Berlin: Transsexueller mit Flaschen beworfen
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Anne-Mette
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Berlin: Transsexueller mit Flaschen beworfen
Pressemeldung der Polizei Berlin
Eingabe: 14.06.2011 - 09:05 Uhr
Transsexueller mit Flaschen beworfen
Tempelhof-Schöneberg
Unbekannte haben in der vergangenen Nacht gegen 22 Uhr 10 in der Frobenstraße in Schöneberg Flaschen und einen Stein nach einem 32-Jährigen geworfen, der Frauenkleider trug. Er wurde nicht getroffen und blieb unverletzt. Die fünf Täter, nach Angaben des Opfers möglicherweise aus dem südosteuropäischen Raum stammend, flüchteten.
Tolerante Großstadt?
Ich denke, da ist es besser, in Gruppen unterwegs zu sein oder sich auf "geschütztem Gelände" zu bewegen.
Gruß
CPG
Eingabe: 14.06.2011 - 09:05 Uhr
Transsexueller mit Flaschen beworfen
Tempelhof-Schöneberg
Unbekannte haben in der vergangenen Nacht gegen 22 Uhr 10 in der Frobenstraße in Schöneberg Flaschen und einen Stein nach einem 32-Jährigen geworfen, der Frauenkleider trug. Er wurde nicht getroffen und blieb unverletzt. Die fünf Täter, nach Angaben des Opfers möglicherweise aus dem südosteuropäischen Raum stammend, flüchteten.
Tolerante Großstadt?
Ich denke, da ist es besser, in Gruppen unterwegs zu sein oder sich auf "geschütztem Gelände" zu bewegen.
Gruß
CPG
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Re: Berlin: Transsexueller mit Flaschen beworfen
Moin,
noch eine Meldung aus dem Polizeiticker (Polizei Berlin):
Homosexueller niedergeschlagen
Friedrichshain-Kreuzberg
Ein 28-jähriger Homosexueller wurde gestern Abend gegen 17 Uhr 50 am Tempelhofer Ufer in eine Auseinandersetzung verwickelt. Zwei 21-jährige Frauen hatten ihn zunächst mit schwulenfeindlichen Schimpfwörtern beleidigt. Darauf wandte er sich ihnen zu, äußerte sich ebenfalls beleidigend und schlug einer ins Gesicht. Jetzt näherten sich vier Personen, die wiederum auf den 28-Jährigen, auch als er schon am Boden lag, einprügelten. Anschließend flüchteten sie. Die Frauen und der Mann, der im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste, zeigten sich gegenseitig an.
noch eine Meldung aus dem Polizeiticker (Polizei Berlin):
Homosexueller niedergeschlagen
Friedrichshain-Kreuzberg
Ein 28-jähriger Homosexueller wurde gestern Abend gegen 17 Uhr 50 am Tempelhofer Ufer in eine Auseinandersetzung verwickelt. Zwei 21-jährige Frauen hatten ihn zunächst mit schwulenfeindlichen Schimpfwörtern beleidigt. Darauf wandte er sich ihnen zu, äußerte sich ebenfalls beleidigend und schlug einer ins Gesicht. Jetzt näherten sich vier Personen, die wiederum auf den 28-Jährigen, auch als er schon am Boden lag, einprügelten. Anschließend flüchteten sie. Die Frauen und der Mann, der im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste, zeigten sich gegenseitig an.
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Ninakadin
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Re: Berlin: Transsexueller mit Flaschen beworfen
Also meine Damen, wozu diese Panikmache?
Berlin hat 38 mal so viele Einwohner wie Flensburg, schon rein statistisch passieren solche Verbrechen entsprechend häufiger. Es gibt auch einfach Situationen, die würde ich in Berlin möglichst vermeiden, egal ob ich nun als Frau oder als Mann unterwegs bin. So würde ich Nachts auf einem U-Bahnhof sicherlich nicht das Gespräch mit Jugendlichen suchen, die vielleicht gerade angetrunken sind. En femme würde ich nachts mit Taxi fahren. Und es gibt Orte die gefährlicher sind als andere. Aber das weiß man, wenn man hier lebt. Und, wieder mal Statistik, die Zahl der Gewaltverbrechen ist rückläufig, die Berichterstattung darüber, auch auf Grund der Verfügbarkeit von Videoaufnahmen, zunehmend. Ich will nichts verharmlosen, aber hier laufen keine marodierenden Jugendbanden brandschatzend durch die Straßen...
Trotzdem: Ich fühle mich als Transvestit nirgendwo besser akzeptiert als in dieser Stadt, denn der große Teil der Bevölkerung hält's mit dem Spruch "Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden". Wenn in knapp 2 Wochen wieder der CSD hier statt findet, werden wieder eine halbe Millionen Leute auf der Strasse sein und damit Toleranz demonstrieren.
Wenn ich mir vorstelle, ich würde noch in der betulichen, norddeutschen Hafenstadt mit beinahe 6-stelliger Einwohnerzahl leben, in der ich aufgewachsen bin, so bin ich mir sicher, dass ich mich dort nicht so frei bewegen könnte.
Nina
Berlin hat 38 mal so viele Einwohner wie Flensburg, schon rein statistisch passieren solche Verbrechen entsprechend häufiger. Es gibt auch einfach Situationen, die würde ich in Berlin möglichst vermeiden, egal ob ich nun als Frau oder als Mann unterwegs bin. So würde ich Nachts auf einem U-Bahnhof sicherlich nicht das Gespräch mit Jugendlichen suchen, die vielleicht gerade angetrunken sind. En femme würde ich nachts mit Taxi fahren. Und es gibt Orte die gefährlicher sind als andere. Aber das weiß man, wenn man hier lebt. Und, wieder mal Statistik, die Zahl der Gewaltverbrechen ist rückläufig, die Berichterstattung darüber, auch auf Grund der Verfügbarkeit von Videoaufnahmen, zunehmend. Ich will nichts verharmlosen, aber hier laufen keine marodierenden Jugendbanden brandschatzend durch die Straßen...
Trotzdem: Ich fühle mich als Transvestit nirgendwo besser akzeptiert als in dieser Stadt, denn der große Teil der Bevölkerung hält's mit dem Spruch "Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden". Wenn in knapp 2 Wochen wieder der CSD hier statt findet, werden wieder eine halbe Millionen Leute auf der Strasse sein und damit Toleranz demonstrieren.
Wenn ich mir vorstelle, ich würde noch in der betulichen, norddeutschen Hafenstadt mit beinahe 6-stelliger Einwohnerzahl leben, in der ich aufgewachsen bin, so bin ich mir sicher, dass ich mich dort nicht so frei bewegen könnte.
Nina