Verbände kritisieren BGH-Entscheidung „Als hätten Intersexuelle kein Geschlecht"
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Anne-Mette
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Verbände kritisieren BGH„Entscheidung "Als hätten Intersexuelle kein Geschlecht“
Gemeinsame Pressemitteilung
Hannover/Schortens, 05. August 2016
Verbände kritisieren BGH-Entscheidung
"Als hätten Intersexuelle kein Geschlecht"
Die Bundesverbände Intersexuelle Menschen e.V. und Evangelische Frauen in Deutschland
e.V. (EFiD) kritisieren das gestern bekannt gewordene Urteil des Bundesgerichtshofes zur
Ablehnung eines dritten Geschlechts für intersexuelle Menschen. "Niemand bestreitet, dass
es intersexuelle Menschen gibt, nur offiziell werden darf es nicht", sagt Lucie Veith, Vorstand
des Bundesverband Intersexuelle Menschen e.V. Dass das Personenstandsregister seit
2013 erlaube, die zugewiesene Geschlechtsidentität "šweiblich"˜ oder "šmännlich"˜ streichen zu
lassen, reiche nicht aus. "Da bleibt dann eine Leerstelle — als hätten intersexuelle Menschen
kein Geschlecht!" Jeder Mensch habe jedoch das verfassungsgemäße Recht auf die
Anerkennung der eigenen Geschlechtsidentität. "Dieses Recht wird Intersexuellen verweigert
und ihre Würde mit Füßen getreten", so Veith.
https://www.crossdresser-forum.de/press ... 5_2016.pdf
http://www.evangelischefrauen-deutschland.de/
Gruß
Anne-Mette
Hannover/Schortens, 05. August 2016
Verbände kritisieren BGH-Entscheidung
"Als hätten Intersexuelle kein Geschlecht"
Die Bundesverbände Intersexuelle Menschen e.V. und Evangelische Frauen in Deutschland
e.V. (EFiD) kritisieren das gestern bekannt gewordene Urteil des Bundesgerichtshofes zur
Ablehnung eines dritten Geschlechts für intersexuelle Menschen. "Niemand bestreitet, dass
es intersexuelle Menschen gibt, nur offiziell werden darf es nicht", sagt Lucie Veith, Vorstand
des Bundesverband Intersexuelle Menschen e.V. Dass das Personenstandsregister seit
2013 erlaube, die zugewiesene Geschlechtsidentität "šweiblich"˜ oder "šmännlich"˜ streichen zu
lassen, reiche nicht aus. "Da bleibt dann eine Leerstelle — als hätten intersexuelle Menschen
kein Geschlecht!" Jeder Mensch habe jedoch das verfassungsgemäße Recht auf die
Anerkennung der eigenen Geschlechtsidentität. "Dieses Recht wird Intersexuellen verweigert
und ihre Würde mit Füßen getreten", so Veith.
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Anne-Mette
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Re: Verbände kritisieren BGH„Entscheidung "Als hätten Intersexuelle kein Geschlecht“
Danke, liebe Anne-Mette,
trotz allem "nicht sehen wollen" und "Kopf in den Sand stecken"...
früher oder später wird man nicht vermeiden können, Realitäten anzuerkennen.
Auch Galilei bekam schließlich Recht und die Mehrheit mußte akzeptieren, dass die Erde keine Scheibe ist.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Heute in der Taz -> auch in Rio sind Intersexuelle dabei
http://taz.de/Intersexuelle-bei-Olympia/!5329034/
trotz allem "nicht sehen wollen" und "Kopf in den Sand stecken"...
früher oder später wird man nicht vermeiden können, Realitäten anzuerkennen.
Auch Galilei bekam schließlich Recht und die Mehrheit mußte akzeptieren, dass die Erde keine Scheibe ist.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Heute in der Taz -> auch in Rio sind Intersexuelle dabei
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FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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