Nochmals allerherzlichsten Dank für Eure Glückwünsche!
@ Frida
Über Frau Dr. Krege weiß ich nichts. Ich habe sofort den Kontakt zu Dr. Heß gesucht, weil mir der von einer Transfrau aus meiner Umgebung sehr empfohlen wurde. So bin ich letztes Jahr zu Pfingsten mit meiner Frau nach Essen, und wir hatten ein etwa einstündiges Beratungsgespräch mit Dr. Heß. Dabei wurde deutlich, daß die große Lösung auf jeden Fall aufwendiger ist. Für die Operateure sowieso, aber auch für die Betroffene, was die Zeit nach der OP angeht. Das betrifft insbesondere das Bougieren, also das gezielte Einführen eines Platzhalters, damit die Neovagina nicht wieder zuwächst. Aber auch die Operations- und Folgerisiken sind größer. Aus meiner Sicht lohnt sich das nur für junge Transfrauen, die das Leben mit einem Mann planen. Ich würde an Deiner Stelle bei Dr. Heß um einen Beratungstermin bitten. Die Email-Adresse ist
Jochen.Hess@uk-essen.de
Meine Frau war übrigens komplett dabei. Das ist von unschätzbarem Wert!
@ Manuela
Die Entscheidung für ein Vaginoid ist natürlich irreversibel! Denn für die große Lösung werden Teile des Skrotums für die Konstruktion des Scheidenkanals gebraucht. Nachträglich ist das nicht mehr zu machen. Mir sind keine Daten darüber bekannt, welche OP in Essen wie oft gemacht wird. Aus meinem Gespräch weiß ich nur, daß das Vaginoid für die Operateure völlig normal ist. Die Zeit nach der OP erfordert Geduld, da es eben seine Zeit dauert, bis alles abschwillt. Insbesondere das Sitzen ist in der Zeit nicht sehr schön.
Ich hoffe, ich konnte etwas weiterhelfen
Einen schönen 1. Mai noch,
Eure Lady