Und plötzlich brach meine Welt auseinander... - # 4
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Magdalena
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Hallo Newbie,
am besten Du schreibst unserer Admin Anne-Mette eine PN.
Vor ihr bekommst Du den Zugang zu dem entsprechenden Bereich.
Viele liebe Grüße Magdalena
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Viele liebe Grüße Magdalena
Zuletzt geändert von Magdalena am So 3. Nov 2019, 08:57, insgesamt 1-mal geändert.
Lebe jeden Tag.
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ExuserIn-2019-12-22
Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Entschuldige die späte Antwort.Newbie hat geschrieben: Do 31. Okt 2019, 23:44 Keks Marie, ich versuche diese Aussage jetzt "auf dem richtigen Ohr zu hören" (das Vier- Ohren- Modell von Schulz von Thun lässt grüßen...), was mir gerade etwas schwer fällt. Mir wurde offenbart, dass es in meinem Leben so einige Lügen und Geheimnisse gab, wie würdest du dich fühlen, wenn ein Teil deines Lebens sich als Lüge heraus stellen würde? Natürlich verstehe ich jetzt die Hintergründe, aber in dem Moment brachen meine Gefühle einfach über mir zusammen und ich konnte nichts, wirklich nichts mehr steuern. Jetzt im Nachhinein weiß ich gar nicht, wie ich so lange Auto fahren konnte und tatsächlich fehlen mir erinnerungstechnisch einige Stücke, die ich nicht rekonstruieren kann.
Flucht daher, weil ich schon immer ein Mensch war, der in schweren Zeiten einfach Zeit und Raum für sich brauchte, ansonsten fühle ich mich bedrängt/ eingeengt und das geht dann richtig nach hinten los. So hat jeder seinen Mechanismus. Ich glaube, mein Mann hatte schon damit gerechnet, dass ich verschwinde und mich auch in der ganzen Zeit in Ruhe gelassen. So ist es eben, wenn man sich so viele Jahre kennt.
Ja, mein Beitrag war bewusst etwas provokant verfasst. Aber nicht wirklich böse gemeint.
Und deine weiteren Antworten zeigten mir, dass du ernsthaftes Interesse hast die Beziehung zu schützen. Das wurde mir persönlich aus deinem ersten Beitrag nicht deutlich genug.
Ja, es gab Geheimnisse aber Lügen sehe ich keine. Oder habe ich etwas überlesen?
Ich wünsche euch beiden jedenfalls viel Erfolg!
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Guten Morgen Newbie und Eva,
ich bereite gerade einen kleinen Vortrag vor und bin dabei wieder mal auf der Seite https://www.genderbread.org gelandet. Ich möchte Euch diese gerne ans Herz legen, sofern Ihr sie nicht bereits kennt. Vielleicht hilft sie Dir, Newbie, etwas mehr zu verstehen, dass die Binärität in Deinem Kopf als solche "nicht existiert" und Dir Ela hilft diese Seite vielleicht, Dich selber besser einzuordnen und zu verstehen. Schaut es Euch einfach am besten gemeinsam an.
Alles Liebe
Vanessa
ich bereite gerade einen kleinen Vortrag vor und bin dabei wieder mal auf der Seite https://www.genderbread.org gelandet. Ich möchte Euch diese gerne ans Herz legen, sofern Ihr sie nicht bereits kennt. Vielleicht hilft sie Dir, Newbie, etwas mehr zu verstehen, dass die Binärität in Deinem Kopf als solche "nicht existiert" und Dir Ela hilft diese Seite vielleicht, Dich selber besser einzuordnen und zu verstehen. Schaut es Euch einfach am besten gemeinsam an.
Alles Liebe
Vanessa
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Jaddy
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Wenn ich da etwas eigennützig(1) das Gender Unicorn empfehlen darf. Dort wird erklärt, warum das Genderbread einigen Menschen nicht so gerecht wird (s.u.). Ausserdem, hey, ein schnuckeliges Unicorn
Quelle: http://www.transstudent.org/wp-content/ ... icorn2.jpg1. The itspronouncedmetrosexual Genderbread Person is plagiarized.
2. We wanted to create a gender graphic that shows how queer and trans people view gender instead of one straight, cisgender man.
Here are some structural issues with the graphic:
1. Nongendered isn"™t the only identity that may fall on the "left" of the Gender Identity Spectrum. Most people prefer the term "agender".
2. Agender is typically used as a gender identity, not a gender expression
3. Biological sex is an ambiguous word that has no scale and no meaning besides that it is related to some sex characteristics.
It is also harmful to trans people.
Instead, we prefer "sex assigned at birth" which provides a more accurate description of what biological sex may be trying to communicate.
4. Asex isn"™t a word, everyone has some sex characteristics prescribed to them.
5. There are other genders besides male and female and not all cultures operate on a male/female binary (which is mostly a European construct).
We included "other genders" to indicate the many genders that other people might identify as, express themselves as, and be attracted to.
6. Sex, whether referencing an array of sex characteristics or sex assigned at birth is not exclusively determined through genitals as insinuated by the image.
(1) Für mein Empfinden und beschreiben ist die Achse "andere Geschlechter" schon wichtig. Teile meiner Gender-Koordinaten liegen ausserhalb der m/w-Ebene, ohne dass unsere Sprache dafür schon Worte hätte. Gerade Zuschreibungen durch andere, welche Aspekte an mir denn angeblich jetzt "männlich" oder "weiblich" seien, stören mich sehr.
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Aber natürlich Jaddy .... Ich liebe Einhörner....Jaddy hat geschrieben: So 3. Nov 2019, 09:22 Wenn ich da etwas eigennützig(1) das Gender Unicorn empfehlen darf. Dort wird erklärt, warum das Genderbread einigen Menschen nicht so gerecht wird (s.u.). Ausserdem, hey, ein schnuckeliges Unicorn![]()
Vanessa
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Simon(e)
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Hallo Newbie,
ich lese deine Beiträge erst heute, da wir im Urlaub waren.
Erstmal ein herzliches Willkommen meinerseits!!!
Schön, dass du dich hier angemeldet hast.
Ich habe es wie du auch relativ spät erfahren. Nach 20 Jahren Ehe!!
Auch für mich ist erstmal eine Welt zusammen gebrochen und habe gedacht, warum
passiert das ausgerechnet mir?!
Es war ein langer beschwerlicher Weg für uns beide. Mal ging es zwei Schritte vorwärts,
dann wieder drei Schritte zurück. Ein Auf und Ab!!!
Geholfen haben uns viele Gespräche, auch mit Gleichgesinnten in einer SHG und
natürlich auch das Forum!!!
Es lohnt sich auf jeden Fall zu kämpfen auch gegen seine inneren Ängste!!!!
Ich wünsche euch Beiden alles Gute!!!
Liebe Grüße
Simon(e)
ich lese deine Beiträge erst heute, da wir im Urlaub waren.
Erstmal ein herzliches Willkommen meinerseits!!!
Schön, dass du dich hier angemeldet hast.
Ich habe es wie du auch relativ spät erfahren. Nach 20 Jahren Ehe!!
Auch für mich ist erstmal eine Welt zusammen gebrochen und habe gedacht, warum
passiert das ausgerechnet mir?!
Es war ein langer beschwerlicher Weg für uns beide. Mal ging es zwei Schritte vorwärts,
dann wieder drei Schritte zurück. Ein Auf und Ab!!!
Geholfen haben uns viele Gespräche, auch mit Gleichgesinnten in einer SHG und
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Es lohnt sich auf jeden Fall zu kämpfen auch gegen seine inneren Ängste!!!!
Ich wünsche euch Beiden alles Gute!!!
Liebe Grüße
Simon(e)
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Joe95
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Puh...
Da ich in letzter Zeit nicht so viel im Forum war habe ich das hier jetzt erst gefunden.
Der erste Beitrag hat mich fasziniert, weil er so emotional war.
Verwirrung, Verzweiflung, Angst, aber auch Hoffnung.
All das habe ich da gesehen.
Ich war sehr gespannt auf die Antworten, weil ich ja weiß wie hilfsbereit, tröstend und mitfühlend die Leute hier auf Angst und Verzweiflung reagieren.
Bei den ersten Beiträgen war ich erschrocken welch ein - für mich recht scharfer - Gegenwind Newbie entgegen schlug.
Damit hab ich nicht gerechnet.
Ich bin froh das sich die Wogen geglättet haben.
Ganz besonders möchte ich Anne-Mette für ihren Beitrag danken.
Damit ich jetzt nicht nur off-Topic bin:
Newbie, du hast mehrmals die Sorge geäussert eventuell nicht mehr weiblich genug zu sein.
Dazu möchte ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen das ich mich und meine Partnerin in dieser Beziehung niemals vergleichen könnte, genauer gesagt würde es mir nie in den Sinn kommen an der weiblichkeit meiner Partnerin zu zweifeln, egal was sie tut oder anzieht.
Da ich in letzter Zeit nicht so viel im Forum war habe ich das hier jetzt erst gefunden.
Der erste Beitrag hat mich fasziniert, weil er so emotional war.
Verwirrung, Verzweiflung, Angst, aber auch Hoffnung.
All das habe ich da gesehen.
Ich war sehr gespannt auf die Antworten, weil ich ja weiß wie hilfsbereit, tröstend und mitfühlend die Leute hier auf Angst und Verzweiflung reagieren.
Bei den ersten Beiträgen war ich erschrocken welch ein - für mich recht scharfer - Gegenwind Newbie entgegen schlug.
Damit hab ich nicht gerechnet.
Ich bin froh das sich die Wogen geglättet haben.
Ganz besonders möchte ich Anne-Mette für ihren Beitrag danken.
Damit ich jetzt nicht nur off-Topic bin:
Newbie, du hast mehrmals die Sorge geäussert eventuell nicht mehr weiblich genug zu sein.
Dazu möchte ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen das ich mich und meine Partnerin in dieser Beziehung niemals vergleichen könnte, genauer gesagt würde es mir nie in den Sinn kommen an der weiblichkeit meiner Partnerin zu zweifeln, egal was sie tut oder anzieht.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Newbie
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Hallo ihr Lieben,
mittlerweile ist schon etwas Zeit vergangen und ich habe lange nichts hören lassen.
Erst einmal möchte ich mich ganz, ganz herzlich für all die lieben Beiträge hier und auch per PN bedanken! Mit so einer Anteilnahme habe ich wirklich nicht gerechnet und ich war absolut überwältigt. Leider fehlt es mir gerade vor allem massiv an Zeit, um allen ausführlich zu antworten, aber ich hole es nach, wenn mal etwas Ruhe eingekehrt ist.
Wie ging es bei uns weiter?
Ich muss sagen, dass ich zu der Zeit des Outings krank geschrieben war und für 3 Wochen auf Arbeit ausgefallen bin. Daher "passte" das Timing in sofern, dass ich Zeit hatte mich mit dem Thema zu befassen und meine Emotionen etwas zu sortieren. Doch auch ich musste dann wieder los und kaum war ich da, schlug auch auf Arbeit eine "Bombe" ein. Ich habe über 70 Std/ Woche gearbeitet, wir hatten eine Betriebsprüfung und alles versank im emotionalen und tatsächlichen Chaos. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen und das Tagesgeschäft musste dennoch irgendwie weiter laufen. Schnell merkte ich, dass ich an mein Limit kam und die nachfolgenden zwei Wochen waren einfach nur schrecklich. Ich war kaum Zuhause und wenn, dann eigentlich nur zum Schlafen, meine Hobbys blieben auf der Strecke und ich musste mir eingestehen, dass mir schlichtweg die Zeit fehlt- Zeit für meine geliebten Pferde. Sie waren stets das, was mich ausgemacht hat, haben mich zum Lachen und auf andere Gedanken gebracht, waren meine Entspannung und mein Ausgleich. Schon lange quäle ich mich mit den Gedanken sie abzugeben, doch ich habe mich nie gewagt. In den letzten Wochen habe ich aber eingesehen, dass ich ihnen zeitlich nicht mehr gerecht werden kann und habe sie inseriert. Wieder brach meine Welt auseinander. All das, was mir so vertraut und wichtig war, verschwindet langsam und ich kann es nicht beeinflussen. Machtlosigkeit und Verzweiflung machten sich in mir breit. Ich war nur noch gereizt und genervt, müde und ausgelaugt.
Die erste Zeit nach dem Outing war so "schön"- mein Mann und ich waren uns plötzlich so nah wie schon lange nicht mehr, wir konnten über alles reden, lachen und weinen. Es tat mir so unfassbar gut ihn an meiner Seite zu haben, er war/ ist mir so vertraut und begleitet mich schon fast die Hälfte meines Lebens. In schweren Zeiten war er stets der Fels in der Brandung- meine ruhige Konstante, die mich erden und beruhigen konnte, die mir Halt gab und somit Sicherheit. Doch plötzlich hat sich diese Konstante auch verändert, es gab Potential für Diskussionen und Streitereien, jedes kleine Puzzlestück in meinem Leben schien erneut zu zerbrechen.
Vor Jahren hatte ich starke Depressionen und habe mich irgendwie zurück ins Leben gekämpft. Auch, wenn ich nun ohne Medikamente auskomme, merke ich, dass mich v. a. die dunklen Jahreszeiten aus dem Gleichgewicht bringen. Mir fehlt das Licht und die Wärme, der Antrieb und die Lebenslust. Ich kann meine Gedanken und Emotionen nicht immer steuern und merke, dass ich an schlechten Tagen eher die negativen Dinge fokussiere, was mich natürlich weiter runter zieht. Es ist nicht einfach, denn meine Launen bringen natürlich wieder "Stoff" für Diskussionen und Streit- ein Teufelskreis. In den vergangenen zwei Wochen fehlte mir dadurch auch die neu gewonnene Intimität, die Vertrautheit, die sich zuvor neu ergeben hatte. Das CD- Thema zeigte sich plötzlich für mich wieder als Belastung, als etwas Fremdes, was in meiner Welt kaum Platz finden könnte. Ich sehnte mich so sehr nach etwas Vertrautem, was mir Sicherheit geben würde.
Es ist also ein emotionales auf und ab und das wird es sicher auch noch eine Zeit lang bleiben. Derzeit ist mein Partner auf Montage und ich weiß, dass er/ sie seinen Freiraum diesbezüglich genießt und auslebt. Einerseits freut es mich, dass er/ sie dann auch auftanken kann, denn ich merke, dass es ihm gut tut und er dann ganz selig ist. Gleichzeitig schaue ich da auch mit einem weinenden Auge drauf, denn es macht mich traurig, dass er das noch nicht so vor/ mit mir ausleben kann, wie er es bräuchte, weil ich einfach noch nicht soweit bin. Er nimmt da solche Rücksicht auf mich, aber ich habe manchmal das Gefühl, dass ich ihm da im Weg stehe und eine Belastung bin.
Ich glaube, es war letzte Woche (wie die Zeit verfliegt und die Tage verschwimmen, ich kann es gar nicht mehr so genau sagen), als wir aus irgendeinem Grund in Konfrontation geraten sind. Er bemerkte, wie schwer es mir fiel mich dem CD Thema anzunähern und er wollte seine Utensilien verbannen oder es nur noch heimlich ausführen, was mich wiederum wirklich traurig machte. Wie könnte ich mit dem Gewissen und Wissen leben, dass er sich für mich so verstellen muss? Ich kam mir erneut wie ein Klotz am Bein vor und fragte mich, ob wir unseren gemeinsamen Weg finden werden. Ich liebe ihn, aber er soll glücklich sein und manchmal muss man jemanden aus Liebe auch gehen lassen. Wie viele Einschränkungen kann man trotz Liebe ertragen? Kann man dann noch man selbst sein? Es ist eine Gratwanderung, die mich manchmal gedanklich einholt.
Vergangenen Samstag war ich beim Frisör und habe mir locker 25 cm meiner langen Haare absäbeln lassen und Wehmut flackerte in mir. Nicht wegen der Haare an sich, sondern weil ich die Haare seit Jahren lang wachsen lasse. Sie waren für mich ein Zeichen der Hoffnung auf eine schöne Zukunft, denn wenn ich heiraten sollte, wollte ich eine wunderschöne, einmalige Haarpracht tragen, die jeder bestaunen würde. Es war quasi das Sinnbild meiner eigenen Weiblichkeit an meinem Hochzeitstag in einem wunderschönen Kleid und diesen Haaren aufzutreten und gesehen zu werden- mit meinem Mann an meiner Seite, der Liebe meines Lebens. Ein Tag, der nur uns gehören sollte. Nun sind sie ab und mit ihrem Verlust auch gleichzeitig mein Traum von einer Hochzeit begraben. Diese Sehnsucht sitzt so fest in mir, ich kann es gar nicht definieren und beschreiben, warum.
Immer, wenn mein Mann dienstlich weg muss, geht es mir sehr schlecht. Den Abend davor kann man mich schon in die Tonne treten, ich bin heulig und sentimental. Nach all den Jahren (fast 16 an der Zahl), ist es so, dass ich keinen Tag ohne ihn sein möchte. Bevor er schon los ist, zähle ich die Tage ehe er wieder da ist. Auch, wenn wir viel schreiben, fehlt er mir so unfassbar. Nur noch 2x schlafen, dann kommt er na Huus.
Ich hoffe so sehr, dass ich es irgendwie schaffe wieder Ruhe in mein Leben zu bringen, um an meinem Baustellen arbeiten zu können und sie nicht zu verdrängen.
Irgendwie ist das ein langer "Heuli- Post" geworden, aber wie schon oben beschrieben, neige ich in emotional belastenden Situationen eher Probleme/ Schwierigkeiten anzuziehen und mich darauf zu fokussieren.
mittlerweile ist schon etwas Zeit vergangen und ich habe lange nichts hören lassen.
Erst einmal möchte ich mich ganz, ganz herzlich für all die lieben Beiträge hier und auch per PN bedanken! Mit so einer Anteilnahme habe ich wirklich nicht gerechnet und ich war absolut überwältigt. Leider fehlt es mir gerade vor allem massiv an Zeit, um allen ausführlich zu antworten, aber ich hole es nach, wenn mal etwas Ruhe eingekehrt ist.
Wie ging es bei uns weiter?
Ich muss sagen, dass ich zu der Zeit des Outings krank geschrieben war und für 3 Wochen auf Arbeit ausgefallen bin. Daher "passte" das Timing in sofern, dass ich Zeit hatte mich mit dem Thema zu befassen und meine Emotionen etwas zu sortieren. Doch auch ich musste dann wieder los und kaum war ich da, schlug auch auf Arbeit eine "Bombe" ein. Ich habe über 70 Std/ Woche gearbeitet, wir hatten eine Betriebsprüfung und alles versank im emotionalen und tatsächlichen Chaos. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen und das Tagesgeschäft musste dennoch irgendwie weiter laufen. Schnell merkte ich, dass ich an mein Limit kam und die nachfolgenden zwei Wochen waren einfach nur schrecklich. Ich war kaum Zuhause und wenn, dann eigentlich nur zum Schlafen, meine Hobbys blieben auf der Strecke und ich musste mir eingestehen, dass mir schlichtweg die Zeit fehlt- Zeit für meine geliebten Pferde. Sie waren stets das, was mich ausgemacht hat, haben mich zum Lachen und auf andere Gedanken gebracht, waren meine Entspannung und mein Ausgleich. Schon lange quäle ich mich mit den Gedanken sie abzugeben, doch ich habe mich nie gewagt. In den letzten Wochen habe ich aber eingesehen, dass ich ihnen zeitlich nicht mehr gerecht werden kann und habe sie inseriert. Wieder brach meine Welt auseinander. All das, was mir so vertraut und wichtig war, verschwindet langsam und ich kann es nicht beeinflussen. Machtlosigkeit und Verzweiflung machten sich in mir breit. Ich war nur noch gereizt und genervt, müde und ausgelaugt.
Die erste Zeit nach dem Outing war so "schön"- mein Mann und ich waren uns plötzlich so nah wie schon lange nicht mehr, wir konnten über alles reden, lachen und weinen. Es tat mir so unfassbar gut ihn an meiner Seite zu haben, er war/ ist mir so vertraut und begleitet mich schon fast die Hälfte meines Lebens. In schweren Zeiten war er stets der Fels in der Brandung- meine ruhige Konstante, die mich erden und beruhigen konnte, die mir Halt gab und somit Sicherheit. Doch plötzlich hat sich diese Konstante auch verändert, es gab Potential für Diskussionen und Streitereien, jedes kleine Puzzlestück in meinem Leben schien erneut zu zerbrechen.
Vor Jahren hatte ich starke Depressionen und habe mich irgendwie zurück ins Leben gekämpft. Auch, wenn ich nun ohne Medikamente auskomme, merke ich, dass mich v. a. die dunklen Jahreszeiten aus dem Gleichgewicht bringen. Mir fehlt das Licht und die Wärme, der Antrieb und die Lebenslust. Ich kann meine Gedanken und Emotionen nicht immer steuern und merke, dass ich an schlechten Tagen eher die negativen Dinge fokussiere, was mich natürlich weiter runter zieht. Es ist nicht einfach, denn meine Launen bringen natürlich wieder "Stoff" für Diskussionen und Streit- ein Teufelskreis. In den vergangenen zwei Wochen fehlte mir dadurch auch die neu gewonnene Intimität, die Vertrautheit, die sich zuvor neu ergeben hatte. Das CD- Thema zeigte sich plötzlich für mich wieder als Belastung, als etwas Fremdes, was in meiner Welt kaum Platz finden könnte. Ich sehnte mich so sehr nach etwas Vertrautem, was mir Sicherheit geben würde.
Es ist also ein emotionales auf und ab und das wird es sicher auch noch eine Zeit lang bleiben. Derzeit ist mein Partner auf Montage und ich weiß, dass er/ sie seinen Freiraum diesbezüglich genießt und auslebt. Einerseits freut es mich, dass er/ sie dann auch auftanken kann, denn ich merke, dass es ihm gut tut und er dann ganz selig ist. Gleichzeitig schaue ich da auch mit einem weinenden Auge drauf, denn es macht mich traurig, dass er das noch nicht so vor/ mit mir ausleben kann, wie er es bräuchte, weil ich einfach noch nicht soweit bin. Er nimmt da solche Rücksicht auf mich, aber ich habe manchmal das Gefühl, dass ich ihm da im Weg stehe und eine Belastung bin.
Ich glaube, es war letzte Woche (wie die Zeit verfliegt und die Tage verschwimmen, ich kann es gar nicht mehr so genau sagen), als wir aus irgendeinem Grund in Konfrontation geraten sind. Er bemerkte, wie schwer es mir fiel mich dem CD Thema anzunähern und er wollte seine Utensilien verbannen oder es nur noch heimlich ausführen, was mich wiederum wirklich traurig machte. Wie könnte ich mit dem Gewissen und Wissen leben, dass er sich für mich so verstellen muss? Ich kam mir erneut wie ein Klotz am Bein vor und fragte mich, ob wir unseren gemeinsamen Weg finden werden. Ich liebe ihn, aber er soll glücklich sein und manchmal muss man jemanden aus Liebe auch gehen lassen. Wie viele Einschränkungen kann man trotz Liebe ertragen? Kann man dann noch man selbst sein? Es ist eine Gratwanderung, die mich manchmal gedanklich einholt.
Vergangenen Samstag war ich beim Frisör und habe mir locker 25 cm meiner langen Haare absäbeln lassen und Wehmut flackerte in mir. Nicht wegen der Haare an sich, sondern weil ich die Haare seit Jahren lang wachsen lasse. Sie waren für mich ein Zeichen der Hoffnung auf eine schöne Zukunft, denn wenn ich heiraten sollte, wollte ich eine wunderschöne, einmalige Haarpracht tragen, die jeder bestaunen würde. Es war quasi das Sinnbild meiner eigenen Weiblichkeit an meinem Hochzeitstag in einem wunderschönen Kleid und diesen Haaren aufzutreten und gesehen zu werden- mit meinem Mann an meiner Seite, der Liebe meines Lebens. Ein Tag, der nur uns gehören sollte. Nun sind sie ab und mit ihrem Verlust auch gleichzeitig mein Traum von einer Hochzeit begraben. Diese Sehnsucht sitzt so fest in mir, ich kann es gar nicht definieren und beschreiben, warum.
Immer, wenn mein Mann dienstlich weg muss, geht es mir sehr schlecht. Den Abend davor kann man mich schon in die Tonne treten, ich bin heulig und sentimental. Nach all den Jahren (fast 16 an der Zahl), ist es so, dass ich keinen Tag ohne ihn sein möchte. Bevor er schon los ist, zähle ich die Tage ehe er wieder da ist. Auch, wenn wir viel schreiben, fehlt er mir so unfassbar. Nur noch 2x schlafen, dann kommt er na Huus.
Ich hoffe so sehr, dass ich es irgendwie schaffe wieder Ruhe in mein Leben zu bringen, um an meinem Baustellen arbeiten zu können und sie nicht zu verdrängen.
Irgendwie ist das ein langer "Heuli- Post" geworden, aber wie schon oben beschrieben, neige ich in emotional belastenden Situationen eher Probleme/ Schwierigkeiten anzuziehen und mich darauf zu fokussieren.
Wer mich nicht leiden mag, muss halt noch ein bisschen an sich arbeiten...
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Vielen Dank für Deine offenen und tiefen Worte ...
Alles Liebe
Vanessa
Alles Liebe
Vanessa
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Michaela M.
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Hallo Newbie!
Schön das du dich wieder gemeldet hast. Ich kenne das mit dem Stress auf der Arbeit mit 70 - 80 Stundenwochen, dann noch die eigenen psychischen Probleme dazu und man bricht irgendwann zusammen. Ist dann niemand zum reden da, belastet es einen selbst noch mehr, weil man alles in sich reinfrist. Schwierig ist es natürlich auch, wenn man mit dem Partner etwas zu klären hat und es so dann noch einen zusätzlichen Stressfaktor gibt.
Verstehe es sehr gut das deine Pferde dein Ausgleich sind. Bei mir waren es früher meine beiden Bernersennen Mädels und meine Koi, Heute sind es nur noch die Koi, wo ich entspannen und abschalten kann. Rede sogar mit Schmatzer, Frechdachs, altes Mädle und Co. z. B. wenn sie beim füttern her kommen, betteln bis es endlich Futter gibt, den kleineren das Futter wegschnappen, um es dann wieder auszuspucken wenn sie weg sind. Meine kleinen Neffen streicheln sogar Koi, rufen sie wie einen Hund und locken sie mit Leckerlies. Das bringt mir persönlich immer Freude und kann dadurch Kummer, Stress und Schmerz eine Weile vergessen.
Viele glauben es ja nicht, wie eng eine Beziehung zwischen Tier und Menschen werden kann. Wie sie sich z. B. freuen wenn man kommt, fühlen wenn es einem selbst nicht so gut geht, einen stupsen, sich an einen drücken zum kuscheln, nasse Küsschen geben, wie vorsichtig die Tiere mit einem umgehen, besonders wenn man Größenunterschied bedenkt wie bei Pferden. Es ist wirklich erstaunlich wie ein Tier einem hilft. Gut bei einigen Tierarten geht das natürlich nicht, weil sie z. B. giftig, zu empfindlich, zerbrechlich sind oder immer Wasser leben.
Hoffe für dich, das du wieder die Zeit findest bzw. sie dir nimmst, um mit deinen Pferden, sind bestimmt deine Freunde oder sogar Familienangehörige für dich, entspannen zu können.
Gruss
Michaela M.
Quelle: %5Battachment=0%5DChloe%20Winter.jpg%5B/attachment%5D
Meine Hündin Chloe im Winter 2009/2010, sollte vom Züchter als Welpe eingeschläfert werden,
weil sie ein blaues Auge hatte. Gestorben Oktober 2010 an Krebs.
Schön das du dich wieder gemeldet hast. Ich kenne das mit dem Stress auf der Arbeit mit 70 - 80 Stundenwochen, dann noch die eigenen psychischen Probleme dazu und man bricht irgendwann zusammen. Ist dann niemand zum reden da, belastet es einen selbst noch mehr, weil man alles in sich reinfrist. Schwierig ist es natürlich auch, wenn man mit dem Partner etwas zu klären hat und es so dann noch einen zusätzlichen Stressfaktor gibt.
Verstehe es sehr gut das deine Pferde dein Ausgleich sind. Bei mir waren es früher meine beiden Bernersennen Mädels und meine Koi, Heute sind es nur noch die Koi, wo ich entspannen und abschalten kann. Rede sogar mit Schmatzer, Frechdachs, altes Mädle und Co. z. B. wenn sie beim füttern her kommen, betteln bis es endlich Futter gibt, den kleineren das Futter wegschnappen, um es dann wieder auszuspucken wenn sie weg sind. Meine kleinen Neffen streicheln sogar Koi, rufen sie wie einen Hund und locken sie mit Leckerlies. Das bringt mir persönlich immer Freude und kann dadurch Kummer, Stress und Schmerz eine Weile vergessen.
Viele glauben es ja nicht, wie eng eine Beziehung zwischen Tier und Menschen werden kann. Wie sie sich z. B. freuen wenn man kommt, fühlen wenn es einem selbst nicht so gut geht, einen stupsen, sich an einen drücken zum kuscheln, nasse Küsschen geben, wie vorsichtig die Tiere mit einem umgehen, besonders wenn man Größenunterschied bedenkt wie bei Pferden. Es ist wirklich erstaunlich wie ein Tier einem hilft. Gut bei einigen Tierarten geht das natürlich nicht, weil sie z. B. giftig, zu empfindlich, zerbrechlich sind oder immer Wasser leben.
Hoffe für dich, das du wieder die Zeit findest bzw. sie dir nimmst, um mit deinen Pferden, sind bestimmt deine Freunde oder sogar Familienangehörige für dich, entspannen zu können.
Gruss
Michaela M.
Quelle: %5Battachment=0%5DChloe%20Winter.jpg%5B/attachment%5DMeine Hündin Chloe im Winter 2009/2010, sollte vom Züchter als Welpe eingeschläfert werden,
weil sie ein blaues Auge hatte. Gestorben Oktober 2010 an Krebs.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.
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sbsr
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Hallo Newbie,
weil es auch gerade zur Jahreszeit passt, möchte ich Dir ein wenig Hoffnung schenken.
weil es auch gerade zur Jahreszeit passt, möchte ich Dir ein wenig Hoffnung schenken.
Am Adventskranz brannten vier Kerzen. Draußen lag Schnee und es war ganz still. So still, dass man hören konnte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte:
"Ich heiße FRIEDEN. Mein Licht gibt Sicherheit, doch auf der Welt gibt es so viele Kriege. Die Menschen wollen mich nicht."
Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verglomm schließlich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und sagte:
"Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Was macht es für einen Sinn, ob ich brenne oder nicht?"
Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze erlosch.
Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:
"Ich heiße LIEBE. Mir fehlt die Kraft weiter zu brennen, Egoismus beherrscht die Welt. Die Menschen sehen nur sich selbst, und sie sind nicht bereit, einander glücklich zu machen."
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind ins Zimmer. Erstaunt schaute es die Kerzen an und sagte:
"Warum brennt ihr nicht? Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein, Euer Licht soll die Dunkelheit erhellen."
Betrübt ließ es den Blick über die drei verloschenen Kerzen schweifen.
Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
"Sei nicht traurig, mein Kind. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG."
Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.
[Verfasser unbekannt, bei diversen Quellen in verschiedenen Formulierungen zu finden]
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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AnnaJo
Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Hallo meine Liebe,
es tut gut wieder von dir zu hören. Man macht sich schon auch Sorgen und Gedanken und irgenedwie ist man auch neugierig, wie es bei euch wohl weiter ging. Dein Text könnte witzigerweise von mir sein, denn mir gings im Oktober ebenso. Klar, ich hab keine Pferde, aber ich kann deinen Schmerz über die Trennung wirklich nachempfinden. Tiere sind ein Teil unseres Lebens und wundervolle Freunde.
Arbeitstechnisch hoffe ich, dass du jetzt alles überstanden hast und wieder der "Alltag" einkehrt. Solche Zeiten belasten einen so sehr und man muss private wichtige Dinge hinten anstellen, obwohl man das gar nicht möchte. Ich finde es schön, dass du deinem Mann verboten hast seine Sachen zu verbannen. Wie du schon geschrieben hast. Ein Mensch kann nicht ehrlich glücklich sein, wenn er etwas unterdrücken/verheimlichen muss. Da bin auch ich mir ziemlich sicher und ich denke die Mädls hier können das nur bestätigen.
In Stresssituationen wird es immer wieder dazu kommen, dass du in ein depressives Loch zu fallen scheinst und eben auch mit dem CD-Thema scheinbar ein Problem bekommst. Da du aber so aufgeschlossen und verständnisvoll bist, ist es vermutlich "nur" ein Gefühl. So wie du geschrieben hast, du möchtest Bekanntes, Sicherheit, ... Etwas Neues löst in uns naturgemäß eben auch Ängste aus. Klar kommen wir mal mehr oder weniger gut damit klar, aber in einer solchen Stresssituation, gibt dir da Zeit und es wird wieder gut. Dein Mann versteht dich da ja offensichtlich sehr gut. Er ist ein Schatz, der eben auch dich sehr gut verstehen kann, so wie du ihn. Bewahrt euch das ... es ist soviel mehr Wert als eine Hochzeit. (ich kann deinen Traum aber voll und ganz nachvollziehen)
Fühl dich lieb gedrückt von mir
Tu Dinge, die dir gut tun ... tanke Kraft ...
AnnaJo

es tut gut wieder von dir zu hören. Man macht sich schon auch Sorgen und Gedanken und irgenedwie ist man auch neugierig, wie es bei euch wohl weiter ging. Dein Text könnte witzigerweise von mir sein, denn mir gings im Oktober ebenso. Klar, ich hab keine Pferde, aber ich kann deinen Schmerz über die Trennung wirklich nachempfinden. Tiere sind ein Teil unseres Lebens und wundervolle Freunde.
Arbeitstechnisch hoffe ich, dass du jetzt alles überstanden hast und wieder der "Alltag" einkehrt. Solche Zeiten belasten einen so sehr und man muss private wichtige Dinge hinten anstellen, obwohl man das gar nicht möchte. Ich finde es schön, dass du deinem Mann verboten hast seine Sachen zu verbannen. Wie du schon geschrieben hast. Ein Mensch kann nicht ehrlich glücklich sein, wenn er etwas unterdrücken/verheimlichen muss. Da bin auch ich mir ziemlich sicher und ich denke die Mädls hier können das nur bestätigen.
In Stresssituationen wird es immer wieder dazu kommen, dass du in ein depressives Loch zu fallen scheinst und eben auch mit dem CD-Thema scheinbar ein Problem bekommst. Da du aber so aufgeschlossen und verständnisvoll bist, ist es vermutlich "nur" ein Gefühl. So wie du geschrieben hast, du möchtest Bekanntes, Sicherheit, ... Etwas Neues löst in uns naturgemäß eben auch Ängste aus. Klar kommen wir mal mehr oder weniger gut damit klar, aber in einer solchen Stresssituation, gibt dir da Zeit und es wird wieder gut. Dein Mann versteht dich da ja offensichtlich sehr gut. Er ist ein Schatz, der eben auch dich sehr gut verstehen kann, so wie du ihn. Bewahrt euch das ... es ist soviel mehr Wert als eine Hochzeit. (ich kann deinen Traum aber voll und ganz nachvollziehen)
Fühl dich lieb gedrückt von mir
Tu Dinge, die dir gut tun ... tanke Kraft ...
AnnaJo
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Laila-Sarah
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Hallo,
Ich möchte lediglich eine Verständnisfrage stellen:
Kann mir jemand erklären warum jetzt nicht mehr geheiratet werden kann/darf ?
VlG
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Kann mir jemand erklären warum jetzt nicht mehr geheiratet werden kann/darf ?
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The trick is to keep breathing
I have big dreams and a small world in between
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DanielaTV
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Das verstehe ich auch nicht.
Aber manchmal ist mein Schmus da etwas schwer zu verstehen.
Das kenne ich schon.

Aber manchmal ist mein Schmus da etwas schwer zu verstehen.
Das kenne ich schon.
Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!
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Anja
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Re: Und plötzlich brach meine Welt auseinander...
Moinsen
die Anja
Hat sie doch erklärt...Laila-Sarah hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 10:31 Ich möchte lediglich eine Verständnisfrage stellen:
Kann mir jemand erklären warum jetzt nicht mehr geheiratet werden kann/darf ?
GrüßeNewbie hat geschrieben: Mi 27. Nov 2019, 20:40 Sie waren für mich ein Zeichen der Hoffnung auf eine schöne Zukunft, denn wenn ich heiraten sollte, wollte ich eine wunderschöne, einmalige Haarpracht tragen, die jeder bestaunen würde
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!