Mehrfach haben Teilnehmende gesagt, dass dies ja eigentlich ein ganz eigenes Thema sei. Ich erlaube mir jetzt eine Antwort zum Aufhänger für ein neues Thema zu machen:
Ich habe den Namen der anderen Zitzierten (...) bewusst gelöscht, da er nichts zur hier verhandelten Sache tut.Kleine Ketzerin hat geschrieben: Fr 3. Jan 2020, 13:29 Um das einfach nochmal deutlich zu machen: Mir ging es hier nie um das Gesundheitssystem, die Krankenkassen oder die Übernahme der Behandlungskosten. Das war und ist hier nicht mein Thema. Mein Thema hier ist die persönliche Entscheidung des Individuums für oder gegen "Transitionsmaßnahmen". Und diesbezüglich wollte ich lediglich darauf hinweisen, dass "Expertenmeinungen", wie sie ... hier zu den Themen Missbrauch und internalisierte Homophobie und deren Bezug zum Thema "Trans" referiert hat, im Rahmen des wieder aufflammenden "Glaubenskriegs" rund um das Thema "Trans" extrem widersprüchlich und deshalb keine gute Basis für Entscheidungen sind. Daher mein ursprünglicher "Rat", selbstbestimmt auf Basis frei verfügbarer Informationen eine eigenverantwortliche Entscheidung für sich und sein Leben treffen... Das hat mit Solidargemeinschaft oder Kassenleistung (noch) gar nichts zu tun, sondern nur(!) mit der Ebene der individuellen Entscheidung(en) betroffener Personen. Und ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, dass diese Ebene kaum diskutiert werden kann, ohne gleich in eine hysterische Krankenkassen-Kostenübernahme-Diskussionen zu verfallen. Offen gestanden: Mich schockiert dieser Diskussionsverlauf. Aber er erhärtet auch meinen Verdacht, dass dieses ganze "Kostenübernahmegedöns" mitsamt dem darauf ausgerichteten "System Trans" die deutsche Trans-Community auf perfide Weise blockiert und dadurch auch wichtige Diskussionen erstickt. Wie man das nun konkret ändern könnte, gehört dann aber wirklich in einen anderen Thread.
Ich finde beide Fragen, die Du, kleine Ketzerin, hier benennst, jede für sich diskutierenswürdig.
Also könnten wir hier auf der einen Seite die persönliche Verantwortung und Freiheit wertschätzend besprechen.
Auf der anderen Seite fände ich es durchaus wichtig auch zu verhandeln was wir von der Gesellschaft und vom Gesundheitssystem wollen und was nicht.