"Transfreundliche" Berufe
"Transfreundliche" Berufe - # 2

allgemeiner Austausch
ExuserIn-2019-10-06

Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 16 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-10-06 »

Hallo, Ihr Lieben.
Ich habe Eure Diskusi erst eben gelesen und bin der Ansicht, dass es keinen transfreundliche bzw. transfeindliche Berufe gibt.
Es kommt eigentlich nur auf die Mitmenschen an, die sich im Umfeld befinden, wie tolerant sie sind und wie man sich outet. Oder? Und wichtig! Man muss ein dickes Fell haben, denn ein anfängliches Mobbing ist unumgänglich. Ob das dann ausartet, liegt bei einem selbst. Ohne Kontra geht nichts.
Man sollte sich erst darüber klar sein und die Konsequenzen in Kauf nehmen, bevor man sich outet.
Klar, wenn man sich in der AfD outet, wäre das der Hammer.
Klingt zwar alles einfach, ist es aber nicht, das weiß ich auch.
Man kann aber im Vorfeld austesten, wie die Kollegen drauf sind.
Nur ein Beispiel. Ich habe mir Ohrstecker machen lassen. Klinkt eigentlich banal, aber es gab Reaktionen wie, "Bis Du schwul?", "Das ist ja ekelig.", "Hast Du die Seite gewechselt?", "Mach das weg!", "Was ist in letzter Zeit mit Ihnen? Geht es Ihnen gut?" (Vorgesetzter) bis hin zu "Sieht gut aus." oder auch gar keine Reaktion.
Antwort meinerseits wie, "Wer weiß?", "Du mich auch.", "Ich schwimme zwischen den Ufern."
Als ich mir dann regelmäßig die Fingernägel auf Hochglanz poliert habe, war die Reaktion kaum noch vorhanden.
Haarschnitt Null-Reaktion. Was mich dann auch schon wieder ärgert.
Kleidung feminin getragen. Der Gang.
Ich glaube schon, dass ich hinter meinem Rücken als Transe, Tucke, Tunte, Schwule bezeichnet werde, aber das ist mir gleich.
Ich gibt ja die Hauruck-Version oder die Stücksche-vor-Stücksche-Version. Ich habe mich bei meinen Umfeld für Letzteres entschieden.
Ich glaube das Problem der Diskusi-Frage ist einfach nur der Zeitpunkt zu der sie gestellt wird.
Eure Renée
Magdalena
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 17 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

wenn ich hier so einige Beiträge lese, denke ich, dass hat mit dem ursprünglichen Thema nur noch wenig zu tun. Oft ist es ja weniger der der Beruf sondern die Arbeitsaufgabe, die nach meiner Meinung entscheident ist. Ein Beispiel die Sicherheitsmitarbeiter am Flughafen. Wer nun die Gepäckstücke am PC nach gefährlichen Inhalt durchleuchtet, da stört es keinen ob da ein Crossdresser oder Transsexuelle/r sitzt. Anders aber wenn es um die Personenkontrolle geht. Welche Frau möchte sich zum Beispiel von einem Crossdresser abtasten lassen. Oder welcher Mann möchte sich von einem Crossdresser abtasten lassen, wenn der Crossdresser als Crossdresseer erkannt wird. Ich denke die meisten werden einen anderen Mitarbeiter verlangen.

Liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
Anke
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 18 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,

gute Idee von Sara, zurück zum eigentlichen Thema!

Wobei ich Teile als dem Thema zugehörig sehe. Ich habe ja die Eingangsfrage kritisiert und an meine Kritik hat sich auch nichts geändert. Doch ich verstehe (hoffentlich richtig) die Motivation dahinter. In welchen Berufen oder Branchen kann ich ohne größere Probleme mein Trans-Sein leben? Und so sehr ich das auch verstehe, für mich wird anders herum ein Schuh draus.

Wenn ich mir all die möglichen Probleme die es geben könnte immer wieder vor Augen führe, dann bin ich voller Angst und Unsicherheit, höre vermutlich sogar auf daran zu glauben, dass ich es schaffe. Und dann frage ich mich, wie soll mein Chef oder meine Kollegen glauben, dass ich es schaffe, wenn ich nicht einmal selbst daran glaube. Und umgekehrt ist die Chance viel höher, dass meine eigene innere Überzeugung die Chefs und Kollegen überzeugt.

Wenn ich aber aufgrund unserer Diskussion hier im Hinterkopf habe und glaube, dass mein Beruf oder die Branche in der ich arbeite nicht so transfreundlich ist, dann macht das die Sache nicht leichter sondern schwerer.

Etwas ganz anderes ist der von Magdalena eingebrachte Aspekt. Diese Personenkontrollen führen sowieso schon zu sensiblen Situationen. Irgendein wildfremder Mensch tatscht an mir herum, ich mag das überhaupt nicht. Und ich würde mir auf keinen Fall gefallen lassen, dass das ein Mann tut, egal ob Crossdresser oder nicht. Ich finde in solchen Situation gibt es Grenzen, die sich aus der Sache und nicht aus irgendwelchen Vorurteilen oder Vorbehalten ergeben.

Liebe Grüße

Anke
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 19 im Thema

Beitrag von Svetlana L »

Lili Elbe hat geschrieben:Transsexuelle Frauen haben echtes Haar... Die sehen von Natur aus nicht sehr maskulin aus ... die mit 50 denken, dass sie plötzlich eine Frau sind, obwohl sie 50 Jahre lang problemos als Mann gelebt haben, sind andere Auslöser verantwortlich.
Anke hat geschrieben: Und so etwas wie "bist du eine RICHTIGE Transsexuelle" [/quote ]
Es ist doch nur eine höfliche Frage. Ich mache eine Trennung zwsichen Transvestiten und Transgender
In welche Richtung geht denn diese Diskussion jetzt? Transsexuell kann man nur sein, wenn man nicht allzu maskulin ist, echtes Haar hat und jünger als 50 ist? Ganz ehrlich - geht's noch? Ich weiß ja nicht, wie eingeschränkt dein Weltbild ist, aber diese Äußerungen finde ich schon ziemlich übergriffig. Genau wie die Frage ob man richtig transsexuell wäre und operiert. So etwas geht gar nicht und hat mit Höflichkeit mal gar nichts zu tun. Und wenn du zwischen Transvestiten und Transgendern unterscheidest, dann wüsstest du auch, dass viele Transsexuelle sich von diesen Begrifflichkeiten distanzieren.
Hawadehre
Svetlana

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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 20 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Ich bin derzeit in der Bewerbungsphase und es erfüllt mich mit Grauen, wenn ich so etwas lese:
Lili Elbe hat geschrieben:Mit dem Namen ist auch so eine Sache, was viele irritiert. Bewerbung mit männlichen Namen abgeschickt. Der Chef macht sich automatisch ein Bild anahnd des Namen und des Geschlechts. Er stellt sich darauf ein oder sagt seiner Empfangsdame heute kommt ein Mann Herr so und so zum Gespräch uns plötzlich klopft jemand mit Stöckelschuhen und Bluse an der Tür. "Ich bin der Herr so und so.", "ÄÄhhh...ich...ich...dachte.."
Lili Elbe hat geschrieben:Ganz lustig wirds wenn man ein "seriöses Bild" vergangener Tage mit reinklebt, so im Anzug und Krawatte und plötzlich das völlige Gegenteil vor ihnen steht. Oder wenn ein aktuelles Bewerbungsbild mit Bluse und Blazer im Lebenslauf ist aber mit dem Gender Herr xy. Dann ratterts in den Körpfen, was das nun ist und ob deren ernst?
Lili, ich find"˜ das gar nicht lustig. Hast du dir überhaupt schon mal Gedanken darüber gemacht, wie die betroffenen Personen eine Bewerbung erfolgversprechend angehen sollten? Über das Thema Bewerbungen können wir gern in einem anderen Thread weiterdiskutieren.
Ansonsten sehe ich es wie Tabea: Anstatt hier wild drauflos zu schreiben, wäre es sinnvoll, wenn du dich erst einmal näher vorstellen würdest.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 21 im Thema

Beitrag von Jalana »

[OT]

Wieso erinnern mich die Beiträge von Lili Elbe so an BaT? *grübel* Möglicherweise fand eine Reinkarnation hier im Forum statt?

[/OT]
Zuletzt geändert von Jalana am Mi 13. Jul 2016, 02:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 22 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Hallo. Ich kann noch nicht schlafen. Kam vorhin von der Spätschicht beim Daimler. Ich arbeite in der Montage als Linienführer. Wenn ich meine Kollegen im Pausenraum höre, über Schwule und,, Andersartige ". Ich werde mich an der Arbeit niemals outen. Die Tolleranz wird beim Daimler am Drehtor abgegeben. Nach aussen sieht alles OK aus. Ich arbeite hier seit 26 Jahren. Zu Mobbing trauen sich die Kollegen nich, Angst um den Arbeitsplatz. Aber ich höre die Gespräche. LG Simone
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 23 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Magdalena hat geschrieben: Anders aber wenn es um die Personenkontrolle geht. Welche Frau möchte sich zum Beispiel von einem Crossdresser abtasten lassen. Oder welcher Mann möchte sich von einem Crossdresser abtasten lassen, wenn der Crossdresser als Crossdresseer erkannt wird. Ich denke die meisten werden einen anderen Mitarbeiter verlangen.

Liebe Grüße Magdalena
Die Personenkontrolle habe ich als erkennbar crossdressender Passagier am Flughafen Hannover erlebt. Dort durfte ich mir aussuchen, ob ich mich von einem Mann oder einer Frau abtasten lasse. Meine Wahl ist auf eine Dame gefallen, die das professinell erledigt hat.

Als gewöhnlicher Crossdresser war es sicher von Vorteil, beim Outing am EDEKA* zu sein. Dann ist es weniger gefährdend für den restlichen Berufsweg und funktioniert auch in einer männerdominierten Branche. Die vorgeschriebene unisex-Sicherheitskleidung ist natürlich vorteilhaft, weil alle Mitarbeiter mehr oder weniger gleich aussehen und das Crossdressing bis auf wenige Gelegenheiten auf die Freizeit beschränkt bleibt.

* Ende der Karriere

LG
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 24 im Thema

Beitrag von lilijana »

Guten Morgen,

ob es den oder die "Transfreundliche Berufe" gibt kann ich nicht sagen. Jeder Beruf kann heutzutage von Mann sowie als Frau (auch alles das dazwischen ist) ausgeübt werden. Ich denke es kommt halt immer auf die Qualifikation und Eignung an.
Mobbing, da ist es egal welche sexuelle Orientierung, geschlechtliches Empfinden oder sonstwas vorliegt, Mobbing kann jeden treffen, da reichen manchmal schon ganz banale Dinge. Aber Mobbing kann auch dadurch gefördert werden, wie jemand sich gibt.

Es gibt ja in Deutschland ein Gleichbehandlungsgesetz das ja besagt, Zitat Wikipedia Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) — umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt — ist ein deutsches Bundesgesetz, das "Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll".

Viele Firmen schreiben sich das dick und fett in Ihre Unternehmenskultur mitrein, aber gelebt wird es in den wenigsten Firmen. Selbst erfahren tu ich das jeden Tag auf der Arbeit. Mein Vorgesetzter lässt sich bei jeder Gelegenheit über Mitarbeiter die "anderst" sind aus, da kommen dann so Kommentare, wie z.B. "Schau mal die Tunte, der ist doch Schwul und gehört in die geschlossene, etc .."
Ich selbst habe mir auch schon anhören dürfen, das ich wie ein Mädchen aussehe nur weil ich mal längere Haare hatte. Eigentlich hätte ich nichts dagegen wenn man das zu mir sagt, aber wie man es sagt mit so einem abwertenden/boshaften Unterton.

Mein Kollege und Ich versuchen dann immer dagegen zu wirken, aber das klappt nicht, da mein Kollege eh schon auf der Abschussliste steht und ich alleine das Gefühl habe ich würde gegen Windmühlen kämpfen (natürlich kommt die Angst um den Arebitsplatz auch noch hinzu).

Liebe Grüße
Lilijana
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.
Magdalena
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 25 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

Dolores, in meinem Beitrag geht es darum, das der Kontollierende der Crossdresser ist und nicht der Fluggast.

Ja Lilijana, dass ist es diese Doppelmoral. Zum einen dick auftragen und hinter dem Rücken der Kollegen lästern. Da bei kann es jeden treffen egal ob Trans in einer Form oder nicht. Schnell entsteht dann Mobbing mit all seinen negativen Folgen. Als von Mobbing Betroffener ist man dann meist noch der letzte, der es mitbekommt. Dann ist es schwer sich zu wehren. Ja ich schreibe aus eigenem Erlebenten. Ich habe mich auf meiner Arbeitsstelle nicht geoutet. Und heute ist mir klar, dass es richtig war. Dennoch passte ich einigen nicht. Es kursierten erfundene Geschichten über mich in der Firma. Alles schön hinter vorgehaltener Hand bis es zu meinem Vorgesetzten kam. Die ganze Geschichte hat sich so gefestigt, das ich trotz meiner Stellungnahme die Geschichte nicht entkräften konnte. Im Gegenteil, ich fing mir eine Abmahnung ein. Das Problem bestand also nicht in meiner Arbeitsaufgabe sondern an den "Kollegen".

Inzwischen ist seit dem ein Jahr vergangen. Meine eigentliche Arbeit und der Umgang mit den Gästen, für die ich meine Arbeit verstehe, hat mir dann geholfen die Zeit danach zu überstehen. Der Umgang zu den Kolegen ist kühler geworden und auf ein Mindestmaß reduziert. Nur duch meine Leistung, die täglich neu bestätigt werden muss, konnte ich mich behaupten. Und so zeigen,dass an den Gerüchten nichts aber auch nichts der Wahrheit entsprach. Aber es kann immer wieder passieren, unabhänig, ob Crossdresser oder nicht.


Liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 26 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

(Lili hast du Erfahrungen was das angeht, bist du Trans und hast das durch oder ist das angelesen ohne eigene Erfahrung?
Darf ich auch im gleichen Atemzug fragen wer du bist, würde mich interessieren mit wem ich mich über die Thematik unterhalte.)......

Die Frage ob sie Trans ist hat sie ja beantwortet, aber nicht wer sie ist.
Es ist natürlich ihr selbst überlassen darauf zu antworten.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster, ich könnte mir auf Grund der Schreibweise und des zerpflücken der verschiedenen Postings vorstellen dass sich dahinter
Breckfast...... verbirgt.

Ich bin nun doch in der glücklichen Lage selbstständig zu sein.
Mir kann deshalb zumindest niemand den Job streitig machen.
Allerdings gibt es auch bei mir Berufs Kollegen die mich versuchen zu mobben, das geht dann nur über die Stadtverwaltung in deren Stadt ich gerade eine Veranstaltung besuche, meine Waren dort verkaufe.
Da wiederum beißen die mobber auf Granit, denn mir auf Grund Transsexualität, meinen seit zum Teil Jahrzehnten angestammten Platz zu nehmen, kann sich jeweilige Stadt nicht erlauben, zumal ich mir nie etwas zu schulden kommen lassen habe.
Kunden die mich auch seit vielen Jahren kennen haben ganz offensichtlich kein Problem mit mir, der eine oder andere fragt sogar höflich nach.
In meiner Situation selbstständig zu sein begrüße ich schon sehr.

Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 27 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Andersartige ". Ich werde mich an der Arbeit niemals outen. Die Toleranz wird beim Daimler am Drehtor abgegeben.
Vielleicht sollten Gewerkschaft und/oder Betriebrat mal darauf aufmerksam gemacht werden(?!)

Ich meine, dass Daimler sich sogar an der Jobmesse in Berlin beteiligt, wo gerade und besonders "Regenbogenmitarbeiter" angesprochen und gesucht werden.
Nachher kann ich das mal raussuchen.

Gruß
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 28 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

@Simone

guck mal hier: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 284#p22284

... und hier: http://www.the-rockstar.com/


Die IG-Metall hat einige Aktionen gegen Homophobie laufen (888)

Gruß
Anne-Mette
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 29 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Neues Thema, deshalb antworte ich mir mal selbst, passt vielleicht ein wenig zum Thema:

"Schwierige Jobsuche Die Frau, die früher ein Mann war"

http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/sch ... r-24381820

Gruß
Anne-Mette
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Re: "Transfreundliche" Berufe

Post 30 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,

was Simone über den schwäbischen Autobauer schreibt, passt gut in mein eigenes Bild. Eine Weile musste ich mich um einen bestimmten Bereich dieser Firma vertrieblich kümmern und meine Partnerin war dort eine ganze Weile (ca. 20 Jahre) tätig. Die Kultur, die ich dort von außen und sie von innen erlebt hat, die finde ich ziemlich erschreckend. Das ist so ein Fall, wie ihn Lilijana beschreiben hat. Auf dem Papier sieht die Kultur gut aus, aber was gelebt wird, ist etwas völlig anderes.

Ansonsten hat es Daenerys für mich gut auf den Punkt gebracht. Die wenigsten Leute kennen sich damit aus, sind verunsichert und wollen daher beispielsweise in einer Bewerbungssituation kein Risiko eingehen. Da hilft vor allem Aufklärung.

Und dann gibt es natürlich auch die leider unbelehrbaren Deppen, die ihre Vorurteile brauchen, um sich selbst gut zu fühlen. Die auf irgendjemand herumtrampeln müssen, damit ihr Selbstwertgefühl wieder stimmt. Die leider Oberwasser bekommen, wenn in einer Firma die GELEBTE Unternehmenskultur nicht Ordnung ist. Aber mit Berufen oder Branchen hat das aus meiner Sicht auch nix zu tun.

Liebe Grüße

Anke
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