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hey, wer von euch hat sich geoutet und bei wem?
warum habt ihr es gemacht und was habt ihr als beweggründe (für crossdressing) angegeben?
gab es gute reaktionen, oder ganz schlimme?
Vor etwas 10 Jahren habe ich mich gegenüber meiner Freundin geoutet. Das war gut so. Wir haben geheiratet und heute sind wir nur noch Freundinnen. Ich bin TS und bin sehr glücklich damt
Bärbel
Meine Frau hat es schon kurz nachdem wir uns kennen gelernt haben erfahren. Zur gleichen Zeit habe ich es auch eineigen Freundinnen und Freunden erzählt, was zur Folge hatte, das ich von einigen Freundinnen Röcke und Kleider geschenkt kriegte. Da meine Frau es nicht mag, haben wir abgemacht, das ich nur im Haus Frauensachen anziehe.
Ich habe mich vor ca. 2 Jahren meiner Freundin gegenüber geoutet(die ist nun leider weg),vor einem Jahr bei meinem besten Freund (der ist es immer noch),letzten Herbst im Verein(durchweg
positives Feedback) und zum gleichen Zeitpunkt bei der Familie.Dort herrscht nach wie vor Ignoranz und die Hoffnug,meine Transidentität werde sich als vorübergehende Verirrung rausstellen.
Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
Hallo Linda,
mich würde interessieren, wie das bei deiner Schwägerin angekommen ist. Wie hat sie reagiert? Ich bemerke bei mir auch immer mal den Realitätsverlust , wenn ich meine(n) Mann/Frau ansehe.
Gruß, die Lampe
Auch ich habe mich als CD geoutet. Ich hab mir damit allerdings 27 Ehe-Jahre Zeit gelassen. Das hatte mehrere Gründe.
Zum einen wollte ich mir meine Veranlagung nicht eingestehen und zum anderen hatte ich immer Angst davor wie ich es den Anderen beibringen soll. Heute weis es meine Frau, die nach kurzer Schockstarre jetzt toll damit umgeht und weiter zu mir steht. Sie sagt, daß sie den Menschen an mir liebt und alles Andere egal ist. Mein 21 jähriger Sohn geht auch ganz locker damit um. Einigen sehr guten Freunden hab ichs auch erzählt und auch die kommen damit klar.
Ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht und mein Leben hat an Qualität gewonnen. Zudem war das Outing für meine Ehe ein positiver Kik.
Wichtig ist meiner Meinung nach aber, daß man mit den Leute den man sich anvertraut ausführlich darüber spricht.
Unsere Mitmenschen sind tolleranter als wir vermuten.
Liebe Grüße
Dana
--- Ich bin nur verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was Andere verstehen! ---
In deinem Fall denke ich mal,wie gut daß du selbstständig bist.Da ist die Gefahr des sozialen Absturzes auf Grund deines Outings im Job ungleich geringer als in einem Angestelltenverhältnis.Das
ist bei mir die letzte große Sorge für mein vollständiges Outing.
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
Bei meiner jetzigen Frau habe ich von Anfang an für klare Verhältnisse gesorgt, bei den beiden Vorgängerinnen auch.
Seit ca. 15 Jahren gibt es keine Erklärung dafür mehr ausser: "Ich bin eben so" oder "Manchmal brauche ich das" oder "Mir war eben so!"
Im beruflichen Alltag kann ich es nicht ausleben, jedoch umso mehr in der Freizeit. Im Moment ist dies für mich ein akzeptables Arrangement.
Quid pro quo!
Wer diesen Beitrag gelesen hat, meldet sich nun - sofern nicht geschehen - bei meinem gendenti-test an und bewirbt ihn überall weiter.
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!