Du meinst den Doc, nicht die Dorfbewohner, oder?
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 125
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Joe95
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
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NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Anne-Mette, ich wollte Dich auf keinen Fall kritisieren für die Wortwahl. Du hast recht mit dem, was Du schreibst. Ich hätte es nur viel netter formuliert.
Es ist aber nur wichtig, dass man mit dem was man schreibt eine gewisse Anerkennung bekommt. Also lasse alles so wie es ist. Man hat mal darüber diskutiert.
Ich freue mich jedenfalls wahnsinnig über diese "Danksagungen"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es ist aber nur wichtig, dass man mit dem was man schreibt eine gewisse Anerkennung bekommt. Also lasse alles so wie es ist. Man hat mal darüber diskutiert.
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NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Entschuldigt bitte mein aufdringliches Verhalten.
Komme gerade von unserer Nachbarin. Ihr wisst, Festlegung unseres Damen Ausfluges.
Wie der Name schon sagt, wurde mein äußerst großzügiges Angebot als Willi der Spendierer abgelehnt. Hatte ich nicht so erwartet. Die Damen machten sich viel mehr Gedanken über meine Integration in ihre Welt.
Einen Namen wollte sie mir vorschlagen. Wilhelmine, Willidora, Wilfriede, Wilma und Wintrud. Sie hätten immer Probleme mit meiner Anrede.
Ich konnte sie verstehen. Meine Antwort war, wenn dann nur --Wilma-- und nur unter uns. Einstimmig angenommen und besiegelt.
Macht Ihr das mit???????????????????
Komme gerade von unserer Nachbarin. Ihr wisst, Festlegung unseres Damen Ausfluges.
Wie der Name schon sagt, wurde mein äußerst großzügiges Angebot als Willi der Spendierer abgelehnt. Hatte ich nicht so erwartet. Die Damen machten sich viel mehr Gedanken über meine Integration in ihre Welt.
Einen Namen wollte sie mir vorschlagen. Wilhelmine, Willidora, Wilfriede, Wilma und Wintrud. Sie hätten immer Probleme mit meiner Anrede.
Ich konnte sie verstehen. Meine Antwort war, wenn dann nur --Wilma-- und nur unter uns. Einstimmig angenommen und besiegelt.
Macht Ihr das mit???????????????????
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Simone 65
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Hallo Narea. Von der Auswahl, ja ich meine Wilma. Ich kenne Dich nicht persönlich , aber was ich von Dir gelesen habe . Wilma.
Mache Dich mit deinen neuen Namen vertraut , denn die Damen werden Dich ab jetzt so nennen.
Liebe Grüße Simone.
Mache Dich mit deinen neuen Namen vertraut , denn die Damen werden Dich ab jetzt so nennen.
Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Olivia
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Hallo NAREA,
Du frägst: Macht Ihr das mit??????????????????? Nun, das liegt an Dir. Sollen wir Dich künftig auch Wilma nennen oder weiter NAREA?
Liebe Grüße von Olivia
Du frägst: Macht Ihr das mit??????????????????? Nun, das liegt an Dir. Sollen wir Dich künftig auch Wilma nennen oder weiter NAREA?
Liebe Grüße von Olivia
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NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Hallo,
das mit meinem Namen war eine spontane Entscheidung. Je länger ich darüber nachdenke, gefällt er mir immer besser. Schön altmodisch, liegt dichter an Willi, den ich ja auch noch benutzen will und muss. Denn die männliche Bevölkerung des Dorfes habe ich noch nicht so auf meiner Seite. Wenn wir hier unseren Lebensabend verbringen wollen, muss man Kompromisse eingehen. Das fällt mir aber nicht schwer.
Die Integration in die weibliche Seite des Dorfes fiel mir nicht so schwer, denn die Neugierde der Frauen war größer als die Angst eine ansteckende Krankheit zu bekommen. Ich bin nun einfach ein Mann in ihrer Mitte, der sich gerne weiblich gekleidet zeigt und Spaß dran hat. Und diesen Spaß mit den Frauen teilt. Unser Zuzug in dieses Dörfchen hat das Leben hier doch etwas interessanter gemacht.
Soviel Getuschelt wurde früher hier nie. Jeder weiß was Anderes. Zur Zeit scheint die Frau vom Bäckerauto mehr zu wissen als ich selbst über mich.
Ich habe aber auch schon viele Komplimente bekommen. Die muß ich aber an Doris weitergeben, denn für mein Äußeres ist sie in der Regel zuständig.
Ich sei immer so normal gekleidet, wurde mir gesagt. Was erwarteten die Leute von einem Mann, der gerne Damenkleidung anzieht? Sicher, das was sie im Fernseher angeboten bekommen. Schillernde Transvestiten. Aber Ihr und auch ich versuchen uns der Umwelt so gut wie möglich anzupassen und nicht unbedingt aufzufallen.
Ich glaube, dass ich da mit Euch übereinstimme.
Was die Männer hier so von mir erwarten fällt mir immer noch schwer einzuschätzen.
Ich würde mir auch komisch vorkommen, wenn ich von meinem Nachbarn um Hilfe geben werde, mich in einer Kittelschürze dort zeigen würde.
Es macht einfach die Situation, die meine Kleiderwahl entscheidet.
"Allen Menschen recht getan ist eine Kunst die Niemand kann."
Aber mit kleinen Schritten kann man auch etwas erreichen. Ich würde nie Abstriche an meiner Unterwäsche, inklusive BH oder Strumpfhosen, an meiner Kleidung machen. Gehe ich zu den Frauen, dann gehöre ich zu ihnen. Trinke ich Bier mit den Männern, gehöre ich zu ihnen. Äußerlich.
Mit unseren alten Nachbarn aus Lindo halten wir regen Kontakt. Inge hat ja Weihnachten ihren Günter für uns auch mal Kittel tragen lassen. Da er der Sache nicht abgeneigt war, sich auch gesagt hat, warum nur Weihnachten, hat sie jetzt einen fleißigen Helfer im Haushalt. Als am vergangenen Wochenende ihr Enkel zu Besuch war, er den Opa in Omas Kittel in der Küche sah, wollte er plötzlich auch so ein Teil haben und helfen. Inge war erst erschrocken und wunderte sich über ihren Enkel, holte dann einen Kasak, weil der normale Kittel noch zu lang war und schon war ein neuer Hausmann geboren.
Das war das Neuste von mir.
Gruß Wilma
das mit meinem Namen war eine spontane Entscheidung. Je länger ich darüber nachdenke, gefällt er mir immer besser. Schön altmodisch, liegt dichter an Willi, den ich ja auch noch benutzen will und muss. Denn die männliche Bevölkerung des Dorfes habe ich noch nicht so auf meiner Seite. Wenn wir hier unseren Lebensabend verbringen wollen, muss man Kompromisse eingehen. Das fällt mir aber nicht schwer.
Die Integration in die weibliche Seite des Dorfes fiel mir nicht so schwer, denn die Neugierde der Frauen war größer als die Angst eine ansteckende Krankheit zu bekommen. Ich bin nun einfach ein Mann in ihrer Mitte, der sich gerne weiblich gekleidet zeigt und Spaß dran hat. Und diesen Spaß mit den Frauen teilt. Unser Zuzug in dieses Dörfchen hat das Leben hier doch etwas interessanter gemacht.
Soviel Getuschelt wurde früher hier nie. Jeder weiß was Anderes. Zur Zeit scheint die Frau vom Bäckerauto mehr zu wissen als ich selbst über mich.
Ich habe aber auch schon viele Komplimente bekommen. Die muß ich aber an Doris weitergeben, denn für mein Äußeres ist sie in der Regel zuständig.
Ich sei immer so normal gekleidet, wurde mir gesagt. Was erwarteten die Leute von einem Mann, der gerne Damenkleidung anzieht? Sicher, das was sie im Fernseher angeboten bekommen. Schillernde Transvestiten. Aber Ihr und auch ich versuchen uns der Umwelt so gut wie möglich anzupassen und nicht unbedingt aufzufallen.
Ich glaube, dass ich da mit Euch übereinstimme.
Was die Männer hier so von mir erwarten fällt mir immer noch schwer einzuschätzen.
Ich würde mir auch komisch vorkommen, wenn ich von meinem Nachbarn um Hilfe geben werde, mich in einer Kittelschürze dort zeigen würde.
Es macht einfach die Situation, die meine Kleiderwahl entscheidet.
"Allen Menschen recht getan ist eine Kunst die Niemand kann."
Aber mit kleinen Schritten kann man auch etwas erreichen. Ich würde nie Abstriche an meiner Unterwäsche, inklusive BH oder Strumpfhosen, an meiner Kleidung machen. Gehe ich zu den Frauen, dann gehöre ich zu ihnen. Trinke ich Bier mit den Männern, gehöre ich zu ihnen. Äußerlich.
Mit unseren alten Nachbarn aus Lindo halten wir regen Kontakt. Inge hat ja Weihnachten ihren Günter für uns auch mal Kittel tragen lassen. Da er der Sache nicht abgeneigt war, sich auch gesagt hat, warum nur Weihnachten, hat sie jetzt einen fleißigen Helfer im Haushalt. Als am vergangenen Wochenende ihr Enkel zu Besuch war, er den Opa in Omas Kittel in der Küche sah, wollte er plötzlich auch so ein Teil haben und helfen. Inge war erst erschrocken und wunderte sich über ihren Enkel, holte dann einen Kasak, weil der normale Kittel noch zu lang war und schon war ein neuer Hausmann geboren.
Das war das Neuste von mir.
Gruß Wilma
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Joe95
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Das kommt ja meinem Lebensweg sehr nahe.
Ich mache kein Geheimnis drum was ich trage.
Ich Oute und rechtfertige mich nicht, denn meine Kleidung ist meine Sache.
Ich nehme auch gerne Rücksichten, sowohl auf die jewewilige Situation als auch auf die Personen, mit denen ich mich abgebe.
Allerdings bin ich nie komplett als Frau unterwegs.
Ich mache kein Geheimnis drum was ich trage.
Ich Oute und rechtfertige mich nicht, denn meine Kleidung ist meine Sache.
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Hallo,
na dann bist Du ab jetzt Wilma - gratuliere zum neuen Namen. Hast Du schon darüber nachgedacht, ob Du bei Anne-Mette um eine Namensänderung eingibst?
Liebe Grüße von Olivia
na dann bist Du ab jetzt Wilma - gratuliere zum neuen Namen. Hast Du schon darüber nachgedacht, ob Du bei Anne-Mette um eine Namensänderung eingibst?
Liebe Grüße von Olivia
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Hallo, da bin ich wieder.
In diesem kleinen Dörfchen ist es so langweilig, dass ich fast jeden Tag Besuch von einer Nachbarin bekomme. Muss schon morgens überlegen was ich anziehen soll.
Möchte sie mal gerne in einer alte Oma Kleidung überraschen. So mit Stützstrümpfen, Birkenstocksandalen, knielanger Omarock mit Bluse drüber und Latzschürze, deren Träger gekreuzt über den Rücken laufen. Schön wäre eine Perücke mit Dutt. Eine Gehhilfe wäre auch nicht schlecht.
Aber das wäre schon fast wieder Karneval. So beschränke ich mich meistens auf Hosen, Shirt und Kittel drüber. Kittel nicht zu bunt aber damenhaft.
Die Stammklicke unseres Damenclubs hat beschlossen, dass zu jedem Treffen bunter Kittel Plicht ist. So als Markenzeichen.
Kann ich mit leben. Beim Studieren diverser Seiten hier im Crossdressernetz musste ich auch zur Kenntnis nehmen, dass der jugendliche Nachwuchs, den es ja auch gibt, keine Kittel oder Schürzen mehr anziehen will. Lockere Hosen mit oder ohne Longshirts werden wohl "IN" werden oder sind es schon.
Das ist doch mal so ein Thema für unseren Damenstammtisch. Ich glaube, dass sie sich das gar nicht vorstellen können. Ehrlich, ich habe es schon probiert. Longshirt über Slips und Staub gesaugt. Nur gut, dass mich keiner gesehen hat. Der Spiegel im Schlafzimmer hat mich dann doch erschreckt. Aber Mann muss ja mal probieren. Schuld war nicht das Shirt, mit meinen Beinen stimmte was nicht. Sie sind einfach zu unweiblich. In meinem Alter lohnt auch keine Begradigung mehr. Dafür gibt es ja entsprechende Röcke und Kleider. Midi kann ich gut tragen. Die Stummel, die dann noch raus schauen, gehen dann noch so. Am liebsten trage ich Stiefel, die viel verdecken. Leider kommt jetzt die falsche Jahreszeit dafür.
Hoffe meine Gedanken langweilen Euch nicht. Es ist eben nicht viel los hier. Falls ich mal größere Pausen einlege ist das nicht immer ein Zeichen von Krankheit oder Ableben. Für mich sind es immer Feiertage, wenn Doris mit mir in die Stadt fährt oder ich mit ihr und wir mal wieder was Neues zum Anziehen suchen.
Zur Zeit fühle ich mich 10 Jahre als ich bin. Doris reagiert natürlich auf solche Gemütszustände. Darum waren wir am 1.April einkaufen. Wohl war mir erst nicht, weil ja 1. April war. Sie schob mich bei C&A in eine Umkleidekabine und sagte nur ich solle mich ausziehen. Schon war sie weg. Ich wartete und hielt den Vorhang fest, weil ich Angst hatte, dass jemand einfach mal schauen wollte, ob es doch frei sei.
Endlich kam sie zurück. Zwei Kleidungsstücke über ihrem Arm. Doch ein Aprilscherz? Sie meinte es Ernst. Sie hielt mir ein Jeanskleid hin. Damit kann man nichts falsch machen. Wenn es paßt. Ich mußte hineinsteigen, weil es einen Reißverschluß bis zum Bauchnabel hatte. Da ich am Morgen gleich einen BH anlegen sollte, half der die Paßform bei der Oberweite positiv zu beeinflussen. Meine Doris muss meine Maße schon im Schlaf kennen. Es paßte sehr gut aber. "Kein ABER Willi, nein Wilma."
Bei mir kam trotz allem steigenden Selbstbewusstseins wieder eine alte Schwäche zum Vorschein, die Angst. Ich ließ es mir nicht anmerken und wir nahmen das Kleid.
Das zweite Teil war eine Latzhose mit nur einem Bein. Etwas ausgestellt und sehr gut tragbar. Nur, dafür fühlte ich mich nicht mehr jung genug. Doris verstand es und sagte nur, dass ich warten solle. Sie kam mit einem hellgrauen Lederrock zurück.
Ich schaute sie an und wollte gerade was sagen. Sie legte ihren Finger auf meine Lippen und lächelte. "Der ist für mich. Aber ich möchte dich mal darin sehen."
Er paßte mir perfekt. "Den nehmen wir." Meine Einwende wegen des leicht erhöhten Preises wurden gleich abgeschmettert. Was ich wolle, ein Rock für Zwei ist doch ein Geschäft.
Zufrieden bummelten wir noch Stunden durch die Stadt. Es war ein schöner Tag.
Auch ohne Aprilscherze. Doch einen. Ich stand vor unserm Auto und der Schlüssel war weg. Ich sagte, dass der nur in der Umkleidekabine liegen kann. Doris reagierte so wie ich es erwartet habe. Nach 200 m auf dem Weg zum Kaufhaus fand ich zufällig den Schlüssel in meiner Tasche.
Gruß Wilma
In diesem kleinen Dörfchen ist es so langweilig, dass ich fast jeden Tag Besuch von einer Nachbarin bekomme. Muss schon morgens überlegen was ich anziehen soll.
Möchte sie mal gerne in einer alte Oma Kleidung überraschen. So mit Stützstrümpfen, Birkenstocksandalen, knielanger Omarock mit Bluse drüber und Latzschürze, deren Träger gekreuzt über den Rücken laufen. Schön wäre eine Perücke mit Dutt. Eine Gehhilfe wäre auch nicht schlecht.
Aber das wäre schon fast wieder Karneval. So beschränke ich mich meistens auf Hosen, Shirt und Kittel drüber. Kittel nicht zu bunt aber damenhaft.
Die Stammklicke unseres Damenclubs hat beschlossen, dass zu jedem Treffen bunter Kittel Plicht ist. So als Markenzeichen.
Kann ich mit leben. Beim Studieren diverser Seiten hier im Crossdressernetz musste ich auch zur Kenntnis nehmen, dass der jugendliche Nachwuchs, den es ja auch gibt, keine Kittel oder Schürzen mehr anziehen will. Lockere Hosen mit oder ohne Longshirts werden wohl "IN" werden oder sind es schon.
Das ist doch mal so ein Thema für unseren Damenstammtisch. Ich glaube, dass sie sich das gar nicht vorstellen können. Ehrlich, ich habe es schon probiert. Longshirt über Slips und Staub gesaugt. Nur gut, dass mich keiner gesehen hat. Der Spiegel im Schlafzimmer hat mich dann doch erschreckt. Aber Mann muss ja mal probieren. Schuld war nicht das Shirt, mit meinen Beinen stimmte was nicht. Sie sind einfach zu unweiblich. In meinem Alter lohnt auch keine Begradigung mehr. Dafür gibt es ja entsprechende Röcke und Kleider. Midi kann ich gut tragen. Die Stummel, die dann noch raus schauen, gehen dann noch so. Am liebsten trage ich Stiefel, die viel verdecken. Leider kommt jetzt die falsche Jahreszeit dafür.
Hoffe meine Gedanken langweilen Euch nicht. Es ist eben nicht viel los hier. Falls ich mal größere Pausen einlege ist das nicht immer ein Zeichen von Krankheit oder Ableben. Für mich sind es immer Feiertage, wenn Doris mit mir in die Stadt fährt oder ich mit ihr und wir mal wieder was Neues zum Anziehen suchen.
Zur Zeit fühle ich mich 10 Jahre als ich bin. Doris reagiert natürlich auf solche Gemütszustände. Darum waren wir am 1.April einkaufen. Wohl war mir erst nicht, weil ja 1. April war. Sie schob mich bei C&A in eine Umkleidekabine und sagte nur ich solle mich ausziehen. Schon war sie weg. Ich wartete und hielt den Vorhang fest, weil ich Angst hatte, dass jemand einfach mal schauen wollte, ob es doch frei sei.
Endlich kam sie zurück. Zwei Kleidungsstücke über ihrem Arm. Doch ein Aprilscherz? Sie meinte es Ernst. Sie hielt mir ein Jeanskleid hin. Damit kann man nichts falsch machen. Wenn es paßt. Ich mußte hineinsteigen, weil es einen Reißverschluß bis zum Bauchnabel hatte. Da ich am Morgen gleich einen BH anlegen sollte, half der die Paßform bei der Oberweite positiv zu beeinflussen. Meine Doris muss meine Maße schon im Schlaf kennen. Es paßte sehr gut aber. "Kein ABER Willi, nein Wilma."
Bei mir kam trotz allem steigenden Selbstbewusstseins wieder eine alte Schwäche zum Vorschein, die Angst. Ich ließ es mir nicht anmerken und wir nahmen das Kleid.
Das zweite Teil war eine Latzhose mit nur einem Bein. Etwas ausgestellt und sehr gut tragbar. Nur, dafür fühlte ich mich nicht mehr jung genug. Doris verstand es und sagte nur, dass ich warten solle. Sie kam mit einem hellgrauen Lederrock zurück.
Ich schaute sie an und wollte gerade was sagen. Sie legte ihren Finger auf meine Lippen und lächelte. "Der ist für mich. Aber ich möchte dich mal darin sehen."
Er paßte mir perfekt. "Den nehmen wir." Meine Einwende wegen des leicht erhöhten Preises wurden gleich abgeschmettert. Was ich wolle, ein Rock für Zwei ist doch ein Geschäft.
Zufrieden bummelten wir noch Stunden durch die Stadt. Es war ein schöner Tag.
Auch ohne Aprilscherze. Doch einen. Ich stand vor unserm Auto und der Schlüssel war weg. Ich sagte, dass der nur in der Umkleidekabine liegen kann. Doris reagierte so wie ich es erwartet habe. Nach 200 m auf dem Weg zum Kaufhaus fand ich zufällig den Schlüssel in meiner Tasche.
Gruß Wilma
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Simone 65
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Hallo Wilma . Endlich. Ich lese so gerne Deine Geschichte. Es gibt immer etwas zu schmunzeln.
Ich möchte auch in der Öffentlichkeit normal rüber kommen. Liebe Grüße an
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Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Hallo Wilma,
nein, du langweilst nicht.
Wir hören dir gerne zu wenn du erzählst.
Ich glaub es wird Zeit das Anne-Mette sich mal um deinen Namen kümmert?
nein, du langweilst nicht.
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Ich glaub es wird Zeit das Anne-Mette sich mal um deinen Namen kümmert?
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NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Hallo, möchte Euch nur kurz auf den neusten Stand bringen.
Mein galoppierender Herzrhythmus scheint mein weiteres Leben zu bestimmen.
Komme gerade vom Arzt.
Seit einer Woche habe ich leichte Schmerzen im Brustbereich und machte mir Sorgen. Der Arzt beruhigte mich und sagte, es werden möglicher weise Nebenwirkungen der Medikamente sein. Es gibt heute wohl keine Tabletten mehr, die keine Nebenwirkungen haben. Irgendwann soll sich das geben. Meine Brustwarzen sind sehr empfindlich geworden. Das ist für mich ein Problem. Wenn ich mal keinen oder sehr engen BH trage, dann überträgt sich jede Bewegung auf die Brust und schmerzt. Doris will immer helfen aber wir haben noch kein Rezept gefunden.
Ich trage erst mal keinen BH mehr und warte auf eine genaue Analyse meines Hausarztes. Kann ja nicht der Erste mit dem Symtom sein.
Habe mir schon gedacht mal so ein BH mit Schalen Cup D zu bestellen. Da hätte meine Brust freien Lauf bzw. Platz ohne Ende. Doris sagte, dass ich spinne. Sie wolle keinen Dolly Buster Man haben. Nicht mal, wenn es mir besser gehen würde.
Können Frauen so neidisch sein?
Ich habe es nur mal nachgedacht und schon Kritik geerntet.
Ansonsten geht es mir gut. Nur Doris kann es nicht lassen sich Sorgen zu machen. Ich will sie ablenken. Empfange sie jeden Tag mit einem neuen Kleid oder Rock.
Gequälte Freude schießt mir dann entgegen. Irgendetwas stimmt da immer nicht.
Mensch Doris, ich bin noch keine Frau. Kleidung zusammenstellen lerne ich eh nicht mehr. Ich versuche ihr zu gefallen. Sie schaut mich an und weiß sofort was ich an Kleidung auswechseln muss.
Dieser Stress hat mich nun bewogen, mich kurz vor ihrem Eintreffen von der Arbeit in einen Bademantel zu hüllen und abzuwarten. Bis gestern hat es funktioniert.
Bei ihr dauert es keine 5 Minuten, dann liegen alle Sachen auf dem Bett.
Ja Leute (Entschuldigung), liebe Leser, so leben wir aber in Eintracht zusammen und keiner kann sich was Schöneres vorstellen.
Gruß von Wilma
Mein galoppierender Herzrhythmus scheint mein weiteres Leben zu bestimmen.
Komme gerade vom Arzt.
Seit einer Woche habe ich leichte Schmerzen im Brustbereich und machte mir Sorgen. Der Arzt beruhigte mich und sagte, es werden möglicher weise Nebenwirkungen der Medikamente sein. Es gibt heute wohl keine Tabletten mehr, die keine Nebenwirkungen haben. Irgendwann soll sich das geben. Meine Brustwarzen sind sehr empfindlich geworden. Das ist für mich ein Problem. Wenn ich mal keinen oder sehr engen BH trage, dann überträgt sich jede Bewegung auf die Brust und schmerzt. Doris will immer helfen aber wir haben noch kein Rezept gefunden.
Ich trage erst mal keinen BH mehr und warte auf eine genaue Analyse meines Hausarztes. Kann ja nicht der Erste mit dem Symtom sein.
Habe mir schon gedacht mal so ein BH mit Schalen Cup D zu bestellen. Da hätte meine Brust freien Lauf bzw. Platz ohne Ende. Doris sagte, dass ich spinne. Sie wolle keinen Dolly Buster Man haben. Nicht mal, wenn es mir besser gehen würde.
Können Frauen so neidisch sein?
Ich habe es nur mal nachgedacht und schon Kritik geerntet.
Ansonsten geht es mir gut. Nur Doris kann es nicht lassen sich Sorgen zu machen. Ich will sie ablenken. Empfange sie jeden Tag mit einem neuen Kleid oder Rock.
Gequälte Freude schießt mir dann entgegen. Irgendetwas stimmt da immer nicht.
Mensch Doris, ich bin noch keine Frau. Kleidung zusammenstellen lerne ich eh nicht mehr. Ich versuche ihr zu gefallen. Sie schaut mich an und weiß sofort was ich an Kleidung auswechseln muss.
Dieser Stress hat mich nun bewogen, mich kurz vor ihrem Eintreffen von der Arbeit in einen Bademantel zu hüllen und abzuwarten. Bis gestern hat es funktioniert.
Bei ihr dauert es keine 5 Minuten, dann liegen alle Sachen auf dem Bett.
Ja Leute (Entschuldigung), liebe Leser, so leben wir aber in Eintracht zusammen und keiner kann sich was Schöneres vorstellen.
Gruß von Wilma
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Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Moin,
dann drücke ich mal weiter die Daumen.
Bald sind die anderen Finger dran
- denn zwei Daumen reichen nicht für alle die lieben Menschen, die ich kenne und die es brauchen können
Herzliche Grüße
Anne-Mette
dann drücke ich mal weiter die Daumen.
Bald sind die anderen Finger dran
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Hallo, hoffe Ihr habt alle Ostern gut verbracht.
Doris hatte Urlaub, wir hatten Gäste. Leider nicht solche, die meine Liebe zur weiblichen Kleidung teilten. Wir haben alles über uns ergehen lassen. Verzichtet habe ich nicht ganz auf meine Lieblingskleidung.
Meiner femininen Unterwäsche bin ich treu geblieben. Bin aber hart an die Grenze gegangen. Mein BH wollte sich immer zeigen aber Doris hatte Angst, daß es doch zu sehen ist. Sie gab mir dann doch eine ihrer Blusen, die viel verdeckte. Was ich toll fand, war daß keiner der Gäste (alles Verwandtschaft) bemerkt hat, daß ich die ganze Zeit eine Strickjacke von Doris getragen habe. Die Jacke hing so schön über meinen Brüsten.
Waren sowieso alle mehr am Essen und Trinken interessiert.
Schön wurde es erst nach Ostern. Doris hatte die ganze Woche Urlaub. Wir haben unseren Frauenclub mit Ehepartnern eingeladen. Mal richtig Ostern ausklingen lassen. Leider meistens unter Dach.
Als die Damen mit ihren Männern eintrafen, ging schon nach dem Ablegen der Mäntel das Gelächter los. Alle Frauen hatten ihre bunten Kittelschürzen an. Nach der Begrüßung durch Doris und mich, riefen sie nach Wilma.
Ich wurde rot. Jetzt haben sie schon ihre Männer mitgebracht und wollte mich auch noch als Frau sehen.
Doris rettete mich in dem sie schon in meinem Kittel hinter mir stand und sich als Ersatzwilma vorstellte. Mit kleinem Murren wurde das akzeptiert aber es solle nicht zur Gewohnheit werden.
Ein Geschenk habe ich auch noch bekommen. Als Anerkennung für meinen Mut, meine Freundlichkeit und Verlässlichkeit. Eigentlich wollte ich das nicht schreiben aber Doris sagte, daß ich doch stolz sein kann, wenn man so akzeptiert wird.
Wir Männer und die Frauen teilten sich nach dem Kaffee in zwei Gruppen auf und so redeten alle über ihre Lieblingsthemen.
Ins Geheim hatte ich immer Angst, daß die Männer mich mal nach der Ursache der Liebe zu meiner Kleidung fragen würden. Zum Glück ist das noch nie passiert.
Es ist immer eine Gratwanderung wenn ich mit den Männern zusammen sitze oder mit den Frauen.
Die Frauen mögen mich anders als die Männer. Das kriege ich aber gut hin.
Ich glaube, ich bin von den Erfahrungen, die auch Ihr mit Eurer Umwelt macht, nicht weit weg. So ist leider das Leben, das etwas abseits von der normalen Welt einhergeht.
In gewissen Städten wäre es auch anders. Das Landleben hat seine eigenen Befindlichkeiten.
Bin sehr, sehr froh, daß ich hier so leben kann um glücklich zu sein.
Bevor die Frage kommt, was denn wohl das Geschenk meiner Frauen gewesen sein könnte, fällt mir gerade ein, daß ich Abendbrot machen muß.
Bis morgen, Wilma
Doris hatte Urlaub, wir hatten Gäste. Leider nicht solche, die meine Liebe zur weiblichen Kleidung teilten. Wir haben alles über uns ergehen lassen. Verzichtet habe ich nicht ganz auf meine Lieblingskleidung.
Meiner femininen Unterwäsche bin ich treu geblieben. Bin aber hart an die Grenze gegangen. Mein BH wollte sich immer zeigen aber Doris hatte Angst, daß es doch zu sehen ist. Sie gab mir dann doch eine ihrer Blusen, die viel verdeckte. Was ich toll fand, war daß keiner der Gäste (alles Verwandtschaft) bemerkt hat, daß ich die ganze Zeit eine Strickjacke von Doris getragen habe. Die Jacke hing so schön über meinen Brüsten.
Waren sowieso alle mehr am Essen und Trinken interessiert.
Schön wurde es erst nach Ostern. Doris hatte die ganze Woche Urlaub. Wir haben unseren Frauenclub mit Ehepartnern eingeladen. Mal richtig Ostern ausklingen lassen. Leider meistens unter Dach.
Als die Damen mit ihren Männern eintrafen, ging schon nach dem Ablegen der Mäntel das Gelächter los. Alle Frauen hatten ihre bunten Kittelschürzen an. Nach der Begrüßung durch Doris und mich, riefen sie nach Wilma.
Ich wurde rot. Jetzt haben sie schon ihre Männer mitgebracht und wollte mich auch noch als Frau sehen.
Doris rettete mich in dem sie schon in meinem Kittel hinter mir stand und sich als Ersatzwilma vorstellte. Mit kleinem Murren wurde das akzeptiert aber es solle nicht zur Gewohnheit werden.
Ein Geschenk habe ich auch noch bekommen. Als Anerkennung für meinen Mut, meine Freundlichkeit und Verlässlichkeit. Eigentlich wollte ich das nicht schreiben aber Doris sagte, daß ich doch stolz sein kann, wenn man so akzeptiert wird.
Wir Männer und die Frauen teilten sich nach dem Kaffee in zwei Gruppen auf und so redeten alle über ihre Lieblingsthemen.
Ins Geheim hatte ich immer Angst, daß die Männer mich mal nach der Ursache der Liebe zu meiner Kleidung fragen würden. Zum Glück ist das noch nie passiert.
Es ist immer eine Gratwanderung wenn ich mit den Männern zusammen sitze oder mit den Frauen.
Die Frauen mögen mich anders als die Männer. Das kriege ich aber gut hin.
Ich glaube, ich bin von den Erfahrungen, die auch Ihr mit Eurer Umwelt macht, nicht weit weg. So ist leider das Leben, das etwas abseits von der normalen Welt einhergeht.
In gewissen Städten wäre es auch anders. Das Landleben hat seine eigenen Befindlichkeiten.
Bin sehr, sehr froh, daß ich hier so leben kann um glücklich zu sein.
Bevor die Frage kommt, was denn wohl das Geschenk meiner Frauen gewesen sein könnte, fällt mir gerade ein, daß ich Abendbrot machen muß.
Bis morgen, Wilma
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Hi Anne Mette,
danke für Deine Daumen. Es immer gut zu wissen, dass Jemand da ist, der ab und zu daran denkt.
Danke. Mir geht es gut. Wenn ich mich unwohl fühle ist es immer ein Muss mal ins Forum zu schauen. Ihr seid alle so toll, dass ich mich danach einfach besser fühle.
Besonderen Dank immer wieder an Dich, weil Du ......................habe keine Worte gefunden.
Liebe Grüße Wilma
danke für Deine Daumen. Es immer gut zu wissen, dass Jemand da ist, der ab und zu daran denkt.
Danke. Mir geht es gut. Wenn ich mich unwohl fühle ist es immer ein Muss mal ins Forum zu schauen. Ihr seid alle so toll, dass ich mich danach einfach besser fühle.
Besonderen Dank immer wieder an Dich, weil Du ......................habe keine Worte gefunden.
Liebe Grüße Wilma