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Für einen "normalen" Roman, bzw. ein Buch wäre die Folge 440 ein perfektes Ende!
Aber da noch tausende Fragen im Raum stehen, wie z.B.:
was meint Lauras Schwester zu dem für sie wohl völlig überraschenden Ergebnis der Reise?
wie reagiert ihre Familie, wenn Laura Dimitri als ihren Zukünftigen vorstellt?
schafft sie ein besseres Abitur, nachdem sie ja mit Marja so gebüffelt hat?
kann sie dann ggf. statt in Ungarn, z.B. in England studieren?
wer gewinnt den Wettbewerb?
usw. ....
...hoffe ich doch sehr auf eine Fortsetzung, also quasi einen 2.Band
Ansonsten sei nur gesagt, daß ich hin und weg bin von dieser Geschichte! SUPER!
bella49 hat geschrieben: Sa 27. Jul 2019, 13:35
wenn Laura Dimitri als ihren Zukünftigen vorstellt?
"¦ und vielleicht, wie Dimitri damit zurechtkommt, daß er mit seiner Geliebten nie eine Familie gründen kann. Selbst eine Adoption dürfte für eine Transfrau schwierig werden.
Toleranz ist die Möglichkeit, dass der Andere Recht haben könnte
Kurt Tucholsky
Am Morgen wach ich in seinen Armen auf. Wir liegen gemeinsam in meinem Bett. Ich habe mein Seidennachthemd an und den kleinsten Slip, den ich besitze. Durch seine Boxershorts hindurch spüre ich seine morgendliche Erektion. Aber diesmal schauen wir uns nur verliebt in die Augen. "Aber ich möchte schon irgendwann einmal wissen, wie es zu deiner Meinungsänderung gekommen ist. Es ist das tollste, was passieren konnte. Nicht nur wegen dem fantastischen Sex, den wir diese Nacht gehabt haben, sondern weil wir nun solange zusammenbleiben können, wie wir möchten."
"Und wie lange, möchtest du mit mir zusammen bleiben?" hauch ich ihm ins Ohr. "Ein Leben langflüstert er während er mein Ohrläppchen küsst." Dann folgt der aufregendste Morgensex meines Lebens. Dann Duschen wir zusammen, wobei ich einen kleinen heimlichen Orgasmus habe.
Schließlich gehen wir zusammen in die Küche. Hannah und Sebastian sind noch nicht zu hören. Ich nehme meinen großen Michkaffee in die Hand und schaue ihn sehr verliebt an: "Ich bin verlobt!", geht mir durch den Kopf. Dann fasse ich mir ein Herz: "Als ich hierhergekommen bin, war ganz klar, dass ich Hannah nur begleite. Trotzdem sollte ich alle Untersuchungen mitmachen und erst ganz zum Schluss "nein" sagen. So war es mit Kati abgesprochen und das sollte für den Sender die größtmögliche Quote bringen. Während der Untersuchungen bin ich dann sehr nachdenklich geworden. Ich habe Hannah gesehen, wie sehr sie sich freute, bald ganz Frau zu sein. Abends nach dem Duschen ohne mein spezielles bisschen Silikon zwischen den Beinen habe ich mich lange im Spiegel betrachtet. Mit dem Ding zwischen den Beinen und auch weggeklemmt." Es stimmte tatsächlich, dass hatte ich in der Nacht vor der OP lange und oft getan. Nur hatte ich wesentlich mehr Gedanken, als ich Dimitri sagen kann: "Jedes Mal hatte ich eine attraktive junge Frau gesehen manchmal mit einem merkwürdigen Fremdkörper zwischen den Beinen. Aber nie hatte ich Basti gesehen. Ihn schien es nur noch in meinen verblassenden Erinnerungen zu geben." Das mich dieser Gedanke ängstigte, lasse ich weg. "Hannah war schon im OP, als ich auch vorbereitet werde und Kati alles filmt. Schließlich kommt die entscheidende Frage: You are absolutly sure, you want the final operation? " "Yes, more than anything else!" Ich bin genauso überrascht wie Kati über meine Antwort, aber nach eine wild durchträumten und durchwachten Nacht, spüre ich, dass dies mein Weg sein wird und seit heute Nacht weiß, ich dass es richtig war." Ich schaue in seine verliebten Augen; Er glaubt mir, das spüre ich. Ich schwöre mir, ich werde ihn nie wieder anlügen.
Die Tage bis zum Rückflug vergehen wie in Trance. Zu viert vertrödeln wir die Tage am Pool. Meistens sind wir müde von den Nächten. Die Jings scheinen sich auch gut zu verstehen. Als mal allein am Pool bin mit Hannah, fragt sie mich: "Und?" Etwas fragend schaue ich sie an. "Du meinst ob wir schon miteinander geschlafen haben?" "da gehe ich von aus; nein ich möchte wissen, wie es war." Dann erzähle ich alles haarklein; nicht ohne ein bisschen Stolz. Auch dass ich schon beim erstem Mal einen Orgasmus hatte." Da wird sie ein wenig neidisch. Bei ihr klappt es nicht jedes Mal. Bastian kommt immer recht schnell. "Dimitri ist eben ein erfahrener Liebhaber; Er weiß, was eine Frau braucht." Ich staune, wie selbstverständlich mir das über die Lippen kommt. "Dafür hatte Bastian noch keine vor mir." "Stimmt, das stelle ich mir auch sehr romantisch vor, wenn es für beide neu ist."
Am Morgen vor dem Abflug wache ich in seinen Armen auf. Der Flug geht erst am frühen Abend. "Ich möchte jeden morgen in deinen Armen aufwachen flüstere ich ihm ins Ohr. "Kein Problem. Mein Mitbewohner ist vor Weihnachten ausgezogen," antwortet er. Etwas überrascht schaue ich ihn an, aber er scheint es ernst zu meinen. Dann küsst er mich und seine Hände berühren meine Brüste. Ich fange an, vom ihm und seinem Körper süchtig zu werden, aber es ist die schönste Sucht, die ich mir vorstellen kann. "Am liebsten möchte ich direkt vom Flughafen, zu dir nach Hause." "o.K., dann machen wir das so." Und er tippt etwas in sein Handy ein.
Mir ist ganz flau im Magen, aber Dimitri hatte darauf bestanden. "Jetzt, wo wir zusammen wohnen musst du mich auch meinen Eltern vorstellen." Hatte er verlangt; und er hatte auch recht. Wir sitzen im Auto und stehen vor dem Haus meiner Eltern. Gegenüber seh ich den kleinen schwarzen Smart von Sven, dem Freund meiner Schwester. "Ich kann nicht," flüstere ich zu Dimitri und schaue ihn dabei ängstlich an. Er strahlt so eine Ruhe und eine Stärke aus. "Als Sie dich das erste Mal als Laura gesehen haben, war deine Familie doch auch recht locker drauf. Ich glaube kaum, dass Sie dich verstoßen werden, nur weil du für immer Laura bleiben möchtest." Dann steigt er aus und geht um das Auto herum und öffnet mir die Tür. Vorsichtig ergreift er meine Hand. Ich drücke seine Hand ganz fest, als wir zur Tür gehen. Noch bevor ich klingeln kann, öffnet mir meine Schwester Julia die Tür. Sie hat ihren beigefarbenen Kashmirpullover an und eng anliegende schwarze Jeans. "Schön, dass ihr da seid," sagt sie als sich mich zur Begrüßung umarmt. Ebenso herzlich begrüßt sie Dimitri. Dann führt Sie uns ins Wohnzimmer, wo schon der Tisch gedeckt ist. Mama hat eine verspätete Weihnachtsgans mit Rotkohl und Klösen vorbereitet. Noch nie hatte ich so viel Angst vor Small Talk, aber das Gespräch entwickelt sich ganz anders als erwartet. Dimitiri steht im Zentrum des Gesprächs, was er studiert, wie wir uns kennenglernt haben"¦" Als wenn sie ihren zukünftigen Schwiegersohn höflich begutachten. Zunächst bin ich etwas verwirrt, aber dann doch erleichtert, dass ich nicht so viel sagen muss. Als das Essen zu Ende geht, wechselt das Gespräch zu Fußball und Julia schlägt vor, dass "wir Frauen" abräumen und kurz in die Küche gehen. Dimitri scheint sich gut zu unterhalten. Als wir die Spülmaschine eingeräumt haben, sehe ich die neugierigen Blicke meiner Mutter. Schließlich sagt aber Julia: "Sei froh, dass ich in festen Händen bin, sonst müsstest du Angst um deinen Dimitri haben." "ich finde auch, dass er sehr liebenswert ist..und sehr gut aussehend" So etwas hätte ich aus dem Mund meiner Mutter nicht erwartet. "Aber wenn du ihn uns vorgestellt hast, dann wird es wohl schon etwas ernsteres sein?" "Mama, Julia"¦ja ich bin richtig verliebt und möchte so lange wie möglich mit Dimitri zusammen bleiben. Und als ich Hannah nach Thailand begleitet habe, da habe ich schon nach ein paar Tagen unglaublich vermisst. Da habe ich gemerkt, dass ich ohne Ihn nicht leben möchte und "¦dann habe ich mich anders entschieden." Mama schaut mich fragend und etwas ängstlich an. "Dann habe ich mich auch operieren lassen!" Jetzt ist es raus. "Anfangs hatte ich furchtbare Angst, dass ich einen Riesenfehler gemacht habe, aber jetzt wo wir zusammen wohne, merke ich jede Nacht, dass es das Richtige war." Erst jetzt merke ich, wie mir die Tränen die Wangen runterlaufen. Sanft tupft meine Mutter Sie mir ab und dann nimmt sie mich fest in den Arm. "Mein Mädchen, ich freu mich, dass du glücklich bist", und dann kann ich meine Tränen gar nicht mehr zurückhalten, aber es sind Freudentränen.
Es fließen noch einige Tränen, bis wir wieder mit allen zusammen im Wohnzimmer sitzen. Die Männer scheinen sich gut unterhalten zu heben und Vater hat eine Flasche von seinem Urlaubswhiskey spendiert.
Dimitri erzählt, wie mein Auszug bei meiner Gastschwester verlaufen ist. Erst will ich ihn abhalten, aber dann lasse ich ihn reden: "Natürlich war Kati unsere persönliche Kamerafrau mit dabei und zunächst verlief alles auch recht langweilig. Als aber meine Gastschwester bemerkt, dass ich einen Stapel Umzugskartons hereintrage, rastet sie aus. Sie stellt sich in den Türrahmen von Lauras Zimmer und versperrt mit den Weg: "Das dürft ihr nicht machen; so einfach ausziehen. Das ist gegen den Vertrag. Und außerdem ihr habt mich viel zu wenig gefilmt." Etwas verwundert schau ich zu Kati herüber. Sie nickt mir aber einfach nur zu, dass ich weitermachen soll. Laura nähert sich von hinten und fasst sie vorsichtig beruhigend am Unterarm. Sie schlägt sich los und fängt an Laura wild zu beschimpfen. Missgeburt Freak, Schwuchtel waren da noch die harmloseren Sachen. Am Schluss droht sie damit, dass sie in der Schule allen verzählen wird, dass Laura eine "Transe" ist.
Doch, hinterhältig ist sie! Aber den aufziehenden "Skandal" könnte eine Untersuchung beim Schularzt entkräften!
Und somit wäre Alina bloßgestellt, ihre Glaubwürdigkeit dahin, egal, was sie noch behauptet.
Auch den TV-Sender darf man nicht vergessen. Eine drohende Strafzahlung ist bestimmt nicht von Interesse von Alina's Eltern.
Aber schön, daß die Geschichte wieder Fahrt aufnimmt!
Bei Post 448 bin ich erst erschrocken und dachte, die Autorin hätte die Lust am Schreiben verloren.
Mir kam der Beitrag ziemlich "gehuddelt" vor, als wollte sie die Geschichte rasch zu Ende bringen.
Offenbar habe ich mich da geirrt. Sorry!
ich werde mir das alles noch einmal genauer ansehen - und dann schau'n wir mal, ob es in den "offenen Bereich" zurück geht.
An der Einstufung als "adult-Seite" ist wohl eh nichts mehr zu rütteln...