Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen - # 3
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Engelchen
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Hier sind sie wieder.
Die brilliant geschriebenen Worte.
Die scharfen Worte.
Stellungsbezogene Kritik.
Aber mit Respekt und Wertschätzung.
Das, wofür ich dieses Forum liebe.
Danke euch dafür.
Lisa
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Carry
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Du sprichst mir aus der Seele, liebe Anja, wie so oft schon!Anja hat geschrieben: Do 21. Nov 2019, 10:24 Ich benutze immer gerne das Bild des Essens in diesem Zusammenhang. Ist vielleicht leichter zu verstehen.
Ich selber mag keine Rote Beete. Kann ich nicht ausstehen. Da kann und will ich mich auch nicht dran gewöhnen, ich habs probiert
Ich hab allerdings kein Problem mit roter Beete, kann ihr problemlos im Supermarkt "begegnen". Auch kann die gerne jemand neben mir am Tisch essen. Kein Problem.
Dann gibt es natürlich die Leute, die rote Beete mögen. Die kein Problem damit haben, sie gerne essen...
Ob der Partner nun rote Beete mag oder nicht, gleicht einem Lotteriespiel. Man kann Glück oder auch Pech haben.
Sagt man der Partnerin gleich zu Anfang, wie gern man rote Beete mag und das man sie häufig essen möchte, kann sie sich darauf einlassen oder auch nicht. Vielleicht mag sie selbst auch rote Beete (Treffer!) oder aber sie mag sie selbst nicht, würde sie aber für einen zubereiten (auch nicht schlecht) oder sie findet rote Beete zum
Tja
Wenn man seine Vorliebe aber für Jahre geheim gehalten hat, dann hat man seiner Partnerin der Möglichkeit beraubt, sich dafür oder dagegen zu entscheiden.
Dann braucht man sich dann aber auch nicht wundern, das sich die Partnerin betrogen fühlt, oder rote Beete zumfindet. Hätte man ja gleich zu Anfang drüber reden können...
Das finde ich dann auch nicht respektlos oder egoistisch von der Partnerin. Die darf durchaus ihren eigenen Geschmack haben![]()
Eine super Metapher!!! Trifft genau den Kern der Sache!
"Wenn Du heute aufgibst, wirst Du nie wissen, ob Du es morgen geschafft hättest!"
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Laila-Sarah
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Hallo,Carry hat geschrieben: So 24. Nov 2019, 10:48Du sprichst mir aus der Seele, liebe Anja, wie so oft schon!Anja hat geschrieben: Do 21. Nov 2019, 10:24 Ich benutze immer gerne das Bild des Essens in diesem Zusammenhang. Ist vielleicht leichter zu verstehen.
Ich selber mag keine Rote Beete. Kann ich nicht ausstehen. Da kann und will ich mich auch nicht dran gewöhnen, ich habs probiert
Ich hab allerdings kein Problem mit roter Beete, kann ihr problemlos im Supermarkt "begegnen". Auch kann die gerne jemand neben mir am Tisch essen. Kein Problem.
Dann gibt es natürlich die Leute, die rote Beete mögen. Die kein Problem damit haben, sie gerne essen...
Ob der Partner nun rote Beete mag oder nicht, gleicht einem Lotteriespiel. Man kann Glück oder auch Pech haben.
Sagt man der Partnerin gleich zu Anfang, wie gern man rote Beete mag und das man sie häufig essen möchte, kann sie sich darauf einlassen oder auch nicht. Vielleicht mag sie selbst auch rote Beete (Treffer!) oder aber sie mag sie selbst nicht, würde sie aber für einen zubereiten (auch nicht schlecht) oder sie findet rote Beete zum
Tja
Wenn man seine Vorliebe aber für Jahre geheim gehalten hat, dann hat man seiner Partnerin der Möglichkeit beraubt, sich dafür oder dagegen zu entscheiden.
Dann braucht man sich dann aber auch nicht wundern, das sich die Partnerin betrogen fühlt, oder rote Beete zumfindet. Hätte man ja gleich zu Anfang drüber reden können...
Das finde ich dann auch nicht respektlos oder egoistisch von der Partnerin. Die darf durchaus ihren eigenen Geschmack haben![]()
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Eine super Metapher!!! Trifft genau den Kern der Sache!
die rote Bete Metapher ist gut, weil es abstrahiert das Thema, so das die Emotionen nicht mehr das Denken beeinflussen. Ich persönlich kann das Zeug übrigens auch nicht essen. Nur mal so nebenbei.
Was mir aufgefallen ist (und erklären wir es weiterhin mit roter Bete) sind folgende binäre Positionen:
Pos1 (manche Partner*innen): Ich mag das Zeug nicht und ich mag auch nicht wenn mein Partner*in es isst.
Pos2 (die Trans Position): Wer aufrichtig liebt isst auch rote Bete aus Liebe.
Nun sind mMn beide Positionen radikal und es gibt so vieles dazwischen. Z.B.: Ich mag das Zeug nicht aber es ist total OK wenn andere am Tisch es essen.
Meine persönliche Meinung ist: Es ist jedem überlassen rote Bete zu essen oder nicht. Es ist sogar OK wenn jemand niemanden am Tisch haben möchte, der rote Bete ist. Das ist von Mensch zu Mensch verschieden und jeder muss für sich entscheiden. Andersrum gilt: Wer rote Bete mag und der Gegenüber es nicht duldet, kann sich auch überlegen ob es nicht besser ist wo anders zu gehen.
Aber
Es ist falsch rote Bete zu verteufeln nur weil man es selber nicht mag.
Niemand sollte SICH ODER DEM ANDEREN etwas aufzwingen.
Es ist auch falsch liebe Menschen öffentlich im Internet und vor Augen von Google zur Sau zu machen, nur weil sie rote Bete mögen.
Mann kann ganz zivilisiert und ohne extreme Kraftausdrücke oder Beleidigungen mit dem Gegenüber reden oder andere um Hilfe bitten.
Das passiert hier aber all zu oft. Und komischerweise stören mich diese Sachen sehr aber meine Einwände interessieren weder Pos1 noch Pos2. Liegt es am anerzogenen Schuldgefühl bez. des CDs oder nicht? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
VlG
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SylviaM
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Ach Anja, auch ich gestehen, dass du mir sehr aus dem Herzen sprichst und wie gut es tut
Wenn sich Partnerinnen an dieses Forum wenden sind die Worte sehr emotional, verzweifelt und auch manchmal etwas drastisch. Wir sollten diesen Hilferuf in der Wortwahl nicht überbewerten. Zum einen glaube ich nicht, dass die Partnerinnen diese Wortwahl gegenüber ihren Partnern nutzen, zum anderen ist der Aufruf im Forum wahrscheinlich der erste wirkliche Kontakt und Informationsaufbau in unsere Welt. Wir haben viele Jahre und teilweise Jahrzehnte gehabt uns mit dem Thema auseinander zu setzen, auch die Partnerinnen im Forum sind in dieser Hinsicht "alte Häsinnen". Wie lange beschäftigen sich die Partnerinnen mit ihren Aufruf mit dem Thema? Wenige Tage oder ein paar Monate ? Ein Hauch!
Viele der Rückmeldungen in den Aufrufen zielen darauf ab, Verständnis für den Partner zu haben, gehen jedoch wenig auf die Person ein, die den Aufruf starten Das finde ich mehr als Schade, insbesondere da die Wortwahl einiger aus meiner Sicht heftig ist und bei mir genau das Gegenteil hervorrufen würde
Es wird vielfach von Hilfe gesprochen, doch wobei können wir überhaupt helfen. Wir kennen die Personen doch gar nicht, geschweige denn den Partner.
Was wir können, was ich kann, ist meine Empfindungen, meine Gefühle, meine Beweggründe oder Zwänge darzustellen, um quasi als Sprachrohr für einen eher schweigsame Partner zu dienen und damit vielleicht auch die ein oder anderen Ängste zu nehmen.
Partnerinnen können helfen, in dem sie aufzeigen, wie sie im Alltag mit der ein oder anderen Situation umgegangen sind und ihre eigenen Weg darlegen, um mögliche Wege zu gehen. Jede Form der Bewertung oder Belehrung unserseits ist kontraproduktiv und so manches Mal habe ich das Gefühl, wir geben mit der Art unserer Rückmeldung den Partnerinnen kaum Luft zum atmen.
Natürlich trifft mich auch als CD so manche Wortwahl der Partnerinnen indirekt persönlich, weil ich glaube das gleiche von meiner Frau hören zu können, doch daraus meine Reaktion abzuleiten wäre schlichtweg falsch.
Und ja, wenn man persönlich betroffen ist geht so mancher Abstand und so manche Toleranz erstmal verloren und muss wieder erarbeitet werden.
Ich bin froh über jede Partnerin, die im Forum verbleibt und weiter uns Rückmeldung gibt, in diesem Sinne vielen lieben Dank an die Friedas, Simones, Aubergines, Drachenfrauen, und Partnerinnen unbekannterweise, die uns Hoffnung geben. Das wäre mein Weg um Verständnis für uns zu werben
Wenn sich Partnerinnen an dieses Forum wenden sind die Worte sehr emotional, verzweifelt und auch manchmal etwas drastisch. Wir sollten diesen Hilferuf in der Wortwahl nicht überbewerten. Zum einen glaube ich nicht, dass die Partnerinnen diese Wortwahl gegenüber ihren Partnern nutzen, zum anderen ist der Aufruf im Forum wahrscheinlich der erste wirkliche Kontakt und Informationsaufbau in unsere Welt. Wir haben viele Jahre und teilweise Jahrzehnte gehabt uns mit dem Thema auseinander zu setzen, auch die Partnerinnen im Forum sind in dieser Hinsicht "alte Häsinnen". Wie lange beschäftigen sich die Partnerinnen mit ihren Aufruf mit dem Thema? Wenige Tage oder ein paar Monate ? Ein Hauch!
Viele der Rückmeldungen in den Aufrufen zielen darauf ab, Verständnis für den Partner zu haben, gehen jedoch wenig auf die Person ein, die den Aufruf starten Das finde ich mehr als Schade, insbesondere da die Wortwahl einiger aus meiner Sicht heftig ist und bei mir genau das Gegenteil hervorrufen würde
Es wird vielfach von Hilfe gesprochen, doch wobei können wir überhaupt helfen. Wir kennen die Personen doch gar nicht, geschweige denn den Partner.
Was wir können, was ich kann, ist meine Empfindungen, meine Gefühle, meine Beweggründe oder Zwänge darzustellen, um quasi als Sprachrohr für einen eher schweigsame Partner zu dienen und damit vielleicht auch die ein oder anderen Ängste zu nehmen.
Partnerinnen können helfen, in dem sie aufzeigen, wie sie im Alltag mit der ein oder anderen Situation umgegangen sind und ihre eigenen Weg darlegen, um mögliche Wege zu gehen. Jede Form der Bewertung oder Belehrung unserseits ist kontraproduktiv und so manches Mal habe ich das Gefühl, wir geben mit der Art unserer Rückmeldung den Partnerinnen kaum Luft zum atmen.
Natürlich trifft mich auch als CD so manche Wortwahl der Partnerinnen indirekt persönlich, weil ich glaube das gleiche von meiner Frau hören zu können, doch daraus meine Reaktion abzuleiten wäre schlichtweg falsch.
Und ja, wenn man persönlich betroffen ist geht so mancher Abstand und so manche Toleranz erstmal verloren und muss wieder erarbeitet werden.
Ich bin froh über jede Partnerin, die im Forum verbleibt und weiter uns Rückmeldung gibt, in diesem Sinne vielen lieben Dank an die Friedas, Simones, Aubergines, Drachenfrauen, und Partnerinnen unbekannterweise, die uns Hoffnung geben. Das wäre mein Weg um Verständnis für uns zu werben
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Michi
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Hallo Vicky,Vicky_Rose hat geschrieben: So 24. Nov 2019, 08:15 Was gibt uns das Recht, so zu urteilen und Menschen Chancen abzusprechen ?
Man muss den Menschen auch die Zeit und die Gelegenheit geben, ihr Tun und Denken selber zu hinterfragen. Wir können dabei mit unseren Perspektiven und Erfahrungen beitragen.
meine liebste Frieda wollte gerade niemand verurteilen und ihm die Chancen zur Entwicklung absprechen. Sie hat in meiner Wahrnehmung lediglich die erwartbare Reaktion vorweg genommen.
Selbstverständlich soll jeder die Zeit haben, die er/sie zur Entwicklung braucht. Nur können wir dazu nicht beitragen, wenn keine Bereitschaft da ist, diese unsere Perspektiven und Erfahrungen an sich heran lassen zu wollen. Und auf dem Sterbebett zu bedauern, was man nicht getan, was man versäumt hat, ist dann zu spät. Mag sich hart anhören, gehört aber zur Realität unseres Seins und Daseins.
Liebe Grüße
Michi
Edit: Tippfehler
Zuletzt geändert von Michi am So 24. Nov 2019, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Frieda
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
In der sicheren Annahme, dass du liebe Lisa nicht den Post unmittelbar vor dir meinst, sondern Vanessa's Post, möchte ich dir liebend gern zustimmenLisa-Weber hat geschrieben: So 24. Nov 2019, 10:11 Hier sind sie wieder.
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•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
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Engelchen
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Das siehst du richtig - aber du bist auch gemeintFrieda hat geschrieben: So 24. Nov 2019, 16:25 In der sicheren Annahme, dass du liebe Lisa nicht den Post unmittelbar vor dir meinst, sondern Vanessa's Post, möchte ich dir liebend gern zustimmen
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Michi
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Hallo Laila und auch Anja,
ich finde die Metapher denkbar schlecht. Sie ist pauschal, zeichnet das Thema schwarz-weiß, und es war für mich erwartbar, wer sich daraus Bestätigung zieht.
Wenn wir schon die Situation einer Frau, deren Partner sich mit seiner weiblichen Seite outet, mit Lebensmitteln illustrieren wollen, dann möchte ich mich auch mal versuchen ...
Es gibt da einen Menschen, der kocht und isst gerne Rotkohl. Er findet eine Frau, die gerne Rotkohl isst, und die sich in seinen Rotkohl geradezu verliebt. Nach einiger Zeit gesteht er ihr im Vertrauen, dass er beim Kochen Apfel in seinen Rotkohl rein macht. (Weshalb sein Rotkohl auch so faszinierend und besonders schmeckt.)
Nun sagt aber die Frau: Ich fühle mich betrogen. Ich habe mich wegen des Rotkohls in dich verliebt. Aber du hast mir verheimlicht, dass du Äpfel rein machst. Ich habe ja nichts dagegen, dass du so ein süßes und besonderes Aroma hinbekommst, aber die Äpfel will ich da nicht drin haben. So kann ich dich nicht mehr lieben.
In Variante "C" sagt sie: Wenn du den Rotkohl nur ab und zu kochst, und wir ihn nur in der Küche essen, dann werde ich das dulden. Aber in der Stube will ich ihn auf keinen Fall essen. Und ich will auch nicht, dass du Bekannten davon erzählst oder deinen Rotkohl den Leuten draußen auf der Straße anbietest. Später sind sie zusammen in der Küche, er kocht seinen Rotkohl, und sie will ihm zuliebe mal mit verbundenen Augen dabei assistieren. Sie lässt sich den Apfel geben, um ihn in den Topf zu geben. Dabei stellt sie fest, dass er an den Apfel ein Paar Nelken gesteckt hat. Mit Mühe unterdrückt sie ihren Ekel, denn sowas würde vielleicht eine Köchin machen. Aber doch kein richtiger Koch!
Ich hoffe, es war auch für Nicht-Kochende zu verstehen.
Liebe Grüße
Michi
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Liebe Carry,
Toleranz = dulden bzw ertragen, was in meiner Wahrnehmung niemals mit Akzeptanz vergleichbar ist
Und...
Namaste
Toleranz = dulden bzw ertragen, was in meiner Wahrnehmung niemals mit Akzeptanz vergleichbar ist
Und...
Na hoffentlich müssen meine Brüste mir nicht mal amputiert werden, weil ich dann evtl Sorge haben muss, dass Michi mich ersetzt, weil ich dann keine" typischen Merkmale" mehr aufzuweisen habe.Carry hat geschrieben: So 24. Nov 2019, 10:05 ... Die wenigsten Partnerinnen haben, soweit ich das aus Gesprächen mit anderen Partnerinnen entnommen habe, ein Problem damit, dass ihr "Mann" sich andere Kleidung wünscht - das ist etwas, woran man sich schnell und relatib problemlos gewöhnen kann, problematisch wird es dann, wenn es um Geschlechtsmerkmale, wie Brüste z.B. geht - denn für einen Hetero-Menschen mit entprechender Prägung stellt das eine Situation dar, die mit seinem Selbst, mit seinen Vorlieben und Prägungen kollidiert und erstmal als "nicht passend" eingestuft wird.
Das ist komplett frei von Wertung, das heißt nicht, dass man sein Gegenüber plötzlich weniger liebt, oder denkt, er sei "nicht normal" oder "falsch" oder oder oder ....aber das aufgeklärte Bewußtsein und die urtrieblichen Unterbewußten Vorgänge müssen von dem Hetero-Menschen, der sich i.d.R, bislang mit dieser Thematik noch nie auseinandergesetzt hat, erstmal übereinander gebracht werden.
Es ist für den Hetero-Partner immer erstmal ein Verlust, der Verlust des Welt -und Beziehungsbildes, des Bildes vom Partner, der oftmals über Jahre seine Neigung versteckt hat, der Verlust eines sicher geglaubten Beziehungskontruktes, welches komplett neu überdacht werden muss usw. ....das heißt, der Hetero-Partner durchläuft wahrscheinlich klassisch erstmal alle Phasen der Trauer, eine emotionalen und psychischen Ausnahmezustand, und das ist auch weitgehend normal so...
Namaste
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
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Aria
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Mag gut sein, dass du das für deinen bekannten Teil der Gesellschaft nicht gelten lassen kannst. Ich habe auch mit keinem Wort behauptet, dass es die Leute betrifft, mit denen du dich umgibst. Ich habe lediglich Rückschlüsse auf meine Beobachtungen gemacht und die lassen mich zu dem Ergebnis kommen, dass diese konträr zu deinen sind.Anja hat geschrieben: Fr 22. Nov 2019, 10:02 Moinsen
Ich habe dir das nicht unterstellt, ich habe lediglich eine Frage in den Raum geworfen, da ich deine Aussage, für den Teil der Gesellschaft, der mir täglich über den Weg läuft, nicht gelten lassen kann.Aria hat geschrieben: Do 21. Nov 2019, 19:45 Ich umgebe mich garantiert nicht mit den falschen Leuten und ich ich würde es mir auch nicht anmassen, jemanden das zu unterstellen. Du bist in der komfortablen Lage, eine Partnerschaft vor, während und nach der Transition zu haben und kannst dir evt. deswegen auch erlauben, solche Aussagen zu tätigen.
Und zu meiner Partnerschaft, die hab ich nicht geschenkt bekommen. Ich habe mich meiner Partnerin gleich zu Anfang der Beziehung avertraut. Sie konnte entscheiden, ob sie "so" einen Partner möchte.
Es war und ist eine Menge Beziehungsarbeit, im Besonderen in der Zeit des Übergangs. Ich habe jedes Outing im Vorfeld geplant und mir überlegt, wie ich mich genau demjenigen am Besten öffnen kann. So bin ich da mit minimalem Kollateralschaden durchgekommen.
Das ich jetzt in dieser "komfortablen" Lage bin, war harte Arbeit.
Und was hat meine Partnerin damit zu tun, das mich "die Gesellschaft" so akzeptiert, der ich täglich begegne?
Mal abgesehen, gibt es ja diverse (unterschieldliche) Kreise, in denen ich mich bewege, z.B. die Mit-Pendler, die Kita-Eltern, die Kollegen, die Schwimmbad-Muddies, Fremde...
Und überall bin ich ohne Partnerin unterwegs..?
Und zu dem "hinter dem Rücken reden":
"Wer schlecht über andere redet, hat nichts Gutes über sich selbst zu erzählen"
Grüße
die Anja
So, da stehen wir wieder und - wie immer - wird niemand alleinig recht haben, da es schier unmöglich ist, den anderen mit belegbaren Fakten vorm Gegenteil zu überzeugen. Du hast deine Erfahrungen gemacht und ich meine. Dennoch verstehe ich nicht, wie du mir meine Meinung zum gesellschaftlichen Bild auf uns in Abrede stellen kannst, nur weil du es anders erfahren hast.
Ich habe deine Partnerschaft ins Spiel gebracht, da du nie die Erfahrung gemacht hast und wahrscheinlich auch nie machen wirst, dich als Transfrau auf Partnersuche zu begeben. Ich betone auch extra noch mal, dass ich vor und nach der Transition heterosexuell bin und mich demnach - wie ich bereits gesagt habe - neu ausrichten musste. Ich habe also das Glück - oder Leid, wie mans nimmt - mich mit der Männerwelt auseinandersetzen zu müssen. Und nun komme ich zu dem Teil an Erfahrung mit der Gesellschaft - wenn auch nur der männlichen - die ich dir voraus habe und sich daher mein Bild einer trans-offenen Gesellschaft nicht wirklich bestätigt. Damit ist es nämlich so, dass ich entweder nur als sonderbares Objekt der sexuellen Begierde gesehen werde, mit der man es ja mal getrieben haben muss um auch dieses Bucket auf der Liste abgehakt zu haben, oder überhaupt keine Beachtung finde, oder als Fake, Trap usw. tituliert werde - um mal bei den jugendfreien Schimpfwörtern zu bleiben - wenn die merken, auf wen die sich eingelassen haben oder aber ich von Anfang an derart übel beschimpft werde, so dass ich mittlerweile schon gar keine Lust mehr habe, mich auf irgendwelchen Dating-Plattformen anzumelden.
Die anderen Erfahrungen konnte ich während meiner Arbeit als freischaffende Architektin sammeln. Das ging von vor mir auf den Boden spuckenden Bauarbeitern bis hin zu Auftraggebern, die, nachdem sie von meiner Vergangenheit erfahren hatten, ihre Verträge mit mir kündigten. Nicht, dass man es als Frau auf dem Bau schon schwer genug hat, nein, als Transfrau ist das noch mal eine ganz andere Nummer. Da ich mir aber manche Projekte nicht aussuchen kann, muss ich mich einfach mit den Leuten umgeben, ob ich will oder nicht. Dennoch sind es für mich nicht die falschen Leute, wie du so schön sagtest. Ich muss es nehmen, wie es kommt, ich kriege nämlich keine anderen. Die haben ihre Einstellung und die kann und will ich auch nicht ändern. Wichtig ist, dass das Projekt zufriedenstellend beendet wird.
¡no lamento nada!
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Kadenz
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Ergänzend zu Frieda
:
Nicht nur haben manche Frauen keine Brüste, manchmal haben sogar hetero-cis-Männer welche, zB wenn sie ein bisschen adipös sind. Das ist vielleicht nicht so attraktiv, stellt aber für die meisten Partner trotzdem keinen Trennungsgrund dar...
Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, nein, weder CD noch TG oder andere Varianten sind etwas, wofür man sich schämen muss, was eklig ist oder sonst wie schlecht. Es sind Launen der Natur und genau das: natürlich. Leider wurde das eine zeitlang nicht so gesehen.
Unsere Gesellschaft ist gerade im Umbruch, aber wenn man sich ältere Filme anschaut, werden Männer in Frauenkleidung als Witzfiguren dargestellt, teilweise auch als Perverse oder noch schlimmer (Schweigen der Lämmer). Frauen, die sich als Männer ausgeben, werden übrigens als Helden gefeiert (Jeanne d'Arc, Mulan uä). Warum das eine gut und das andere schlecht ist, lässt sich nicht wirklich rational begründen.
Die Einstellung ändert sich bei den Jüngeren. Mittlerweile ist Vielfalt deutlich normaler. Homosexualität ist schon gut akzeptiert. Freie sexuelle Entfaltung liegt im Trend. Queen of Drags läuft zur Hauptsendezeit auf Pro7... Nichtsdestotrotz wurden viele erwachsene Leute noch darauf geprägt, dass Männer niemals niemals nicht weibliche Kleidung tragen dürfen. Das sitzt tief drin.
Wenn es zu einem Outing in der Partnerschaft kommt, wird die Frau also erstmal mit etwas konfrontiert, von dem sie ihr Leben lang auf allen Kanäle gehört hat: Das ist schlecht. Es braucht dann einen Schritt zurück, um zu bewerten, ob es wirklich schlecht ist.
In dieser Situation kommt erschwerend der Schock dazu, dass der Partner lange ein Geheimnis mit sich rumgetragen hat. Vertrauen und Ehrlichkeit sind elementare Grundlage in Beziehungen, und alleine das Verstecken kann doch ziemlich verletzend sein. Gerade, wenn man sich schon lange kennt, eine Zukunft plant, vielleicht Kinder hat... Das kann sich anfühlen, als wäre man hintergangen worden. Dazu vielleicht die Angst, dass da "noch mehr" ist, was der Partner nicht erzählt. Das sind verständliche Gefühle.
Und so aufgeladen mit negativen Emotionen sagt man leider manchmal Sachen, die nicht gut sind und nicht gut tun. Manchmal kocht ein Streit hoch. Vielleicht kommen noch anderen Probleme aus der Beziehung dazu. Und auch Zukunftsängste.... Jedenfalls wird das Tragen von Frauenkleidung irgendwie der Katalysator für so heftige Reaktionen wie in der Ausgangsfrage beschrieben.
Ist diese Reaktion berechtigt? Ja, jeder hat ein Recht auf seine Emotionen. Und gerade wenn so viele Sachen auf einmal zusammenkommen, dauert es je nach eigenen Gemüt auch mal etwas, bis man das alles sortiert und eingeordnet hat. Aber auch heftige Emotionen berechtigt niemanden, andere zu verletzend, zB indem man die Vorlieben oder Gefühle des anderen als pervers oder eklig bezeichnet. Das mag der eigene Geschmack sein, aber nicht die objektive Wahrheit. Niemand muss auf Frauen stehen oder auf Männer, die Frauenkleidung tragen. Genau wie niemand Rote Beete lecker finden muss. Aber das macht Rote Beete an sich noch lange nicht zu etwas schlechten...
Bei aller Wut und Enttäuschung muss man sich als Frau vor Augen halten, dass kein Mann das alles aus Spaß macht. Die, die sich verstecken, tun das aus großer Scham und Angst. Da steht eine große Verletzlichkeit dahinter. Der Mensch, der die Frauenkleidung da trägt, ist ein fühlendes Wesen, das einfach nur glücklich sein will, aber in einer echt blöden Situation gefangen ist.
Ich denke man sollte sich so verhalten, wie man es sich für sich selber wünschen würde, wenn man in der gleichen Situation wäre. Und das ist mit Toleranz und Mitgefühl.
Nicht nur haben manche Frauen keine Brüste, manchmal haben sogar hetero-cis-Männer welche, zB wenn sie ein bisschen adipös sind. Das ist vielleicht nicht so attraktiv, stellt aber für die meisten Partner trotzdem keinen Trennungsgrund dar...
Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, nein, weder CD noch TG oder andere Varianten sind etwas, wofür man sich schämen muss, was eklig ist oder sonst wie schlecht. Es sind Launen der Natur und genau das: natürlich. Leider wurde das eine zeitlang nicht so gesehen.
Unsere Gesellschaft ist gerade im Umbruch, aber wenn man sich ältere Filme anschaut, werden Männer in Frauenkleidung als Witzfiguren dargestellt, teilweise auch als Perverse oder noch schlimmer (Schweigen der Lämmer). Frauen, die sich als Männer ausgeben, werden übrigens als Helden gefeiert (Jeanne d'Arc, Mulan uä). Warum das eine gut und das andere schlecht ist, lässt sich nicht wirklich rational begründen.
Die Einstellung ändert sich bei den Jüngeren. Mittlerweile ist Vielfalt deutlich normaler. Homosexualität ist schon gut akzeptiert. Freie sexuelle Entfaltung liegt im Trend. Queen of Drags läuft zur Hauptsendezeit auf Pro7... Nichtsdestotrotz wurden viele erwachsene Leute noch darauf geprägt, dass Männer niemals niemals nicht weibliche Kleidung tragen dürfen. Das sitzt tief drin.
Wenn es zu einem Outing in der Partnerschaft kommt, wird die Frau also erstmal mit etwas konfrontiert, von dem sie ihr Leben lang auf allen Kanäle gehört hat: Das ist schlecht. Es braucht dann einen Schritt zurück, um zu bewerten, ob es wirklich schlecht ist.
In dieser Situation kommt erschwerend der Schock dazu, dass der Partner lange ein Geheimnis mit sich rumgetragen hat. Vertrauen und Ehrlichkeit sind elementare Grundlage in Beziehungen, und alleine das Verstecken kann doch ziemlich verletzend sein. Gerade, wenn man sich schon lange kennt, eine Zukunft plant, vielleicht Kinder hat... Das kann sich anfühlen, als wäre man hintergangen worden. Dazu vielleicht die Angst, dass da "noch mehr" ist, was der Partner nicht erzählt. Das sind verständliche Gefühle.
Und so aufgeladen mit negativen Emotionen sagt man leider manchmal Sachen, die nicht gut sind und nicht gut tun. Manchmal kocht ein Streit hoch. Vielleicht kommen noch anderen Probleme aus der Beziehung dazu. Und auch Zukunftsängste.... Jedenfalls wird das Tragen von Frauenkleidung irgendwie der Katalysator für so heftige Reaktionen wie in der Ausgangsfrage beschrieben.
Ist diese Reaktion berechtigt? Ja, jeder hat ein Recht auf seine Emotionen. Und gerade wenn so viele Sachen auf einmal zusammenkommen, dauert es je nach eigenen Gemüt auch mal etwas, bis man das alles sortiert und eingeordnet hat. Aber auch heftige Emotionen berechtigt niemanden, andere zu verletzend, zB indem man die Vorlieben oder Gefühle des anderen als pervers oder eklig bezeichnet. Das mag der eigene Geschmack sein, aber nicht die objektive Wahrheit. Niemand muss auf Frauen stehen oder auf Männer, die Frauenkleidung tragen. Genau wie niemand Rote Beete lecker finden muss. Aber das macht Rote Beete an sich noch lange nicht zu etwas schlechten...
Bei aller Wut und Enttäuschung muss man sich als Frau vor Augen halten, dass kein Mann das alles aus Spaß macht. Die, die sich verstecken, tun das aus großer Scham und Angst. Da steht eine große Verletzlichkeit dahinter. Der Mensch, der die Frauenkleidung da trägt, ist ein fühlendes Wesen, das einfach nur glücklich sein will, aber in einer echt blöden Situation gefangen ist.
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Hallo Ihr Lieben ... ich möchte/muss mal wieder reingrätschen,Es ist für den Hetero-Partner immer erstmal ein Verlust, der Verlust des Welt -und Beziehungsbildes, des Bildes vom Partner, der oftmals über Jahre seine Neigung versteckt hat, der Verlust eines sicher geglaubten Beziehungskontruktes, welches komplett neu überdacht werden muss usw. ....das heißt, der Hetero-Partner durchläuft wahrscheinlich klassisch erstmal alle Phasen der Trauer, eine emotionalen und psychischen Ausnahmezustand, und das ist auch weitgehend normal
weil ich schon wieder so ein Kopfschütteln bekomme. Was hat den die Transidentität bitte mit Hetero-Partnern zu tun? Könnt Ihr Euch / wir uns nicht mal davon lösen? Streicht doch einfach mal das Wort Hetero .. dann könnte es wieder passen .... Geschlechtliche Identität hat nix mit sexueller Orientierung zu tun.
Ich durfte letztes Jahr folgendes Theaterstück in Kiel sehen ....
Alte Weltbilder loslassen und sehen was ist .... (fällt mir auch immer wieder schwer, aber muss wohl sein)Rotterdam
Alice wohnt mit ihrer Freundin Fiona in Rotterdam. Alles ist gut. Bis Fiona sie mit einer Nachricht überrumpelt, die für Alice alles auf den Kopf stellt: Fiona möchte keine Frau mehr sein. Alice beginnt, alles zu hinterfragen. Sie war kurz davor, ihren Eltern zu sagen dass sie lesbisch ist — doch ist sie das eigentlich, wenn Fiona sich gar nicht als Frau sieht? Wie wichtig ist das überhaupt? Wird Fiona noch immer derselbe Mensch sein, in den Alice sich verliebt hat? Während Fiona mit ihrer optischen Verwandlung in Adrian, als der sie sich schon immer gefühlt hat, beschäftigt ist und darum kämpft, von ihrem Umfeld als Mann akzeptiert zu werden, versucht Alice sich in ihrem eigenen Gefühlschaos zurechtzufinden.
Jon Brittain ist ein mehrfach ausgezeichneter Dramatiker und Regisseur aus Großbritannien. Für Rotterdam hat er den Olivier Award gewonnen. Das Stück erzählt humorvoll eine Geschichte über Liebe, Identität, Geschlechterrollen und den Umgang mit den Erwartungen, die die Gesellschaft und ein jeder an sich selbst stellt.
Quelle: https://www.theater-kiel.de/theater-im- ... /rotterdam
Alles Liebe
Vanessa
PS: eine Ergänzung ... ich habe den Beitrag, der Anlass für meine Zeilen war, neutralisiert. Denn es geht mir hier nicht um eine persönliche Ansprache, sondern um etwas ganz allgemeines ... Ich hoffe das ist OK und wird von allen auch so verstanden.
Zuletzt geändert von ExuserIn-2019-12-18 am So 24. Nov 2019, 21:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Frieda
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Top Worte von dir liebe Kadenz, ich möchte nur noch ergänzend hinzufügen, dass jedes Wesen auf diesen Planeten glücklich sein will, ausnahmslosKadenz hat geschrieben: So 24. Nov 2019, 20:34 ... Der Mensch, der die Frauenkleidung da trägt, ist ein fühlendes Wesen, das einfach nur glücklich sein will,......
..... Ich denke man sollte sich so verhalten, wie man es sich für sich selber wünschen würde, wenn man in der gleichen Situation wäre. Und das ist mit.... Mitgefühl.
Ich sprach sehr sehr glücklich zu dir und hoffe sehr dich damit nicht genervt oder gar verletzt zu haben!?
Namaste
Zuletzt geändert von Frieda am So 24. Nov 2019, 21:40, insgesamt 1-mal geändert.
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•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
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SylviaM
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Liebe Kadenz
du sprichst mir aus dem Herzen. Wahnsinn
Vielen lieben Dank
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Genau so sehe ich das auch, liebe Vanessa,VanessaL hat geschrieben: So 24. Nov 2019, 09:26 Mir persönlich zeigt eigene Verletztheit meist, dass der Stachel wohl zumindest in der Nähe des "Schwarzen" stecken muss.
und ich gehe noch einen Schritt weiter. Deine Emotionen zeigen Dir den Weg. Was empfindest Du gut, was falsch ? Warum fühlst Du es als "falsch" ? Was wollen Dir die Emotionen wirklich sagen ? Warum drückst Du Dich davor, genau hin zu schauen ?
Da liegt für mich auch mein eigenes Problem. Das was mir weh tut, zeigt mir die Stellen, an denen ich genau hin schauen muss. Lou Andreas Salomé hat einmal geschrieben, dass das wahre Glück einer Frau (und ich möchte ergänzen, auch des Mannes) liegt im Frieden. Für mich ist das der Frieden mit sich selber. Solange uns Worte und Taten Anderer emotional tief berühren, hat das mit mir zu tun. Frieden bedeutet für mich, dass meine Emotionen ruhig sind. Das ist Ruhen in sich selber. Der beschriebene Frieden bedeutet Leben mit der eigenen Tiefe.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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