Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
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Anne-Mette
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Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Moin,
da sträuben sich mir die Nackenhaare: "Jane Thomas war früher ein Mann. Dann ließ sie sich umoperieren und trat in die CSU ein - ausgerechnet. Die Geschichte einer Wandlung".
Nein - nicht wegen der CSU, sondern wegen "umoperieren".
Auch wenn der Artikel doch wieder hauptsächlich Stereotypen wiederholt, gibt es hier den Link (er wünschte sich Puppen. Er bekam Spielzeugautos.)
http://www.sueddeutsche.de/leben/transs ... -1.3119125
Gruß
Anne-Mette
da sträuben sich mir die Nackenhaare: "Jane Thomas war früher ein Mann. Dann ließ sie sich umoperieren und trat in die CSU ein - ausgerechnet. Die Geschichte einer Wandlung".
Nein - nicht wegen der CSU, sondern wegen "umoperieren".
Auch wenn der Artikel doch wieder hauptsächlich Stereotypen wiederholt, gibt es hier den Link (er wünschte sich Puppen. Er bekam Spielzeugautos.)
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Anne-Mette
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Valerie Bellegarde
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Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Und Anne-Mette ist natürlich völlig frei von Sterotypen, klarAnne-Mette hat geschrieben:Moin,
da sträuben sich mir die Nackenhaare: "Jane Thomas war früher ein Mann. Dann ließ sie sich umoperieren und trat in die CSU ein - ausgerechnet. Die Geschichte einer Wandlung".
Nein - nicht wegen der CSU, sondern wegen "umoperieren".
Auch wenn der Artikel doch wieder hauptsächlich Stereotypen wiederholt, gibt es hier den Link (er wünschte sich Puppen. Er bekam Spielzeugautos.)
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Guten Tag,
welche Botschaft im Zusammenhang mit dem Artikel der SZ soll Dein Posting transportieren?
Gruß
Anne-Mette
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Gruß
Anne-Mette
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Valerie Bellegarde
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Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Doch schon, Anne-Mette und Yasmine . Die Botschaft heißt: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Du beklagst stereoptype Denkweisen bei dem Journalisten, der die Geschichte von Jane Thomas erzählt. Dir selbst, liebe Anne-Mette gelingt es in einem ganz kurzen Kommentar gleich zwei Vorurteile gegen soziale mainstream-Gruppen zu aktivieren.
1) Die CSU als politische Partei wird kurz und knapp angesprochen als ein quasi-Symbol gesellschaftlicher Rückständigkeit, du versuchst sie lächerlich zu machen. Natürlich unter dem Beifall des Forums, Applaus.
2) Die Wortwahl "umoperieren" lässt angeblich deine Nackenhaare aufstehen. Warum eigentlich? Weil es die falsche Wortwahl ist?
Weil der "Gegner" so redet? Ich empfehle die ganze Thematik mit etwas mehr Gelassenheit anzugehen und weniger Mühe darauf zu verwenden, alte Fronten zu zementieren.
Liebe Grüße, Valerie
1) Die CSU als politische Partei wird kurz und knapp angesprochen als ein quasi-Symbol gesellschaftlicher Rückständigkeit, du versuchst sie lächerlich zu machen. Natürlich unter dem Beifall des Forums, Applaus.
2) Die Wortwahl "umoperieren" lässt angeblich deine Nackenhaare aufstehen. Warum eigentlich? Weil es die falsche Wortwahl ist?
Weil der "Gegner" so redet? Ich empfehle die ganze Thematik mit etwas mehr Gelassenheit anzugehen und weniger Mühe darauf zu verwenden, alte Fronten zu zementieren.
Liebe Grüße, Valerie
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ab08
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Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Hallo Valerie,
entschuldige bitte, dass ich mich da einmische. (
Explorer: Danke für den Hinweis!!)
Die CSU wurde von Anne-Mette überhaupt nicht kritisiert/bewertet, sondern ausdrücklich ausgenommen. Wäre auch unangemessen. Aber das geschah nicht!!
Da ich hier in Bayern für einen großen Berufsverband aktiv bin, hab ich oft mit der CSU zu tun. Die CSU ist in Bayern eine große(mit Abstand die größte) Volkspartei und sicher nicht monolithisch. Es gibt dort natürlich verschiedene Flügel. ("libertas bavariae" gehört auch zu CSU!)
Die Verwendung des Begriffs "Umoperieren" zeigt leider, dass das Wesentliche nicht verstanden wurde.
Deshalb heißt es auch GAOp also geschlechtsangleichende Operation und nicht "Geschlechtsumwandlung".
Geschlecht kann nicht umgewandelt werden! --- Eine transsexuelle Frau ist eine Frau! Sowohl vor und als auch nach der Operation...
Tut mir leid, die Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt. Es sieht zwar anders aus, aber so ist es.
Fehlerhafte Vorstellungen sollten korrigiert werden, sonst geraten Erkenntnisse wieder in Vergessenheit!
Hypatia https://de.wikipedia.org/wiki/Hypatia und andere glaubten bereits, dass die Erde sich um die Sonne bewegt, aber dann kam das Mittelalter.
Nix für ungut, bin halt Lehrerin
Andrea
entschuldige bitte, dass ich mich da einmische. (
Die CSU wurde von Anne-Mette überhaupt nicht kritisiert/bewertet, sondern ausdrücklich ausgenommen. Wäre auch unangemessen. Aber das geschah nicht!!
Da ich hier in Bayern für einen großen Berufsverband aktiv bin, hab ich oft mit der CSU zu tun. Die CSU ist in Bayern eine große(mit Abstand die größte) Volkspartei und sicher nicht monolithisch. Es gibt dort natürlich verschiedene Flügel. ("libertas bavariae" gehört auch zu CSU!)
Die Verwendung des Begriffs "Umoperieren" zeigt leider, dass das Wesentliche nicht verstanden wurde.
Deshalb heißt es auch GAOp also geschlechtsangleichende Operation und nicht "Geschlechtsumwandlung".
Geschlecht kann nicht umgewandelt werden! --- Eine transsexuelle Frau ist eine Frau! Sowohl vor und als auch nach der Operation...
Tut mir leid, die Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt. Es sieht zwar anders aus, aber so ist es.
Fehlerhafte Vorstellungen sollten korrigiert werden, sonst geraten Erkenntnisse wieder in Vergessenheit!
Hypatia https://de.wikipedia.org/wiki/Hypatia und andere glaubten bereits, dass die Erde sich um die Sonne bewegt, aber dann kam das Mittelalter.
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FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Marielle
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Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Guten Abend Valerie, Hallo zusammen,
Auch wenn man aus einer rein ingenieurmässigen Perspektive, die den Vorgang als die Änderung eines bestehendes Systems in ein ein anderes erscheinen lässt, von 'umändern' bzw. von 'umoperieren' sprechen kann (könnte!), darf man von einem (dem?) Leitmedium im Print-Sektor schon erwarten, dass die dort beschäftigten Menschen, deren Werkzeug die Sprache ist, ein differenzierteres Verständnis der Wirkung von Sprache haben, als der gemeine Durchschnittsschwätzer.
Ich finde es ausserdem absolut unangemessen, dass sich jemand, der sich gegen Kritik an eigenen Handlungen mit den Worten (Zitat) "und bitte verschont mich auch mit emanzipatorischen Aufschreien" schon vorab verwahrt, anmasst, die Empfindungen anderer Menschen zu bewerten und zu relativieren.
Damit du es richtig einordnen kannst: Ich spreche hier nicht für und über mich. Nur frage dich bitte mal, warum es den betroffenen Menschen so wichtig ist, das richtig und zutreffend über sie gesprochen wird. Etwa deswegen, weil die Wahrnehmung ihrer Empfindungen schon seit Jahrhunderten zum guten Ton in der Gesellschaft gehört?
Eine gute Nacht und reichlichen Erkenntnisgewinn wünscht
Marielle
Ganz einfach: Weil die Verwendung von "umoperieren" die Empfindungen der betroffenen Menschen verletzt, ohne auch nur den Hauch von sachlicher oder gesellschaftlicher Verbesserung anzustreben. Und weil es aus sich selbst heraus alte Fronten ... zementier(t)..2) Die Wortwahl "umoperieren" lässt angeblich deine Nackenhaare aufstehen. Warum eigentlich? Weil es die falsche Wortwahl ist? Weil der "Gegner" so redet? Ich empfehle die ganze Thematik mit etwas mehr Gelassenheit anzugehen und weniger Mühe darauf zu verwenden, alte Fronten zu zementieren.
Auch wenn man aus einer rein ingenieurmässigen Perspektive, die den Vorgang als die Änderung eines bestehendes Systems in ein ein anderes erscheinen lässt, von 'umändern' bzw. von 'umoperieren' sprechen kann (könnte!), darf man von einem (dem?) Leitmedium im Print-Sektor schon erwarten, dass die dort beschäftigten Menschen, deren Werkzeug die Sprache ist, ein differenzierteres Verständnis der Wirkung von Sprache haben, als der gemeine Durchschnittsschwätzer.
Ich finde es ausserdem absolut unangemessen, dass sich jemand, der sich gegen Kritik an eigenen Handlungen mit den Worten (Zitat) "und bitte verschont mich auch mit emanzipatorischen Aufschreien" schon vorab verwahrt, anmasst, die Empfindungen anderer Menschen zu bewerten und zu relativieren.
Damit du es richtig einordnen kannst: Ich spreche hier nicht für und über mich. Nur frage dich bitte mal, warum es den betroffenen Menschen so wichtig ist, das richtig und zutreffend über sie gesprochen wird. Etwa deswegen, weil die Wahrnehmung ihrer Empfindungen schon seit Jahrhunderten zum guten Ton in der Gesellschaft gehört?
Eine gute Nacht und reichlichen Erkenntnisgewinn wünscht
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Cara
Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
*reinschleich*
Bin ja auch Lehrerin... es gibt Trans-Menschen die es durchaus als Geschlechtsumwandlung wahrnehmen und für die das Pochen auf den Ausdruck "Geschlechtsangleichung" befremdlich ist. Habe selbst mindestens zu einem solchen Kontakt und in verschiedenen Nicht-Trans-Foren Beiträge von entsprechenden gesehen, die ein Problem damit haben ihren Lebensweg im ursprünglich zugewiesenen Geschlecht zu "verleugnen" und sagen zu müssen, dass sie damals schon immer dem jetzigen Geschlecht zugehörten, obwohl sie es nicht unbedingt so empfinden... Damit wäre zu klären ob die hier im Artikel beschriebene Betroffene es als eine Umwandlung oder Angleichung empfindet ehe ein Urteil über den Autor des Artikels gefällt werden kann... Davon abgesehen ist nirgends explizit von einer "Geschlechtsumwandlung" die Rede, sondern davon, dass die Person sich "umoperieren" lies, was rein sachlich und wertneutral betrachtet doch eine gute Beschreibung des Prozesses ist und sich rein auf einen Wechsel binärer körperlicher Merkmale bezieht?
Die Diskussion um semantische Feinheiten ist sicher gut und richtig um Bewusstsein für die Problematik zu schaffen. Aber das pauschale Bestehen auf bestimmte Ausdrucksweisen verstärkt - so mein Eindruck - Abgrenzung eher, als dass sie hilft selbige zu beseitigen...
*rauschleich*
Bin ja auch Lehrerin... es gibt Trans-Menschen die es durchaus als Geschlechtsumwandlung wahrnehmen und für die das Pochen auf den Ausdruck "Geschlechtsangleichung" befremdlich ist. Habe selbst mindestens zu einem solchen Kontakt und in verschiedenen Nicht-Trans-Foren Beiträge von entsprechenden gesehen, die ein Problem damit haben ihren Lebensweg im ursprünglich zugewiesenen Geschlecht zu "verleugnen" und sagen zu müssen, dass sie damals schon immer dem jetzigen Geschlecht zugehörten, obwohl sie es nicht unbedingt so empfinden... Damit wäre zu klären ob die hier im Artikel beschriebene Betroffene es als eine Umwandlung oder Angleichung empfindet ehe ein Urteil über den Autor des Artikels gefällt werden kann... Davon abgesehen ist nirgends explizit von einer "Geschlechtsumwandlung" die Rede, sondern davon, dass die Person sich "umoperieren" lies, was rein sachlich und wertneutral betrachtet doch eine gute Beschreibung des Prozesses ist und sich rein auf einen Wechsel binärer körperlicher Merkmale bezieht?
Die Diskussion um semantische Feinheiten ist sicher gut und richtig um Bewusstsein für die Problematik zu schaffen. Aber das pauschale Bestehen auf bestimmte Ausdrucksweisen verstärkt - so mein Eindruck - Abgrenzung eher, als dass sie hilft selbige zu beseitigen...
*rauschleich*
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Cara
Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Ach, wenn ich schon dabei bin...
Und weshalb ich "umoperieren" völlig legitim finde, habe ich bereits geschrieben...
Die Welt ist schöner, wenn nicht hinter allem Feindseligkeit und Ausgrenzung gesehen wird.
Liebe Grüße,
Cara
Finde ich sehr passend... ich glaube jede Transfrau kann bestätigen, dass der Prozess zur Akzeptanz als Frau zumindest mühsam war und häufig auch dauerhaft ist. Oder?Daenerys Targaryen hat geschrieben:Schon die Überschrift ist furchtbar "Frau sein ist mühsam".
Das ist deine Wahrnehmung... vielleicht war Frau Thomas an der Auswahl des Photos beteiligt und gefällt sich so? Ihr Profilbild auf der Homepage der LSU empfinde ich auch nicht als "schön". Und? Es geht ja nicht darum, dass sie deinen oder meinen Ansprüchen genügt.Daenerys Targaryen hat geschrieben:Dazu das wenig schmeichelhafte Foto, das wohl implizieren soll: Wie denn auch? So wie du aussiehst!
Das war auch die erste Frage meiner Freunde als ich Ihnen als Cara gegenübergetreten bin. "Und, wie geht es dann jetzt weiter? Machst du eine OP?" Warum ist die Frage so verwerflich? Eine Operation ist nun mal ein sehr klarer Einschnitt der für Außenstehende leicht begreifbar ist. Alles davor ist irgendwie "diffus". Und auch als ich von einem ehemaligen Klassenkameraden erfahren habe, dass er Transmann ist, war eine der ersten Fragen die mir in den Sinn kamen, ob er sich wohl einer OP unterziehen will.Daenerys Targaryen hat geschrieben:Als ich mich geoutet habe, wurde ich oft gefragt: "Lässt du dich jetzt umoperieren?" Als ginge es nur darum.
Und weshalb ich "umoperieren" völlig legitim finde, habe ich bereits geschrieben...
Ihr wird das Recht überhaupt nicht abgesprochen. Aber, du selbst sagst, dass du der CSU kritisch gegenüber stehst. Vermutlich (auch) weil sie sehr konservativ ist und LGBTI eher kurz kommt? Und nun ist da also eine Transfrau, die der CSU beitritt. Wohlgemerkt, kein CSU-Mitglied, das sich als Trans outet, sondern eine Transfrau die der CSU beitritt. Das wirft durchaus die Frage auf, weshalb. Und diese Kuriosität wird in dem Artikel besprochen und die Gründe die dafür sprechen dargelegt. Und dabei wird auch schön gezeigt, dass auch Transmenschen durchaus ganz normal traditionelle Dinge wie Familie wünschen können. Ist doch toll?Daenerys Targaryen hat geschrieben:Und völlig unabhängig davon, dass auch ich der CSU kritisch gegenüber stehe, finde ich es eine Frechheit, die politische Ausrichtung eines Menschen dermaßen billig zu diffamieren. Es stimmt, die CSU ist konservativ. Hat Jane Thomas kein Recht darauf, bloß weiß sie trans* ist? Oder evangelisch?
Die Welt ist schöner, wenn nicht hinter allem Feindseligkeit und Ausgrenzung gesehen wird.
Liebe Grüße,
Cara
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Anke
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Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Hallo,
Ich finde den Artikel ziemlich misslungen. Er vermittelt mir den Eindruck, als ob der Autor nicht so richtig gewusst hat, was er eigentlich will. Mal kommt es sensationsheischend (Transsexuelle Frsu in der CSU), mal wird (vergeblich) versucht Tiefgang (z.B. Akzeptieren Ist ein warmer Begriff) zu erzeugen. Da finde ich es gar nicht verwunderlich, dass Plattitüden wie "umoperieren" oder "ein Mann fühlt sich wie eine Frau" benutzt werden. Aus meiner Sicht ist das keine gute journalistische Arbeit, oberflächlich recherchiert und dann schlecht geschrieben. Und das in der Süddeutschen Zeitung. Bei der Bildzeitung hätte ich das unter, na ja, das ist eben die BILD, abgehakt. Bei der Süddeutschen habe ich eine andere Erwartung.
"Umoperieren" ist für mich ein sehr schlechter Begriff. Rein technisch gesehen stimmt er zwar, aus einem männlichen Genital wird ein weibliches, und auch umgekehrt. Aber er assoziiert die falsche Vorstellung und Motivation.
Von außen gesehen wird der Mann plötzlich zur Frau, diese falsche Vorstellung ist in den Köpfen der meisten Menschen, die mit dem Thema kaum Berührung haben. Umoperieren bestätigt diese Vorstellung, "Angleichen" wirft dagegen Fragen auf, provoziert das Nachdenken und führt zur Aufklärung. Das ist zumindest meine Erfahrung aus vielen Gesprächen.
Auch die Überschrift finde ich misslungen. Frau zu sein empfinde ich als einfach, während ich meinen vorhergehenden vergeblichen Versuch Mann zu sein als sehr schwierig empfand. Ein wirklicher Mann wird das natürlich ganz anders empfinden.
Natürlich gibt es Schwierigkeiten. Aber die kommen nicht aus dem Frau sein, sondern beispielsweise aus dem Veränderungsprozess. Das lässt sich aber nicht so leicht griffig zu einer Überschrift verarbeiten.
Auch beim Thema CSU ist der Autor stecken geblieben. Viel mehr als die sensationsheischende Meldung, dass eine Transsexuelle in die CSU eingetreten ist, erfahren wir nicht. Mich hätte interessiert, was sie dort macht und vielleicht bewirkt. Und damit meine ich nicht, dass sie dieser oder jener Gruppe in der CSU angehört, sondern über was sie dort spricht und welche Erfahrungen sie macht.
Schade, das hätte eine interessante Geschichte werden können, aber der Autor hat es in meinen Augen verpatzt.
Liebe Grüße
Anke
Ich finde den Artikel ziemlich misslungen. Er vermittelt mir den Eindruck, als ob der Autor nicht so richtig gewusst hat, was er eigentlich will. Mal kommt es sensationsheischend (Transsexuelle Frsu in der CSU), mal wird (vergeblich) versucht Tiefgang (z.B. Akzeptieren Ist ein warmer Begriff) zu erzeugen. Da finde ich es gar nicht verwunderlich, dass Plattitüden wie "umoperieren" oder "ein Mann fühlt sich wie eine Frau" benutzt werden. Aus meiner Sicht ist das keine gute journalistische Arbeit, oberflächlich recherchiert und dann schlecht geschrieben. Und das in der Süddeutschen Zeitung. Bei der Bildzeitung hätte ich das unter, na ja, das ist eben die BILD, abgehakt. Bei der Süddeutschen habe ich eine andere Erwartung.
"Umoperieren" ist für mich ein sehr schlechter Begriff. Rein technisch gesehen stimmt er zwar, aus einem männlichen Genital wird ein weibliches, und auch umgekehrt. Aber er assoziiert die falsche Vorstellung und Motivation.
Von außen gesehen wird der Mann plötzlich zur Frau, diese falsche Vorstellung ist in den Köpfen der meisten Menschen, die mit dem Thema kaum Berührung haben. Umoperieren bestätigt diese Vorstellung, "Angleichen" wirft dagegen Fragen auf, provoziert das Nachdenken und führt zur Aufklärung. Das ist zumindest meine Erfahrung aus vielen Gesprächen.
Auch die Überschrift finde ich misslungen. Frau zu sein empfinde ich als einfach, während ich meinen vorhergehenden vergeblichen Versuch Mann zu sein als sehr schwierig empfand. Ein wirklicher Mann wird das natürlich ganz anders empfinden.
Natürlich gibt es Schwierigkeiten. Aber die kommen nicht aus dem Frau sein, sondern beispielsweise aus dem Veränderungsprozess. Das lässt sich aber nicht so leicht griffig zu einer Überschrift verarbeiten.
Auch beim Thema CSU ist der Autor stecken geblieben. Viel mehr als die sensationsheischende Meldung, dass eine Transsexuelle in die CSU eingetreten ist, erfahren wir nicht. Mich hätte interessiert, was sie dort macht und vielleicht bewirkt. Und damit meine ich nicht, dass sie dieser oder jener Gruppe in der CSU angehört, sondern über was sie dort spricht und welche Erfahrungen sie macht.
Schade, das hätte eine interessante Geschichte werden können, aber der Autor hat es in meinen Augen verpatzt.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Svetlana L
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Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Guten Morgen ihr Lieben,
es soll ja sogar Homo- und Transsexuelle in der AfD geben - so what? Wo ist da also die Sensation, wenn eine trans*-Frau in die CSU eintritt? In meinen Augen sieht das so aus, als sollte da ein Sommerloch gefüllt werden und da hat man eben mal auf die Schnelle einen Artikel über eine trans*-Frau in der CSU - nein nicht geschrieben - sondern zusammengestöpselt. Das ist billigstes BILD-Niveau - und somit hilft dieser Artikel leider nicht, das in der Mehrheit der Gesellschaft herrschende Bild von trans*-Menschen geradezurücken - Anke hat es ja auch schon angesprochen.
es soll ja sogar Homo- und Transsexuelle in der AfD geben - so what? Wo ist da also die Sensation, wenn eine trans*-Frau in die CSU eintritt? In meinen Augen sieht das so aus, als sollte da ein Sommerloch gefüllt werden und da hat man eben mal auf die Schnelle einen Artikel über eine trans*-Frau in der CSU - nein nicht geschrieben - sondern zusammengestöpselt. Das ist billigstes BILD-Niveau - und somit hilft dieser Artikel leider nicht, das in der Mehrheit der Gesellschaft herrschende Bild von trans*-Menschen geradezurücken - Anke hat es ja auch schon angesprochen.
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
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exuserin-2017-01-16
Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Moin moin der Artikel passt gut zum Niveau des Artikels über Christiano Ronaldo auch in der sz letztens. Ziemlich unterirdisch wenn der Bericht über mich wäre hätte ich das erscheinen untersagt.
Was wiederum gut zum link von anne Mette passt wo es um Interview anfragen usw. ging.
Grüße Uta
Was wiederum gut zum link von anne Mette passt wo es um Interview anfragen usw. ging.
Grüße Uta
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ab08
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Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Anke hat geschrieben:Frau zu sein empfinde ich als einfach, während ich meinen vorhergehenden vergeblichen Versuch Mann zu sein als sehr schwierig empfand.
da hast Du aber gleichzeitig auch meine Empfindungen zu diesem Thema wunderschön formuliert!!
Ganz liebe Grüße
Andrea,
die vorher erhebliche Probleme hatte, bis sie ernsthaft erkrankte und nun wirklich froh ist, dass das Theater endlich vorbei ist.
Zuletzt geändert von ab08 am Sa 13. Aug 2016, 18:50, insgesamt 1-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Anne-Mette
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Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Moin,
... und vielen Dank für den Link. Den Artikel finde ich wesentlich besser als den in der SZ und ich habe den Eindruck, hier haben Jane und ihre Tochter mehr MITgeschrieben.
Ich hatte die Gelegenheit, Jane kennenzulernen* und ich habe hohen Respekt vor ihrer Arbeit und ihrem Engagement. So einen Artikel wie in der SZ hat sie nicht verdient,
sondern lauter gute Wort und
Gruß
Anne-Mette
*nein, nicht bei der CSU
... und vielen Dank für den Link. Den Artikel finde ich wesentlich besser als den in der SZ und ich habe den Eindruck, hier haben Jane und ihre Tochter mehr MITgeschrieben.
Ich hatte die Gelegenheit, Jane kennenzulernen* und ich habe hohen Respekt vor ihrer Arbeit und ihrem Engagement. So einen Artikel wie in der SZ hat sie nicht verdient,
sondern lauter gute Wort und
Gruß
Anne-Mette
*nein, nicht bei der CSU
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conny
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Re: Artikel in der SZ: Frau sein ist mühsam
Alle Aufgeregten hier haben natürlich recht, aber was bringt das Aufgeregtsein hier? Wer hat einen Leserbrief an die Zeitung, bzw. an die Verfasserin des Artikel geschrieben?