Magdalena hat geschrieben:Hallo,
sicher möchten die Eltern ein gesundes und "normales" Kind. Was ist aber "normal"
Sagt eigentlich schon der Name. Normalverteilung. Die Norm sind Fünf Finger und nicht sechs oder vier. Ein Mensch mit zuviel Fingern wird im späteren Leben kaum beeinträchtigt sein, mal von Hänselein in der Schule abgesehen. Die meisten Mütter werden nach Schweregrad entscheiden. Bei schwerwiegenden Behinderungen ist nun mal ei selbstständiges Leben kaum möglich.
Magdalena hat geschrieben:
und ich unterstelle mal, die meisten nehmen ihr Kind so an, wie es auf diese Welt kommt. Da ist auch der Stolz der Eltern auf den eigenen Nachwuchs zu spüren. Ja das eigene Kind ist was besonderes, und man verzeiht dem eigenen Kind auch Fehler, die man bei anderen bemängeln würde (Elternliebe).
Elternliebe reicht aber oft nicht darüber hinaus, wenn der eigenen Stammbaum nicht fortgeführt wird.
Magdalena hat geschrieben:
Dem Kind wurde die Chance genommen sich zu entwickeln. Wer mag voraussagen, ob das Kind nicht doch fortpflanzugsfähig ist. Und es konnte die Entscheidung nie treffen, wohin es sich entwickeln möchte(Mann, Frau oder intersexuell bleiben).
Voraussagen kann man das schon, indem es untersucht wird. Aber genauso wenig kann ausgeschlossen werden, dass es unfruchtbar sein könnte. Den Menschen verunsichert es, wenn sie jemanden geschlechtlich nicht einordnen können.
Magdalena hat geschrieben:
Und wer soll entscheiden, wenn ein Kind nicht normal erscheint, es nicht austragen zu wollen.
Die Mutter.
Magdalena hat geschrieben:
Auch wenn die berechtigte Angst da ist, Eltern können nicht ewig für ihr Kind da sein. Sollen wir eine Auslese betreiben wie zur NS-Zeit, wer als lebenswert gilt und wer nicht? Auch wenn es schon im Mutterleib getötet wird, so wird doch ein Mensch getötet, der auch ein Recht auf Leben und Liebe hat.
LG Magdalena
Wird doch täglich gemacht. Hast du dir mal die Abtreibungszahlen der letzten Jahre angesehen? Feministinnen setzen sich für einen komplett legalisierte Schwangerschaftsabruch ein. Für sie steht die Würde und Selbstbestimmung der Mutter über dem Kind.