Berührungsängste bei einem Instrument?
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Nicole Fritz
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Berührungsängste bei einem Instrument?
Hallo,
ihr würdet gerne ein Instrument spielen wollen, habt aber dabei große Berührungsängste? - Hier ist die ultimative Lösung dieses Problems:
Und hier wird erklärt, wie das funktioniert:
LG Nicole
ihr würdet gerne ein Instrument spielen wollen, habt aber dabei große Berührungsängste? - Hier ist die ultimative Lösung dieses Problems:
Und hier wird erklärt, wie das funktioniert:
LG Nicole
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ExuserIn-2019-12-22
Re: Berührungsängste bei einem Instrument?
Berührungsängste gegenüber einem Instrument? Ich habe schon vieles erlebt. Aber das wäre mir neu. 
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Nicole Fritz
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Re: Berührungsängste bei einem Instrument?
Hallo,
falls mich jetzt jemand erst nehmen sollte, findet er hier einen preiswerten Einstieg. Die Rezensionen erscheinen mir insgesamt positiv, sonst: Keine Beschreibung - doof, aber es gibt ja das Internet; Kein Kabel, kein Zubehör - für mich als E-Gitarrist*in jetzt nicht wirklich schlimm. Die für 30 und 40 € angebotenen FRANZIS-Bausätze würde ich bei "Spielzeug" einordnen.
https://www.amazon.de/Theremin-Thor-Okt ... 952&sr=8-1
Und hier gibt es mehr dazu, wie man so ein Instrument spielt:
https://youtu.be/MJACNHHuGp0
LG Nicole
PS: Die Sache reizt mich irgendwie - aber Gitarrenlaute, Flöte, Drehleier und jetzt noch Theremin? - Ich denke, ich verzettele mich da wieder einmal.
falls mich jetzt jemand erst nehmen sollte, findet er hier einen preiswerten Einstieg. Die Rezensionen erscheinen mir insgesamt positiv, sonst: Keine Beschreibung - doof, aber es gibt ja das Internet; Kein Kabel, kein Zubehör - für mich als E-Gitarrist*in jetzt nicht wirklich schlimm. Die für 30 und 40 € angebotenen FRANZIS-Bausätze würde ich bei "Spielzeug" einordnen.
https://www.amazon.de/Theremin-Thor-Okt ... 952&sr=8-1
Und hier gibt es mehr dazu, wie man so ein Instrument spielt:
https://youtu.be/MJACNHHuGp0
LG Nicole
PS: Die Sache reizt mich irgendwie - aber Gitarrenlaute, Flöte, Drehleier und jetzt noch Theremin? - Ich denke, ich verzettele mich da wieder einmal.
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Nicole Fritz
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Re: Berührungsängste bei einem Instrument?
Hallo Marie,Keks-Marie hat geschrieben: Mo 7. Okt 2019, 13:39 Berührungsängste gegenüber einem Instrument? Ich habe schon vieles erlebt. Aber das wäre mir neu.
so richtig ernst gemeint habe ich das natürlich nicht.
Aber: Da höre ich von allen Seiten immer: "Ich bin total unmusikalisch". Das glaubte ich von mir selbst auch, bis ich anfing Gitarre zu spielen. Meine Stimme empfand ich schon immer als grauenhaft, weshalb ich immer absichtlich falsch sang, damit mich niemand mehr zum Singen aufforderte. Logische Schlussfolgerung: unmusikalisch. Und in der Schule "Alle meine Entchen" oder ähnliches auf der "Bockflöte" spielen, mochte ich auch nicht. Dann doch lieber "Child in Time" von Deep Purple auf der Gitarre - aber dabei wäre die Musiklehrerin die Wände hoch gegangen.
Und genau so entstehen oft diese "Berührungsängste" gegenüber dem selbst Musizieren. Und es ist ja heute so praktisch: Man braucht nur irgendwo auf den Knopf zu drücken und kann sich mit absolut perfektem Sound berieseln lassen. Selbst spielen ist dagegen anstrengend und hört sich immer nur schief an. Und so verkümmert ein gutes Stück Kreativität und Training des Geistes und der Fingerfertigkeit.
LG Nicole
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Renée
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Re: Berührungsängste bei einem Instrument?
Ach Nicole du bist immer so herzlich doll selbstironisch. 
Liebe Grüße
Renée
Wenn jemand zu Dir sagt "Das geht nicht". Denk daran, es sind seine Grenzen, nicht Deine.
Renée
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Michaela M.
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Re: Berührungsängste bei einem Instrument?
Hallo!
Ich sollte als Kind bei meinem Uropa Geige oder E-Orgel lernen, er bestand darauf. Meine ältere Cousine musste das schon, weil ihr Vater darauf bestand und sie hatte Angst davor. Später wusste ich auch warum.
Mein Uropa väterlicher Seitz war gelernter Geigenbauer, mein Opa spielte mit einer Band auf Sportfesten, Feiern usw. und viele ältere Leute hier in der Region wissen sofort, wenn sein Name fällt, das er doch Musik gemacht hat.
Meine Mutter fand es toll, Vater hatte mir aber abgeraten beim Uropa zu lernen und erzählte was ihm und seinen Geschwistern passiert war. 10 Kinder waren sie, 7 Mädels und 3 Männlein, die jüngste ist gerade 3 Jahre älter wie ich, die älteste fast 75 Jahre alt, mein Vater ist mit 66 der drittälteste. Fussball war das Hobby Nummer 1 der Jungs und da waren sie sehr gut.
Doch durften sie nur kicken, wenn der Opa, also mein Uropa, zufrieden war mit ihrem Eifer ein Instrument zu lernen. An einem Samstag war ein sehr wichtiges Spiel, wo es um die Meisterschaft und Aufstieg ging. Das interessierte aber den Alten Herrn nicht. Zuerst mussten alle drei vorspielen. Mein Vater durfte damals Geige lernen und hatte wie seine Brüder keine Lust dazu. An dem Tag war mein Vater, damals 15 Jahre alt, als erstes dran mit vorspielen, doch Uropa war nicht zufrieden. Also noch einmal von vorne. Als dann mein Vater sagte das sie zum Fussball müssten, bekam er schon eine Ohrfeige. Er legte dann die Geige hin, wollte gehen als er einen Schlag auf den Rücken bekam. Der Alte schlug mit dem Bogen auf ihn ein bis die die Bogensehne riss. Mein Vater wusste damals, als er mir das erzählt hatte, nicht mehr was er zu seinem Opa gesagt hatte, aber das er als nächstes die Geige abbekam und diese brach. Seine beiden Brüder kamen ins Zimmer, halfen ihm raus und brachten ihn zum Treffpunkt wo sie abgeholt werden sollten. Doch statt Fussball spielen war Krankenhaus angesagt. Platzwunde am Hinterkopf, Gehirnerschütterung, der Rücken blau und eine gebrochene Hand. Das war wahrscheinlich passiert als er den Schlag mit der Geige abwehren wollte.
Diese Geschichte reichte mir schon "Nein" zu dem Unterricht zu sagen. Damals war ich gerade 8 geworden und muss sagen das zum Glück meine Eltern mich nicht gezwungen hatten. Am Wochenende kam ein Teil der Verwandschaft zum feiern, auch meine Cousine und ihre Hände waren verbunden. Weil sie für Uropa zu schlecht Orgel spielte, hatte er den Deckel zugeschlagen, die Finger eingeklemmt und noch mit seinen Händen drauf gedrückt. Leider musste sie weiter zum Unterricht gehen, weil ihr Vater darauf bestand.
Seit dem wollte ich nicht einmal eine Blockflöte spielen im Musikunterricht. Bei der Triangel vergass ich oft den Einsatz, zitterte, fror, Kreislauf ging in den Keller, so eine Angst hatte ich und musste nach einer Weile nicht mehr teilnehmen. Hatte dadurch dann eine Stunde mehr Bildende Kunst, was mir viel lieber war.
Ihr seht also das es Berührungsängste bei Instrumenten gibt, wenn man solche Geschichten erzählt und auch selbst mitbekommt.
Gruß
Michaela M.
Ich sollte als Kind bei meinem Uropa Geige oder E-Orgel lernen, er bestand darauf. Meine ältere Cousine musste das schon, weil ihr Vater darauf bestand und sie hatte Angst davor. Später wusste ich auch warum.
Mein Uropa väterlicher Seitz war gelernter Geigenbauer, mein Opa spielte mit einer Band auf Sportfesten, Feiern usw. und viele ältere Leute hier in der Region wissen sofort, wenn sein Name fällt, das er doch Musik gemacht hat.
Meine Mutter fand es toll, Vater hatte mir aber abgeraten beim Uropa zu lernen und erzählte was ihm und seinen Geschwistern passiert war. 10 Kinder waren sie, 7 Mädels und 3 Männlein, die jüngste ist gerade 3 Jahre älter wie ich, die älteste fast 75 Jahre alt, mein Vater ist mit 66 der drittälteste. Fussball war das Hobby Nummer 1 der Jungs und da waren sie sehr gut.
Doch durften sie nur kicken, wenn der Opa, also mein Uropa, zufrieden war mit ihrem Eifer ein Instrument zu lernen. An einem Samstag war ein sehr wichtiges Spiel, wo es um die Meisterschaft und Aufstieg ging. Das interessierte aber den Alten Herrn nicht. Zuerst mussten alle drei vorspielen. Mein Vater durfte damals Geige lernen und hatte wie seine Brüder keine Lust dazu. An dem Tag war mein Vater, damals 15 Jahre alt, als erstes dran mit vorspielen, doch Uropa war nicht zufrieden. Also noch einmal von vorne. Als dann mein Vater sagte das sie zum Fussball müssten, bekam er schon eine Ohrfeige. Er legte dann die Geige hin, wollte gehen als er einen Schlag auf den Rücken bekam. Der Alte schlug mit dem Bogen auf ihn ein bis die die Bogensehne riss. Mein Vater wusste damals, als er mir das erzählt hatte, nicht mehr was er zu seinem Opa gesagt hatte, aber das er als nächstes die Geige abbekam und diese brach. Seine beiden Brüder kamen ins Zimmer, halfen ihm raus und brachten ihn zum Treffpunkt wo sie abgeholt werden sollten. Doch statt Fussball spielen war Krankenhaus angesagt. Platzwunde am Hinterkopf, Gehirnerschütterung, der Rücken blau und eine gebrochene Hand. Das war wahrscheinlich passiert als er den Schlag mit der Geige abwehren wollte.
Diese Geschichte reichte mir schon "Nein" zu dem Unterricht zu sagen. Damals war ich gerade 8 geworden und muss sagen das zum Glück meine Eltern mich nicht gezwungen hatten. Am Wochenende kam ein Teil der Verwandschaft zum feiern, auch meine Cousine und ihre Hände waren verbunden. Weil sie für Uropa zu schlecht Orgel spielte, hatte er den Deckel zugeschlagen, die Finger eingeklemmt und noch mit seinen Händen drauf gedrückt. Leider musste sie weiter zum Unterricht gehen, weil ihr Vater darauf bestand.
Seit dem wollte ich nicht einmal eine Blockflöte spielen im Musikunterricht. Bei der Triangel vergass ich oft den Einsatz, zitterte, fror, Kreislauf ging in den Keller, so eine Angst hatte ich und musste nach einer Weile nicht mehr teilnehmen. Hatte dadurch dann eine Stunde mehr Bildende Kunst, was mir viel lieber war.
Ihr seht also das es Berührungsängste bei Instrumenten gibt, wenn man solche Geschichten erzählt und auch selbst mitbekommt.
Gruß
Michaela M.
"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.
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Nicole Fritz
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- Danksagung erhalten: 253 Mal
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Re: Berührungsängste bei einem Instrument?
Hallo Michaela,
das ist ja jetzt bei Dir ein krasses Negativ-Beispiel. Aber da steckt diese aus der Kaiserzeit stammende Ansicht dahinter mit einer strengen Erziehung einen Menschen formen zu wollen. Wenn dieses Formen einen bösen, zynischen und verbitterten Menschen hervor bringen soll, ist diese Vorgehensweise genau richtig. Und eine absolutistische Monarchie braucht wohl solche "Persönlichkeiten".
Da will man Kinder mit der Blockflöte kollektiv an die Musik heran führen. Begründung: Die Blockflöte ist ein einfaches Instrument. Fakt ist: Die Blockflöte ist als Massenware einfach herzustellen und damit unschlagbar günstig in der Anschaffung. Wenn es aber halbwegs gut klingen soll, ist es gar nicht einfach darauf zu spielen. Und wenn es mir beim Üben nur ständig in den Ohren weh tut, schmeiße ich das Instrument in die Ecke. Vor allem auch, wenn ich einfache alte Volkslieder spielen soll, aber sonst auf Hardrock stehe.
Entscheidend ist: Jeder muss SEIN Instrument finden. Das kann dann ein Klavier sein oder ein Dudelsack. Jeder Mensch ist anders, und entsprechend auch sein Lieblings-Instrument. Und da hilft nur eins: verschiedene Instrumente ausprobieren. Aber da sind die Eltern oft ungeduldig: Jetzt haben wir für viel Geld ein Klavier angeschafft und du willst nicht mehr darauf spielen. Man hätte das Klavier doch auch erst einmal probeweise leihen können. Vielleicht ist ja ein Saxophon oder eine Geige das passende Instrument.
LG Nicole
das ist ja jetzt bei Dir ein krasses Negativ-Beispiel. Aber da steckt diese aus der Kaiserzeit stammende Ansicht dahinter mit einer strengen Erziehung einen Menschen formen zu wollen. Wenn dieses Formen einen bösen, zynischen und verbitterten Menschen hervor bringen soll, ist diese Vorgehensweise genau richtig. Und eine absolutistische Monarchie braucht wohl solche "Persönlichkeiten".
Da will man Kinder mit der Blockflöte kollektiv an die Musik heran führen. Begründung: Die Blockflöte ist ein einfaches Instrument. Fakt ist: Die Blockflöte ist als Massenware einfach herzustellen und damit unschlagbar günstig in der Anschaffung. Wenn es aber halbwegs gut klingen soll, ist es gar nicht einfach darauf zu spielen. Und wenn es mir beim Üben nur ständig in den Ohren weh tut, schmeiße ich das Instrument in die Ecke. Vor allem auch, wenn ich einfache alte Volkslieder spielen soll, aber sonst auf Hardrock stehe.
Entscheidend ist: Jeder muss SEIN Instrument finden. Das kann dann ein Klavier sein oder ein Dudelsack. Jeder Mensch ist anders, und entsprechend auch sein Lieblings-Instrument. Und da hilft nur eins: verschiedene Instrumente ausprobieren. Aber da sind die Eltern oft ungeduldig: Jetzt haben wir für viel Geld ein Klavier angeschafft und du willst nicht mehr darauf spielen. Man hätte das Klavier doch auch erst einmal probeweise leihen können. Vielleicht ist ja ein Saxophon oder eine Geige das passende Instrument.
LG Nicole