sbsr hat geschrieben: Mo 13. Jan 2020, 14:51
Ich weiß nicht, warum Du gleich so aggressiv wirst, aber damit bist Du das beste Beispiel.
"Erschüttert" würde hier eigentlich besser passen als "aggressiv", aber das passt natürlich nicht in das Bild der "aggressiven Trans-Aktivist*Innen", das Personen wie B. Kelle offensichtlich bereits sehr erfolgreich unter die Leute gebracht haben...
sbsr hat geschrieben: Mo 13. Jan 2020, 14:51
Ich nehme ein Beispiel aus dem Artikel, es sei dahin gestellt ob sich der Sachverhalt tatsächlich so abgespielt hat. Eine Transfrau verklagt reihenweise Beauty Salons, weil die sich weigern Hoden zu enthaaren.
Doch, der Fall hat sich in Kanada tatsächlich so abgespielt. Was der Artikel von B. Kelle aber bewusst verschweigt: die Person, die die Beauty-Salons verklagt hat, ist vor Gericht gnadenlos gescheitert und wurde am Ende dazu verurteilt, den drei Beklagten je $2000 Schadenersatz zu zahlen... Das Bild, das B. Kelle in ihrem Artikel von der Situation in Kanada zeichnet, ist also völlig an den Haaren herbeigezogen. Was also bleibt als "Essenz" dieser Geschichte noch übrig? Eine dumme Person reicht dumme Klagen ein, scheitert damit und wird zu Schadenersatz verurteilt... Sowas passiert täglich millionenfach auf diesem Planeten, warum also sollte man diesem Fall nun besondere Aufmerksamkeit schenken? Weil die klagende Person sich als trans identifiziert? Damit kommen wir dann hierzu:
sbsr hat geschrieben: Mo 13. Jan 2020, 14:51
Ungeachtet der Moral, welchen Eindruck hinterlässt das wohl bei der "normalen" Bevölkerung?
Für den Eindruck, den diese eine (dumme) Person bei der "normalen Bevölkerung" hinterlässt, können doch aber all die vielen anderen trans Menschen auf diesem Planeten nix... Das Problem liegt hier auch nicht auf Seiten der trans Menschen, sondern auf Seiten der "normalen Bevölkerung", die marginalisierte Minderheiten nur zu gerne in "Sippenhaft" nimmt. Gerade B. Kelle ist für sowas nicht unbekannt... Soll man sich solche "Sippenhaft-Schuhe" wirklich anziehen? Ich denke nicht...
Hier noch ein Video von Kat Blaque zu dem Fall in Kanada, deren Ansichten ich zu hundert Prozent teile:
sbsr hat geschrieben: Mo 13. Jan 2020, 14:51
Niemand braucht sich irgendwelche Rechte verdienen, um bei Deinem Wortlaut zu bleiben.
Aber warum schreibst Du dann sowas:
sbsr hat geschrieben: Mo 13. Jan 2020, 09:55
Ich weiß für Betroffene ist das Prozedere der Horror, und trotzdem finde ich es absolut in Ordnung und auch wichtig, dass der Gesetzgeber Hürden aufgestellt hat. Jemand, der zahlreiche Stunden beim Psychologen hinter sich hat, Untersuchungen über sich hat ergehen lassen müssen und Freundschaften und Beziehungen riskiert, um endlich seinem geschlechtlichen Empfinden entsprechend leben zu können, der meint es ernst und hat auch das Recht so behandelt zu werden.
Damit beschreibst Du doch genau das, was ich meine...
sbsr hat geschrieben: Mo 13. Jan 2020, 14:51
Kurzum weil es hier um einen Artikel geht, der in dieser Richtung aufgebaut ist.
Genau das ist ja das Problem! Wenn man der "Richtung" solcher Artikel folgt, dann geht man den Strohmännern, die Autor*Innen wie B. Kelle aufbauen, um eine ganz bestimmte Wirkung zu erzielen, auf den Leim.
sbsr hat geschrieben: Mo 13. Jan 2020, 14:51
Ich möchte hoffen, dass man einem Transmann ebenfalls zunächst den Zutritt zu einem Frauenhaus verwehrt.
Ok, ich fasse mal zusammen: Eine trans Frau darf nicht "automatisch" in Frauenschutzräume, nur weil sie sagt, sie sei eine (trans) Frau, einem trans Mann hingegen soll aber "zunächst" gerade deshalb der Zugang zu Frauenschutzräumen verwehrt werden, weil er sagt, er sei ein (trans) Mann... Sorry, aber das passt doch nun wirklich vorne und hinten nicht zusammen. Verstehst Du, worauf ich hinaus will? Man kann nicht einfach mal so mit zweierlei Maß messen, nur weil es gerade gut zu dem passt, was man erreichen möchte.