Bißchen bi schadet nie!? - # 2
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Aubergine
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Re: Bißchen bi schadet nie!?
Hallo ihr,
@ vicky
Ich wollte niemand beleidigen, aber du musst schon entschuldigen, denn die biofrau bin ich und ich sage dir, das 80% der männer wirklich "schwanzgesteuert" sind. Bei den jüngeren ist das viel stärker ausgeprägt als bei älteren. Das hat aber m. E. Nicht mit Erziehung oder Charakter zu tun, nein, es sind die Hormone, allen voran das testosteron, das sich ja schon in den Anfängen der Pupertät recht deutlich zeigt.
@ aria
Wir beide werden wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, denn deine negativen Erfahrungen stoßen dir immer noch sauer auf, was ich aus deinen Zeilen lesen kann und im übrigen recht gut nachvollziehen.
Ich bin jedoch Optimistin. Zugegeben bin ich damit schon oft auf die Schnauze gefallen, aber dadurch bin ich auch wie ein Stehaufmännchen und glaube immer an das Gute im Menschen, so lange, bis ich mal wieder eines besseren belehrt werde.
Ich sehe auch bei Unterschiedlichen interessen keinen Konflikt mit meinen eigenen Bedürfnissen. Um beim Beispiel des Bergsteigers zu bleiben, gehe ich in dem Fall miteinander in Urlaub, er klettert und ich geh schwimmen, was er nicht gern macht. Man nennt es persönlichen Freiraum. Der Abend gehört uns beiden und die Nacht und das Frühstück auch. Wo liegt da das Problem?
Das Beziehungen scheitern bestreite ich nicht. Hab auch ich schon hinter mir. Was ich aber mit meinen Posts ausdrücken will/wollte, dass CD in einer gesunden Beziehung zu bewältigen ist und dafür gibt es auch hier Beispiele.
LG Aubergine
@ vicky
Ich wollte niemand beleidigen, aber du musst schon entschuldigen, denn die biofrau bin ich und ich sage dir, das 80% der männer wirklich "schwanzgesteuert" sind. Bei den jüngeren ist das viel stärker ausgeprägt als bei älteren. Das hat aber m. E. Nicht mit Erziehung oder Charakter zu tun, nein, es sind die Hormone, allen voran das testosteron, das sich ja schon in den Anfängen der Pupertät recht deutlich zeigt.
@ aria
Wir beide werden wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, denn deine negativen Erfahrungen stoßen dir immer noch sauer auf, was ich aus deinen Zeilen lesen kann und im übrigen recht gut nachvollziehen.
Ich bin jedoch Optimistin. Zugegeben bin ich damit schon oft auf die Schnauze gefallen, aber dadurch bin ich auch wie ein Stehaufmännchen und glaube immer an das Gute im Menschen, so lange, bis ich mal wieder eines besseren belehrt werde.
Ich sehe auch bei Unterschiedlichen interessen keinen Konflikt mit meinen eigenen Bedürfnissen. Um beim Beispiel des Bergsteigers zu bleiben, gehe ich in dem Fall miteinander in Urlaub, er klettert und ich geh schwimmen, was er nicht gern macht. Man nennt es persönlichen Freiraum. Der Abend gehört uns beiden und die Nacht und das Frühstück auch. Wo liegt da das Problem?
Das Beziehungen scheitern bestreite ich nicht. Hab auch ich schon hinter mir. Was ich aber mit meinen Posts ausdrücken will/wollte, dass CD in einer gesunden Beziehung zu bewältigen ist und dafür gibt es auch hier Beispiele.
LG Aubergine
Dir geht's nicht gut? Du fühlst dich mies? So was kommt schnell mal vor.
Geteiltes Leid ist halbes Leid, ich leih dir gern mein Ohr.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Bißchen bi schadet nie!?
Hi Aubergine,
ich bin nicht beleidigt. Und möchte Deine Erfahrungen nicht in Zweifel ziehen. Das Verhalten vieler Männer (ob es 80% sind, sei dahingestellt) ist nicht das, was man sich wünscht. Aber gegen die Biologie kann man nur Erziehung setzen. Und daran mangelt es manchmal massiv. Welches Frauenbild haben denn diese "schwanzgesteuerten" Männer ? Es geht mMn in die Richtung "Freiwild". Aber dieses Frauenbild ist anerzogen ...
Aber das ist schon OT.
ich bin nicht beleidigt. Und möchte Deine Erfahrungen nicht in Zweifel ziehen. Das Verhalten vieler Männer (ob es 80% sind, sei dahingestellt) ist nicht das, was man sich wünscht. Aber gegen die Biologie kann man nur Erziehung setzen. Und daran mangelt es manchmal massiv. Welches Frauenbild haben denn diese "schwanzgesteuerten" Männer ? Es geht mMn in die Richtung "Freiwild". Aber dieses Frauenbild ist anerzogen ...
Aber das ist schon OT.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Denies
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Re: Bißchen bi schadet nie!?
Hallo Welt,
als ich den Anfangsbeitrag las, wollte ich schon direkt schreiben, doch dann ließ ich mir den Text noch einmal auf der Zunge zergehen und dachte auch über Aubergines Antwort nach (danke dir dafür, sehr gut geschrieben).
Das, was Aubergine schrieb, da steckt eine Menge Wahrheit darin, ich empfinde es genauso, dass, wenn ein Mann sich outet, dass er Frauenkleider trägt - Grad der Neigung mal außen vor gelassen - dies dann wirklich das Faß zum Überlaufen bringen kann und verdeutlicht was an Themen in der Beziehung tatsächlich alles bearbeitet werden müsste.
Als Dee anfing, Frauenkleider zu tragen und man es noch in CD/TV einstufen konnte, war das für uns sehr locker.
Nun ist es sehr schnell in Richtung TS umgeschlagen. Der Prozess war so blitzartig, dass ich angefangene Beiträge über unser verändertes Leben immer wieder als Entwurf gelöscht habe, weil das, was ich am Tag zuvor schrieb, am nächsten schon wieder obsolet war - und habe es erst einmal aufgegeben bis etwas mehr Balance wieder da sein wird.
Vorab, ich bin bi veranlagt - aber das bedeutet noch lange nicht, dass ich automatisch die Frau im Manne anziehend finden muss oder gar kann.
Auch bedeutet die Veranlagung nicht, dass man als lesbische Frau dann mit einer lesbischen Frau zusammenleben möchte oder kann.
Und dann ist da auch noch ein anderer Prozess. Als Partnerin ist man gefordert, den bisher bekannten Mann los zu lassen und Frau muss eine Frau kennen lernen.
(Zu unserer Trauung was war das eine Odyssee einen Ring zu finden, denn er sollte am Finger für Dee nicht störend sein - heute zieht die Denies Ringe an, die alles andere als fein oder schlicht sind, etc., etc.
Meinungen ändern sich,........ usw.)
So wie Tabea es mal umgekehrt dargestellt hat, finde ich gut, denn es verdeutlicht die Herausforderung, Veränderung annehmen zu können.
Äußerlich auf Mann gestylt und dann soll der Partner die Frau darin sexy finden,...............
Genau so ist es umgekehrt.
Wir beide gehen zwar erst seit kurzer Zeit diesen Weg, doch er ist sehr intensiv und für diese kurze Zeit ist Dee schon ziemlich weit.
Wo letzten Endes die Reise wirklich hingeht - ist absolut offen.
Doch, um einander auf dieser Reise begleiten zu können, brauchen Dee und ich mehr als Toleranz und Akzeptanz. Um zusammenbleiben zu können, geht es für uns um "lieben, was ist" (frei nach Byron Katie).
Worauf es ankommt, ist, dass wir über alle Gefühle, Gefühlschaos miteinander reden, keiner auf Dauer etwas mit sich alleine ausmacht. Ja, wir legen vor einander aus, was jeweils in uns vorgeht - unabhängig davon, ob es einander verletzt, denn es geht um Offenheit, Ehrlichkeit und Klarheit, die wieder Vertrauen und Verbindung schaffen können. Und wir müssen loslassen können. Loslassen von Erwartungen und Erwartungshaltung, welche man dem Partner/der Partnerin gegenüber hat.
Das ist ein Prozess, in dem zwei Menschen ein unterschiedliches Tempo auch haben können.
Das bedeutet, dass man sein Bewusstsein und seinen eigenen begrenzten Geist weiter öffnen muss (ich habe darin meine eigenen Grenzen erkannt, obwohl ich doch freigeistig bin - glaube ich jedenfalls) und verstehen, dass, wenn man zusammenbleiben möchte, man diese Verbindung nicht an Geschlechtern oder an Geschlechtsmerkmalen festmachen kann.
In einem solchen Prozess wird jeder auf sich selbst zurück geworfen und wird sehr mit sich selbst konfrontiert - dieses Feuer kann nicht einfach so jeder Partner oder jede Partnerin aushalten.
(Und ich habe vollstes Verständnis für alle, die sich von ihrem Partner/Partnerin trennen)
Das braucht von einander sehr viel Einfühlungsvermögen und man muss auch mal gegenseitig die Tränen aushalten können, verstehen, was es bedeutet, wenn man sich selbst treu sein möchte - was nicht geht, ohne auch mal den geliebten Menschen zu enttäuschen.
Auch wenn Dee erst mit mir anfing, Frauenkleider zu tragen, so wird jetzt mit dem gemeinsamen Weg deutlich, dass das eine Entwicklung war, die in ihr/ihm schlummerte, auch mal seit der Kindheit anklopfte - doch jetzt den Weg an die Oberfläche fand.
Diesen Weg davor habe ich nicht.
Das heißt auch, dass eine Partnerin ins kalte Wasser geworfen wird, selbst jene, die etwas ahnten, es aber nicht wahrhaben wollten, müssen sich jetzt doch plötzlich dieser Situation stellen.
Wir Menschen mögen im Grunde nicht wirklich Veränderung. Das Immergleiche ist angenehm, bekannt und schön bequem.
Wer verlässt schon gern seine Komfortzone?
Ich glaube, dass man bei keinem Paar etwas pauschal aussagen kann. Alle Menschen sind einzigartig und verschieden. Genauso sind auch die Partnerschaften, einzigartig und verschieden.
Vieles könnte auch leichter sein, wären da nicht die Ängste um die äußeren Verluste, welches beide Partner davon abhalten kann sich auf einander zu zu bewegen (z.B. die Angst des gegenseitigen Verlusts).
Letztlich kann ich sagen, dass ich für diesen Prozess dankbar bin, egal wohin uns die Reise führt, denn ich lerne mich selbst neu kennen und noch einmal ganz anders.
"Ein bißchen bi schadet nie" ist sehr salopp und berührt auch nur zu einem Hauch die Oberfläche.
Liebe Grüße,
Ulla und Denies
als ich den Anfangsbeitrag las, wollte ich schon direkt schreiben, doch dann ließ ich mir den Text noch einmal auf der Zunge zergehen und dachte auch über Aubergines Antwort nach (danke dir dafür, sehr gut geschrieben).
Das, was Aubergine schrieb, da steckt eine Menge Wahrheit darin, ich empfinde es genauso, dass, wenn ein Mann sich outet, dass er Frauenkleider trägt - Grad der Neigung mal außen vor gelassen - dies dann wirklich das Faß zum Überlaufen bringen kann und verdeutlicht was an Themen in der Beziehung tatsächlich alles bearbeitet werden müsste.
Als Dee anfing, Frauenkleider zu tragen und man es noch in CD/TV einstufen konnte, war das für uns sehr locker.
Nun ist es sehr schnell in Richtung TS umgeschlagen. Der Prozess war so blitzartig, dass ich angefangene Beiträge über unser verändertes Leben immer wieder als Entwurf gelöscht habe, weil das, was ich am Tag zuvor schrieb, am nächsten schon wieder obsolet war - und habe es erst einmal aufgegeben bis etwas mehr Balance wieder da sein wird.
Vorab, ich bin bi veranlagt - aber das bedeutet noch lange nicht, dass ich automatisch die Frau im Manne anziehend finden muss oder gar kann.
Auch bedeutet die Veranlagung nicht, dass man als lesbische Frau dann mit einer lesbischen Frau zusammenleben möchte oder kann.
Und dann ist da auch noch ein anderer Prozess. Als Partnerin ist man gefordert, den bisher bekannten Mann los zu lassen und Frau muss eine Frau kennen lernen.
(Zu unserer Trauung was war das eine Odyssee einen Ring zu finden, denn er sollte am Finger für Dee nicht störend sein - heute zieht die Denies Ringe an, die alles andere als fein oder schlicht sind, etc., etc.
Meinungen ändern sich,........ usw.)
So wie Tabea es mal umgekehrt dargestellt hat, finde ich gut, denn es verdeutlicht die Herausforderung, Veränderung annehmen zu können.
Äußerlich auf Mann gestylt und dann soll der Partner die Frau darin sexy finden,...............
Genau so ist es umgekehrt.
Wir beide gehen zwar erst seit kurzer Zeit diesen Weg, doch er ist sehr intensiv und für diese kurze Zeit ist Dee schon ziemlich weit.
Wo letzten Endes die Reise wirklich hingeht - ist absolut offen.
Doch, um einander auf dieser Reise begleiten zu können, brauchen Dee und ich mehr als Toleranz und Akzeptanz. Um zusammenbleiben zu können, geht es für uns um "lieben, was ist" (frei nach Byron Katie).
Worauf es ankommt, ist, dass wir über alle Gefühle, Gefühlschaos miteinander reden, keiner auf Dauer etwas mit sich alleine ausmacht. Ja, wir legen vor einander aus, was jeweils in uns vorgeht - unabhängig davon, ob es einander verletzt, denn es geht um Offenheit, Ehrlichkeit und Klarheit, die wieder Vertrauen und Verbindung schaffen können. Und wir müssen loslassen können. Loslassen von Erwartungen und Erwartungshaltung, welche man dem Partner/der Partnerin gegenüber hat.
Das ist ein Prozess, in dem zwei Menschen ein unterschiedliches Tempo auch haben können.
Das bedeutet, dass man sein Bewusstsein und seinen eigenen begrenzten Geist weiter öffnen muss (ich habe darin meine eigenen Grenzen erkannt, obwohl ich doch freigeistig bin - glaube ich jedenfalls) und verstehen, dass, wenn man zusammenbleiben möchte, man diese Verbindung nicht an Geschlechtern oder an Geschlechtsmerkmalen festmachen kann.
In einem solchen Prozess wird jeder auf sich selbst zurück geworfen und wird sehr mit sich selbst konfrontiert - dieses Feuer kann nicht einfach so jeder Partner oder jede Partnerin aushalten.
(Und ich habe vollstes Verständnis für alle, die sich von ihrem Partner/Partnerin trennen)
Das braucht von einander sehr viel Einfühlungsvermögen und man muss auch mal gegenseitig die Tränen aushalten können, verstehen, was es bedeutet, wenn man sich selbst treu sein möchte - was nicht geht, ohne auch mal den geliebten Menschen zu enttäuschen.
Auch wenn Dee erst mit mir anfing, Frauenkleider zu tragen, so wird jetzt mit dem gemeinsamen Weg deutlich, dass das eine Entwicklung war, die in ihr/ihm schlummerte, auch mal seit der Kindheit anklopfte - doch jetzt den Weg an die Oberfläche fand.
Diesen Weg davor habe ich nicht.
Das heißt auch, dass eine Partnerin ins kalte Wasser geworfen wird, selbst jene, die etwas ahnten, es aber nicht wahrhaben wollten, müssen sich jetzt doch plötzlich dieser Situation stellen.
Wir Menschen mögen im Grunde nicht wirklich Veränderung. Das Immergleiche ist angenehm, bekannt und schön bequem.
Wer verlässt schon gern seine Komfortzone?
Ich glaube, dass man bei keinem Paar etwas pauschal aussagen kann. Alle Menschen sind einzigartig und verschieden. Genauso sind auch die Partnerschaften, einzigartig und verschieden.
Vieles könnte auch leichter sein, wären da nicht die Ängste um die äußeren Verluste, welches beide Partner davon abhalten kann sich auf einander zu zu bewegen (z.B. die Angst des gegenseitigen Verlusts).
Letztlich kann ich sagen, dass ich für diesen Prozess dankbar bin, egal wohin uns die Reise führt, denn ich lerne mich selbst neu kennen und noch einmal ganz anders.
"Ein bißchen bi schadet nie" ist sehr salopp und berührt auch nur zu einem Hauch die Oberfläche.
Liebe Grüße,
Ulla und Denies
Lebe dein wahres Leben, sonst lebst du das Leben, wie andere dich haben wollen.
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Aria
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Re: Bißchen bi schadet nie!?
Müssen wir denn auf einen Nenner kommen? Ich denke nicht. Das ist eine Diskussion, in dem jeder seinen Standpunkt darlegen und Erfahrungen teilen kann. Wer, was davon für sich mitnimmt, ist jedem selbst überlassen. Da, wo du kein Problem drin siehst, sehen es andere aber sehr wohl. Und da sind wir wieder beim Thema Individuum. Jeder und jede sieht anders. Du hast sehr viel von dir und deinem Weg geredet und fragst dich, wo andere darin ein Problem sehen. Nun, für andere ist es eben ein Problem, z.B. zusammen in Urlaub zu fahren und die Zeit dann doch meist getrennt zu verbringen. Nach deiner These ist CD bei einer gesunden Partnerschaft kein Problem. Da würden mich gerne mal Umfragewerte interessieren. Ich glaube die Anzahl der tolerierenden Partnerinnen liegt bei unter 20%.Aubergine hat geschrieben: Wir beide werden wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, denn deine negativen Erfahrungen stoßen dir immer noch sauer auf, was ich aus deinen Zeilen lesen kann und im übrigen recht gut nachvollziehen.
Ich bin jedoch Optimistin. Zugegeben bin ich damit schon oft auf die Schnauze gefallen, aber dadurch bin ich auch wie ein Stehaufmännchen und glaube immer an das Gute im Menschen, so lange, bis ich mal wieder eines besseren belehrt werde.
Ich sehe auch bei Unterschiedlichen interessen keinen Konflikt mit meinen eigenen Bedürfnissen. Um beim Beispiel des Bergsteigers zu bleiben, gehe ich in dem Fall miteinander in Urlaub, er klettert und ich geh schwimmen, was er nicht gern macht. Man nennt es persönlichen Freiraum. Der Abend gehört uns beiden und die Nacht und das Frühstück auch. Wo liegt da das Problem?
Das Beziehungen scheitern bestreite ich nicht. Hab auch ich schon hinter mir. Was ich aber mit meinen Posts ausdrücken will/wollte, dass CD in einer gesunden Beziehung zu bewältigen ist und dafür gibt es auch hier Beispiele.
LG Aubergine
Ist aber letzten Endes auch wurscht. Mir geht es hier nicht um die Gretchenfrage: Warum toleriert meine Partnerin mein CD nicht? Sondern darum, ob jemand Erfahrungen mit Bi-Frauen gemacht hat, die meine eigenen evt. bestätigen können. Das hast du irgendwie ausser Acht gelassen und dich statt dessen wieder mit dem großen WARUM? beschäftigt. Das Thema ist für mich aber durch, weil ich dafür vollstes Verständnis habe, warum sie es eben nicht abkönnen. Ich habe dazu ja schon mehrfach die Gegenfrage gestellt, was Partner machen würden, wenn sich ihre Frau dementsprechend verhielt. Wie weit da die Toleranz ginge. Tabea hat das in ihrem Beitrag wieder sehr schön geschrieben....
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Aria
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Re: Bißchen bi schadet nie!?
Finde ich schön, dass du das Thema bei deinen Freundinnen angebracht hast. Frische Meinungen, dazu noch von ausserhalb, und bei den richtigen Personen. Finde ich sehr gut und sehr informativ. Darum habe ich das Thema gestellt. Toleranz ungleich Akzeptanz! Auch das finde ich völlig richtig und bin ebenfalls der Meinung, dass einige den Unterschied bzw., dass das nicht unbedingt im Zusammenhang steht.Tabea hat geschrieben:Guten Morgen,
ich habe die Ausgangsfrage mal meinen Freundinnen gestellt (viele lesbisch oder bi) und wir haben schon recht lange drüber gesprochen. Letztlich war die Erkenntnis, dass es auf die Personen an sich ankommt. Man kann es nicht nur anhand der sexuellen Ausrichtung festmachen, eine Freundin die Bi ist meinte auch, dass sie nichts mit einem Crossdresser anfangen könnte. Also wie gesagt es liegt wohl mit an beiden Personen.
Auch über Toleranz haben wir in dem Zusammenhang gesprochen, Toleranz hat nicht immer etwas mit Akzeptanz zu tun, heißt ich kann Andersartigkeiten — sei es Kleidung oder sonst etwas — tolerieren aber ich muss es nicht gut finden. Ich finde das wird hier im Forum oft in einen Topf geworfen.
Sehr gut! Besser hätte ich es nicht schreiben können.Tabea hat geschrieben: Über die Erwartungshaltung von vielen Partnern, also das ihre Partnerinnen das Crossdressing gut finden bzw. Unterstützens wert finden sollten und das es ja nicht so schlimm sei wurde gesprochen.
Da kam dann die Frage auf wie wäre es denn wenn es anders rum wäre?
Würden die männlichen Partner es auch so locker aufnehmen wie es hier oft von der anderen Seite erwartet wird?
Heißt wenn sich die Frau outet und sich, mal als Beispiel, die Haare kurz rasiert, die Augenbrauen wachsen lässt, nur noch männliche Kleidung (auch vom Schnitt her) trägt und sich die Brust abbindet und ein vermeintlich männliches Verhalten lebt aber trotzdem noch erwartet das man weiter sexuell anziehend sein soll.
Die Frage habe ich mir auch oft gestellt wenn ich hier Beiträge gelesen habe, es wird oft viel von der Partnerin erwartet aber die Empathie ihr gegenüber ist sehr oft nicht vorhanden. Ach ja Empathie, ein meines Erachtens, schon recht wesentlicher weiblicher Part. Sich einfach mal einen Kopf um den anderen machen und etwas von sich weg kommen"¦
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Joe95
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Re: Bißchen bi schadet nie!?
Hallo Gabi,
da denke ich ein wenig anders.
Für mich ist eine Diskussion ein Austausch von Meinungen und Argumenten.
Schön für mich wenn ich meinen Gegenüber dabei von meiner Meinung überzeugen kann, aber das ist nicht was ich eigentlich erwarte.
Wenn die Teilnehmer ihre eigene Meinung und ihre Argumente vortragen konnten und Meinungen und Argumente der anderen verstanden und akzeptiert haben ist für mich die Diskussion erfolgreich.
Das ist völlig unabhängig davon wer wen von was überzeugt hat oder nicht.
da denke ich ein wenig anders.
Für mich ist eine Diskussion ein Austausch von Meinungen und Argumenten.
Schön für mich wenn ich meinen Gegenüber dabei von meiner Meinung überzeugen kann, aber das ist nicht was ich eigentlich erwarte.
Wenn die Teilnehmer ihre eigene Meinung und ihre Argumente vortragen konnten und Meinungen und Argumente der anderen verstanden und akzeptiert haben ist für mich die Diskussion erfolgreich.
Das ist völlig unabhängig davon wer wen von was überzeugt hat oder nicht.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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edeka
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Re: Bißchen bi schadet nie!?
jetzt wird mir einiges klar. Bei einer andern Forumsteilnehmerin kannte ich schon diese Berufskrankheit.gabi52 hat geschrieben: ich habe lange nicht mehr die Oberlehrerin ... gespielt:
So, das war nur zur Auflockerung, nicht bös gemeint, liebe Gabi !!
mein ernsthafter Kommentar: es ist idealistisch gedacht, dass Diskussionen dazu führen, dass man zu einem Konsens gelangt. In der Realität ist das selten. Es ist schon was wert, wenn man das ein oder andere Missverständnis ausräumt und merkt dass man in Teilen gleiche Meinung hat, manchmal sieht auch der andere ein, dass 1+1 2 ist, aber auch das ist nicht garantiert.
Mancher meint auch, dass der recht hat, der das letzte Wort hat. Oder der wo die meisten "like"s in einem Forum bekommt.
Gut, dann soll er den Glauben behalten.
Selbverständlich ist eine Diskussion in einem Internet Forum auch etwas ganz anderes als eine Diskussion zwischen 2 oder 3 lebenden Personen - dort kann man eher zu einem Ergebnis kommen. Aber im Internet ist es immer eine Art Selbstdarstellung gegenüber vielen, du wendest dich gleichzeitig an eine bestimmte und an vielleicht 100 andere Personen.
Positiv ist aber: du kannst deine Meinung darlegen, ein anderer legt seine Meinung dar, und die vielen andern die es lesen, können für sich beurteilen, was davon plausibel ist, und sich ihr eigenes Ding denken. Das Ergebnis bekommen wir gar nicht mit !
Das heisst nicht, dass alles beliebig ist, nur dass wir nicht alle überzeugen können, und das auch nicht glauben sollten.
Schönen Gruss,
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Aria
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Re: Bißchen bi schadet nie!?
Uiuiuiui, so viele Haarspaltereien.gabi52 hat geschrieben: Wenn eine Unterhaltung dazu dienen soll, "nur" Meinungen auf den Tisch zu bringen, wie Joe es kommentiert, dann ist das schön und recht und hat natürlich seinen Stellenwert. Dann lese ich die Meinungen, habe meine dazu und äussere diese oder nicht. Dann ist's auch wurscht, was dabei herauskommt.
Wenn ich eine Diskussion über dieses Thema führen will, überlege ich mir zunächst, ob über dieses Thema überhaupt diskutiert werden kann, oder ob sich nur darüber unterhalten werden kann, weil keine Lösung absehbar ist.
Dann ist es vielleicht besser, dass zukünftige Thread-Erstellerinnen (Diskussion) oder (Unterhaltung) hinter ihren Titel schreiben.
Nur, damit man sich drauf einstellen kann mehr oder minder Zeit aufwenden zu müssen.
¡no lamento nada!