Gerade in den letzten Jahre wurde da sehr über sie Strenge geschlagen - egal, ob das Geschäftskunden, Freunde oder eben auch Ärzte waren. Ich könnte hier seitenweise Geschichten erzählen, aber das gehört ja nun auch nicht hier. Ich bin aber lernfähig und habe mich entsprechend angepasst - wenn einen dauerhaft über Jahre Optimismus und Vertrauen ins Verderben fahren - wird man anders und irgendwann geht man zwangsläufig davon aus, dass man betrogen wird und Dinge grundsätzlich schief gehen. Und dieses bewusste Zweckeinstellung wird mir auch niemand mehr nehmen.
Gerade auch was die Ärzte angeht, habe ich mein Vertrauen vollständig verloren. Das macht ja einen Großteil meiner Unzufriedenheit aus. Die hätten ja auch gewissenhaft arbeiten können. Wenn ich sauer abgesparte 6000€ in eine Nase investierte, erwarte ich, dass das ordentlich gemacht wird und nicht so scheiße aussieht wie jetzt. Und Du glaubst doch nicht, dass je ein Arzt Schuld eingesteht. Und diese Erlebnisse habe ich in der Transition wie Perlen an der Schnur gesammelt. Mit diesen maßlosen Enttäuschungen wird man irgendwann nicht mehr fertig - ob man damit zum Psychologen geht, zur Familie, Freunde ... und selbst ein Partner.
Das ändert nichts dran, dass man diese Enttäuschungen und Fehlgriffe für sich verbuchen und schlucken muss. Und ich kanns eben nicht. Und wahrscheinlich würde ich mich heute gegen eine Transition entscheiden, einfach um nicht diese massiven Enttäuschungen erleben zu müssen, die den Leidensdruck in keinster Weise mindern, sondern im Gegenteil noch Öl ins Feuer kippen. Ich empfinde tiefe Reue, dass ich mich damals hab so von meinen Gefühlen leiten lassen, von dem innigen Wunsch wirklich Frau zu sein. Ich träume heute auch noch davon. Nur steht zusätzlich ein riesiger Sack Probleme vor mir ... Schmerzen, Depressionen, meine Belastungsstörung, kaputter Hormonhaushalt, und so so vieles mehr ... vielleicht muss ich mich nur mal ausheulen. Helfen kann ja sowieso keiner. Ich muss damit leben ...
Ja, das sprach ich tatsächlich beim Endokrinologen an. Ausgeschlossen hat er es nicht. Es gibt ja nur 2 untersuchte Fälle. Tendenziell geht es aber symptomatisch genau in diese Richtung. Wenn ich meine Hormone absetze, wie damals zur GaOP, passiert gar nichts. Es ist also völlig gleich, ob ich welche nehme oder nicht. Ich bemerke nur die Wirkung von Androcur. Da kannste dann nach 2-4 Wochen warten, dass Pickel kommen und wieder Haare ausfallen. Letztens habe ich gefragt, wieso ich trotz GaOP und Androcur immer noch so hohe Testo-Werte habe. Er wollte mich dann zum MRT schicken, ob ich einen Nebennierentumor habe. Habe aber abgelehnt, da ich bereits 2x beim MRT war wegen Verdacht auf hormonbedingten Hirntumor. Beim zweiten Mal musste ich 200€ draufzahlen, weil die KK das nicht übernahm.Alex hat geschrieben: Do 31. Aug 2017, 23:58 Ansonsten hab ich grade das im Internet gefunden: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... -Pubertaet
vielleicht hast du ja sowas. Wenn sich wirklich überhaupt gar nichts verändert hat, nichtmal irgendwie größere Brustwarzen oder verändertes Hautbild, dann wundert mich das schon.
Ich habe keine Ahnung wo das ganze Testo herkommt ... aber man spürt das eben schon deutlich an der Haut, Haare, Talgfluss usw. - aber irgendwie scheint kein Arzt willig zu sein eine Ursache zu finden. Ist denen zu aufwändig, die wollen die schnelle Münze machen mit Standardbehandlungen.