"Ich fordere die Freiheit, dass man weder meine Haltung noch meine Kleidung, meinen Gang, die Form meines Hinterns oder die Größe meiner Brüste kommentiert. Ich beanspruche mein Recht, in Ruhe gelassen zu werden, allein sein zu dürfen, mich ohne Angst fortbewegen zu können. Ich will nicht nur eine innere Freiheit. Ich will die Freiheit, draußen zu leben, in der Öffentlichkeit, in einer Welt, die auch ein bisschen mir gehört".
Das ist zwar Teil eines Spiegel_online-Artikels, trifft aber recht genau auch das, was mir auf der Zunge oder auf meinen, die Tastatur bedienenden Fingern liegt
Diese Gedanken bewegen mich in den letzten Tagen und Wochen - und auch ich möchte "die Welt, die auch ein bisschen mir gehört" selbstverständlich in Anspruch nehmen können.
Auch wenn es langweilig wird und ich mich wiederhole: dazu gehört für mich auch die Benutzung der für mich zutreffenden Sport- und Schwimmbadeinrichtungen.
Ich habe zunehmend Probleme damit, dass "die Welt, die auch ein bisschen mir gehört" nach Maßstäben verwaltet wird, die ich nicht unterstützen kann.
Was nutzen uns alle theoretischen Diskussionen um Vielfalt?
Wie schrieb schon Wolf Biermann? Warte nicht auf bessere Zeiten
Gruß
Anne-Mette