Techno-Kultur - # 2
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Marlene K.
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Re: Techno-Kultur
Ich muss lächeln, wenn ich Euch hier über Techno reden höre und wie gut doch die alte Zeit war von Loveparade und so weiter...
Der Ton ist in jeder Generation der selbe. Wir haben die echte Revolution gemacht und alles war reine Liebe...
Ich wundere mich, wie wir bei all den Weltrettungen durch Musik die ich erlebt habe bei Neoliberalismus und Turbokapitalismus gelandet sind... oder ist das alles nur Familienstreit?
Ich mag einige von den Musikstücken, wobei ich den ganz strengen Sound der Loveparade immer zu eindimensinal fand. Ich mag es, wenn Grenzen zerfließen. Ich höre aber auch Klassik, Abba, Pink Floyd, Genesis, Fleetwood Mac. Ja, sogar Zappa und Janis Joplin lassen mein Herz noch höher schlagen.
Um jetzt alle aufzuschrecken bekenne ich mich aber auch zu Rosenstolz, Rosenberg, Gleis 18, Georgette Dee...
Der Ton ist in jeder Generation der selbe. Wir haben die echte Revolution gemacht und alles war reine Liebe...
Ich wundere mich, wie wir bei all den Weltrettungen durch Musik die ich erlebt habe bei Neoliberalismus und Turbokapitalismus gelandet sind... oder ist das alles nur Familienstreit?
Ich mag einige von den Musikstücken, wobei ich den ganz strengen Sound der Loveparade immer zu eindimensinal fand. Ich mag es, wenn Grenzen zerfließen. Ich höre aber auch Klassik, Abba, Pink Floyd, Genesis, Fleetwood Mac. Ja, sogar Zappa und Janis Joplin lassen mein Herz noch höher schlagen.
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Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Nicole Fritz
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Re: Techno-Kultur
Hallo Ralf-Marlene,
hier sieht man wieder deutlich, wie Musik extrem spalten und polarisieren oder auch vereinen kann. Wer umfassend und ganzheitlich denkt, kann sich auch in unterschiedliche Musikstile hinein denken. Wer dagegen einseitig denkt, hört wohl auch nur Rammstein oder nur Böhse Onkelz. Die Betonung liegt hier auf NUR. Ich höre auch schon mal Rammstein und finde den Sound von den Onkelz nicht schlecht. Aber da wären eben auch Pink Floyd, Genesis, Yes, Abba, Zappa, klassische Musik, Mittelalter-Rock und einiges mehr.
Und so bin ich mit Klaus Schulze als einer der Pioniere der elektronischen Musik schon angeeckt. Er war vor der Techno-Welle schon da. Also ist seine Musik ein gutes Stück in Techno eingeflossen. Auch wenn diese Richtung ganz wo anders entstanden ist.
LG Nicole
hier sieht man wieder deutlich, wie Musik extrem spalten und polarisieren oder auch vereinen kann. Wer umfassend und ganzheitlich denkt, kann sich auch in unterschiedliche Musikstile hinein denken. Wer dagegen einseitig denkt, hört wohl auch nur Rammstein oder nur Böhse Onkelz. Die Betonung liegt hier auf NUR. Ich höre auch schon mal Rammstein und finde den Sound von den Onkelz nicht schlecht. Aber da wären eben auch Pink Floyd, Genesis, Yes, Abba, Zappa, klassische Musik, Mittelalter-Rock und einiges mehr.
Und so bin ich mit Klaus Schulze als einer der Pioniere der elektronischen Musik schon angeeckt. Er war vor der Techno-Welle schon da. Also ist seine Musik ein gutes Stück in Techno eingeflossen. Auch wenn diese Richtung ganz wo anders entstanden ist.
LG Nicole
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Marlene K.
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Re: Techno-Kultur
Liebe Nicole,Nicole Doll hat geschrieben: Do 14. Feb 2019, 10:42 Hallo Ralf-Marlene,
...
Und so bin ich mit Klaus Schulze als einer der Pioniere der elektronischen Musik schon angeeckt. Er war vor der Techno-Welle schon da. Also ist seine Musik ein gutes Stück in Techno eingeflossen. Auch wenn diese Richtung ganz wo anders entstanden ist.
LG Nicole
genau da liegt ja mein "Lächeln" begründet. Kultur baut immer auf dem vorher gehenden auf, also Techno auf Schulze, Doldinger, Kraftwerk...
Ohne diese hätte es kein Techno gegeben. Ohne Blues und Swing hätte es keine Hippiemusik der sechziger oder siebzieger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts gegeben.
Aber jede Jugend erfindet die Welt neu, grenzt sich ab. Wenn ich das aber noch mit über fünfundzwanzig Jahren mache, liegt das Problem eher bei mir als bei der bösen Welt...
Immer noch mit einem leisen Schmunzeln und viel Wohlwollen für alle Begeisterungsfähigen
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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ExuserIn-2019-12-22
Re: Techno-Kultur
Es gibt Menschen die hören nicht einfach nur gerne Musik, es gibt Menschen die identifizieren sich mit ihrer Musik.
Sie gibt ihnen Halt in schwierigen Situationen, verstärkt die schönen Momente, führt Menschen verschiedener Kulturen, Glaubensrichtungen und sexueller Orientierung über den ganzen Globus zusammen.
Und die Musikrichtung spielt dort überhaupt keine Rolle.
Ich verstehe nicht wieso man sich wegen etwas so schönem häufig derart zoffen kann?
Einige horchen lieber in sich hinein, lassen die Musik auf sich wirken. Andere schreien ihre Gefühle lieber hinaus. Beides ist völlig okay.
Ich bin froh für jeden Künstler, jede Künstlerin die mit ihren Werken einen Stein ins rollen gebracht haben. Für all diejenigen, die nicht stur ihrem Stil folgen, sondern ihre Inspiration aus vielen verschiedenen Musikrichtungen ziehen. Diese vielfältigen Menschen sind eine Bereicherung.
Ich mag es mal funky, klassisch, jazzy, mal sanft, mal hart. Es gibt Musik, da braucht es keinen Gesang, aber viele Lieder sind gerade durch deren Texte so schön.
Ich werde im Juni 30, die Anfänge vieler Musikrichtungen konnte ich also gar nicht erleben. Ich blicke zu den Künstlern auf, die meine Jugend geprägt haben. Das hat nichts damit zutun, dass ich keine Wertschätzung dafür habe was ein Schulze geleistet hat.
Ich mag es auch mal zu Rock oder Metall die Texte zu gröhlen. Ich mag es aber nicht in einer Menschenmenge zu stehen wo wild um sich geschlagen wird. Ich brauche meine comfort zone, in der ich tanzen kann. Oder einfach nur stehend mitwippen wenn mir danach ist.
Ich war vier mal in meinem Leben bei Rock am Ring. Irgendwann bin ich nicht mehr mit Freunden vorne in die Menge, ich stand lieber etwas seitlich. Weniger Spaß hatte ich dadurch nicht.
Ich kann mich mit der Aggressivität die Rockmusik in Verbindung mit Alkohol in vielen Menschen auslöst nicht identifizieren. Ich fühle mich dann unwohl.
Natürlich ist das nur ein kleiner Anteil der Zuschauer/Zuhörer. Aber das genügt mir schon.
Bei Techno hatte ich von Anfang an nur gute Erfahrungen.
Egal wie laut, schnell und dreckig der Techno ist, die Menschen bleiben herzlich. Der Typ der seit drei Stunden neben einem Tanzt bringen einem plötzlich ein Wasser mit. Und wer einmal auf einer Afterhour war, der weiß wie familiär es dort zugeht.
Ich würde niemals sagen dein/euer Musikgeschmack ist scheiße, weil ich die Musik nicht mag. Alles was ich mache ist meinem Umfeld "meine" Musik vorstellen mit allem was dazu gehört.
Wer danach lieber weiter headbangen und springen möchte kann das gerne machen. Ich für meinen teil rave lieber. Und ich bin glücklich damit.
Sie gibt ihnen Halt in schwierigen Situationen, verstärkt die schönen Momente, führt Menschen verschiedener Kulturen, Glaubensrichtungen und sexueller Orientierung über den ganzen Globus zusammen.
Und die Musikrichtung spielt dort überhaupt keine Rolle.
Ich verstehe nicht wieso man sich wegen etwas so schönem häufig derart zoffen kann?
Einige horchen lieber in sich hinein, lassen die Musik auf sich wirken. Andere schreien ihre Gefühle lieber hinaus. Beides ist völlig okay.
Ich bin froh für jeden Künstler, jede Künstlerin die mit ihren Werken einen Stein ins rollen gebracht haben. Für all diejenigen, die nicht stur ihrem Stil folgen, sondern ihre Inspiration aus vielen verschiedenen Musikrichtungen ziehen. Diese vielfältigen Menschen sind eine Bereicherung.
Ich mag es mal funky, klassisch, jazzy, mal sanft, mal hart. Es gibt Musik, da braucht es keinen Gesang, aber viele Lieder sind gerade durch deren Texte so schön.
Ich werde im Juni 30, die Anfänge vieler Musikrichtungen konnte ich also gar nicht erleben. Ich blicke zu den Künstlern auf, die meine Jugend geprägt haben. Das hat nichts damit zutun, dass ich keine Wertschätzung dafür habe was ein Schulze geleistet hat.
Ich mag es auch mal zu Rock oder Metall die Texte zu gröhlen. Ich mag es aber nicht in einer Menschenmenge zu stehen wo wild um sich geschlagen wird. Ich brauche meine comfort zone, in der ich tanzen kann. Oder einfach nur stehend mitwippen wenn mir danach ist.
Ich war vier mal in meinem Leben bei Rock am Ring. Irgendwann bin ich nicht mehr mit Freunden vorne in die Menge, ich stand lieber etwas seitlich. Weniger Spaß hatte ich dadurch nicht.
Ich kann mich mit der Aggressivität die Rockmusik in Verbindung mit Alkohol in vielen Menschen auslöst nicht identifizieren. Ich fühle mich dann unwohl.
Natürlich ist das nur ein kleiner Anteil der Zuschauer/Zuhörer. Aber das genügt mir schon.
Bei Techno hatte ich von Anfang an nur gute Erfahrungen.
Egal wie laut, schnell und dreckig der Techno ist, die Menschen bleiben herzlich. Der Typ der seit drei Stunden neben einem Tanzt bringen einem plötzlich ein Wasser mit. Und wer einmal auf einer Afterhour war, der weiß wie familiär es dort zugeht.
Ich würde niemals sagen dein/euer Musikgeschmack ist scheiße, weil ich die Musik nicht mag. Alles was ich mache ist meinem Umfeld "meine" Musik vorstellen mit allem was dazu gehört.
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Marlene K.
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Re: Techno-Kultur
Hat doch keiner was dagegen oder dagegen gesagt. Aber wir dürfen doch unsere eigenen, weiter zurück liegenden Erfahrungen einbringen, oder? Das ist ja keine Abwertung, nur eine Einordnung.
Wenn dann jemand behauptet, die Raver wären im luftleeren Raum entstanden und einfach nur besser als alles was vorher war lächeln alte Weiber wie ich halt manchmal und machen "dumme" Bemerkungen...
Wenn dann jemand behauptet, die Raver wären im luftleeren Raum entstanden und einfach nur besser als alles was vorher war lächeln alte Weiber wie ich halt manchmal und machen "dumme" Bemerkungen...
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Aria
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Re: Techno-Kultur
Wer hat das denn gesagt???Ralf-Marlene hat geschrieben: Do 14. Feb 2019, 16:01 Wenn dann jemand behauptet, die Raver wären im luftleeren Raum entstanden und einfach nur besser als alles was vorher war
¡no lamento nada!
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ExuserIn-2019-12-22
Re: Techno-Kultur
Ich fand einige Sätze lasen sich schon ein bisschen aggressiv und um die Sache zu entschärfen habe ich mich genauer erklärt.
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Wiebke
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Re: Techno-Kultur
Meine Musik Erlebnisse beginnen in der HH-Musikszene zu einer Zeit als die heute bekannten Deutschen "Musikgrößen" in einer WG wohnten weil sie noch keine "Kohle" hatten, Texte von Hans Scheibner umsetzten oder im Onkel Pö's kellnerten..... war eine tolle Zeit und ich jung....
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Marlene K.
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Re: Techno-Kultur
Liebe Aria,Aria hat geschrieben: Do 14. Feb 2019, 20:37Wer hat das denn gesagt???Ralf-Marlene hat geschrieben: Do 14. Feb 2019, 16:01 Wenn dann jemand behauptet, die Raver wären im luftleeren Raum entstanden und einfach nur besser als alles was vorher war![]()
ich habe bewusst längere Beobachtungen anhand mehrerer Musikrichtungen gegenübergestellt und nicht persönliche "Schuld" gesucht. Dieses auf gut und böse beruhende Denken entspricht mir nicht.
Marlene
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Aria
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Re: Techno-Kultur
Also, wen's juckt und sich 2 durchaus gute Doku's zum Thema anschauen möchte.....viel Spass damit!
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tatjana
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Re: Techno-Kultur
Techno finde ich super. Wobei ich aber genauso gerne Cat Stevens, Kings of Leon, Foo Fighters, Elton John oder J.S.Bach höre (among others)
Früher sogar Metal und Punk gehört, in meiner Jugend
Der Werdegang war: 80er Pop + 60/70er -> Metal -> Techno/House/Minimal/Ambient... -> Zwischenphasen mit Rap und Punk -> Techno/House/Minimal/Ambient... -> Dub/Dubstep -> zum jetzigen Gewusel.
Bei Techno gefällt mir eigentlich eher die gemäßigte Variante, lockere Remixes und so. Neuerdings stoße ich immer mehr auf Remixes mit diversen Stilen, gerade aus der Richtung Dubstep und Ambient.
Absolute Klassiker sind für mich Kruder und Dorfmeister, Tosca etc. Kann man nach 15-20 Jahren immer noch auflegen.
Früher sogar Metal und Punk gehört, in meiner Jugend
Der Werdegang war: 80er Pop + 60/70er -> Metal -> Techno/House/Minimal/Ambient... -> Zwischenphasen mit Rap und Punk -> Techno/House/Minimal/Ambient... -> Dub/Dubstep -> zum jetzigen Gewusel.
Bei Techno gefällt mir eigentlich eher die gemäßigte Variante, lockere Remixes und so. Neuerdings stoße ich immer mehr auf Remixes mit diversen Stilen, gerade aus der Richtung Dubstep und Ambient.
Absolute Klassiker sind für mich Kruder und Dorfmeister, Tosca etc. Kann man nach 15-20 Jahren immer noch auflegen.
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dunkles_sternchen
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Re: Techno-Kultur
Ich habe damals aktiv in der Szene mitgewirkt, sowohl als DJ, als auch als Producer. Wir haben auch viele Party organisiert. Techno an sich ist aber tot. Der Spirit existiert so gar nicht mehr. Da heute jeder quasi mit seinem PC irgendwie Musik machen kann, wurde der Markt irgendwann in den 2000ern völlig überschwemmt und auch mit Einzug von Software, die das eigentliche DJing überflüssig macht, wurde eigentlich der Todesstoß eingeläutet. Ich habe mich daher auch völlig von der Musik distanziert, weil es ein Massenphänomen wurde und nicht mehr Zeichen einer Protestkultur ist.
Das "Bumm-Bumm" hört man heute aus quasi jedem Auto, früher in den 90ern wurde wir dafür verurteilt. Für mich hat diese Musik jeden Reiz verloren - sie eckt nicht an, hat keine Aussage mehr, oder einen elitären Gedanken, nichts ... reine, gefällige Unterhaltungsmusik.
Das "Bumm-Bumm" hört man heute aus quasi jedem Auto, früher in den 90ern wurde wir dafür verurteilt. Für mich hat diese Musik jeden Reiz verloren - sie eckt nicht an, hat keine Aussage mehr, oder einen elitären Gedanken, nichts ... reine, gefällige Unterhaltungsmusik.
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ExuserIn-2019-12-22
Re: Techno-Kultur
Früher war es gut, aber es war nicht alles besser.
Auch ich mag es nicht, wenn jetzt so ein Dulli, anstelle das zu machen was ich von einem DJ erwarte, Kuchen in die Menge wirft und auch sonst nur zum Alibi hier und da mal an einem Regler dreht.
Aber das sind Künstler und Veranstaltungen von denen ich mich weitestgehend fern halte.
Auch habe ich gelernt, dass gute Producer heute keine guten DJ mehr sein müssen.
Und jemand der nur mit einem Macbook auftaucht und sich DJ nennt wird auch nur milde belächelt.
Der Trend der letzten Jahre ist aber rückläufig. Immer mehr DJ wählen bewusst wieder Vinyl. Auch das Pitchen wird nicht mehr einem Computerchip überlassen.
Natürlich ist es bequemer, wenn man seinen USB-Stick einsteckt, oder die Festplatte anschließt. Seine ganze Mediathek an jedem Abend dabei haben zu können eröffnet die Möglichkeit eher mal zu improvisieren. Mehr auf die Bedürfnisse der Meute eingehen zu können. Keine Koffer mehr schleppen.
Aber nicht alles ist schlecht. Gerade durch die Technik und die Möglichkeiten Musik zu komponieren entstehen viele tolle Kunstwerke. Man muss sie nur finden unter der Flut von "Künstlern".
Auch muss man offen sein für Veränderungen. Techno ist nicht mehr nur die Musik einer Protestkultur, die Jugend ist erwachsen geworden und mit ihr auch der Techno. Techno ist nicht tot. Für den puren, alten Techno wird es noch eine ganze Weile genug Anlaufstellen geben.
Erst wenn der letzte kleine Club seine Türen schließen muss, stirbt wirklich ein Teil von Techno. Aber die Werte und der Spirit werden für immer in unseren Erinnerungen weiter leben.
Auch ich mag es nicht, wenn jetzt so ein Dulli, anstelle das zu machen was ich von einem DJ erwarte, Kuchen in die Menge wirft und auch sonst nur zum Alibi hier und da mal an einem Regler dreht.
Aber das sind Künstler und Veranstaltungen von denen ich mich weitestgehend fern halte.
Auch habe ich gelernt, dass gute Producer heute keine guten DJ mehr sein müssen.
Und jemand der nur mit einem Macbook auftaucht und sich DJ nennt wird auch nur milde belächelt.
Der Trend der letzten Jahre ist aber rückläufig. Immer mehr DJ wählen bewusst wieder Vinyl. Auch das Pitchen wird nicht mehr einem Computerchip überlassen.
Natürlich ist es bequemer, wenn man seinen USB-Stick einsteckt, oder die Festplatte anschließt. Seine ganze Mediathek an jedem Abend dabei haben zu können eröffnet die Möglichkeit eher mal zu improvisieren. Mehr auf die Bedürfnisse der Meute eingehen zu können. Keine Koffer mehr schleppen.
Aber nicht alles ist schlecht. Gerade durch die Technik und die Möglichkeiten Musik zu komponieren entstehen viele tolle Kunstwerke. Man muss sie nur finden unter der Flut von "Künstlern".
Auch muss man offen sein für Veränderungen. Techno ist nicht mehr nur die Musik einer Protestkultur, die Jugend ist erwachsen geworden und mit ihr auch der Techno. Techno ist nicht tot. Für den puren, alten Techno wird es noch eine ganze Weile genug Anlaufstellen geben.
Erst wenn der letzte kleine Club seine Türen schließen muss, stirbt wirklich ein Teil von Techno. Aber die Werte und der Spirit werden für immer in unseren Erinnerungen weiter leben.