liebe Grüße
Nicole
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