Sind Facebook Nutzer*Innen nicht ernst zu nehmen?
Sind Facebook Nutzer*Innen nicht ernst zu nehmen? - # 2

edeka
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Re: Sind Facebook Nutzer*Innen nicht ernst zu nehmen?

Post 16 im Thema

Beitrag von edeka »

SecondIdentity hat geschrieben: Mi 29. Jul 2020, 12:22 Nimm es mir bitte nicht übel, aber manchmal muss ich Leute darauf hinweisen, dass ihre Formulierungen überheblich klingen.
Du lehnst religiöse Menschen nicht ab, fühlst dich persönlich aber intelligenter? Hast du den "wunderbaren, vernünftigen Menschen" gegenüber jemals geäußert, dass Religion in deinen Augen dumm und bloß ihre "Schwäche" ist? Ich glaube nicht, dass sie sich das gefallen lassen würden.
Nein, ich nehme es dir wirklich nicht übel.
Ich will auch nicht 'Religion' zu einem Thema hier machen. Aber ich will dir dennoch kurz antworten.
Den Vergleich brachte ich, weil es so wie FB einfach einen kleinen Teilaspekt im Leben der Leute darstellt und aus meiner Sicht eine Schwäche ist , aber der Mensch ja aus viel mehr besteht. Er kann auch durchaus intelligenter sein als ich ! (smili) Und von andern Eigenschaften gar nicht zu reden.
Dann lass uns also wenigstens so konsequent sein und deinen Atheismus ebenfalls als Schwäche bezeichnen. Und nein, Atheisten WISSEN nicht, das können sie gar nicht. Auch Atheisten können nur glauben.
nein, ich bin kein Atheist. Ich kenne das Wort nur aus dem christlichen Weltbild, das ist nicht meines, insofern kann ich gar kein Atheist sein. Bin halt nur Mensch.
Topsy
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Re: Sind Facebook Nutzer*Innen nicht ernst zu nehmen?

Post 17 im Thema

Beitrag von Topsy »

ascona hat geschrieben: Mi 29. Jul 2020, 13:23Nein, ich nehme es dir wirklich nicht übel.
Ich will auch nicht 'Religion' zu einem Thema hier machen. Aber ich will dir dennoch kurz antworten.
Den Vergleich brachte ich, weil es so wie FB einfach einen kleinen Teilaspekt im Leben der Leute darstellt und aus meiner Sicht eine Schwäche ist , aber der Mensch ja aus viel mehr besteht. Er kann auch durchaus intelligenter sein als ich ! (smili) Und von andern Eigenschaften gar nicht zu reden.
Gut, ich wollte es auch nur anmerken, weil mir deine Formulierung unglücklich gewählt schien.
ascona hat geschrieben: Mi 29. Jul 2020, 13:23nein, ich bin kein Atheist. Ich kenne das Wort nur aus dem christlichen Weltbild, das ist nicht meines, insofern kann ich gar kein Atheist sein. Bin halt nur Mensch.
OK, ich bekenne mich schuldig, hierbei in gewissen Schubladen gedacht zu haben.
Natürlich muss sich kein Mensch in Hinblick auf Welt- und Glaubensvorstellungen definieren. Ich persönlich kann mich halt ganz gut irgendwo zwischen den üblichen Tendenzen wiederfinden und bezeichne mich deshalb als Agnostiker.

Aber wir sollten vermutlich zum Thema zurückkehren.
Andrea K
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Re: Sind Facebook Nutzer*Innen nicht ernst zu nehmen?

Post 18 im Thema

Beitrag von Andrea K »

lilly.fae hat geschrieben: Mi 29. Jul 2020, 11:33 Ich halte mich aus dieser Art von Themen in Zukunft Raus. Jetzt sollte der Weltfrieden wieder hergestellt sein. Zumindest hier im Forum.
Da schreibst Du was...

Ich versuche auch so gut es geht mich rauszuhalten, ob bei Facebook, MeWe, Instagram, Foren und was es sonst noch so an "sozialen Medien" gibt. Und wenn es noch so in den Fingern kribbelt. Man steht schneller mit beiden Beinen knietief in irgendwelchen Fettnäpfchen ehe man bis drei zählen kann - ob völlig unbeabsichtigt oder auch nicht. Allen ist gemein - es sind ungeheure Zeitfresser und man neigt dazu seiner Umwelt aus einer Blase heraus zu betrachten. Das ging schon vor der "Erfindung" des WWW so los, vielleicht kennt ja noch jemand das FIDO-NET, dort habe ich meine ersten Schritte gemacht. Aber muss jede/r selbst entscheiden wie viel Lebenszeit er/sie bereit ist dafür zu opfern.

Zur Unterhaltung habe ich die Telegram-Kanäle von Xavier Naidoo und Attila Hildmann und einiger anderer verwirrten Menschen abonniert. Da habe ich bei Bedarf etwas zu lachen ohne den Zwang zu verspüren dazu auch nur ein Wörtchen zu schreiben. :lol:

Bleibt gesund!
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Re: Sind Facebook Nutzer*Innen nicht ernst zu nehmen?

Post 19 im Thema

Beitrag von Céline »

Meine Meinung zum Thema: Es gibt keine einzige Möglichkeit alle Daten und persönlichen Dinge für sich zu behalten als sich einzusperren und selbst ein vertrauliches 4 Augen Gespräch birgt schon " Gefahren " und genau deshalb muss jeder für sich sebst entscheiden wieviel er bereit ist von sich preiszugeben.
Ich persönlich habe es aufgegeben zu versuchenn bestimmte Dinge zu verbergen und genau deshalb geht es mir so gut weil ich keine Angst vor Entdeckung haben muss. Ich war noch nie so frei wie heute denn: Mein Leben....meine Regeln!!!
Wobei, bevor hier wieder Einwände fallen...natürlich gibt es Dinge mit denen ich auch nicht haussieren gehe aber die Angst ist weg
Céline
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Re: Sind Facebook Nutzer*Innen nicht ernst zu nehmen?

Post 20 im Thema

Beitrag von Aria »

Ich habe den eigentlichen Stein des Anstoßes für dieses Thema nur am Rande mitbekommen und kann deshalb dazu auch gar nix sagen. Doch der Frage zum Thema nach zu urteilen, kann ich mir in etwa denken, worum es geht. Und da muss ich mich schon wieder fragen, warum es immer wieder Menschen gibt, die meinen, ihre Meinung anderen überstülpen zu müssen. Warum ist das so? Ich kann es mir nicht erklären. Es ist etwas, was man immer und überall sehen kann. Mir fällt es z.B. immer beim Umgang von Eltern mit ihren Kindern auf. Wie oft werden die für ihre eigenen Wünsche und Vorlieben korrigiert. Mach dies nicht, Tu das nicht! Das ist doof. Das ist aber nicht gut usw. usf. Da denke ich mir immer wieder, dass man die doch einfach ausprobieren lassen soll und selbst herausfinden lassen soll, was denen gefällt oder nicht. Einfach machen lassen, solange die keinen gesundheitlichen oder finanziellen Schaden davon tragen. Das schlimme bei dieser Art von Massregelung ist nämlich, dass es genau diese übergriffigen Erwachsenen werden, von denen hier die Rede ist. Wenn mir mal jemand erklären würde, was genau die Intention dahinter ist so zu sein, wäre ich echt zufrieden. Denn das ist etwas, was ich wahrscheinlich nie verstehen werde. Und bitte nicht das Argument "man wolle doch nur das beste für denjenigen" bringen, denn das wissen die allermeisten für sich ganz bestimmt - und wenn es nur für diesen Moment ist.
¡no lamento nada!
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Re: Sind Facebook Nutzer*Innen nicht ernst zu nehmen?

Post 21 im Thema

Beitrag von Blossom »

Hallo,

ob "Facebook-Nutzer*innen nicht ernst zu nehmen sind?" kann und werde ich nicht werten. Dort tummelt sich ein gemischtes Publikum, ein Teil mit abstrusen Vorstellungen und Meinungen, ein anderer widerrum ist durchaus ernst zu nehmen und diskussionsfähig.

Für mich ist es eine umsatz-generierende Plattform, die es mir ermöglicht in direkten Kontakt mit meiner Leserschaft zu kommen. Alles was darüber hinausgeht ist für mich nicht von Interesse. Ich habe lange überlegt, ob ich Social-Media-Plattformen nutzen möchte ... Wollen? In meinem Fall ist die Nutzung erforderlich ... und das Ergebnis an klar steigenden Umsatzzahlen festzumachen.

Da es unterschwellig anklang: Bin ich deshalb dumm? ... Ganz sicher nicht, gilt es doch, verfügbare Medien sinnvoll für sich zu nutzen.

Liebe Grüße
Blossom
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
Marlene K.
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Re: Sind Facebook Nutzer*Innen nicht ernst zu nehmen?

Post 22 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Aria hat geschrieben: Mi 29. Jul 2020, 19:20 ...
Und bitte nicht das Argument "man wolle doch nur das beste für denjenigen" bringen, denn das wissen die allermeisten für sich ganz bestimmt - und wenn es nur für diesen Moment ist.
Danke, liebe Aria,
aber anscheinend ohne es zu wissen sprichst Du mir so was von aus der Seele (flow)
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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