Noch'n Gedicht - "Der Bär" und andere Gedichte - # 2
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susanneb
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Re: Der Bär
Hallo Nicole,
das würde ich als großes Lob auffassen, wenn ein Gedicht von mir Heinz Erhardt zugeschrieben wird. Ein wenig hast du es auch provoziert, mit der Überschrift.
Wie dem auch sei, sehr schön. Mehr davon
LG
Susanne
das würde ich als großes Lob auffassen, wenn ein Gedicht von mir Heinz Erhardt zugeschrieben wird. Ein wenig hast du es auch provoziert, mit der Überschrift.
Wie dem auch sei, sehr schön. Mehr davon
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Albert Einstein
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
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Nicole Fritz
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
Hallo allerseits,
statt jetzt bei jedem Beitrag ein "Danke" anzuklicken (und bestimmt mindestens einen dabei zu übersehen) spreche ich jetzt allgemein ein HERZLICHES DANKE für Eure aufmunternden Antworten aus.
Liebe Grüße
Nicole
statt jetzt bei jedem Beitrag ein "Danke" anzuklicken (und bestimmt mindestens einen dabei zu übersehen) spreche ich jetzt allgemein ein HERZLICHES DANKE für Eure aufmunternden Antworten aus.
Liebe Grüße
Nicole
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Nicole Fritz
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
Hallo allerseits,
wo ich doch direkt am Wald wohne, mache ich jetzt mal im Sinne von Heinz Erhardt einfach tierisch weiter:
(oder hat das was von Loriot, von dem ich auch ein großer Fan bin?)
Noch'n Gedicht.
LG Nicole
Der Hirsch
Da war einmal ein stolzer Hirsch,
den sah man öfter auf der Pirsch.
Mit sechzehn Enden am Geweih,
da machte er stets viel Geschrei.
So zeigte er: in mein Revier,
da kommt hinein kein and'res Tier.
Er war mal hier, dann wieder dort,
ja stets an einem and'ren Ort.
So musste er sich ständig plagen
um wirklich jeden zu verjagen.
Bald kam ein Jäger auch herbei,
wollt' als Trophäe sein Geweih.
Dem stellte er sich nun entgegen.
Das war dem Jäger nur gelegen.
Bei freier Sicht ein guter Schuss,
und mit dem stolzen Hirsch war Schluss.
Jetzt hängt's Geweih mit sechzehn Enden
an einer von des Wirtshaus Wänden.
wo ich doch direkt am Wald wohne, mache ich jetzt mal im Sinne von Heinz Erhardt einfach tierisch weiter:
(oder hat das was von Loriot, von dem ich auch ein großer Fan bin?)
Noch'n Gedicht.
LG Nicole
Der Hirsch
Da war einmal ein stolzer Hirsch,
den sah man öfter auf der Pirsch.
Mit sechzehn Enden am Geweih,
da machte er stets viel Geschrei.
So zeigte er: in mein Revier,
da kommt hinein kein and'res Tier.
Er war mal hier, dann wieder dort,
ja stets an einem and'ren Ort.
So musste er sich ständig plagen
um wirklich jeden zu verjagen.
Bald kam ein Jäger auch herbei,
wollt' als Trophäe sein Geweih.
Dem stellte er sich nun entgegen.
Das war dem Jäger nur gelegen.
Bei freier Sicht ein guter Schuss,
und mit dem stolzen Hirsch war Schluss.
Jetzt hängt's Geweih mit sechzehn Enden
an einer von des Wirtshaus Wänden.
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triona
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
Drum hatte ich ja auch geschrieben, daß dieser Schluß "zumindest offen gelassen" wird. Nur die Zeile "ein Bär wie alle and'ren Bären," hat mich auch zuerst an den von dir anscheinend beabsichtigten Schluß denken lassen. Mit den anderen Zeilen zusammen schiebt sich allerdings die von mir kritisch bemerkte Leseart in den Vordergrund.Nicole Doll hat geschrieben: Mi 14. Nov 2018, 12:30 Hallo Triona,
das kann man jetzt sicherlich so auffassen. Ich dachte vielleicht eher: Transmenschen sind Menschen wie alle anderen Menschen auch ...
Daß das vom Anspruch und von der Ausführung ein Scherzgedicht mit absichtlich schrägem Inhalt ist, war ja nicht zu übersehen. Nicht übersehen sollte man hingegen, daß auch "schräge Nonsensgedichte" - wie auch Witze, Kommödien usw usf - fast immer irgend einen Inhalt transportieren. Dieser kann durch den Verfasser beabsichtigt oder auch unbewußt eingeflossen sein. Genauso wird er nicht in jedem Fall von allen Lesern bemerkt. Auch dies kann von den Verfassern durchaus beabsichtigt sein.Nicole Doll hat geschrieben: Mi 14. Nov 2018, 12:30 ... und vor allen reimt es sich so.
Der Inhalt ist doch sowieso ziemlich schräg. Also hatte ich vor allem Reim und Rhythmus im Kopf.
Eine politische Kampfschrift oder auch eine gezielte Satire ruft meistens sofort den Widerstand der getroffenen Hunde hervor, die dann laut bellen. Auch alle anderen erkennen meist sofort die inhaltliche Absicht solcher Texte und denken sich im besten Fall ihr Teil. Der "heimliche Lehrplan" der in vielen erstmal recht harmlos wirkenden Werken versteckt ist, wird hingegen oft nicht gleich durchschaut - und soll dies vielleicht auch gar nicht.
Dererlei Wirkungszusammenänge sollte man beim Verfassen jeglicher Art von Texten immer im Auge behalten. Auch die Suche nach einem Reim rechtfertigt nicht alles. Was übrigens gerade ein wesentlicher Teil der Kunst des Reimens ausmacht, nämlich passende - und im Fall von lustigen Gedichten auch lustige - Reime zu finden, die einem beabsichtigen oder leicht hineinlesbaren Inhalt nicht zuwider laufen. Die einzige Alternative wäre hier, daß in satirischer Art konsequent alles auf den Kopf gestellt wird.
liebe grüße
triona
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edeka
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
Noch'n Gedicht:
Die Biene
)
Die Biene
(auch nicht von unserm allseits geliebten Heinz ErhardtDes Bären Freundin ist die Biene,
nicht immer macht sie gute Miene,
denn ganz und gar nicht kann sie's leiden,
wenn Bär und Bärin, alle beiden,
statt anständig zuhaus zu bleiben,
die Schnauze an ihrem Honig reiben.
Wozu bin ich denn rumgeflogen,
jeden Tropfen raus gesogen,
aus Maiglöckchen und Hexenkraut,
wenn ihr mir gierig alles klaut ?
Drum fährt sie ihren Stachel aus,
denn hier ist sie der Chef im Haus.
Die Bären sind zu Tod erschrocken,
und machen sich schnell auf die Socken.
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Nicole Fritz
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
Hallo allerseits,
wenn irgendwer noch'n Gedicht auf der Zunge hat, dann nur raus damit. Es muss ja auch nicht wieder etwas tierisches sein, also bärig, von röhrenden Hirschen oder einem Honig ums Maul schmieren.
LG Nicole
wenn irgendwer noch'n Gedicht auf der Zunge hat, dann nur raus damit. Es muss ja auch nicht wieder etwas tierisches sein, also bärig, von röhrenden Hirschen oder einem Honig ums Maul schmieren.
LG Nicole
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edeka
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
dann mache ich einen Vorschlag an Anne Mette:
kannst du den Faden umbenennen in "noch'n Gedicht" ?
(analog zu "Wer schrieb Was")
Das passt besser, wer das in der Übersicht sieht, klickt eher drauf. Dann fühlt sich eher jemand ermuntert, auch mal was zu schreiben. Wär ja ganz schön, wenn der Faden länger am Leben bleibt.
Auch wenn wir nicht gleich zum Volk der Dichter werden.
schönen Tag noch
ascona
kannst du den Faden umbenennen in "noch'n Gedicht" ?
(analog zu "Wer schrieb Was")
Das passt besser, wer das in der Übersicht sieht, klickt eher drauf. Dann fühlt sich eher jemand ermuntert, auch mal was zu schreiben. Wär ja ganz schön, wenn der Faden länger am Leben bleibt.
Auch wenn wir nicht gleich zum Volk der Dichter werden.
schönen Tag noch
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lexes
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
Der muss jetzt einfach sein :Nicole Doll hat geschrieben: Mi 14. Nov 2018, 12:58 Hallo Frieda,
ich beziehe mich auf Friedrich Nietzsches berühmtes Werk "Also sprach Zarathustra". Darin verkündet Zarathustra hypothetisch, dass Gott tot ist und jetzt der Übermensch erwacht.
LG Nicole
https://www.youtube.com/watch?v=M0z_8Gj7wgE
sorry .. passt hier nicht hin .... Aber Zarathustra ..... => EPOCHAL !!
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Nicole Fritz
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
... und hier das selbe Musikstück noch einmal zum Abgewöhnen:
https://www.youtube.com/watch?v=hpJ6anurfuw
https://www.youtube.com/watch?v=hpJ6anurfuw
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lexes
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
Habe es bis zum Ende gehört => genialNicole Doll hat geschrieben: Mi 21. Nov 2018, 14:14 ... und hier das selbe Musikstück noch einmal zum Abgewöhnen:
https://www.youtube.com/watch?v=hpJ6anurfuw
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triona
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
Interessant ist der Ansatz des Orchesters:
https://de.wikipedia.org/wiki/Portsmouth_Sinfonia
Die haben sich anscheinend immer bisserl schräg angehört. Klingt erst mal recht interessant. Aber nach einigen Stücken nervt es doch, weil man die Stücke ja auch anders kennt.
liebe grüße
triona
https://de.wikipedia.org/wiki/Portsmouth_Sinfonia
Die haben sich anscheinend immer bisserl schräg angehört. Klingt erst mal recht interessant. Aber nach einigen Stücken nervt es doch, weil man die Stücke ja auch anders kennt.
liebe grüße
triona
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Re: Noch'n Gedicht „ "Der Bär" und andere Gedichte
N alter thread, aber den habe ich bei der Suche nach "Gedicht" zuerst gefunden und des wegen kommts jetzt hier, mein Gedichtbeitrag:
Gender - Mist
Zum gendern sind wir nun erkoren
Die deutsche Sprache neu gebohren
so grenzen wir nicht Jene aus
die sich nicht fühlen hier Zuhaus.
Student-Stern-innen schreibt mans aus
und Bürger*innen sagt man auch
denn Mann und Frau gibt es nicht mehr
man bleibt doch lieber ungefär.
Man sagt auch heut er ist divers
das klingt viel besser als pervers
wie man es früher gern genannt
doch ist man immer noch gebannt.
Die eine fühlt sich doch als Mann
der Andr`e eine Frau sein kann
sie fühlen sich doch nicht divers
Das Wort allein ist schon pervers.
Sie wollen sein ob Frau ob Mann
in diesem Land nur anerkannt
und dieser ganze Gendermist
sagt nur dass man was Andres ist.
Wir brauchen keine Sprache ändern
Wir müssen den Vertand nur gendern
wir müssen nur darauf bestehen
einen Jeden zu verstehen.
Thomas Heinrichs
Gender - Mist
Zum gendern sind wir nun erkoren
Die deutsche Sprache neu gebohren
so grenzen wir nicht Jene aus
die sich nicht fühlen hier Zuhaus.
Student-Stern-innen schreibt mans aus
und Bürger*innen sagt man auch
denn Mann und Frau gibt es nicht mehr
man bleibt doch lieber ungefär.
Man sagt auch heut er ist divers
das klingt viel besser als pervers
wie man es früher gern genannt
doch ist man immer noch gebannt.
Die eine fühlt sich doch als Mann
der Andr`e eine Frau sein kann
sie fühlen sich doch nicht divers
Das Wort allein ist schon pervers.
Sie wollen sein ob Frau ob Mann
in diesem Land nur anerkannt
und dieser ganze Gendermist
sagt nur dass man was Andres ist.
Wir brauchen keine Sprache ändern
Wir müssen den Vertand nur gendern
wir müssen nur darauf bestehen
einen Jeden zu verstehen.
Thomas Heinrichs
sum sum sum - no Latein